DE1548044C - Hauptuhranordnung - Google Patents
HauptuhranordnungInfo
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Description
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Üblicherweise stehen nämlich für den Antrieb der kann diese Drehbewegung wegen der dann offenen
Triebwelle des Stromwendeschalters keine Synchron- Schlingfeder Sf 2 nicht auf den Gleichstrommotor GM
bzw. Gleichstrommotore entsprechend niedriger übertragen werden. Fällt nun die Netzspannung auch
Drehzahl zur Verfügung, so daß zwischen die Motore nur kurzzeitig aus, so schlägt das Netzspannungsund
die Triebwelle Untersetzungsgetriebe zwischen- 5 Überwachungsrelais S um. Es schaltet sofort die
zuschalten sind. Bei Antrieb durch einen dieser Kontakte pl, ρ 2 des Polwendeschalters P mit seinem
Motore würde dann auch das Untersetzungsgetriebe abgefallenen Kontakt 51 an den Akkumulator B an
des nicht benötigten Motors mitlaufen und so den und außerdem mit seinem Kontakt j 2 den Gleich-Antrieb
unnötig belasten, wenn nicht sogar sperren, strommotor GM ein. Dieser treibt dann über sein
falls das Untersetzungsgetriebe nur einseitig antreib- io Vorgelege V2, die Hohlwelle W3, die Schlingkuppbar
ist. Diese Nachteile sollen die einseitig wirksamen lung Sf 2, die Hohlwelle W 4, das Vorgelege F 3, die
Kupplungen zwischen den beiden Motoren und der Hohlwelle W 2 und damit den ArmpO des Strom-Triebwelle
abhelfen. Außerdem gestatten sie, die Wendeschalters P an, der so zeitgerechte Impulse
Triebwelle des Stromwendeschalters von Hand oder wechselnder Polarität aus dem Akkumulator B an
durch einen besonderen Nachstellmotor schneller als 15 die Nebenuhren NU gibt.' Da dann die Schlingfeder
zeitgerecht anzutreiben und damit Nachstellimpulse 5/1 öffnet, kann die Hohlwelle W 2 nicht vom Voran
die Nebenuhren zu geben, gelege Fl gehemmt werden. Der Akkumulator B
Die Erfindung wird an Hand der Schaltung und wird also normalerweise nicht belastet und deshalb
einer schaubildlichen Darstellung eines Ausführungs- braucht er nur mit dem seinem inneren Energiebeispiels
näher erläutert. Es zeigt 2° verlust entsprechenden Strom nachgeladen zu wer-
F i g. 1 die Schaltung der Hauptuhranordnung und den, so daß er gekapselt und unmittelbar in der
F i g. 2 die zwei Baueinheiten, aus denen die Hauptuhranordnung untergebracht mehrere Jahre
Hauptuhranordnung besteht, in Einzeldarstellung zu- ohne Wartung verbleiben kann. Der eventuelle
sammensetzbereit. Energieverlust bei Netzausfall wird ebenfalls durch
In Fig. 1 werden die Nebenuhren NU vom Strom- 25 die Dauerladung langsam wieder aufgeholt werden,
wendeschalter P mit Impulsen wechselnder Polarität F i g. 2 zeigt schaubildlich die beiden Baueinheiten
normalerweise aus dem Wechselstromnetz N ange- /, H, aus denen die Hauptuhranordnung zusammentrieben,
das dafür über den Transformator Tr, den gesetzt werden kann, in Einzeldarstellung zusammen-Gleichrichter
G in Graetzschaltung und den norma- setzbereit. Die Baueinheit I umfaßt die Platine Pa 1,
lerweise umgeschlagenen Kontakt si die Gleichspan- 3° auf der der gestrichelt dargestellte Synchronmotor Sy
nung liefert. die beiden Kontakte ρ 1 und ρ 2 des Polwende-
Außerdem wird vom Netz N über den Transfer- schalters P und der diese Kontakte betätigende
mator Tr, den Gleichrichter G und den Widerstand R Arm ρ 0 befestigt sind. Außerdem ist über dem
der gekapselte Akkumulator B mit einem für ihn Arm ρ 0 des Polwendeschalters P noch eine Skala Sk
zulässigen Strom dauernd nachgeladen. Der Strom- 35 zu sehen, mit der von Hand der ArmpO weiterwendeschalter
P wird von dem ebenfalls aus dem gedreht und so Nachstellimpulse an die Neben-Netz
N gespeisten und mit Netzfrequenz umlaufenden uhren NU gegeben werden können. Die Baueinheit LL
Synchronmotor Sy angetrieben. Er treibt über das zeigt den Gleichstrommotor GM, das Spannungs-Vorgelege
Vl unmittelbar die auf der festen Achse relais S und den Akkumulator B, die gemeinsam auf
Al sitzende Hohlwelle Wl, die ihrerseits mit der 40 die Platine Pa2 montiert sind. Beide Platinen Pal
