DE15431C - Hopfentrocknerei in Verbindung mit einer Verbesserung der Hopfengitter - Google Patents

Hopfentrocknerei in Verbindung mit einer Verbesserung der Hopfengitter

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DE15431C
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Germany
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hop
drying
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V. schmid in Oberneuhausen, Post Pfeffenhausen in Niederbayern
Publication of DE15431C publication Critical patent/DE15431C/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C3/00Treatment of hops
    • C12C3/02Drying

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Diese Hopfentrocknerei besteht, wie in der Zeichnung dargestellt, in einem einer Malzdarre ähnlichen Raum mit einem Heizofen mit Treppenrost oder sogenannter Temprik'scher Feuerung, welche aufserhalb der Darre placirt ist.
Die Heizgase ziehen im Parterreraum der Darre (also dem Heizraum) durch Blechröhren, dann in einen innerhalb der Umfassungsmauer aufgeführten Kamin, welch letzterer unterhalb des Gewölbes, das den ganzen Dachraum oben abschliefst, wieder in ein Blechrohr mündet, welches den Rauch mitten durch einen auf dem Gewölbe aufgesetzten Dunstkamin abführt. Unterhalb der Heizröhren sind Kanäle angebracht, welche von aufsen frische Luft zuführen, die durch Bestreichung der erhitzten Röhren sich erwärmt und nach oben circulirt. Oberhalb des Heizraumes ist ein Rost aus gelochtem Blech oder Drahtgewebe angebracht, um das senkrechte Aufsteigen der erwärmten Luft etwas zu hemmen' bezw. eine Mischung, gleichmäfsige Vertheilung und Erwärmung zu bezwecken.
Zwischen dem Heizraum und dem eigentlichen Abschlufsgewölbe ist der Trockenraum, in welchem in verschiedenen Schichten über einander in geeignetem Abstande ca. 34 Trockengitter aufgestellt sind, welche je mit einer b,o3 m dicken Hopfenschicht belegt werden. Die warme Luft verdampft das im Hopfen befindliche Wasser und führt dasselbe durch einen oben angebrachten Dunstkamin ab, dessen Zugkraft dadurch erhöht wird, dafs der wärmeabgebende Rauchkamin hindurchgeführt ist.
Die ganze Darre ist entweder mit Isolirwänden gemauert oder, wie in beiliegender Zeichnung dargestellt, innerhalb eines gröfseren Gebäudes aufgeführt, um möglichst vor Abkühlung durch äufsere Atmosphäre geschützt zu sein. Im Trockenraum, dessen Grundfläche je nach Bedarf gröfser oder kleiner gewählt wird, sind die über einander stehenden Hopfengitter in mehrere Gruppen getheilt, welche je auf einen Wagen geladen sind.
Der Wagen bewegt sich auf Eisenschienen, wird aufserhalb des Trockenraumes beladen oder entladen und durch eine Thüröffnung in den oder aus dem Trockenraum geschafft. Die Hopfengitter haben je vier Füfse, wodurch der entsprechende Abstand zwischen den Gittern erzielt wird.
Die Vorzüge dieser Hopfendarre sollen folgende sein:
1. Das Trocknen geht sehr rasch vor sich, weil eine grofse Quantität Hopfen eingebracht werden kann, z. B. bei 34 Hopfengittern mit 0,03 m dicker Lage giebt 1,02 in starke Hopfenlage, gleich 1,02 cbm auf 1 qm Darrfläche im Grundrifs. Es wird nur */50 bis Y20 der Zeit zum Trocknen nöthig, als bei bisheriger natürlicher Trocknerei, und nur Y10 der Zeit nöthig, als bei bisherigen Darren in gleicher Gröfse; ferner, weil fast keine Unterbrechung stattfindet, indem das Aus- oder Einschieben eines Wagens incl. Oeffnen und Schliefsen der Thür nur höchstens eine Minute Zeit in Anspruch nimmt, und selbst in diesem Moment der Trockenprocefs nur etwas gestört, aber nicht ganz unterbrochen ist.
2. Die Waare bleibt bestens erhalten, weil selbige nicht wie bisher in warmem, trockenem und sprödem Zustand von der Darre abgeräumt werden -mufs und sich dadurch zerblättert etc.,
sondern weil selbige unberührt auf den Rahmen hinausgebracht und dann bis zur weiteren Behandlung auf letzterem so lange stehen gelassen wird, bis die entsprechende Abkühlung eingetreten ist.
Die Verbesserung der Hopfengitter besteht darin, dafs ich dieselben mit Füfsen versehen habe, wodurch erzielt wird, dafs mehrere Gitter, auf einander gestellt, immer den entsprechenden Zwischenraum haben, welcher zum Trockenprocefs sowohl in natürlichem Luftzug als bei meiner Hopfentrocknerei in der Darre nöthig ist. Man hat bisher in den Trockenräumen stets eigene, aus Stangen construirte Stellagen hergestellt, welche den Abstand erzeugten, war aber infolge dessen an den dadurch fixirten Trockenort gebunden und konnte nicht nach Bedarf oder Belieben wechseln.
Durch meine Hopfengitterverbesserung mit Füfsen ist es möglich, bei Eintreten von ungünstigem Wetter sofort die Hopfengitter in einem gewöhnlichen heizbaren Zimmer auf einander zu stellen und mit der Ofenwärme annähernd das zu erreichen, was in meiner beschriebenen Darre erreicht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Hopfendarre, bei welcher die durch Kanäle dem Heizraum zugeführte Luft, indem sie die in demselben befindlichen, durch eine aufserhalb placirte Feuerungsanlage erhitzten Röhren bestreicht, erwärmt wird, durch einen zwischen dem Heiz- und dem Trockenraum angebrachten Rost gleichmäfsig vertheilt, in den letzteren Raum aufsteigt, dort das im Hopfen befindliche Wasser verdampft und es durch den auf das Abschlufsgewölbe aufgesetzten Dunstkamm abführt, durch welchen zur Erhöhung der Zugkraft auch das Rohr geleitet ist, in das der Rauchkamin ausmündet, in Verbindung mit einer Verbesserung der Hopfengitter durch Anbringung von Füfsen, so dafs sie ohne eigene Stellagen durch Aufeinanderstellen in jedem heizbaren Raum zur Hopfentrocknung verwendbar sind, bei Verwendung in der beschriebenen Hopfendarre aber zum Zweck leichterer Ein- und Fortschaffung gruppenweise auf Wagen geschichtet werden können, welche, auf Schienen laufend, durch entsprechende Thüröffnungen ein- und auspassiren.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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