DE54546C - Thür- und Möbelschlofs - Google Patents

Thür- und Möbelschlofs

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Publication number
DE54546C
DE54546C DENDAT54546D DE54546DA DE54546C DE 54546 C DE54546 C DE 54546C DE NDAT54546 D DENDAT54546 D DE NDAT54546D DE 54546D A DE54546D A DE 54546DA DE 54546 C DE54546 C DE 54546C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
bolt
nufs
key
pin
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54546D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. BADONI in Genf, ruelle du Iac
Publication of DE54546C publication Critical patent/DE54546C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/24Arrangements in which the fastening members which engage one another are mounted respectively on the wing and the frame and are both movable, e.g. for release by moving either of them
    • E05B63/248Arrangements in which the fastening members which engage one another are mounted respectively on the wing and the frame and are both movable, e.g. for release by moving either of them the striker being movable for latching, and pushed back by a member on the wing for unlatching, or vice versa

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Patch Boards (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
In der am Thürpfosten oder dem feststehenden Thürflügel angebrachten Schliefskappe des Schlosses ist ein federnder Riegel angebracht, welcher in den an dem bewegten Thürflügel angebrachten Theil des Schlosses eindringt, wenn die Thür zugemacht wird. Die Thürklinke ist mit einer Vorrichtung verbunden, welche mittelst eines entsprechenden Zwischenstückes den federnden Riegel zurückstöfst, um die Thür zu öffnen, wobei das Zwischenstück nach Belieben mittelst eines Schlüssels verstellt werden kann, um in oder aufser Thätigkeit gesetzt zu werden.
In der Schliefskappe A ist der federnde Riegel B angebracht, dessen messerförmige Kante b in einer entsprechenden Rinne von A gelagert ist. Eine durch das Loch α eingeführte Schraube bl verhindert das Herausfallen des Riegels, und eine Feder C trachtet danach, denselben vorstehend zu halten, wie Fig. 7 zeigt. Der an der Thür selbst zu befestigende Theil des Schlosses besteht aus einem Gehäuse D, welches den Mechanismus enthält und in welchen der in Fig. 5 dargestellte verstellbare Stülp E hineingeschoben wird.
■■ In dem Gehäuse D ist eine dreiarmige N.ufs F drehbar angeordnet und mit einem viereckigen Loch versehen, in welches der Dorn der Klinke K eingesteckt wird. Der Arm f1 wird durch eine Spiralfeder aus Nickel oder anderem nichtoxydirbaren Metall G nach unten gedrückt, wodurch die Klinke K hochgehalten wird. Der Arm /2 dient als Anschlag, um die Umdrehung von F zu begrenzen bezw. die tiefste Lage der Klinke K zu bestimmen.
Endlich ist der Arm f3 dazu bestimmt, das zum Eindrücken des federnden Riegels B dienende Zwischenstück H zu bewegen.
In der Zeichnung besteht jenes Zwischenstück, welches übrigens sehr verschiedenartig gestaltet sein kann, aus einem Stift H, welcher in das Loch e des Stulps E hineinragt und in einem Schlitz eines Riegels J, der ebenfalls verschiedenartig gestaltet sein kann, geführt ist. Ist Riegel J so gestellt, dafs der Stift H, wie in den Fig. 4 und 9 gezeigt, horizontal, d. h. zwischen dem Arm fB und dem federnden Riegel B liegt, so wird der letztere in die Schliefskappe hineingedrückt, wenn die Klinke K niedergedrückt wird, und die Thür öffnet sich.
Verstellt dagegen der Riegel J den Stift H oder dessen Aequivalent so, dafs er aus dem Bereich des Armes f3 gelangt, wie dies in den Fig. 3 und 8 gezeigt ist, so wird man die Klinke K umsonst niederdrücken, der Arm f3 bewegt sich, ohne H zu Begegnen und ohne B einzudrücken; die Thür bleibt geschlossen-
