DE638607C - Kloeppel fuer Flechtmaschinen - Google Patents

Kloeppel fuer Flechtmaschinen

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DE638607C
DE638607C DET44121D DET0044121D DE638607C DE 638607 C DE638607 C DE 638607C DE T44121 D DET44121 D DE T44121D DE T0044121 D DET0044121 D DE T0044121D DE 638607 C DE638607 C DE 638607C
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locking lever
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locking
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DET44121D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Klöppel für Flechtmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen Klöppel für eine Flechtmaschine mit getrennt voneinander angebrachtem und unter Federdruck stehendem Fadenspannhebel und Sperrhebel, dessen Eingriff in eine Sperrverzahnung von dein. Fadenspannhebel bestimmt wird.
  • Getrennt angebrachte Spe rhebel und Fadenspannhebel wurden bisher verwendet, um einen dauernden Eingriff des Sperrhebels in die Verzahnung des Spulentellers während bestimmter Schwingungsbewegungen des Fadenspannhebels, wie es bei einer unmittelbar am Fadenspannhebel angebrachten Sperrklinke der Fall ist, zu vermeiden. Der getrennt angebrachte und bei infolge Fadehbruchs niederfallendem Spannhebel durch eine Feder in die Sperrverzahnung gedrückte Sperrhebel ist in den bekannten Vorrichtungen mit einem Anschlag versehen, an dem der Fadenspannhebel in einer gewissen Lage, die einer bestimmten Fadenspannung entspricht, angreift, um den Sperrhebel aus der Verzahnung zu ziehen oder außer Eingriff zu halten.
  • Bei bereits in der Verzahnung ruhendem Sperrhebel steigt durch den meist plötzlichen Angriff des Fadenspannhebels an dem Anschlag die Fadenspannung und dies um so mehr, da die Sperrklinke durch Reibung in der Sperrverzahnung gehalten wird und die Auslösung gegen die Federbelastung des Sperrhebels stattfindet. Es besteht also der Nachteil, daß durch die dann ruckartig wechselnde Fadenspannung kein gleichmäßiges Gewirk erhalten wird. Wird der Sperrhebel durch den Fadenspannhebel in den bekannten Vorrichtungen durch den Anschlag außer Eingriff mit der Sperrverzahnung gehalten, dann steht die Fadenspannung unter dem vollen Einfluß beider Federn und wird durch die infolge gleichzeitiger Schwingungen beider Hebel wechselnde Spannung der beiden Federn ungleichmäßig beeinflußt. Fällt der Fadenspannhebel infolge Fadenbruchs herab, dann schnellt der Sperrhebel unter voller Auswirkung seiner Federbelastung in die Verzahnung, so daß auch in diesem Fall eine ruckartige Schaltbewegung ausgeführt wird. - Durch den plötzlich mit großer Geschwindigkeit einfallenden Sperrhebel tritt außerdem eine Erschütterung des Klöppels ein, besonders wenn der Sperrhebel erst auf einen Zahnkopf trifft. Damit ist weiterhin die Möglichkeit gegeben, daß eine Beschädigung oder gar ein Brechen eines Teiles des Klöppels eintritt.