Schlingfederkupplung SfI die ebenfalls auf der festen und Pa 2 weisen entsprechende Bohrungen Bo und
Achse Al drehbar gelagerte Welle W 2 und damit Aussparungen Ap auf, mit Hilfe derer die Baueinheigleichzeitig
den Arm pO des Polwendeschalters P ten / und LL so zusammengesetzt werden können,
antreibt. Zwar wird damit gleichzeitig auch das daß die Zahnräder des Vorgeleges F 3 in Eingriff
Vorgelege F 3 angetrieben und dessen Hohlwelle W 4 45 kommen, also auch der Gleichstrommotor GM den
dreht sich auf der ebenfalls festen Achse A 2, doch Polwendeschalter E antreiben kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Hauptuhranordnung mit einem mehrere die Gangreserve bildet. Den ordnungsgemäßen Gang
Nebenuhren steuernden Stromwendeschalter, den 5 der Uhr stellt dann ein besonderer Gangordner
normalerweise ein netzgespeister Synchronmotor sicher, und zwar bei Netzausfall allein, während er
und bei Netzausfall ein durch ein Netzspannungs- im Normalbetrieb durch den Synchronmotor ge-Überwachungsrelais
ersatzweise einschaltbarer, steuert wird. Statt die Gangreserve mechanisch in
akkumulatorgespeister Zweitmotor antreiben, da- einer Feder zu speichern, wird auch bereits das Uhrdurch
gekennzeichnet, daß unterVerwen- io werk im Normalfall durch einen Synchronmotor und
dung von einseitig wirksamen Kupplungen (5/1, ersatzweise bei Ausfall der Netzspannung durch einen
S/2) zwischen den beiden Motoren (Sy; GM) und dann an eine Gleichspannungsquelle anschaltbaren
der Triebwelle (W2) des Stromwendeschalters Zweitmotor zeitgerecht angetrieben. Für Uhren mit
(P; pl, ρ 2) das Netzspannungs-Überwachungs- Zeigerwerk können wegen des geringen Strombedarfs
relais (S) mit der wahlweisen Einschaltung eines 15 der nur selten laufenden Zweitmotore Gleichstrorhder
beiden Motore (Sy bzw. GM) gleichzeitig akkumulatoren verwendet werden, die nur mit geauch
den Stromwendeschaltef (F; ρ 1, p2) und ringen Strömen nachgeladen zu werden brauchen,
damit die Nebenuhren (NU) an das Netz (N) Bei Hauptuhranordnungen zum Betrieb von
oder ersatzweise an den Gleichstromakkumula- Nebenuhren muß aber die Gleichspannung für die
tor (B) anschaltet. 20 Gleichspannungsimpulse wechselnder Polarität der
2. Hauptuhranordnung nach Anspruch 1, da- Nebenuhren ständig zur Verfugung stehen. Dafür
durch gekennzeichnet, daß der Stromwende- wurden bisher normale gepufferte Gleichstromakku-·
schalter (P; pl, ρ2) über Schlingfederkupplungen mulatoren verwendet. Diese müssen jedoch ständig
(S/l, S/2), und zwar von dem einen Motor- gewartet werden-und sind auch sonst aufwendig,
antrieb (Sy) unmittelbar und von dem anderen 25 Außerdem korrodieren sie infolge der ihnen ent-
(GM) über ein Vorgelege (V3) mittelbar antreib- weichenden Säurebläschen leicht die in ihrer.Nähe
bar ist. ■ befindlichen Metallteile, so daß die räumlich sehr
3. Hauptuhranordnung nach Anspruch 2. da- großen Akkumulatoren in einem gewissen Abstand
durch gekennzeichnet, daß die Hauptuhr aus von der Hauptuhranordnung vorzusehen sind. Wollte
zwei Baueinheiten (I, Π), nämlich dem Strom- 30 man die dafür erforderlichen Ströme einem gekapselwendeschalter
(P; pl, ρ2) mit Richtleitern (G) ten Gleichstromakkumulator entnehmen, so müßte
und Synchronmotor (Sy) einerseits bzw. der Gang- dieser entsprechend den angeschlossenen Verbraureserve
mit Akkumulator (B), Gleichstrommotor ehern mit unterschiedlichen Strömen gepuffert wer-
(GM) und Netzspannungs-Überwachungsrelais (S) den. Jede Änderung der Last müßte also berückandererseits,
mechanisch über ein Vorgelege (V 3) 35 sichtigt werden, denn gekapselte Akkumulatoren sind
zusammensetzbar ist. gegen Überladen sehr empfindlich, so daß auch sie
dem ständig wechselnden Verbrauch entsprechend betreut werden müssen, was gerade bei kleinen
Uhrenanlagen unerwünscht ist. Schließlich gefährdet
.40 jedes unwillkürliche Abschalten einzelner oder aller
..., ■ Verbraucher, das durch Sicherungen erfolgen kann,
. zusätzlich die gekapselten Akkumulatoren.
