DE249709C - - Google Patents

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DE249709C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/16Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • D01H13/18Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only
    • D01H13/188Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only by cutting or clamping yarns or rovings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Λί 249709.-KLASSE 76 c. GRUPPE
WLADYSLAW KOZLOWSKI in WARSCHAU.
Klemmbacken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum selbsttätigen Festklemmen eines gerissenen Fadens und besteht in einer solchen gegenseitigen Ausbildung sowie Anordnung des vor 5 oder hinter, oder vor und hinter den Lieferwalzen angebrachten Fadenwächters und des die Gegeneinanderbewegung der Klemmbacken sperrenden Mittels* daß das Auslösen des letzteren durch die lebendige Kraft des bei Fadenbruch plötzlich frei werdenden Fadenwächters erfolgt, wozu dessen Gewicht allein beim Losewerden des Fadens nicht ausreicht. Das vom frei fallenden Fadenwächter auszulösende Sperrmittel hält ein federbelastetes Mittel zum Gegeneinanderbewegen der Klemmbacken in Bereitschaftstellung, in welche dieses selbsttätig durch die Bewegung des Fadenwächters beim Wiederaufhängen auf den gebundenen Faden geführt wird. Bei der Vorrichtung können alle Teile bis auf die Klemmbacken und die Aufhängeenden der Fadenwächter in einem kleinen, ■ geschlossenen Gehäuse untergebracht werden, so daß es keinerlei Schutzvorrichtungen für den Bedienenden bedarf und die Vorrichtung ohne Umbau der Maschine an dem Balken von Zwirn- oder Spinnmaschinen angebracht werden kann. Es entfällt die Benutzung ständig getriebener Maschinenteile zur Bewegung der Vorrichtung, und die Handarbeit ist lediglich auf das Wiederaufhängen des Fadenführers beschränkt.
Die neue Vorrichtung kann bei beliebigen Maschinen zur Verarbeitung von trockenen oder nassen Fäden Verwendung finden, ebenso unter beliebiger Drehrichtung der Rollen. In den Zeichnungen sind Fig. 1 und 2 die Seiten- und Oberansicht der Vorrichtung in Anwendung bei Maschinen zum nassen Drehen mehrerer Fäden; Fig. 3 ist die Seitenansicht der Vorrichtung im Augenblick des Reißens des Fadens vor den Führungsrollen, Fig. 4 dieselbe Ansicht der Vorrichtung, jedoch beim Reißen des Fadens hinter den Führungsrollen. Fig. 5 ist der wagerechte Schnitt durch die Backen der Klemmzangen im vergrößerten Maßstabe, Fig. 6 die Seitenansicht der Vorrichtung teilweise im Schnitt bei Anwendung der Maschine zum Wickeln von nur zwei Fäden, Fig. 7 die Seitenansicht der Vorrichtung im Augenblick des Abreiß ens des Fadens. Fig. 1 bis 4 zeigen die Vorrichtung beispielsweise für vier Fäden eingerichtet. Selbstverständlich kann dieselbe aber auch bei weniger oder mehr Fäden verwendet werden.
