DE52272C - Damensattel nach Art eines Bocksattels mit stählernem Sitze und Vorderzwiesel, sowie stählernen oder hölzernen Trachten - Google Patents
Damensattel nach Art eines Bocksattels mit stählernem Sitze und Vorderzwiesel, sowie stählernen oder hölzernen TrachtenInfo
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- DE52272C DE52272C DENDAT52272D DE52272DA DE52272C DE 52272 C DE52272 C DE 52272C DE NDAT52272 D DENDAT52272 D DE NDAT52272D DE 52272D A DE52272D A DE 52272DA DE 52272 C DE52272 C DE 52272C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68C—SADDLES; STIRRUPS
- B68C1/00—Saddling equipment for riding- or pack-animals
- B68C1/02—Saddles
- B68C1/06—Side saddles
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
FRANZ GROSS in METZ.
oder hölzernen Trachten.
Zusatz zum Patent No. 51060 vom 16. März 1889.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1889 ab. Längste Dauer: 15. März 1904.
Die nachstehend beschriebene Erfindung betrifft eine Neuerung an dem Bocksattel mit
stählernem Sitz und Vorderzwiesel, sowie stählernen oder hölzernen Trachten nach dem
Patente No. 51060 und besteht in der Abänderung dieses Sattels zum Gebrauch als Damensattel.
Die Erfindung ist in den Fig. 1 bis 9 dargestellt.
Fig. ι zeigt eine schaubildliche Oberansicht
des Damensattels,
Fig. 2 eine untere Ansicht desselben;
Fig. 3 bis 7 beziehen sich auf die Form der für vorliegende Erfindung und für das Patent
No. 51060 charakteristischen Trachten, und zwar zeigt:
Fig. 3 eine Trachte in Oberansicht mit den Verbindungstheilen, Hörnern, Schnallen und
Laschen,
Fig. 4 einen Längsschnit't durch die Trachte, Fig. 3, nach der Schnittlinie a-b;
Fig. 5 einen Querschnitt durch die Trachte nach der Schnittlinie c-d, Fig. 3,
Fig. 6 einen solchen nach der Schnittlinie e-f durch die Mitte der Trachte, Fig. 3,
Fig. 7 einen Querschnitt nach der Schnittlinie g-h von Fig. 3 durch das hintere Ende
der Trachte;
Fig. 8 zeigt einen Längsschnitt des Sattels und speciell die Verbindungsweise der Schienen
dee1 mit dem Sitz einerseits und mit den
Trachten andererseits;'
Fig. 9 zeigt eine hintere Ansicht des Sattels.
Der Sattel besteht aus den beiden Trachten a und dem Sitz c, sowie den drei Verbindungsschienen de und e1. Die von· Stahl, Holz
oder anderem passenden Material hergestellten Trachten α haben einen nach aufsen und in
der Längsrichtung dem Rücken des Pferdes entsprechende Wölbung, wie in den Fig. 3
bis 7 dargestellt ist.
Die Trachten sind vorn (Fig. 3 und 5) fast halbkreisförmig, in der Mitte (Fig. 3, 4 und 6)
sind dieselben flach gekrümmt und am Ende (s. Fig. 3, 4 und 7) fast gerade. In der Längsrichtung
(Fig. 4) sind die Trachten nach oben gekrümmt.
An der linken und rechten Trachte befindet sich vorn, je eine Schnalle m zur Befestigung
des Steigbügelriemens in der später angegebenen Weise. Der Sitz c des Sattels ist aus
Stahlblech gefertigt und hat die Form des Gefäfses. Er ist vorn mittelst einer besonderen
Verbindungsschiene d und hinten mit einer anderen e mit, den beiden Trachten verbunden.
Aufserdem ist die rechte Seite des Gefäfses durch eine Schiene e1 an der rechten Trachte
befestigt, zur besseren Verbindung des Sitzes mit der am meisten beanspruchten rechten
Trachte.