  • Zur Beeinflussung des Fadenspannhebels durch eine Feder wird bereits in einer anderen bekannten Ausführungsform ein federbelasteter Druckbolzen verwendet, der auf den Sperrhebel drückt. Um während der Schwingbewegungen des Fadenspannhebels eine gleichbleibende Angriffsfläche für den Bolzen zu erhalten, ist der Fadenspannhebel mit einem wulstartigen Vorsprung versehen. Hierdurch wird jedoch nicht die Bewegung des mittels des Anschlages betätigten Sperrbebels beeinflußt. In einer weiteren Ausführungsform dieser Art ist der sich _ in senkrechter Richtung bewegende Druckbolzen mit einer Sperrscheibe versehen, y die bei Fadenbruch finit einer Nase an eine>'. darunterliegenden Anschlag angreift. 1e Fadenspannhebel streicht während der Schwüit bewegeng mit seinem nasenartigen Vorsprung' an der Unterfläche der Sperrscheibe entlang und verschiebt sie in axialer Richtung des Klöppels. Zur Wirkung der Sperrvorrichtung ist es jedoch erforderlich, daß die Scheibe sich bei Fadenabzug mit dem Spulenteller dreht, so daß sie also auf dem Vorsprung in nachteiliger Weise reibt. Infolge der Reibung und der für die Längsverschiebung der Sperrscheibe nötigen größeren Fadenspannung ergeben sich noch ungleichmäßigere Schaltbewegungen als in den bekannten Vorrichtungen, in denen der Spannhebel an einen Anschlag des Sperrhebels angreift.
  • Gemäß der Erfindung besitzt zur Übertragung der Schaltbewegung von dem Spannhebel zu dem Sperrhebel einer der beiden Hebel einen Nocken und der andere eine Daumenfläche, welche durch die Federspannung in dauernder Anlage miteinander gehalten werden und durch ihre gegenseitige Formgebung eine von der Bewegung des Fadenspannhebels unabhängig festgelegte Schaltbewegung des Sperrhebels bewirken. Beide Hebel sind durch eine einzige Spiralfeder beeinflußt. Die Nocke und Daumenfläche besitzen eine zueinander derart abgestimmte Form, daß der Sperrhebel für eine entsprechende Kreisbewegung des Fadenspannhebels im wesentlichen stillsteht und kurz vor der Verzahnung in eingriffsbereiter Lage gehalten wird. Bei einer Garnrolle mit mehreren gleichzeitig sich abwickelnden Strängen ist für jeden einzelnen Strang eine Vorrichtung angeordnet, welche beim Reißen eines Stranges einen der beiden Hebel gegen Bewegung festhält. Die Vorrichtung besteht aus an den einzelnen Strängen aufgehängten Gewichten, von denen beim Reißen eines Stranges das daran hängende Gewicht in eine Klemmlage zwischen der Sperrklinke und einer an der Seite des Spulenträgers angebrachten Fadenführungsstange fällt. Zum Stillsetzen der Maschine ist eine Kontrollvorrichtung vorgesehen, die nach Reißen eines Stranges und nach dem infolge der festgeklemmten Steuervorrichtung darauffolgenden Reißen des nächsten Stranges bzw.der nächsten Stränge durch den herabfallenden Fadenspannhebel betätigt wird. _ Durch die Nockenanordnung der Erfindung ist es möglich, die Schaltbewegung des Sperrhebels unabhängig von der Spannung der Feder des Sperrhebels oder des Spannhebels festzulegen. Die Schaltbewegung .des Sperrhebels kann auch im voraus unabhängig von der Bewegung des Spannhebels bestimmt werden, so daß in jedem Fall der gewünschte recklose Eingriff und eine entsprechende Bewegung des
    @:&errhebels erhalten wird. Durch einen sanften
    Nergang des vorteilhafterweise in der Nähe
    Gelenkpunktes vorgesehenen Nockens auf
    =m Umfang des abgerundeten Hebelendes
    känn auch der Anfanz und das Ende der
    Schaltbewegung des Sperrhebels rucklos stattfinden. Die Ausbildung des - Nockens selbst bietet weiterhin den Vorteil, den Sperrhebel bei einer bestimmten günstigen Fadenspannung kurz vor der Sperrklinke in eingriffsbereiter Lage zu halten. Da die Feder des Sperrhebels nur dazu dient, Nocken und Daumenfläche in dauernder Anlage miteinander zu halten, so hängt die Bewegung des Sperrhebels von der Formgebung des Nockens ab, die aber im voraus bestimmt werden kann. Bei der neuartigen Übertragung der Schaltbewegung ist es auch möglich, eine einzige Feder zur Beeinflußung des Spannhebels und des Sperrhebels zu benutzen, so daß der Aufbau des Klöppels sich vereinfacht. Durch die rucklosen Schaltbewegungen wird außerdem ein gleichmäßigeres Geflecht erhalten, und die Maschine kann ohne schädliche Nachwirkung mit größerer Geschwindigkeit umlaufen.
