DE157940C - - Google Patents

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DE157940C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/14Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for fastenings for doors; for turnstiles
    • G07F17/145Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for fastenings for doors; for turnstiles for revolving doors or turnstiles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Sperrvorrichtung für Drehkreuze derjenigen Art, bei denen erst der Einwurf einer Münze die Bewegung" eines Sperriegels aus dem Drehbereich der Dreh-. kreuzarme und somit die Drehung des Kreuzes um einen Teilbetrag ermöglicht.
Zweck der Erfindung ist, ohne Zuhilfenahme eines Uhrwerks oder einer anderen Kraftquelle lediglich durch die eingedrückte
ίο Münze die Sperrvorrichtung auszulösen. Dies geschieht gemäß der Erfindung dadurch, daß durch die Münze die in den Münzenweg hineinragenden Schenkel einer Zange einer Federkraft entgegen auseinandergespreizt werden, so daß die Backen der Zange einen unter Federwirkung stehenden Riegel freigeben, der in die Bahn der Drehkreuzarme tritt und gleichzeitig die Sperriegel zurückzieht. Bei der nunmehr ermöglichten Drehung der Tür drückt einer der bisher durch die Sperriegel gesperrten Drehkreuzarme den vorstehenden Riegel zurück, bis die durch eine Feder zusammengezogenen Schenkel bezw. Backen der Zange in Schlitze dieses Riegels einspringen und letzteren wieder sperren. Beim Zurückbewegen des Riegels werden die mit ihm zwangläufig verbundenen Sperriegel wieder in die Bahn der Drehkreuzarme gebracht.
Eine derartige Einrichtung ist besonders an den Türen bei Banken- und Kassenräumen von Vorteil, da hierdurch das Verlassen solcher Räume nur durch die für die Auslösung des Türgesperres bestimmte Münze oder Marke, die nach Erledigung der geschäftlichen Verpflichtungen zur Ausgabe gelangt, ermöglicht wird. Es wird somit im weitesten Maße ein Schutz gegen Diebstahl und Raubanfälle geboten. Die Vorrichtung kann aber auch zu anderen Zwecken Verwendung finden, z. B.. bei Theatern, Rennplätzen usw., in welchem Falle der bisher erforderliche Kontrolleur an dem Eingangstor überflüssig wird.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt, und z\var zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung bei geöffnetem Gehäuse, Fig. 2 dieselbe in Vorderansicht, Fig. 3 dieselbe im Grundriß bei abgehobener Deckplatte.
In dem Türrahmen bezw. in einem Holzoder Eisenpfosten des Gitters wird das das Gesperre für die Tür tragende, aus starkem Metall hergestellte Gehäuse α eingebettet. Die Tür ist in bekannter Weise als Drehkreuz ausgebildet und derart angeordnet, daß zwei der horizontalen Arme b bei der Drehung der Tür in Schlitze c in der Vorderwandung des Gehäuses α eintreten. Die horizontalen Arme b der Tür sind in der bekannten Weise derart angeordnet, daß sie nur einer Person jeweilig den Durchtritt gestatten. In dem Gehäuse α ist eine Schlitzöffnung d für das Einführen der Münzen vorgesehen, welche in den Sammelbehälter e gelangen und durch eine äußere. Tür entfernt werden können. Hinter der Schlitzöffnung d ist eine aus zwei durch einen Gelenkbolzen g miteinander verbundenen Hebeln f bestehende Zange derart angeordnet, daß durch die durch die Schlitz-Öffnung eingeführte Münze die vorderen Backen η der Zange geöffnet werden. Eine zwischen den Backen angeordnete Spiralfeder h bringt darauf die Zange in die Aus-
gangsstellung zurück, in welcher die Schenkel/ den Einwurfschlitz d teilweise überdecken. Die Zange dient dem Zweck, einen auf einer mittleren Platte i im Gehäuse α gelagerten Riegel k zu sperren. Dieser Riegel k tritt mit seinem vorderen Ende durch eine mitten zwischen den Schlitzen c in der Vorderwand des Gehäuses α angebrachte Ausnehmung und kann bei der Drehung der Tür durch einen
ίο der Querarme derselben zurückgedrückt werden. Eine Blattfeder / (Fig. 3) schiebt den Riegel stets nach vorn. In die auf der Ober- und Unterfläche des Riegels k vorgesehenen Einschnitte 0 (Fig. 1) treten die Backen η der Zange ein, wenn die Spiralfeder h das Maul der Zange schließt. An dem Hebel k sind zwei Hebel m angelenkt, welche mit Hilfe von geeignet geführten Gliedern ρ je nach der Stellung des Riegels k die Schlitze c im Gehäuse α versperren oder freigeben.
In der Fig. 1 ist die Vorrichtung in der Sperrstellung der Tür gezeigt. Wird durch den Schlitz d die Münze eingeführt, so werden die Schenkel/ der Zange und damit auch die Backen η derselben auseinandergespreizt, so daß die letzteren aus den Einschnitten 0 des Riegels k austreten. Der nun freigegebene Riegel k schnellt unter der Wirkung der Feder Z nach außen und dreht dabei die Hebel in, die in Stützstangen q um Bolzen drehbar gelagert sind, derart, daß deren vordere Glieder ρ die Schlitze c im Gehäuse a freigeben. Die Drehung der Tür kann- nun veranlaßt werden, da die Querarme b durch die Riegel ρ in den Schlitzen c nicht mehr festgehalten werden. Bei der Drehung der Tür trifft einer der Querarme b auf das vordere Rieerelende k und schiebt den Riegel zurück, bis die nach Münzeneinwurf freigegebenen Backen η der Zange unter dem Einfluß der Spiralfeder h in die Einschnitte 0 des Riegels k einspringen. In dieser Stellung des Riegels k versperren die Riegel ρ die Schlitze c wieder, so daß jede weitere Drehung der Tür, die durch ein Gesperre in der bekannten Weise gegen Rückdrehung gesichert sein kann, ausgeschlossen ist. Die innere Einrichtung der Vorrichtung kann den jeweiligen Ortsverhältnissen entsprechend abgeändert werden. Die Größe und Stärke der für die Auslösung des Türgesperres zur Ausgabe gelangenden Marken wird zweckmäßig derart gewählt, daß ein Geldstück für den gleichen Zweck nicht verwendbar ist. Die Übereinstimmung der Apparate kann durch einen verschieden großen Münzeinwurfschlitz leicht verhindert werden. Mit der Tür bezw. mit der Sperrvorrichtung kann ein Zählwerk bekannter Art verbunden sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Durch Münzeinwurf auslösbare Sperrvorrichtung für Drehkreuze, bei der die Münze Sperriegel aus dem Drehbereich der Drehkreuzarme entfernt und somit die Drehung des Kreuzes um einen Teilbetrag ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Münze beim Eindrücken in den Schlitz (d) alt Schenkel ff) und die Backen (n) einer Zange auseinanderspreizt, wodurch ein unter Federwirkung stehender Riegel (k) . freigegeben wird und gleichzeitig durch zwei angelenkte Hebel fm) die Sperrriegel fpj aus der Bahn der Drehkreuzarme (b) entfernt werden, so daß das Drehkreuz um einen Teilbetrag gedreht werden kann, wobei der Riegel (k) in seine Sperrstellung zurückgeschoben wird, die Zangenbacken (n) unter Wirkung einer Feder fh) in Einschnitte (0) des Riegels (k) einspringen und durch die Hebel fm) die Sperriegel (ρ) wieder in die Bahn der Drehkreuzarme (b) gebracht werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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