AT83745B - Mit Fadenwächter verbundene Vorrichtung für Zwirn- und Spinnmaschinen zum selbsttätigen Festklemmen eines gerissenen Fadens vor dem Streckwerk mittels Klemmbacken. - Google Patents

Mit Fadenwächter verbundene Vorrichtung für Zwirn- und Spinnmaschinen zum selbsttätigen Festklemmen eines gerissenen Fadens vor dem Streckwerk mittels Klemmbacken.

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AT83745B
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clamping
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Wladyslaw Kozlowski
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Wladyslaw Kozlowski
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Description


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  Mit Fadenwächter verbundene Vorrichtung für Zwirn-und Spinnmaschinen zum selbsttätigen
Festklemmen eines gerissenen Fadens vor dem Streckwerk mittels Klemmbacken. 



   Gegenstand der Erfindung sind. Vervollkommnungen der im Patente Nr. 82773   erläuterten   Vorrichtung für Zwirn- und Spinnmaschinen zum selbsttätigen Festklemmen eines gerissenen Fadens. Die Vervollkommnungen bezwecken, die Arbeit des Bedienenden nach dem Reissen des Fadens ausser dem Wiederbinden desselben ausschliesslich auf das Einlegen des gebundenen Fadens in die Öse des Fadenführers zu beschränken. Zur Erreichung dieses Zweckes bestehen die Vervollkommnungen gemäss der Erfindung in erster Linie in Mitteln, welche an der festen oder beweglichen Klemmbacke bzw. an beiden angeordnet sind und das Heraustreten des Fadens aus dem Raum zwischen den Klemmbacken beim Binden verhindern bzw. den herausgetretenen Faden beim Spannen desselben unter dem Zuge der Spindeldrehung selbsttätig wieder zwischen die Klemmbacken führen.

   Für Drosselmaschinen ist eine Einrichtung getroffen, mittels welcher der gerissene Faden zum Wiederbinden selbsttätig durch alle Rollenpaare vorgeführt wird. In denjenigen Fällen, in denen der Fadenführer durch seinen freien Schwungfall bei Fadenbruch eine Vorrichtung zum Stillsetzen der Spindel zur Wirkung bringt, kann diese Vorrichtung durch eine entsprechende Ausbildung und Verbindung mit dem Fadenführer, beim Umlegen desselben unter dem Fadenzuge, selbsttätig in die Bereitschaftsstellung zurückgeführt werden.

   Weitere Vervollkommnungen bestehen in Mitteln zur Verstärkung des Fallgewichtes des bei ungerissenem Faden eine stehende Lage annehmenden Fadenführers, um einerseits die von diesem Gewicht abhängenge Klemmwirkung dem abweichenden Fadenstärken anzupassen, andrerseits eine zur Betätigung der Spindelstillsetzmittel ausreichende Kraftäusserung erzielen bzw. dieselbe regeln zu können. Die Änderung des Fallgewichtes des Fadenführers kann sowohl durch ein auf ihm verstellbares Gewicht als auch durch Verkürzen oder Verlängern des Fadenführers erreicht werden. 



  Das letztere Mittel dient gleichzeitig vorteilhaft im Verein mit einer Vorrichtung zum Verlagern des Anlenkungspunktes des Fadenführers in der Höhe dazu, die Klemmvorrichtung kleinen Abweichungen in der Einrichtung und Abmessung der Maschine anzupassen oder aber für die zu liefernden Vorrichtungen einheitlicher Abmessung das genaue Mass feststellen zu können. 



   Gleichzeitig kann die Einrichtung zur Fallgewichtsänderung dazu benutzt werden, den vom   ungerissenen Faden in aufrechter Stellung gegen einen zwischen seinem Anlenkungspunkte und der Öse liegenden Anschlag gehaltenen Fadenführer völlig oder nahezu völlig gegen Bean-   spruchung des Fadens auf Zug auszugewichten. Ja, er kann sogar in der Bereitschaftsstellung ein Übergewicht nach dem Faden hin haben, das infolge des Anschlagens nicht als Druck auf dem Faden zur Geltung kommt.

   Die bei einem solchen Übergewicht bzw. völligen Ausgewichten erforderliche Einleitung des freien Fallschwunges des Fadenführers bei Fadenbruch wird'dadurch erzielt, dass der Fadenführer durch den auf sein Ösenende ausgeübten Fadenzug auf Federn in sich beansprucht wird und bei Fadenbruch das Zurückfedern als   Reaktionswirkung'des   plötzlich aufhörenden Fadenzuges den Fadenführer zum Fallen bringt sowie den Fallschwung verstärkt. 