  • Bei Anordnung von besonderen Vorrichtungen, beispielsweise der Gewichte, läßt sich die Nockenanordnung auch bei mehreren gleichzeitig sich abwickelnden Fadensträngen verwenden. Beim Reißen eines einzigen Stranges fällt das entsprechende Gewicht herab und hält den Sperrhebel gegen Bewegung fest. Infolge der dauernden Anlage des Nockens und der Daumenfläche wird hierdurch auch der Fadenspannhebel in starrer Lage gehalten, so daß bei Spannungsschwankungen in den übrigen Fadensträngen diese sofort reißen, bevor noch die Sperrklinke in die Verzahnung eingefallen ist.
  • In den Zeichnungen ist Fig. i eine Seitenansicht einer Ausführungsform des Spulenträgers der vorliegenden Erfindung, Fig. 2 eine Ansicht eines Teiles der Fig. i mit in Arbeitsstellung befindlichem Steuerhebel, von der gegenüberliegenden Seite gesehen, Fig. 3 eine der Fig. z ähnliche Ansicht, die den Steuerhebel in spannungsloser Lage zeigt, Fig. q. ein Querschnitt nach der Linie 4-q.
  • der Fig. i mit teilweise weggebrochenen Teilen, Fig. 5 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform eines Spulenträgers zum gleichzeitigen Zuführen mehrerer Stränge von einer Garnspule, Fig.6 eine Endansicht der Fadenkontrollvorrichtung zum Anhalten des Spulenträgers mit teilweise weggebrochenen Teilen, Fig. 7 eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht, die Anhaltvorrichtung_für mehrere Stränge zeigend, Fig. 8 ein Querschnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 5 mit weggebrochenen Teilen, Fig. 9 eine der Fig. 8 ähnliche Ansicht nach der Linie 9-9 der Fig. 7, Fig. io eine Teilansicht der Fig. 7, von der gegenüberliegenden Seite gesehen, und Fig. ii ein Querschnitt durch die aufrechtstehende Fadenführung nach der Linie ii-ii der Fig. 6 in größerem Maßstab.
  • Der Spulenträger besteht gewöhnlich aus einem Spulenteller zur Unterstützung der Garnrolle und einem Fuß- oder Führungsteil, der mit der Flechtmaschine verbunden ist.
  • In Fig. i, welche eine erfindungsgemäße Ausführungsform zeigt, befindet sich auf dem Spulenteller i der Garn- oder Fadenvorrat 2. Der Unterteil ist derartig ausgeführt, daß er sich für eine besondere handelsübliche Flechtmaschine eignet. Er besteht aus einem Fußstück, das sich aus im Abstand befindlichen Platten 3-3 und einem sie verbindenden Führungsstück 3a zusammensetzt. An dem unteren Ende des Fußstückes befindet sich ein Stift 31, der in die Treibräder der Flechtmaschine eingreift.
  • Aus einem Stück mit Unterteil ist eine Konsole 4, auf dem ein den Faden spannender gegabelter Steuerhebel s und ein Sperrhebel 6 gelenkig gelagert sind. Eine Spindel 7, die sich von dem Sockelstück ¢ erhebt, trägt die Garnrolle 2. An der Unterseite des Tellers befinden sich am Umfang Zähne oder Auszackungen 9 zum Eingriff des Sperrades 6, wodurch der Spulenteller und die Garnrolle unmittelbar nach Zuführung einer gewissen Garnlänge vollkommen am Drehen verhindert werden, bis eine weitere Zuführung von Garn durch den Spannhebel s zugelassen wird, dadurch, daß der Spannhebel den Sperrhebel 6 außer Eingriff mit den Zähnen des Spulentellers bringt.
