DE41244C - Thür mit durch Geldeinwurf auslösbarer Sperrvorrichtung - Google Patents

Thür mit durch Geldeinwurf auslösbarer Sperrvorrichtung

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DE41244C
DE41244C DENDAT41244D DE41244DA DE41244C DE 41244 C DE41244 C DE 41244C DE NDAT41244 D DENDAT41244 D DE NDAT41244D DE 41244D A DE41244D A DE 41244DA DE 41244 C DE41244 C DE 41244C
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DE
Germany
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door
doors
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Application number
DENDAT41244D
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English (en)
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J. SILVESTER und B. SILVESTER in Berlin NW., Wilsnackerstr. 50
Publication of DE41244C publication Critical patent/DE41244C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/14Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for fastenings for doors; for turnstiles
    • G07F17/145Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for fastenings for doors; for turnstiles for revolving doors or turnstiles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 28. December 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung besteht in der Verbindung von Thüren mit Arretirvorriqhtungen, welche durch Geld- oder Werthstücke ausgelöst werden. Aufserdem sind die Thüren mit Vorrichtungen (einem zweiten Flügel oder mehreren derselben) verbunden, welche den Durchgang nur je einer Person und event- den freien Austritt gestatten. Durch diese Thüren wird demnach die Person des Kassirers erspart.
In den Zeichnungen sind sowohl Drehthüren als auch Schiebethüren, bezw. sich ergebende Modifikationen derselben, in ihrer Verbindung mit Auslösevorrichtungen zur Darstellung gebracht.
Fig. ι und 2 sind die Vorderansicht bezw. ein Horizontalschnitt einer mit einer Auslafsthür verbundenen doppelten Flügelthür.
Fig. 3 zeigt den .Hebelsperrmechanismus in Seitenansicht bei durchschnittenem, den erwähnten Mechanismus umschliefsenden Kasten in vergröfsertem Mafsstabe.
Fig. 2a, Blatt II, ist der Grundrifs einer einfachen, mehrflügeligen Drehthür, und
Fig. 3 a der des mechanisch auslö.sbaren Sperrmechanismus in vergröfsertem Mafsstabe.
Fig. 4 und 5 veranschaulichen in Vorderansicht bezw. Horizontalschnitt eine mit der Auslafsthür auf derselben Drehachse sitzende Doppelthür, und
Fig. 6 veranschaulicht den mit der Thür verbundenen elektrischen Auslösemechanismus.
Fig. 7 und 8 stellen einen Vertical- bezw. einen Horizontalschnitt durch eine Trommelthür dar.
Fig. 9 und 10 zeigen Vorder- und Seitenansicht einer Doppelschiebethür im Verricalschnitt.
Fig. 11 ist eine Oberansicht dieser Thür.
Die einfachste Ausführungsform der Thür Würde diejenige sein, bei welcher ein einfacher, durch Gewicht oder Feder zugehaltener Thürflügel mit einer Auslösevorrichtung verbunden ist. Doch könnten in diesem Falle mehrere unmittelbar hinter einander folgende Personen auch bei Einwurf nur einer Münze anstandslos die Thür passiren. Es haben infolge dessen nur Doppelthüren bezw. Modificationen derselben Darstellung gefunden.
Es ist α eine mit einem zweiten Flügel b verbundene, um Achse c drehbare Thür, Fig. 1 und 2. Der beliebig zu wählende Sperrmechanismus besteht in diesem Falle aus einem gezahnten, an der Thür am Bolzen d, Fig. 1 und 2, befestigten Bogen e, Fig. 1 bis 3, in welchen eine Klinke / eingreift. Diese wird durch das Gewicht einer auf den Hebel g geworfenen Münze aufser Eingriff mit dem Zahnbogen e gebracht. Geschieht dies, so kann eine zwischen die Flügel α und b tretende Person dieselben um die Achse c drehen, d. h. die Thür öffnen und passiren, während nachfolgenden Personen durch den Flügel b der Durchgang verwehrt ist. Die Feder e1 oder ein Gewicht etc. bringt die Thür wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück. Die um die Achse h nur nach einer (der Pfeil-) Richtung (infolge Zahnrades hl und Klinke h2) drehbare, zu ähnlichem Zwecke vielfach angewendete