  Schliesslich erstreckt sich die Erfindung auf eine kinematische Umkehrung der stehenden Anordnung des Fadenführers in die hängende, mit besonderer Ausbildung seines als bewegliche Klemmbacke dienenden Teiles. 



   In der die   Vervollkommnungen gemäss   der Erfindungen veranschaulichenden Zeichnung sind Fig. i und   2   die Rück-und Seitenansicht eines selbst als bewegliches Klemmglied ausgebildeten 
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 des Fadenführers und zur Inbereitschaftsstellung der bei seinem Fallschwung zur Wirkung gebrachten Spindelstillsetzvorrichtung.   Fig. i a   ist die Stirnansicht einer abweichenden Einrichtung zum selbsttätigen Einführen des wiedergebundenen Fadens zwischen die Klemmbacken bei einer Klemmvorrichtung mit vom Faden in aufrechter Stellung   gehaltenem   Fadenführerhebel nach Fig. i und 2. Fig. 3 und 4 sind die Seiten bzw.

   Stirnansicht eines auch selbst als bewegliches Klemmglied ausgebildeten   Fadenführers- für schottische Maschinen,   ebenfalls mit den Mitteln zur Fallgewichtsverstärkung und zur selbsttätigen Einführung des wiedergebundenen Fadens zwischen die Klemmbacken. Fig. 4 a ist eine Einzelheit. Fig. 5 dieselbe Ansicht wie Fig.   3,   nur mit der Stellung der Teile bei gerissenem Faden. Fig. 5 a, 5 b und 5 c zeigen den Fig. 3, 5 und 4 entsprechende Ansichten eines Fadenführers mit am beweglichen Klemmglied angeordneten Mitteln zum Verhindern des Heraustretens des Fadens aus dem Zwischenraume zwischen den Klemmflächen.

   Die Fig. 5 d ist eine Draufsicht einer abweichenden Ausbildungsart der Mittel 

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 zum Verhindern des Heraustretens des Fadens aus dem Zwischenraume zwischen den Klemmflächen und zum selbsttätigen Zurückführen desselben in seine Richtung. Fig. 6 und 7 zeigen die Stirn-und Seitenansicht eines am Faden hängenden, selbst als bewegliches Klemmglied ausgebildeten Fadenführers für gewöhnliche Spinn-o. dgl. Maschinen mit der Einrichtung zum selbsttätigen Einführen des wiedergebundenen Fadens zwischen die Klemmbacken. Fig. 8 ist die Seitenansicht der Fadenklemmvorrichtung in Anwendung bei Drosselmaschinen mit Mitteln zum selbsttätigen Durchführen des gerissenen Vorgarns durch alle Rollenpaare zum Wiederbinden.

   Fig. 9 und 10 sind Stirnansichten verschiedener Ausführungsformen der besonderen Anordnung der Gabel an der beweglichen Klemmbacke, insbesondere für Drosselmaschinen mit hin und her gehender Führungsschiene (sogenannte Luntenschiene). Fig.   11   ist die Seitenansicht einer Ausführungsform hängender Anordnung mit Fallschwungverstärkungsgewicht in der Ruhelage und die Fig. 12 und 13 sind die Stirn-bzw. die Seitenansicht der Ausführungsform nach Fig. 11 bei gerissenem Faden. Fig.   I4   ist die Stirnansicht und Fig. 15 die Seitenansicht der Einrichtung nach Fig. i a in umgekehrter Anwendung bei einer Klemmvorrichtung mit am Faden hängenden Fadenführerhebel. 



   Bei gewöhnlichen Spinnmaschinen mit in wagrechter Richtung zwischen den Klemmflächen hindurch nach den Rollen gehenden Fäden (Fig. i und 2) besteht das Mittel, welches den Faden nach seinem Binden und Einlegen in die Öse 215 des Fadenführers 214 durch den Spindelzug selbsttätig in den Raum zwischen den Klemmflächen, aus dem er beim Binden heraustritt, wieder einführt, darin, dass die feste Klemmfläche 207 am Ende nach unten abgebogen ist (Fig. i) und eine der Fadenbewegung entgegen gerichtete Platte 207a trägt, die mit dem Teil 207 auch aus einem Stück bestehen kann und bis an einen der Längsbalken der Maschine reicht.

