DE316632C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE316632C DE316632C DENDAT316632D DE316632DA DE316632C DE 316632 C DE316632 C DE 316632C DE NDAT316632 D DENDAT316632 D DE NDAT316632D DE 316632D A DE316632D A DE 316632DA DE 316632 C DE316632 C DE 316632C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- door
- socket wrench
- bolt
- guide
- recess
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 2
- 235000014676 Phragmites communis Nutrition 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C1/00—Fastening devices with bolts moving rectilinearly
- E05C1/02—Fastening devices with bolts moving rectilinearly without latching action
- E05C1/04—Fastening devices with bolts moving rectilinearly without latching action with operating handle or equivalent member rigid with the bolt
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)
Description
. Sicherheitsverschlüsse für Türen, bestehend aus einer an der Innenseite der Tür angeordneten
Verriegelungsvorrichtung, welche von außen durch einen Steckschlüssel ausgehoben
werden kann, sind bereits bekannt. Dieselben bestehen entweder aus einem besonderen,
oberhalb oder unterhalb des Türschlosses angebrachten Sicherheitsschloß oder einer sich
quer vor die Tür legenden Sperrstange.
ίο Alle diese Sicherheitsverschlüsse bieten keinen
sicheren Schutz gegen ein unbefugtes Öffnen der Tür. Die an der vorderen Kante der Tür
angebrachten Sicherheitsschlösser lassen sich ebenso leicht sprengen als auch ausschneiden,
während. die Sperrstangen nach einem Anbohren der Tür leicht ausgehoben werden
können.
Gegenstand der Erfindung ist ein Sicherheitsverschluß für Türen u. dgl., der wegen
seiner ungewöhnlichen. Lage für den Uneingeweihten als solcher nicht erkennbar ist.
Derselbe besteht aus einem an der unteren inneren Kante der Tür in einer an der letzteren
befestigten oder an die Tür nur lose angelehnten Führung verschiebbaren, in eine
Ausnehmung des Fußbodens einfallenden Rie-. gel, der sich von außen nur durch einen passenden
Steckschlüssel ausheben läßt. Das kleine an der unteren Kante der Tür angebrachte
Schlüsselloch läßt sich als solches kaum erkennen. Da der Riegel in den Fußboden
eingreift, so läßt sich der Sicherheits-■ Verschluß selbst mit größter Gewalt nicht
sprengen. Auch läßt sich eine Säge oder ein Bohrwerkzeug wegen des anstoßenden Fußbodens
an dieser Stelle nicht anwenden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen
dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι den Sicherheitsverschluß an der Tür befestigt, von innen gesehen,
Fig. 2 denselben im Querschnitt,
Fig. 3 die Falle, welche für gewöhnlich die Einstecköffnung für den Steckschlüssel verlegt, von der Seite gesehen und in der Mitte durchschnitten,
Fig. 2 denselben im Querschnitt,
Fig. 3 die Falle, welche für gewöhnlich die Einstecköffnung für den Steckschlüssel verlegt, von der Seite gesehen und in der Mitte durchschnitten,
Fig. 4 den Sicherheitsverschluß lose an die Tür angelehnt, von innen gesehen,
Fig. 5 denselben im Querschnitt,
Fig. 6 denselben von oben gesehen,
Fig. 7 eine andere Ausführungsform .des Sicherheitsverschlusses, ebenfalls an der Tür befestigt, von innen gesehen,
Fig. 5 denselben im Querschnitt,
Fig. 6 denselben von oben gesehen,
Fig. 7 eine andere Ausführungsform .des Sicherheitsverschlusses, ebenfalls an der Tür befestigt, von innen gesehen,
Fig. 8.den letzteren senkrecht durchschnitten, und „
Teil desselben wagerecht
Fig. 9 einen
durchschnitten.
durchschnitten.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform ist der in eine Ausnehmung
α des Fußbodens einfallende Riegel b in einer an der unteren, inneren Kante der
Tür befestigten Führung c lose verschiebbar gelagert. Der Riegel b besitzt eine in Form
eines Schlitzes eingeschnittene schräge Gleitfläche d, welche in der Bahn einer querverlaufenden
Öffnung / des Führungsgehäuses c liegt, in welche durch die Tür g hindurch ein
Steckschlüssel h eingeführt werden kann, dessen Schaftspitze auf die schräge Fläche d
derart einwirkt, daß sich der Riegel b hebt und aus der Ausnehmung h des Fußbodens
heraustritt. Die Öffnung f für den Steck-
Schlüssel h ist für gewöhnlich durch eine in der Tür drehbar gelagerte Falle i verlegt,
welche durch einen besonders gestalteten Ansatz k des Steckschlüssels, der die Form eines
Schlüsselbartes haben kann, ausgeräumt wird, was aber nur durch einen genau passenden
Steckschlüssel geschehen kann, wodurch die Öffnung des Verschlussses mittels Nachschlüssels
erschwert wird. Die Falle i wird bei einer Vierteldrehung des Schlüssels durch
den Ansatz k derart angehoben, daß sie die Öffnung/ freigibt und der Steckschlüssel Λ
dann in letztere hineingestoßen werden kann, um den Riegel b durch Einwirkung auf die
schräge Fläche d aus der Ausnehmung α herauszuheben. Der Sicherheitsverschluß läßt
sich von innen ohne den Steckschlüssel handhaben, indem der Riegel/;, welcher.an einer
Kette I befestigt sein kann, unmittelbar von Hand aus der Ausnehmung α herausgehoben
wird. '
Die in den Fig. 4, 5 und 6 dargestellte Ausführungsform des Sicherheitsverschlusses
unterscheidet sich von der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform nur dadurch,
daß die Führung c für den Riegel b nicht an der Tür g befestigt, sondern nur lose an dieselbe
angelehnt ist. Die Führung c besitzt bei dieser Ausführungsform zwei keilförmige
Ansätze m, welche sich unter die Tür schieben. Der Steckschlüssel h ist bei dieser Ausführungsform
an der Schaftspitze hakenförmig umgebogen, um mittels desselben die Führung c mit dem Riegel b von außen her an
die Tür heranziehen zu können. Die Öffnung f besitzt zu diesem Zwecke eine entsprechende
Erweiterung f1, in .welche die umgebogene
Spitze des Steckschlüssels hineingreifen kann.