Die ganze Vorrichtung befindet sich in einem Kasten 8, der mittels Bügels 9 an einem Balken 10 angehängt wird, welcher an den Trägern 11 der Lieferwalzen 12 und 13 befestigt ist. Der Bügel 9 kann auch an dem Träger 10 mittels Bolzen befestigt werden (Fig. 3). Auf die Lieferwalze 12 wird von einer Kraftquelle Drehbewegung übertragen, Lieferwalze 13 erhält ihre Drehung, wie bekannt, von der Lieferwalze 12 durch Reibung vermittelt. 14 sind vier Spulen, von denen die Fäden abgewickelt werden. Sie laufen durch ein Gefäß mit
Wasser 15 über Rolle 16, gelangen in die Führung 31 zwischen zwei auseinanderstehenden Backen 17,171 der Klemmzangen und durch Ösen 18 der an den Fäden angehängten gewichtsbelasteten Fadenwächter 19 zu den Lieferwalzen 13 und 12, über welche sie in der in Fig. ι und 2 mit Pfeilen dargestellten Weise geführt werden, um schließlich durch die öse 20 des Fadenwächters 21 durchzugehen. Letzterer ist um die Achse 22 drehbar. Sein rechter kürzerer Arm 21x schlägt an den Knopf 23 einer Klinke 24, die als Doppelhebel um die Achse 25 drehbar ist. Das linke Klinkenende, welches eine wagerechte Platte 241 trägt, liegt unterhalb der an den Fäden hängenden gewichtsbelasteten Fadenwächter 19, die in Führungen
191 des Kastendeckels gleiten. Das rechte Klinkenende ist als Haken ausgebildet, der sich mit dem Haken 26 des doppelarmigen Hebels 27 verhakt. Der untere abgebogene Arm des um die Achse 28 drehbaren Hebels 27 ist durch eine Feder belastet, die das keilförmige Ende 271 des oberen Hebelarms zwischen die unteren Arme der Klemmbacken 17 und 171 einzudrücken strebt, um beim Reißen eines Fadens das Einklemmen der zwischen den Backen hindurchgehenden Fäden zu bewirken.
Die Backe 17 der Klemmzange ist unbeweglich, die Backe 171 ist um die Achse 30 drehbar (Fig. i, rechts). Ihr oberes zurückgebogenes Ende wirkt als Gegengewicht, um bei Freigabe der unteren Backenarme ein Abrücken der beweglichen Klemmbacke von der unbeweglichen hervorzurufen und den Fäden freien Durchgang zu gestatten. Zum Festklemmen der Fäden, ohne sie zu beschädigen im Falle des Reißens eines derselben, haben die klemmenden Flächen der Klemmbacken im wagerechten Schnitt die Form eines Z oder einer Zickzacklinie (Fig. 5), wodurch die Fäden beim Zusammenklemmen der Backen sich in Richtung der Klemmflächen biegen und festgehalten werden, ohne die Bewegung der Führungsrollen mitzumachen. Die oberen mit
Ösen 18 versehenen Enden der Fadenwächter 19 können an dem Hauptteil mittels Scharniers
192 befestigt werden. Diese Anordnung erlaubt dem ösenteil, sich unter einem rechten Winkel zu dem anderen Teil des Gewichtes einzustellen und damit im Falle der Arbeit mit einer kleineren Anzahl Fäden die nicht Fäden führenden Gewichte außer Wirkung zu setzen.
Vor dem Reißen eines Fadens befinden sich alle Teile der Vorrichtung in der in Fig. 1 und 2 angedeuteten Stellung. Reißt ein Faden vor den Führungsrollen (Fig. 3), so fällt der von diesem Faden gehaltene gewichtsbelastete Fadenwächter augenblicklich herab und schlägt auf die Platte 241 am linken Ende der Klinke 24, wodurch der hakenförmige rechte Teil der Klinke den Haken 26 des Hebels 27 freigibt und der keilförmige Teil 27x des Hebels unter Wirkung der Feder 29 zwischen die unteren Arme der Klemmen 17, 171 gedrückt wird, so daß ein starkes Klemmen der Fäden zwischen den Backen, d. h. ein Anhalten der Bewegung der Fäden eintritt. Im Falle des Reißens der Fäden hinter den Führungsrollen (Fig. 4) wird das von den Fäden hochgehaltene linke Ende des Faden Wächters 21 sich senken und das rechte Ende auf die Klinke 24 in den Hebel 27 auslösendem Sinne wirken. Das Einstellen der Klinke 24 und der Fadenwächter 19 in die Sperrlage (geöffnete Klemmbacken) zur Weiterarbeit wird lediglich durch Anheben des linken Endes des Hebels 21 und Einhaken in die Fäden erreicht. Die Armkröpfung 212 des Hebels hebt dann den linken Arm der Klinke 24, und zu gleicher Zeit hebt die Platte 241 der Klinke das niedergefallene Gewicht 19, wobei der Haken der Klinke sich sich wieder mit dem Haken 26 des Hebels 27 verhakt.