  • Die beiden gegenüberliegenden Enden der zwei Arme 5a und 5b des Fadenspannhebels 5 sind durch einen Rohrschaft io verbunden, der in einem Lager ii des Sockelstückes q. gelagert ist. Das vordere Ende des Hebels besitzt eine hakenförmige Fadenführung 13. Der Arm 5b hat eine exzentrische Erhebung oder einen Nocken 14., wie Fig. 2 zeigt, der, wenn er auf einen Anschlag oder eine Daumenfläche 15 an dem Sperrhebel 6 trifft, den Hebel um seinen Gelenkstift 16 dreht, wodurch die Sperrklinke 8 außer Eingriff mit den Zähnen 9 des Spulentellers gebracht wird. Die Sperrhebelbewegung sichert eine geeignete Spannung bei der Fadenzuführung und verhindert Durchhängen oder zu rasche Fadenzuführung. Die vergrößerte Fadenspannung (Fig. i und 2), verursacht durch das Flechten des Garnes zur Litze, hält den Hebel s in Arbeitslage gehoben. Die Fadenspannung wird durch eine Spiralfeder 18 im wesentlichen gleichgehalten. Die Feder ist in dem Rohrschaft io untergebracht, und ein Ende ist in eine Öffnung i9 an einem der Hebelarme 5a, 5' und das andere Ende in eine Öffnung 2o an einem Arm 21 des Sperrhebels 6 gehakt. Der Sperrhebel besitzt an einem Ende die Klinke 8 und an dem gegenüberliegenden Ende die Daumenfläche 15. Ein Ende des Drehstiftes 16 ist an dem Mittelteil des Sperrhebels 6 befestigt, und das andere Ende ist mit dem Arm 21 fest verbunden. Der Gelenkstift ist in einem Lager iia an dem oberen Teil des Sockelstückes q. gelagert. Auf diese Weise wird bei einer Bewegung des Hebels 5 eine ähnliche, aber entgegengesetzt gerichtete Schwingbewegung auf den Sperrhebel 6 übertragen.
  • An einem Ausleger 22 der Konsole q. ist eine Fadenführung 24 mit einer oder mehreren Garnführungsösen 25, 26 angebracht: Ein Garnfaden 27 wickelt sich von der Rolle 2 ab, geht durch die Ösen 25 nach unten, um den Führungshaken 13 und dann nach oben durch die Ösen 26, um in eine herzustellende Litze eingeflochten zu werden.
  • Fig. 2 zeigt den Nocken 1¢ an dem Hebel 5b beim Heben der Daumenfläche 15, wodurch der Sperrhebel 6 betätigt und seine Klinke 8 außer Eingriff mit den Zähnen 9 des Spulentellers gebracht wird. Der Spulenteller i mit der darauf befindlichen Garnrolle kann sich nun frei bewegen und eine Garnlänge abwickeln. Der Hebel 5 spricht sofort auf die verringerte Spannung des zugeführten Fadens 27 infolge der gemeinsamen Feder 18 an, die gleichzeitig den Fadenhaken 13 nach unten zieht und die Klinke 8 in die Zähne 9 des Spulentellers einschnappen läßt.
  • Fig. 3 zeigt die Stellungen der Hebel 5 und 6 beim Reißen des Fadens. Im Augenblick des Abreißens des Fadens hält der Sperrhebel 6 mittels der Klinke 8 und infolge der Feder 18 den Spulenteller gegen Bewegung fest und verhindert weiteres Abwickeln des Garnes. Der Hebel 5 ist hierbei in seiner tiefsten Stellung, so daß die nach außen gekrümmte Fläche des Armes 5 als eine Auflage für den selbsttätig wirkenden Haltehebel der Flechtmaschine dient.