Drehthür i, Fig. ι und 2, besteht aus Armen, welche zwischen entsprechende Arme der Flügel α und b greifen und die Bewegung der letzteren, nicht hindern. Die Thür i gestattet nur den Austritt von Personen.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Modification sind die Flügel α und b um die Achse c der Auslafsthür i drehbar angeordnet. Die Arme, aus welchen die Flügel bestehen, greifen ebenfalls, wie vorher angeführt, in einander. Auch die Function der Thür ist dieselbe. Die Person begiebt sich zwischen die Flügel α und b und dreht dieselben sammt der Thür i so weit herum, bis sie die in Fig. 5 gezeichnete Stellung einnehmen. Die Auslösung ist in diesem Falle durch Elektricität bewirkt gedacht. Die eingeworfene Münze drückt das Contactstück m gegen den Anschlag n, der Elektromagnet n1 zieht den Hebel g an, welcher mit einer Nase g1 in auf der Drehachse der Klinke ο sitzende Zähne greift. Die Klinke ο kann niedergedrückt werden und bringt event, an den Enden federnde Riegel p, Fig. 6, aufser Eingriff mit den Zahnlücken q.
Um die Pendelungen der Einlafsdoppelthüren ab, d. h. ihr Zurückdrehen in die Anfangsstellung zu vermeiden, können mehrere "Flügel auf einer Achse angeordnet werden. Es ergiebt sich daraus die in Fig. 2 a und 3 a dargestellte Modification.
α1 sind die in beliebiger Anzahl um die Achse c angeordneten Thürflügel. Die Sperrung besteht z. B. aus dem Bolzen e1, Fig. 3 a, welcher event, von der Thür selbst zurückgedrückt werden kann, wenn die den Hebel g belastende Münze ihn freigegeben hat. Die Thür kann danach z. B. bei vierflügeligen Thüren eine Vierteldrehung ausführen und einer Person den Einlafs gestatten. Der folgende Flügel drückt den Bolzen e1 wieder in seine ursprüngliche Lage zurück, indem er den mit ihm durch ein Gelenk e3 -verbundenen -Riegel e2 zurückschiebt. Die Thür kann also erst wieder nach Einwurf einer Münze weitergedreht werden.
Der von den ThUrflügeln α und b, Fig. 2 und 5, gebildete Winkel kann kreisförmig ausgebildet gedacht werden. Es ergiebt sich daraus die in Fig. 7 und 8 dargestellte Trommelthür a. Dieselbe ist nach einer Seite offen und läuft auf Rollen oder dreht sich in Zapfen r. Sie kann von Hand gedreht und die Thüröffnungen können nach verschiedenen Richtungen verstellt werden, jedoch wieder nur, wenn ein durch den Schlitz / eingeworfenes : Geldstück den Hebel g niedergedrückt und den in den entsprechenden Zahnschnitt q1 eingreifenden Riegel pl gehoben hat. Die Drehung der Trommel α kann auch durch das Gewicht der die Thür benutzenden Person bewirkt werden, indem eine Nase s in einer Schraubennuth s1 des federnd auf- und abbeweglichen Trittes r1 gleitet.
Durch Anwendung doppelter Schiebethüren, Fig. 9 bis 11, wird ebenfalls der erstrebte, eingangs bezeichnete Zweck erreicht, α ist die Haupt- und b die zweite Thür; g ist der zweiarmige Sperrhebel, wobei die Auslösung wieder durch Elektricität bewirkt gedacht ist. Der Hebel g schleift mit jedem Arm auf den Oberkanten dfer, Thüren und kann abwechselnd in Aussparungen t und t1 derselben fallen. Für gewöhnlich ruht! er in der Aussparung i1 der zweiten Thür b. Dieselbe kann also erst geöffnet werden, wenn durch das Gewicht der durch den Schlitz I eingeführten Münze die Contactplatten m und η in Berührung gebracht worden. Der dadurch erregte Elektromagnet nJ zieht den entsprechenden Hebelarm g an, welcher aus der Aussparung iV heraustritt, dagegen in t einschnappt. Vorher mufste sich jedoch die Person in den Raum zwischen den Thüren α und b durch die für gewöhnlich zu öffnende Thür α begeben. Erst wenn letztere wieder geschlossen worden, ist die Oeffhung der zweiten Thür b möglich und umgekehrt. Die nachfolgenden Personen sind demnach ebenfalls zur Bezahlung gezwungen. Beide Thüren können mit selbsttätigen Verschlufsvorrichtungen versehen sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Dreh-- bezw. Schiebethür a (Fig. 1, 2,
    2 a, 4, 5, 7, 8 und 9 bis 11) mit durch Geldeinwurf auslösbarer Arretirvorrichtung (Fig. 3,
    3 a, 6 etc.) und mit einem zweiten oder mehr Flügeln £. (Fig. 1, 2, 4, 5 und 7 bis 11) bezw. a1 (Fig. 2a) zur Verhinderung der gleichzeitigen Benutzung der Thüren durch mehrere Personen, bezw. mit Auslafsthüren h (Fig. 1, 2, 4 und 5), welche den freien Austritt vermitteln.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT41244D Thür mit durch Geldeinwurf auslösbarer Sperrvorrichtung Expired - Lifetime DE41244C (de)

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