   Der beim Anlüften des Fadenführers zwecks Öffnens der Klemme zum Wiederbinden zwischen der festen Klemmfläche 207 und der beweglichen, mit dem Fadenführer 214 vereinigten Klemmfläche 208 heraustretende Faden bleibt über dem Teil 207a liegen und gleitet, wenn er nach dem Wiederbinden in die Öse 215 gelegt ist, von der Spindel gezogen, über den Oberrand des Teiles 207a von selbst zwischen die Klemmflächen 207 und 208. Durch seitliches Verschieben sowie durch höheres oder tieferes Anschrauben des Apparates an Bügel 213 kann der Apparat der Fadenrichtung genau angepasst werden. 



   Bei dem Gliede   207a,   welches bis zu einem festen Teil der Maschine reicht und den Faden verhindert, unter die feste Klemmbacke zu gelangen, liegt die Möglichkeit vor, dass der Arbeiter das Ende des von den Spulen kommenden Fadens nach dem Herausholen aus der Klemme (in Fig. 2 nach rechts), statt es über den Teil 207a zu legen und wieder zu binden, versehentlich hinter die feste Klemmbacke 207 fallen lässt und bindet. In diesem Falle würde der Faden unter dem Zuge der Spindel nicht zwischen die Klemmbacken gelangen. Dem beugt die Einrichtung   nach Fig. i a vor, welche den Faden unabhängig von der Bedienung auf jeden Fall selbsttätigzwischen die Klemmflächen gelangen lässt.

   Hierzu geht die feste Klemmbacke 207 nicht von   einer der seitlichen Abbiegungen für die Drehachse   210 aus,   sondern von einer vorn liegenden mittleren Abbiegung 211, ist kreisförmig oder elliptisch gestaltet und gegen ihr Ende hin um eine quer zum Faden liegende Achse abwärts gebogen, so dass der wiedergebundene Faden beim Straffen unter der Spindeldrehung längs einer der gebogenen Kanten des Teiles 233 erst aufwärts und dann an der entsprechenden Biegung der festen Klemmfläche 207 entlang zwischen die Klemmflächen gleiten muss. Teil   2 ; {3   kann auch die Form eines Dreieckes haben. 



   214a ist das auf dem Fadenführer 214 verstellbare und durch Schraube festlegbare Gewicht zur Verstärkung des Fallschwunges des Fadenführers bei Fadenbruch, hier z. B. eine Kugel, die entweder selbst oder vorteilhafter mittels einer seitlichen Ausladung 214b auf eine Sperrklinke schlagen. und sie aus der Spindelstillsetzvorrichtung auslösen kann. 



   Bei selbst als bewegliches Klemmglied ausgebildetem Fadenführer für schottische Maschinen (Fig. 3 bis 5 d) hat die bewegliche Klemmbacke 217 eine Einkerbung bzw. einen Einschnitt   217a,   in welche nach dem Anlüften der beweglichen Klemmbacke zum Binden der Faden eipfällt und 
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 derart angeordnet sein, dass in jeder Stellung einer der Arme 221 quer über nach der festen Klemmbacke 207 reicht und den Faden am Heraustreten aus dem Zwischenraum zwischen den Klemmbacken hindert. In Fig. 5 d ist die Brücke 221 ein rechtwinklig umgebogener Teil der festen Klemmbacke, den die bewegliche Klemmbacke umgreift.

   In Fig. 5 d ist die bewegliche Klemmbacke nicht einseitig auf den Zapfen 210 aufgehängt, wie in   Fig. 3,   sondern hat an jeder Seite einen Zapfen, von denen der eine in der Wand des Gestelles 211 und der andere in dem recht- 

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 winklig umgebogenen Teil   2. M   der festen Klemmbacke drehbar gelagert ist. Diese doppelte Lagerung verhindert das bei sehr starkem Vorgarn bei einseitiger Lagerung mit der Zeit eintretende Nachgeben, unter welchem die bewegliche Klemmbacke sich weniger dicht an die feste anlegen   würde. Der   gerissene Faden wird vom Arbeiter durch die runde Öffnung 217a der beweglichen Klemmbacke durchgezogen und mit dem an der Spindel gebliebenen Ende wiedergebunden.