  • Fig. q. veranschaulicht die von der gemeinsamen Feder 18 auf den Hebel 5 und den Sperrhebel 6 ausgeübte gegenseitige Wirkung und die infolge der Befestigung in einer Öffnung i9 und 2o entgegengesetzt gerichtete Federkraft. Die Fläche 14 wirkt auf den Hebel 6 wie eine exzentrische Nocke, und bei wachsender Fadenspannung bewegt sich die Nocke 14 über den Anschlag =5 des Sperrhebels 6. Die Länge des Hebels 5 gestattet eine gewisse Regulierung der Spannung des Fadens 27 und läßt Abweichungen in einem gewünschten, sehr kleinen Grade zu. Dies ist möglich infolge der bogenförmigen Schwingung des Hakenteiles 13, der abwechselnd die auf die Feder 18 ausgeübte Hebelwirkung vergrößert oder verringert und die Federspannung während der Auf- und Abwärtsbewegung des Nockens entsprechend anwachsen oder sinken läßt. Der Fadenzug wird auf diese Weise an verschiedenen Punkten der Hebelschwingung ausgeglichen und vor und nach Angreifen des Armes an dem Sperrhebel im wesentlichen gleichgehalten.
  • Fig.5 zeigt eine andere Ausführung eines Spulenträgers 30 mit einem Sperrhebel 31, der einen Absatz 32 im rechten Winkel zu einer Klinke 34 besitzt. Der Absatz bildet zusammen mit mehreren Gewichten 33 in Führungen 35 an einer aufrecht stehenden Stange 36 eine Klemmvorrichtung. Ein gegabelter Nockenhebel 27 ist von ähnlicher Form wie der früher beschriebene Hebel s, und eine Spule 38 besitzt Sperrzähne 39, die in derselben Weise arbeiten, wie vorher bei der Spule i der Fig. i beschrieben wurde.
  • Auch in der Ausführungsform der Fig.5 besteht die Fadenführung 36 mit der Konsole 41 vorzugsweise aus einem Stück und bildet einen flachen Streifen zeit einer am oberen Ende befindlichen Fadenöse 42. Die Konsole 41 besitzt im Abstand befindliche Platten 40, ein Führungsstück q.oa und einen Stift. 40b, die den in Fig. i gezeigten Teilen 3, 3a und 3b entsprechen. Von einer Garnrolle 45 werden gleichzeitig mehrere Fadenstränge 43 und qq. abgewickelt. Sie werden in einzelne Stränge ¢3 und 44 geteilt, so daß jeder Strang einzeln unter Haken 46 der aufgehängten Gewichte 33 hindurchgeht, von hier durch getrennte Ösen 47 in dem Mittelteil der aufrecht stehenden Stange und nach unten zusammen um einen Fadenhaken 48 an dem gegabelten Fadenspannhebel37. Die zwei Stränge verlaufen dann nach oben , durch die obersten Ösen 42 und werden zusammen mit Fäden der übrigen Spulenträger verflochten.
  • Die Klemmvorrichtung besteht im vorliegenden Falle aus mehreren Gewichten 33, die zur Spannung der Fäden von den einzelnen Strängen 43 und 44 der Garnzuführung ¢5 während der Garnabwicklung herabhängen. Die oberen und unteren Führungen 35, 35a und 35' sind an der einen Seite der aufrecht stehenden Stange 36 derartig angebracht, daß, wenn gewisse Fadenstränge während des Flechtens abreißen, eines der Gewichte 33 in klemmenden Eingriff mit dem Sperrhebel 31 geführt wird, wie in Fig. 7 und 9. gezeigt.
  • In Fig.6 werden die selbsttätig wirkenden Klemmteile 33 des Sperrhebels an den einzelnen Fadensträngen aufgehängt gezeigt. Die Garnrolle und der obere Teil des Spulentellers sind weggelassen. Die Klemmteile besitzen im vorliegenden Falle hakenförmig umgebogene obere Enden mit langen Stempeln 49, die über die dazwischenliegenden Führungen 35a hängen, so daß die Gewichte 33 allseitig geführt und gegen Vibration geschützt sind, wie aus Fig. ix klar ersichtlich ist.