Das Auslösen der Klinke 24 aus dem Hebel 27 erfolgt nur bei plötzlichem Sinken des gewichtsbelasteten Fadenwächters 19 oder des Faden-Wächters 21, d. h. es ist zur Auslösung des Hakens 26 ein ausreichender Ruck dieser Teile erforderlich, der nur beim Reißen der Fäden vorkommt. Bei Nachhängen oder schwacher Spannung der Fäden tritt ein Auslösen der Klinke 24 nicht ein, da die Fadenwächter 19 oder 21 dann keinen ausreichenden Ruck erhalten.
Fig. 6 und 7 zeigen eine für Maschinen mit nur zwei Fäden geeignete Vorrichtung. Die Verwendung von Fadenwächtern ig ist in diesem Falle überflüssig, da in solchen Maschinen das Reißen eines Fadens unvermeidlich das Reißen auch des zweiten Fadens im Gefolge hat. Der Unterschied zwischen einer solchen Vorrichtung und der vorbeschriebenen besteht nur darin, daß die Klinke 24 hier als einarmiger Hebel ausgebildet ist und lediglich durch Freigeben des Fadenwächters 21 durch die gerissenen Fäden aus dem Haken 26 ausgelöst wird, wie in Fig. 4. Die Wiederherrichtung nach dem Reißen des Fadens wird hier durch Anheben des linken Endes des Hebels 21 erreicht, wobei dieser hier nicht wie vorher auf die Klinke 24 wirkt, sondern mit einem Zahn 212 auf den unteren Arm des gekröpften Hebels 27 drückt und ihn um so viel dreht, daß die Klinke 24 unter ihrem Eigengewicht in den Zahn 26 des Hebels 27 einfällt. 31, 311 sind die Führungen der Fäden.
Durch Verwendung der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird die Abfallbildung vermieden, da der Faden, der im Augenblick des Reißens von Klemmen gefaßt ist, sich nicht mehr auf die Führungsrollen abwickeln kann und auch das Abgleiten der Fäden von den Rollen beim Stehenbleiben der Maschine un-
bedingt verhindert wird. Außerdem wird das Verhaddern zweier Fäden vermieden. Da beim Reißen eines Fadens sich die übrigen Fäden zusamniendrehen und es notwendig wird, die Spule anzuhalten, kann bei der Vorrichtung nach Fig. ι bis 4 die Bewegung der Klemmbacken beim Reißen eines Fadens mittels entsprechender Übertragung zum Stillsetzen der Spule benutzt werden. Die dazu erforderliche Kraft gibt die Feder 21.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Mit Fadenwächter verbundene Vorrichtung für Zwirn- und Spinnmaschinen zum selbsttätigen Festklemmen, eines gerissenen Fadens vor dem Streckwerk mittels Klemmbacken, dadurch gekennzeichnet, daß der vor oder hinter, oder vor und hinter den Lieferwalzen (12, 13) angebrachte Fadenwächter (18, 19 bzw. 20, 21) und das die Gegeneinanderbewegung der Klemmbacken verhindernde Sperrmittel derart ausgebildet und in bezug aufeinander angeordnet sind, daß der bei Fadenbruch plötzlich frei werdende Fadenwächter durch seine lebendige Kraft das Sperrmittel auslöst, wozu sein Eigengewicht beim Losewerden des Fadens nicht ausreicht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bewegungsbahn des oder der Fadenwächter (18, 19 bzw. 20, 21) eine Klinke (24) liegt, die ein federbelastetes Mittel zum Gegeneinanderbewegen der. Klemmbacken, z. B. Winkelhebel (27) mit Spreiznase (271), in Bereitschaftstellung hält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hinter den Lieferwalzen (12, 13) angebrachte Fadenwächter (20, 21) und das Mittel zum Gegeneinanderbewegen der Klemmbacken derart in bezug aufeinander ausgebildet und angeordnet sind, daß der Fadenwächter beim Wiederaufhängen auf den gebundenen Faden das auf die Klemmvorrichtung wirkende Mittel selbsttätig in Bereitschaftstellung führt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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