   Nachdem er in die Öse 215 des Fadenführers eingelegt wird, zieht er letzteren nach dem Beschauer hin, wobei die bewegliche Klemmbacke in die Lage der Fig.   5   d unten gehoben wird und der Faden durch den schrägen Eingangsschlitz der Öffnung   a   zwischen die geöffneten Klemmflächen tritt. Die Kanten des Schrägschlitzes sind abgeschrägt, damit der Faden leichter aus der   Öffnung   217a herausgleiten kann. Der von der Spule kommende Faden erhält durch den Zug der Spindel ein geringes Seitlichschweifen aus seiner Laufrichtung und   begünstigt   dadurch das Heraustreten des Fadens aus der Öffnung   217 a   und das Einfallen zwischen die geöffneten Klemmbacken. Bei der Anordnung Fig. 5 a bis 5 d kann die Führung 218 fortfallen. 



   In den Fig. 3 bis 5   d   ist die am Bügel 213 befestigte Platte   211,   die den Apparat hält, in der Höhe verstellbar, um den Apparat der gegebenen Maschineneinrichtung und Abmessung anpassen zu können. 



   Fig. 4 a zeigt eine gabelförmige Führungsöse 218a des von den Spulen kommenden Fadens für solche Maschinen, bei denen der Apparat nicht an der beweglichen Führungsschiene   (-M)   selbst, sondern nur neben ihr in seitlich unverrückbarer Stellung befestigt werden kann. Die Gabel 218a erlaubt dem Faden ein Seitlichschweifen, damit er die Rollen   219, Pi20   nicht stets an derselben Stelle berührt. Bei Maschinen, an denen der Apparat an der beweglichen Führungsschiene (sogenannte Luntenschiene) befestigt werden kann, findet die gewundene Öse 218 der Fig. 4 Anwendung. 



   Bei gewöhnlichen Maschinen mit am Faden hängendem Fadenführer, der selbst als bewegliches Klemmglied ausgebildet ist (Fig. 6 und 7), besteht die Vorrichtung zum selbsttätigen Einführen des wiedergebundenen Fadens aus einem in Richtung des Drehzapfens 210 des Fadenführers   214,   vorteilhaft von letzterem vorspringenden Kopfstift   225a,   auf den der zum Wiederbinden aus dem Raum zwischen den Klemmflächen heraustretende Faden sich legt und an ihm entlang beim Anziehen nach dem Wiederbinden wieder zwischen die Klemmflächen gleitet, wozu der Stift 225a oben nach der beweglichen Klemmfläche schräg anläuft. Auch hier ist der Apparat am Bügel 213 in der Höhe verstellbar, um ihn der Fadenrichtung anpassen zu können. 



  Die hängende Anordnung des Fadenführers nach Fig. 7 ist die kinematische Umkehrung der stehenden Anordnung nach Fig. 2. In Fig. 7 schwingt der vom Anlenkungspunkt 210 erst dem Ösenteil des Fadenführers entgegengerichtete und dann in den Ösenteil umgebogene Faden- 
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 die feste Klemmbacke 207, 
Bei Drosselmaschinen, welche sehr empfindliches, watteartiges Vorgarn verarbeiten, ist der an sich dünne Ösenteil 214 des Fadenführers durch ein seine Fortsetzung über den Drehpunkt 210 bildendes   Stück 225   nahezu ausgewichtet, so dass er auf den Faden einen nur sehr geringen Zug ausübt.

   Das Stück   225,   welches hier die bewegliche Klemmbacke 217 bildet und 
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 Zinken auf der unteren Rolle des dritten Rollenpaares 111 aufliegt, dicht bis an die Berührungsstelle desselben heranreicht und beim freien Fallschwung des Ösenteils des Fadenwächters beim Fadenbruch eine geradlinige Verschiebung zwischen das dritte Rollenpaar erhält. 



   Sobald die Rollen   111   die Gabelzinken erfassen, was kurz vor dem Einklemmen des Fadens zwischen den Klemmbacken 207 und   217 geschieht,   ziehen die sich in entgegengesetzter Richtung drehenden Rollen   111   die Gabel weiter vor, wodurch die obere Rolle von der unteren abgehoben, der Faden also nicht mehr von ihnen gezogen wird, sondern von dem Rollenpaare   11.   Der geklemmte Faden reisst mithin in dem Zwischenraume zwischen den Rollenpaaren 11 und 111.