Die Erfindung bezieht.sich auf eine Hauptuhr- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
anordnung mit einem mehrere Nebenuhren steuern- obengenannten Nachteile beider Akkumulatoren zu
den Stromwendeschalter, den normalerweise ein netz- 45 vermeiden und für den Antrieb der Hauptuhranordgespeister
Synchronmotor und bei Netzausfall ein nung selbst und zur Speisung der Nebenuhrenlinien
durch ein Netzspannungs-Überwaehungsrelais ersatz- während der Dauer des Spannungsausfalls entspreweise
einschaltbarer, akkumulatorgespeister Zweit- chend kleine gekapselte Gleichstrom-Akkumulatoren
motor antreiben. Bei bisher bekannten durch einen vorzusehen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch
Synchronmotor angetriebenen Uhrwerken, die zum 50 erreicht, daß unter Verwendung von einseitig wirk-Antrieb
eines Zeigerwerkes oder eines Polwende- samen Kupplungen zwischen den beiden Motoren
schalters für Nebenuhren verwendbar sind, dient ein und der Triebwelle des Stromwendeschalters das
bei normalem Betrieb blockiertes mechanisches Netzspannungsüberwachungsrelais mit der wahl-Reserveuhrwerk
als Gangreserve. Dieses ist mit dem weisen Einschaltung eines der beiden Motore gleich-Zeigerwerk
oder dem Polwendeschalter über einen 55 zeitig auch den Stromwendeschalter und damit die
Freilauf oder ein Differentialgetriebe so gekoppelt, Nebenuhren an das Netz oder ersatzweise an den
daß es nur bei Spannungsausfall wirksam wird, wobei Gleichstrom-Akkumulator anschaltet,
die Blockierung des Reserveuhrwerks entweder durch In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die einen von der Netzspannung oder durch den Stator Triebwelle des Stromwendeschalters über Schlingdes Synchronmotors gesteuerten Hemmanker erfolgt. 60 federkupplungen, und zwar von dem einen Motor-Da ein solches Reserveuhrwerk nur in den seltenen antrieb unmittelbar und von dem anderen über ein Bedarfsfällen in Betrieb gesetzt wird, seine Achsen Vorgelege mittelbar, antreibbar sein. Dabei ist es also normalerweise stillstehen, können diese aus; vorteilhaft, daß die Haüptuhranordnung aus zwei nichtrostendem Material hergestellt und in Kunst- Baueinheiten, nämlich dem Stromwendeschalter mit stofflagern angeordnet sein, um so eine größere 65 Richtleitern und Synchronmotor einerseits bzw. der Betriebssicherheit zu gewährleisten. Statt des Reserve- Gangreserve mit Akkumulator, Zweitmotor und uhrwerks wird bei einer anders ausgeführten elek- Netzspannungsüberwachungsrelais andererseits, metrischen Uhr mit Gangreserve vom Synchronmotor chanisch über ein Vorgelege zusammensetzbar ist.
die Blockierung des Reserveuhrwerks entweder durch In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die einen von der Netzspannung oder durch den Stator Triebwelle des Stromwendeschalters über Schlingdes Synchronmotors gesteuerten Hemmanker erfolgt. 60 federkupplungen, und zwar von dem einen Motor-Da ein solches Reserveuhrwerk nur in den seltenen antrieb unmittelbar und von dem anderen über ein Bedarfsfällen in Betrieb gesetzt wird, seine Achsen Vorgelege mittelbar, antreibbar sein. Dabei ist es also normalerweise stillstehen, können diese aus; vorteilhaft, daß die Haüptuhranordnung aus zwei nichtrostendem Material hergestellt und in Kunst- Baueinheiten, nämlich dem Stromwendeschalter mit stofflagern angeordnet sein, um so eine größere 65 Richtleitern und Synchronmotor einerseits bzw. der Betriebssicherheit zu gewährleisten. Statt des Reserve- Gangreserve mit Akkumulator, Zweitmotor und uhrwerks wird bei einer anders ausgeführten elek- Netzspannungsüberwachungsrelais andererseits, metrischen Uhr mit Gangreserve vom Synchronmotor chanisch über ein Vorgelege zusammensetzbar ist.
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