Will man diesen Sicherheitsverschluß anwenden, so schiebt man denselben an die geöffnete
Tür heran, führt von der Außenseite den Steckschlüssel ein, dreht diesen um i8o°,
so daß die umgebogene Spitze desselben sich in die Erweiterung f1 der. Schlüsselöffnung
hineinlegt, und'kann dann die Tür hinter sich schließen,· wobei dann der Sicherheitsverschluß
von dem Steckschlüssel mitgenommen wird. '--.Von dem Steckschlüssel festgehalten,
kommt derselbe unbedingt über die in dem Fußboden vorgesehene Ausnehmung α zu liegen,
so daß der Riegel b in diese selbsttätig einfällt, sobald man nach Schließung der Tür
den ,Steckschlüssel nach erfolgter Zurückdrehung um i8o° herauszieht.
Bei der in Fig. 7, .8 und 9 dargestellten Ausführungsform ist die Führung c1 für den
Riegel b1 aus einer an der Tür festgemachten
Blechplatte hülsenförmig herausgebogen. Der Riegel b ist mit einem Stift« versehen, weleher
in einem Schlitze 0 der Führung c1 gleitet. Der Riegel b1 kann mit dem Stift n
sowohl in seiner tiefsten, als auch höchsten Lage durch eine Vierteldrehung festgestellt
werden, wobei der Stift η sich in die seitlieh verlaufenden Enden des Schlitzes 0 hineinlegt.
Im übrigen ist dieser Sicherheitsverschluß ebenso beschaffen wie die beiden
vorbeschriebenen Ausführungsformen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:. Sicherheitsverschluß für Türen u. dgl., bestehend aus einer an der Innenseite der Tür angeordneten \rerriegelungsvorrichtung, welche von außen durch einen Steck-Schlüssel ausgehoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung aus einem an der unteren, inneren Kante der Tür in einer an der letzteren befestigten oder an ihr nur lose angelegten Führung (c) verschiebbaren, beim Schließen der Tür in eine Ausnehmung (a) des Fußbodens selbsttätig einfallenden Riegel (b) besteht..Hierzu 1 Blntt Zeichnungen..
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE316632C true DE316632C (de) |
Family
ID=569320
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT316632D Active DE316632C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE316632C (de) |
-
0
- DE DENDAT316632D patent/DE316632C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0410122B1 (de) | Einsteckschloss mit Fallen-Feststellung | |
| EP1049846B1 (de) | Türschloss für eine ganzglastür mit feststehendem glasseitenteil | |
| EP0688931A1 (de) | Panik-Treibstangenschloss | |
| DE2362038B2 (de) | Kraftfahrzeugtürverschluß | |
| DE316632C (de) | ||
| DE3017049C2 (de) | Verschluß für verschließbare Fahrzeugtüren, -deckel, -klappen, -dächer o.dgl. | |
| DE285899C (de) | ||
| DE4434873C2 (de) | Schließrahmenteil mit automatischem Einbruchschutz durch Hakenvorschub und Fallenarretierung | |
| EP2829204B1 (de) | Briefkastenmodul | |
| DE20997C (de) | Neuerungen an Schlössern ohne Federn | |
| DE9403399U1 (de) | Fenster- oder Türsicherung | |
| DE1923171C3 (de) | Anzeigevorrichtung für ein Riegel-Fallen-Einsteckschloli | |
| DE4005459C2 (de) | ||
| DE280390C (de) | ||
| DE806211C (de) | Drueckerschloss | |
| DE158555C (de) | ||
| DE121523C (de) | ||
| DE253342C (de) | ||
| DE388255C (de) | Schliessbarer Schubriegel fuer Tueren u. dgl. | |
| DE587868C (de) | Riegelfallenschloss | |
| DE127134C (de) | ||
| DE41574C (de) | Automatischer Sicherheitsverschlufs für Thüren | |
| DE302660C (de) | ||
| AT153020B (de) | Fallenschloß. | |
| DE1553340C3 (de) | Selbstkassierende Verschließvorrichtung |