  • Fig.7 zeigt, wie durch Reißen der Fadenstränge die Klemmgewichte 33 zwischen den Klinkenabsatz 32 und die Innenfläche der Fadenführungsstange 36 zu liegen kommen. Der Fadenspannhebel37 befindet sich dabei in freigelassener Stellung.
  • Die Wirkungsweise des Spulenträgers zum Zuführen mehrerer Fäden, wie in den Fig.5 bis 9 gezeigt, ist folgende: Wenn einer der Fadenstränge während der Drehung des Spulenträgers in der Flechtmaschine reißt, dann fällt das Gewicht 33, das an dem gerissenen Faden aufgehängt war, nach unten und verbleibt in dieser Stellung, wie in Fig. 7 gezeigt ist. Infolge der zwischen den Klinkenabsatz 32 und den aufrecht stehenden Stab 36 eingeklemmten Gewichte kann durch die Betätigung des Fadenspannhebels 37 die Klinke nicht mehr um ihre Achse geschwungen werden. Der Spulenträger 38 wird sodann auf einer Spindel gegen Drehung festgehalten, und wenn der durchhängende Teil des nicht gerissenen Fadens vollkommen aufgenommen ist, dann reißt dieser Faden und gibt das letzte Gewicht 33 frei. Der Fadenspannhebe137, der dann frei von jedem Faden ist, fällt infolge der Spannung einer Feder 51 in einem Rohrschaft 52 (Fig. 10) in seine unterste Lage, wie in Fig. 7 gezeigt, und setzt die Flechtmaschine still, indem er einen Haltehebel 53, wie bei 56 in Fig. 9 gezeigt, eingreifen läßt.
  • Die Feder 51 wirkt ähnlich der in den Fig. i bis q. beschriebenen Feder 18. Im vorliegenden Fall jedoch werden der Sperrhebel 31 und der Fadenspannhebe137 von besonderen Federn 51 und 55 betätigt, die um die Gelenkstifte jedes Hebels gelagert sind. Ein Ende der Feder 51 ist an einem festen Stift 58 an einer Seite eines Stiftlagers 59 befestigt und das andere Ende in eine Öffnung 6o an dem gegenüberliegenden Arm des Hebels 37 eingehängt, so daß der Hebel unter einer zur Konsole 41: hin gerichteten Federkraft steht.
  • Der Sperrhebel 31 wird durch die besondere, auf einer Verlängerung des Hebelzapfens 50 angebrachte Feder 55 gespannt (Fig. 8 und 9). Ein Ende der Feder 55 ist in eine passende Öffnung an der Seite des Stiftlagers, wie bei 55' gezeigt, eingehängt. Das andere Ende ist, wie bei 61 gesehen, an einem Flansch 62 des Gelenkstiftes 5o befestigt, der zur gleichzeitigen Ausführung der Schwingbewegungen fest mit dem Sperrhebel 31 verbunden ist. Die Erfindung ist nicht auf Hebel der besonderen hier gezeigten Form beschränkt. Auch können durch Federn betätigte Vorrichtungen an Stelle der durch Schwerkraft wirkenden Gewichte 33 mit befriedigendem Ergebnis verwandt werden.