   Zwischen den Berührungslinien der Rollen 11, 11 und 111, 111 wird an dem unteren Fuss des Gestells ein Blechstreifen 231 befestigt, der durch die ganze Länge des Rollensatzes läuft und den gerissenen Faden bei Wiederbewegung der Rollen 111, 111 den Rollen 11, 11 zuleitet, ohne ihm zu erlauben, eventuell in den Zwischenraum zwischen den unteren Rollen 11 und 111 zu gleiten. Nachdem der Fadenwächter vom Arbeiter angehoben ist, öffnet sich die Klemme und es tritt zu gleicher Zeit die Gabel aus den Rollen   111,     111   heraus. Dadurch fällt die obere dritte Rolle auf die untere zurück und führt durch ihre Bewegung das auf oder über dem Blechstreifen 231 ruhende Fadenende (Vorgarn) nun den zweiten und ersten Rollenpaaren zu.

   Der Arbeiter hat nur nötig, das selbsttätig vor das erste Rollenpaar vorgeführte Vorgarn mit dem gerissenen, sich an der Spindel befindenden Vorgarn durch Anschrumpfen (Andrehen) zu verbinden und den Fadenwächter nun auf das verbundene Vorgarn aufzuhängen. Das Abheben der oberen Rolle geschieht bei der Vorrichtung gemäss der Erfindung mithin im Augenblick des Fadenbruches selbsttätig und gleichzeitig mit dem Klemmen des Fadens. 

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   Für das Wesen der Erfindung ist es natürlich belanglos,   ob'der Fadenwächter   bei Fadenbruch aufwärts oder abwärts schwingt und wo bzw. wie er zu dem als bewegliches Klemmglied wirkenden Teil ausgebildet ist. Wichtig ist nur, dass die bei Fadenbruch auftretenden Schwingbewegungen des als bewegliches Klemmglied ausgebildeten Teiles des Fadenwächters dazu benutzt wird, ein an ihm angelenktes Glied zum Abheben der oberen   Druckrolle 111 zu   verstellen bzw. diese Verstellung beim Führen des Fadenwächters in die Bereitschaftsstellung zum Öffnen der Klemme rückgängig zu machen. 



   Da bei einigen Maschinen die   Führungsschiene   213 eine ständige langsame Hin-und Herbewegung macht, um den Faden nicht stets über dieselbe Stelle der Rollen laufen und sie durchschleifen zu lassen, muss die Verbindung der Gabel 228 mit dem Stück 225 derart sein, dass letzteres jeder Bewegung der Führungsschiene 213 folgen kann, während die Gabel vom Rollenpaar 111 festgehalten wird. Hierzu umfasst entweder das Stück 225 die Gabel mit einer Gleithülse 229 (Fig. 9) oder es trägt einen wagrechten Bügel 226, der durch eine Hülse 229 der Gabel lose hindurchgeht.

   Diese Verbindungsarten gestatten der Gabel sowohl das Schwingen in senkrechter Ebene, damit die Gabel in bezug auf das Stück 225 sich unter den Schwingungen des Stückes 225 geradlinig nach und von den Rollen   Ill,     11l   bewegt, als auch ein Gleiten am Stück 225 bei dessen - Verstellung in wagrechter Ebene unter dem Wandern der Führungsschiene. 



   Bei am Faden hängendem Fadenführer dient das hier auf den Fadenführer   214   leicht verschiebbar angeordnete   Fallschwungverstärkungsgewicht 214a   (Fig. 11 bis 13) gleichzeitig zum 
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 auf Zug, was besonders für Drosselmaschinen   überaus   wichtig ist. Beim Anheben des Fadenführers zum Aufhängen auf den Faden gleitet das Gewicht   214a   in die Stellung der Fig.   11,   in welcher der Fadenführer sich mit seiner die bewegliche Klemmbacke bildenden Biegung 216 auf einen den Drehzapfen 210 haltenden hinteren Bügel 232 der Platte 211 stützt. In dieser Stellung lastet der Fadenführer auf dem Faden mit einem äusserst geringen Gewicht, das bei Fadenbruch allein nicht genügt, die bewegliche Klemmbacke 216 gegen die feste 207 zu führen. 