In den Fig. 3 und 4 ist der Riegel / mit einer aus nichtoxydirbarem Metall hergestellten Feder L verbunden, welche mit Hülfe eines Vorsprunges c des Stulps E den Riegel / entweder in der in Fig. 3 oder in der in der Fig. 4 dargestellten Lage festhält. Der zum Verstellen des Zwischenstückes H dienende Riegel hat einen nur sehr geringen Widerstand zu überwinden und kann deshalb mittelst eines sehr kleinen Schlüssels bewegt werden. Der Riegel J kann auch durch irgend eine andere zweckentsprechende Vorrichtung zum Verstellen des Zwischenstückes H ersetzt werden., welche, ebenso wie der Riegel J, sich stets
nur im Innern des Schlosses selbst bewegt, so dafs die Bewegung auch bei einer Thür, welche nicht mehr genau zur Schliefskappe pafst, nicht erschwert wird.
In den Fig. 8, 9 und 10 wird der Riegel J nicht wie in den Fig. 3 und 4 direct durch den Bart des Schlüssels, . sondern durch die Schlüsselnufs P bewegt. Die cylindrische Nufs P ist um zwei Zapfen im Gehäuse drehbar und mit einem Zahn ρ versehen. Der Schlüssel N. dringt in eine entsprechende Oeffnung der Nufs P, und kann die letztere demnach entweder in die in Fig. 8 oder in die in Fig. 9 dargestellte Lage drehen. In beiden dieser Lagen greift der cylindrische Umfang der Nufs P in einen entsprechenden Ausschnitt jl oder jj des Riegels J ein, so dafs letzterer ohne jede Feder in der einen dieser beiden Lagen festgehalten ist. Wird die Nufs P von der einen 'der oben genannten Lagen in die andere versetzt, so greift hierbei ihr Zahn ρ in den Einschnitt j 3 des Riegels J und verstellt dabei den letzteren, wodurch auch der' Stift H verstellt wird.
Fig. 11 zeigt eine weitere Verbindung der Nufs P und des Riegels J. In letzterem ist hier eine Aushöhlung k angebrachtem welche zwei oder mehrere Plättchen m und η eingeschoben sind, die durch eine Feder 0 stets gegen die Nufs P angedrückt werden. In der letzteren ist eine' entsprechende Aushöhlung q angebracht, in welche die Plättchen .m und ή unter Einwirkung der Feder ο hineinfallen, sobald die Nufs P dem Riegel J gegenüber die in Fig. 1 3 dargestellte Lage einnimmt. Die Plättchen m und η sperren dann die Nufs P und verhindern jede Weiterdrehung derselben, wenn der Schlüssel nicht wie unten beschrieben wirkt. Der Schlüssel N hat nämlich aufser dem gewöhnlichen Bart r, welcher die Drehung der Nufs bewirkt, einen zweiten Bart s, der dazu dient, die in der Aushöhlung q enthaltenen Plättchen u und ν beim Einstofsen des Schlüssels so zu verstellen, dafs das Ende derselben genau am Umfange der Nufs P zu liegen kommt (Fig. 14), :..-s<!> j dafs, wenn auch die Aushöhlungen k. und \q[ einander gegenüber zu liegen kommen, die Plättchen m und η doch nicht in die Aushöhlung q hineinfallen können und somit die Nufs frei gedreht werden kann. Pafst der -Bart s nicht ganz genau zu den .Längen der Plättchen u und v, so werden die letzteren entweder am Umfange von P vorstehen oder aber die Plättchen m und η nicht verhindern, in die Höhlung q einzufallen; im einen und im anderen Falle kann : die Nufs P nicht gedreht, also der Riegel / nicht verschoben werden. . ■ ■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Thür- und Möbelschlössern die Verbindung des dreiarmigen Hebels F, des Stiftes H und des Riegels J in der Weise, dafs je nach der Lage, in welche letzterer durclj,: den Schlüssel JV gestellt wird, der Stift H in !oder aufser Bereich des durch .. die Klinke '$. bewegten Hebels F gestellt wird. ,: ' :
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT54546D Thür- und Möbelschlofs Expired - Lifetime DE54546C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE54546C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1139772B (de) * 1959-02-04 1962-11-15 Louis Raoul Alphonse Georges L Verschluss fuer Kraftfahrzeugtueren
US4150908A (en) * 1978-05-23 1979-04-24 Friedrich Herbert H Quick connect assembly
EP0611863A1 (de) * 1993-02-18 1994-08-24 SORTIMO INTERNATIONAL AUSRÜSTUNGSSYSTEME FÜR SERVICEFAHRZEUGE GmbH Schrank mit einer Zwangsverriegelung

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DE1139772B (de) * 1959-02-04 1962-11-15 Louis Raoul Alphonse Georges L Verschluss fuer Kraftfahrzeugtueren
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