  • Jede der hier beschriebenen Ausführungen besitzt einen durch Federkraft beeinflußten Fadenspannhebel und Sperrhebel. Die Federn sind dicht nebeneinander angeordnet und vollkommen durch den Rohrschaft oder die Gelenkteile eingeschlossen, wodurch sie nicht mit dem freien Garnende in Berührung kommen und mit weniger Wahrscheinlichkeit durch die Ansammlung von Faserwolle oder durch Verwirrung mit den Garnfäden behindert werden. Die Federspannung kann im gewünschten Fall leicht geändert werden, indem vor dem Befestigen der Federenden in ihren zugehörigen Öffnungen die Zahl der Federwindungen entsprechend gewählt wird. Für feinere Einstellung können mehrere im Abstand sich befindlicheÖffnungen i9, 2o, 55 oder 6o vorgesehen werden, die die entsprechenden Federenden unter veränderter Spannung aufnehmen.
  • Ein anderer Vorteil der Ausführung besteht in der Ausbildung des gegabelten Steuerhebels und des entgegengesetzt wirkenden, verhältnismäßig kurzen Sperrhebels mit den den Faden aufnehmenden und in die Zähne eingreifenden Teilen an der Vorderseite des Spulenträgers. Die Hebel liegen nahe zusammen und ihre Nockenteile in unmittelbarer Nähe ihrer entsprechenden Drehzapfen. Diese Ausführung ergibt einen sehr gleichmäßig wirkenden Hebelarm zwischen den zusammenarbeitenden Nockenteilen des Steuer- und des Sperrhebels, auf den ein gleichmäßiger und allmählich anwachsender Druck während der Aufwärtsbewegung des Fadenspannhebels ausgeübt wird, ohne daß ein Rucken oder ein wahrnehmbares Anwachsen der Spannung auftritt, wenn die Sperrklinke die Zähne des Spulentellers freigibt. Die ganze Ausführung ist einfach, stark und betriebssicher. Wenn nötig, lassen sich die einzelnen Teile leicht auseinandernehmen und zusammensetzen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Klöppel für eine Flechtmaschine mit getrennt voneinander angebrachtem und unter Federdruck stehendem Fadenspannhebel und Sperrhebel, dessen Eingriff in eine Sperrverzahnung von dem Fadenspannbebel bestimmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Schaltbewegung von dem Fadenspannhebel (5, 37) zu dem Sperrhebel (6, 31) einer der beiden Hebel einen Nocken (i4) und der andere eine Daumenfläche (i5) besitzt, welche durch die Federspannung in dauernder Anlage miteinander gehalten werden und durch ihre gegenseitige Formgebung eine von der Bewegung des Fadenspannhebels unabhängig festgelegte Schaltbewegung des Sperrhebels bewirken.
  2. 2. Klöppel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beide Hebel durch eine einzige Spiralfeder (z8) beeinflußt sind.
  3. 3. Klöppel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocke (i4) und Daumenfläche (i5) eine zueinander derart abgestimmte Form besitzen, daß der Sperrhebel (6, 31) für eine entsprechende Kreisbewegung des Fadenspannhebels (5, 37) im wesentlichen stillsteht und kurz vor der Verzahnung in eingriffsbereiter Lage gehalten wird.
  4. 4. Klöppel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Garnrolle mit mehreren gleichzeitig sich abwickelnden Strängen (43, 44) für jeden einzelnen Strang eine Vorrichtung angeordnet ist, welche beim Reißen eines Stranges einen der beiden Hebel gegen eine Bewegung festhält.
  5. 5. Klöppel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus an den einzelnen Strängen aufgehängten Gewichten (33) besteht, von denen beim Reißen eines Stranges das daran hängende Gewicht in eine Klemmlage zwischen der Sperrklinke (32) und einer an der *Seite des Spulenträgers angebrachten Fadenführungsstange (36) fällt.
  6. 6. Klöppel nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Kontrollvorrichtung (53) zum Stillsetzen der Maschine, die nach dem Reißen eines Stranges (43) und nach dem infolge der festgeklemmten Steuervorrichtung darauffolgenden Reißen des nächsten Stranges (4¢) bzw. der nächsten Stränge durch den herabfallenden Fadenspannhebel betätigt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2065968A5 (de) * 1969-10-17 1971-08-06 Herzog August Maschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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