DE154682C - - Google Patents
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- DE154682C DE154682C DENDAT154682D DE154682DA DE154682C DE 154682 C DE154682 C DE 154682C DE NDAT154682 D DENDAT154682 D DE NDAT154682D DE 154682D A DE154682D A DE 154682DA DE 154682 C DE154682 C DE 154682C
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- levers
- brake shoes
- brake
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- elevator
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B5/00—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
- B66B5/02—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
- B66B5/16—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
- B66B5/26—Positively-acting devices, e.g. latches, knives
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
.KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Fangvorrichtung für Fahrstühle und dergl., bei
welcher zunächst im Fall des Seilbruchs durch Federkraft Bremshebel in die Führungsbäume
getrieben und alsdann durch den weiter fallenden Fahrstuhl die eigentlichen Bremsbacken
zur Anlage gebracht werden. Die Erfindung besteht in' den besonderen, zur Ausführung
dieses Fangprinzips angewendeten Mitteln.
ίο In beiliegender Zeichnung ist die Vorrichtung
durch ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht der Fangvorrichtung in der Bereitstellung.
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch die Vorrichtung im ersten Stadium der Fangstellung
nach Reißen des Traggurtes.
Fig. 5 zeigt die Vorrichtung im zweiten Stadium der Fangstellung.
Der Fahrstuhl ist mit den parallelen Seitenwänden 0, die an den Enden zwecks besserer
Führbarkeit rechtwinklig abgebogen sein können, ausgestattet. Diese Wände sind durch von ihrer Mittellinie aus symmetrisch
verteilte Bolzen ρ ρ r r Il und endlich-, durch
einen mittleren Vierkantkopf h in einem entsprechenden Abstand voneinander gehalten
und verschraubt. Jeder der genannten Bolzen hat aber noch seinen -besonderen Zweck und
Anteil an der Wirkungsweise der Vorrichtung. Die Bolzen ρ ρ stecken in senkrechten
Schlitzen des Trageisens m, welches den Gurtbügel k trägt und mit Augbolzen d, an
welche zu beiden Seiten die Bremshebei ν angelenkt sind, versehen ist. Diese Bremshebel ν
sind an ihren freien Enden mit Bremszacken und mit je einem Augbolzen c versehen, an
welchem paarweise Bremsbacken b b drehbar hängen. Die Bolzen / / dienen zur Stütze
der Bremsbacken b b und damit auch der Bremshebel ν in der Bereitstellung (Fig. 1).
Die Bolzen r r sind Träger von Rollen, die im zweiten Stadium der Fangstellung die
Bremsbacken b b niederdrücken. Durch den Vierkant h geht eine senkrechte Bohrung,
durch die eine den unteren Fortsatz des Trageisens m bildende Spindel t hindurchgeführt
ist, wobei zwischen dem unteren Schraubenkopf dieser Spindel und dem Vierkant h eine kräftig gespannte zylindrische
Druckfeder / eingesetzt ist. Diese Feder ist durch die. an dem Bügel k hängende Traglast
bei ordnungsmäßigem Zustande des Fahrstuhles stets zusammengedrückt, so daß
ein gewisser Abstand zwischen dem Vierkant h und einem Stellring 5 unterhalb des
Trageisens m vorhanden ist, welcher das Spiel der Fangvorrichtung in ihrem ersten
Stadium begrenzt und daher durch entsprechende Abmessungen genau einzustellen ist.
Sobald der Gurt reißt, kommt die Spannung der Feder/ zur Geltung, die die Spindel
t nach unten treibt, so daß sich der Stellring s gegen den Vierkant h legt und die
Bolzen ρ ρ in die Schlitze des Trageisens hineinrücken (Fig. 4). Hierdurch tritt auch eine
Verschiebung der Gelenkpunkte d ein, was eine derartige Bewegung der Bremshebel ν
um die Drehbolzen c im Gefolge hat, daß sich die Zackenenden der Hebel ν in die
Führungsbäume hineindrücken. Indem sie hierdurch zwei neue Stützpunkte geschaffen
haben, findet darauf ein Durchhängen des Trageisens zwischen den beiden Hebeln ν
und. ein Sinken der Wände ο statt, so daß die Bremsbacken b b nicht allein die ihre
Verdrehung verhindernden Stützpunkte in den Bolzen 11 verlieren, wodurch sie schon allein
durch ihr einseitig zur Wirkung gelangendes ίο Eigengewicht auf die Führungsfläche bremsend
wirken, sondern noch durch die auf den Bolzen r sitzenden Rollen um die Zapfen c derart
verdreht werden, daß ihre gezackte Seite in die Führung eindringt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Fangvorrichtung für Fahrstühle und dergl., dadurch gekennzeichnet, daß eine nach dem Reißen des Traggurtes ausgelöste Druckfeder nur das Eintreiben der Spitzen bezw. Zacken der mit Zapfen (c) versehenen Hebel (v) in die Führungsbäume veranlaßt, worauf die eigentlichen Bremsbacken (b), die um Zapfen (c) an den Hebeln (v) drehbar angelenkt sind, vermittels Druckrollen der weiter fallenden Seitenwände des Fahrstuhles gegen die Führungsbäume gedrückt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE154682C true DE154682C (de) |
Family
ID=421206
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT154682D Active DE154682C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE154682C (de) |
-
0
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