  Reisst der Faden, wodurch der Fallschwung des Fadenführers eingeleitet wird, so rutscht das Gewicht 214a schnell nach der Öse 215 hin in die Stellungen der Fig. 12 und 13 und verstärkt dadurch den Fallschwung des   Fadenführers   während des Fallens ständig mehr. Bei am Faden hängendem Fadenführer ist die Anwendung der aus Fig. i a ersichtlichen Einrichtung zum selbsttätigen Einführen des wiedergebundenen Fadens zwischen die Klemmbacken ebenfalls besonders vorteilhaft. Dieselbe muss hier, wie aus Fig. 14 und 15 ersichtlich, nur in umgekehrter Anordnung benutzt werden, bei der die Teile 211 und 233 aufwärts gerichtet sind. In allen Fällen kann Teil 233 die Führung 230 für den Faden tragen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.   Mit Fadenwächter verbundene Vorrichtung für Zwirn-und Spinnmaschinen zum-selbsttätigen Festklemmen eines gerissenen Fadens vor dem Streckwerk mittels Klemmbacken nach Patent Nr. 82773, dadurch gekennzeichnet, dass bei selbst als bewegliches Klemmglied aus- 
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 gebracht sind, welche den Faden am Heraustreten aus dem Zwischenraum zwischen den Klemmbacken hindern oder ihn unter dem Spindelzuge selbsttätig wieder zwischen die Klemmbacken ein-oder beiderseitig gleiten lassen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese Einrichtung z. B. eine Einkerbung (217a) der beweglichen Klemmbacke (217) oder einen dem wagrecht anlaufenden Faden entgegengerichteten Arm (207a) oder einen den abwärts laufenden Faden umfassenden Bügel (221) mit äusserer Abschrägung der beweglichen Klemmbacke (217) oder einen Winkelarm an der beweglichen Klemmbacke, der in jeder Stellung derselben den Ausgang des Zwischenraumes zwischen den Klemmbacken überbrückt, oder eine an der festen Klemmbacke mit gleicher Wirkung angeordnete Brücke (221) oder schliesslich bei am Faden hängendem Fadenführer einen Kopfstift (225a) und zwar diese Teile einzeln oder im Verein miteinander besitzt.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zum selbsttätigen Einführen des wiedergebundenen Fadens zwischen die Klemmbacken eine EMI4.3 seitige Einführen des Fadens zwischen die Klemmglieder gestattet.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Umbiegung (233) die Führung (230) des Fadens trägt.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenführer (214) die Umkehrung der Anordnung nach Fig. I, I a, 2 für gewöhnliche Spinnmaschinen derart bildet, dass der Fadenführer vor den Rollen am Faden hängt und mit seinem vom An- EMI4.4 <Desc/Clms Page number 5> Teil, der die bewegliche'Klemmbacke (217) bildet, bei Fadenbruch gegen die feste Klemmbacke (207) aufwärts schwingt.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fallschwungverstärkungsgewicht (214a) bei am Faden vor den Rollen hängendem Fadenführer auf diesem bei seinen Bewegungen selbsttätig gleitet, und zwar während seines Aufhängens auf EMI5.1 wobei die Verschiebung gleichzeitig ein Anpassen der Vorrichtung an von der Schablone etwas abweichende Maschinen ermöglicht.
    8. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass bei Drosselmaschinen der am Faden hängende, drehbare Fadenwächter (214) an dem hinter seinem Drehpunkt (210) liegenden, als bewegliches Klemmglied (217) ausgebildeten Teile eine in Form einer Gabel ausgebildete Zunge (228) angelenkt hält, die, mit ihren abgeflachten Enden (Zinken) bis dicht an die Berührungslinie des dritten Einzugswalzenpaares (III, III) reichend, auf dessen unterer Walze aufliegt und bei Fadenbruch durch die Fallschwungbewegung des Fadenwächters selbst- EMI5.2 tätig zu dem Walzenpaare (II, II) und durch letzteres vor das Walzenpaar (1, IJ zum Wiederandrehen geführt wird.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermöglichung der Befestigung der ganzen Vorrichtung an einem Streckwerk mit hin und her beweglicher Fadenführerschiene (sogenannte Luntenschiene) die gabelförmige Zunge (228) mittels einer Hülse (229) am beweglichen Klemmgliedteile (225) oder mittels eines Bügels (Stiftes) (226) an demselben in wagrechter Ebene verschieb-und schwingbar angelenkt ist.
AT83745D 1911-12-18 1913-05-29 Mit Fadenwächter verbundene Vorrichtung für Zwirn- und Spinnmaschinen zum selbsttätigen Festklemmen eines gerissenen Fadens vor dem Streckwerk mittels Klemmbacken. AT83745B (de)

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