Diese Schienen d und e dienen gleichzeitig zum Auseinanderhalten und zur richtigen
Stellung der Trachten. Die Schiene e ist hinten
kurz vor dem Ende der beiden Trachten und die Schiene d hinter den beiden Hörnern d1
und t an die Trachten angenietet. Der Sitz ist auf beiden Schienen d und e angeschraubt,
derart, dafs er mehr auf der rechten Seite liegt und etwas nach rechts geneigt ist. Dies
hat den Zweck, die Last der Reiterin mehr auf die Mitte des Pferdes zu bringen.
An die linke Trachte ist das mit Verstärkungsschiene s versehene Horn t angeordnet. Letzteres
ist, um dem Oberschenkel der reitenden Dame eine bessere Lage zu geben, nach oben gebogen.
Weiter ist ein zweites Horn d1 vorgesehen, welches nach unten gebogen ist, eine
Verstärkungsschiene f besitzt, die art ihrem Ende in eine Schraube g ausläuft und bei h
in die Trachten eingeschraubt ist.
Infolge der Schraubenverbindung des Hornesc?1
mit der linken Trachte kann erstere beliebig auf den linken Oberschenkel der Reiterin gedreht
werden und giebt so der Reiterin einen sicheren Halt. Um eine entsprechende Verstärkung
zum sicheren Halt des Homes dl zu schaffen, ist auf den Trachten eine Schiene i
mit Mutterringstück k aufgenietet, welch letzteres die Schraube g des Hornes aufnimmt.
Auf beiden Trachten befindet sich je eine Lasche / mit Schnalle zur Befestigung der
Untergurtstrippe. Die Befestigung des Steigbügelriemens erfolgt derart, dafs der Riemen
zunächst an der rechten Trachte befestigt wird, unter den Bauch des Pferdes herumgreift und
von unten durch die Schnalle m der linken Trachte hindurchgesteckt ist und nach dem
Steigbügel auf der linken Seite führt. Diese Befestigungsweise soll den Zweck haben, beim
Auftreten auf den zur linken Seite des Pferdes befestigten Steigbügel den Sattel nicht nach
links herunterzuziehen.
Der beschriebene Sattel ist in seinen sämrritlichen Theilen verzinnt oder vernickelt, um
denselben vor Rost zu schützen.
Vorliegender Damensattel ist gekennzeichnet durch die neue, dem Rücken des Pferdes sich
anschliefsende Form der Trachten, ferner durch den Sitz, welcher die Reiterin mehr auf die
Mitte des Pferdes bringen soll, wodurch ein Drücken des Pferdes verhütet und der Sitz der
Reiterin bequemer gemacht wird, ferner durch das abnehmbare und durch Verschraubung verstellbare
Horn dJ und das festgelegte Horn t.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An dem unter No. 51060 patentirten Stahlbocksattel mit stählernem Sitz, Vorderzwiesel, sowie stählernen oder hölzernen Trachten die für Damensättel bestimmte Abänderung, dadurch gekennzeichnet, dafs statt des Vorderzwiesels ein Horn t in die linke Trachte, zur besseren Lage des Oberschenkels der Reiterin, sowie ein verstellbares und abschraubbares Horn d1 angeordnet ist, während die Trachten mit dem Sitz durch Schienen dee1 verbunden sind, die zur Auseinanderhaltung der Trachten dienen, und die an beiden Trachten angebrachten Laschen / zur Anordnung einer Untergurtstrippe, die unter den Bauch des Pferdes hindurchgezogen wird, dienen und der Steigbügelriemen an der rechten Trachte mit Schnalle in befestigt ist und unter dem Bauch des Pferdes nach der Schnalle m an der linken Trachte führt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE52272C true DE52272C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT52272D Expired - Lifetime DE52272C (de) | Damensattel nach Art eines Bocksattels mit stählernem Sitze und Vorderzwiesel, sowie stählernen oder hölzernen Trachten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE52272C (de) |
-
0
- DE DENDAT52272D patent/DE52272C/de not_active Expired - Lifetime
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