DE15408C - Neuerungen an Schlittschuhen - Google Patents

Neuerungen an Schlittschuhen

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DE15408C
DE15408C DENDAT15408D DE15408DA DE15408C DE 15408 C DE15408 C DE 15408C DE NDAT15408 D DENDAT15408 D DE NDAT15408D DE 15408D A DE15408D A DE 15408DA DE 15408 C DE15408 C DE 15408C
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DE
Germany
Prior art keywords
plate
foot
skate
heel
foot holder
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Application number
DENDAT15408D
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English (en)
Original Assignee
— R. H. BISHOP und H. F. HAILES in London
Publication of DE15408C publication Critical patent/DE15408C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C1/00Skates
    • A63C1/22Skates with special foot-plates of the boot
    • A63C1/26Skates with special foot-plates of the boot divided into two parts permitting adjustment to the size of the foot

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 77: Sport.
Die vorliegende Construction von Schlittschuhen beruht auf folgenden zwei Principien:
1. Der beweglichen Absatzplatte des Schlittschuhes wird durch einen Daumenhebel oder einen ähnlichen Theil eine Vorwärtsbewegung ertheilt, so dafs. das Vordertheil des Fufses in einen Fufshalter öder Riemen hineingedrückt. wird, der von der Sohlenplatte getragen wird, während der Absatz gleichzeitig durch Greifer befestigt wird.
2. Der Fufshalter oder Riemen, der über den Vorderfufs geht, wird beim Anlegen des Schlittschuhes gleichförmig angespannt, indem zwei Hebel, an denen der Halter befestigt ist, zusammengezogen werden.
Fig. ι zeigt eine Ansicht des Schlittschuhes, theils im Schnitt.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht von unten nach abgenommen gedachtem Laufeisen.
Fig. 3 zeigt die Absatzplatte.
Fig. 4 zeigt speciell den Daumenhebel zur Bewegung der Absatzplatte.
Die Fig. 5,6 und 7 zeigen eine modificirte Form der beweglichen Absatzplatte.
Die Sohlenplatte B ist durch Winkelbänder C und einen- Bolzen C\ der an einem Winkel C sitzt, an das Laufeisen A befestigt. Der hintere Theil dieser Platte übergreift das vordere Ende der Absatzplatte und ist mit einem Schlitze versehen, der die Längsjustirung des Greifers Ό gestattet. Dieser Greifer, der mit Zacken versehen ist, wird durch eine Mutter d nach erfolgter Justirung festgestellt und drückt sich in die Vorderseite des Stiefelabsatzes ein. Die Absatzplatte E wird durch ein an das Laufeisen angenietetes Winkeleisen Cz gestützt, Fig. 3; dieselbe ist am hinteren Ende mit zwei Zungen e1 ausgerüstet, die nach unten gebogen sind und dicht auf den horizontalen Schenkeln der Winkel C3 aufliegen. Auf diese Weise ist die Längsverschiebung dieser Platte ermöglicht, jedes Abheben vom Laufeisen jedoch verhindert. Weiterhin trägt die Absatzplätte zwei Greifer «2, die die Rückseite des Absatzes erfassen.
Am vorderen Ende ist die Absätzplätte E mit einem Schlitz ez versehen, der den bereits erwähnten Bolzen C1 umfafst; letzterer verhindert also: jede Seitenbewegung der Platte und dient zugleich dem Hebel F als Drehpunkt. Einen weiteren Schlitz weist die Platte E bei d1 auf, damit sie sich frei um den Befestigungsbolzen des Greifers D bewegen kann.
Das Vorderende der Absatzplätte E ist V-förmig ausgearbeitet, Fig. 2 und 4, «*, und trägt Unten eine Rippe e5, gegen welche der Daumenhebel F wirkt. Diese Gabelung der Plätte E ist von einer Platte χ überdeckt, Fig. 4, die passend nach unten gebogen werden kann, um die Rippe e5 zu bilden.
An der Unterseite der Sohlenplatte B liegen zwei um den Bolzen g derselben drehbare Hebel G, an welche die Kanten des ledernen Fufshalters oder Riemens H angenietet sind; die Enden dieser Hebel sind gekrümmt, wie bei g1 gezeigt, und treten in die V-förmige Aussparung i4 der Platte E ein. So ist ersichtlich, dafs die Fufshalter H geöffnet und gelockert werden, wenn E zurückgezogen wird. Diese Halter H können mit Schnüren oder ' Schnallen zur Justirung ausgerüstet werden.
Wenn durch Drehung des Hebels F, dessen Daumen sich gegen die Rippe <?5, die durch
die Platte χ an der Unterseite der Absatzplatte E gebildet wird, stemmt, die Platte E nach vorn geschoben wird, prefst die Aussparung «4 die Hebel G zusammen und zieht den Fufshalter H fest. Zu gleicher Zeit drücken die Greifer «2 an die hintere Seite des Absatzes, dem vorn der Greifer D entgegensteht. So wird der Stiefel des Läufers gleichzeitig vorn und hinten befestigt.
Diese Art der Befestigung des Vorderfufses hat den Vortheil einer gleichmäfsigen Spannung längs des Halters, während sonst oft ein Theil des Fufses weit mehr zusammengeprefst wird als ein anderer.
In Fig. 4 ist die Form des Daumenhebels F klargelegt. Derselbe dreht sich um den Bolzen C1. Zur Vorwärtsbewegung der Absatzplatte wirkt der Daumen gegen die Rippe e5, wie bereits erklärt. Ist F um 900 gegen die Längsrichtung des Schlittschuhes gedreht, so schlägt die Rückseite f des Daumens an einen Stift e6 an. Beim Ablösen des Schlittschuhes greift der gekrümmte Theil/ des Daumens an e6 an und zieht die Absatzplatte mit zurück. Diese zurückgezogene Stellung zeigt in punktirten Linien Fig. 2.
Ist der Schlittschuh angelegt, so liegt Hebel F dicht unter der Absatzplatte und wird dadurch gesichert, dafs sein federndes Ende in eine Lücke K einspringt, die am Winkelbande C3 am Ende des Laufeisens fest angeordnet ist.
Falls es schwierig sein sollte, die zurückgebogenen Zungen e1 und die Greifer e" genügend widerstandsfähig herzustellen, würde man zu der modificirten Construction greifen, die die Fig. 5 bis 7 in Grundrifs, Seiten- und Endansicht darstellen. Entsprechende Theile sind mit denselben Buchstaben bezeichnet.
Die Greifer e2 sind in diesem Fall aus einem Stück mit einer am besten kreisrunden Metallplatte m hergestellt, Fig. 5, welche mit der Absatzplatte E fest vernietet ist. Bei m1 trägt diese Platte m einen Schlitz, um ihr die erforderliche Längsverschiebung über den WinkelC3 zu gestatten. Das Abheben von diesem Winkel C3 wird einfach durch eine Kopfschraube oder besser durch eine Schraube Ci und eine Unterlegscheibe C5 verhindert. Selbstverständlich ist auch die Absatzplatte E selbst mit einem entsprechenden Schlitz η ausgestattet, der breiter als m1 ist, so dafs die Scheibe C5 ein Auflager findet, Fig. 5. Die genannte Schraube Ci sitzt im Winkel C3.
Auf diese Weise kann die Platte m mit den Greifern i2 in beliebiger Stärke aus Schmiedoder Gufseisen hergestellt werden, ohne die Absatzplatte irgendwie biegen zu müssen.
Der Fufshalter kann, wenn dies wünschenswerth erscheinen sollte, auch direct an der Sohlenplatte B angenietet werden; in diesem Fall würden die Hebel G wegfallen und der Vorderfufs einfach durch Hineindrücken in den Halter befestigt werden.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι . Die Construction eines Schlittschuhes mit einer festen Sohlenplatte, die einen Fufshalter oder Riemen und einen stellbaren Greifer D am hinteren Ende trägt, in Verbindung mit einer verschiebbaren Absatzplatte, die eingerichtet und angeordnet ist, wie beschrieben wurde, und die durch einen Daumenhebel F bewegt wird, so dafs der Vorderfufs kräftig in den Fufshalter eingedrückt wird, während der Absatz zwischen Greifern e2 und D gefafst wird.
  2. 2. Die Anordnung der Hebel G, an denen die Enden des Fufshalters oder Riemens be-
    . festigt sind, welche durch die Vorwärtsbewegung der Platte E zusammengeprefst werden, um beim Anlegen des Schlittschuhes den Fufshalter kräftig und zwar der Fufsbreite proportional zusammenzuziehen, an Schlittschuhen von der beschriebenen Construction.
  3. 3. Die Anbringung eines Hebels oder mehrerer Hebel, durch welche dem oder den Riemen, welche den Schlittschuh festhalten, eine Differentialanspannung im Verhältnifs zu der sich ändernden Breite des Stiefels gegeben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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