DE16190C - Verstellbarer Sattel für Kavalleriepferde - Google Patents
Verstellbarer Sattel für KavalleriepferdeInfo
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- DE16190C DE16190C DENDAT16190D DE16190DA DE16190C DE 16190 C DE16190 C DE 16190C DE NDAT16190 D DENDAT16190 D DE NDAT16190D DE 16190D A DE16190D A DE 16190DA DE 16190 C DE16190 C DE 16190C
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- horses
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68C—SADDLES; STIRRUPS
- B68C1/00—Saddling equipment for riding- or pack-animals
- B68C1/02—Saddles
- B68C1/04—Adjustable saddles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
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- B68C1/04—Adjustable saddles
- B68C2001/048—Adjustable saddles continuously by means of screws
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Erfindung soll dem Reiter auf längeren Märschen die Möglichkeit bieten, ein immer
gleich sicheres Anliegen der Trachten seines Sattels auf dem Rücken des Pferdes herbeizuführen.
Es ist bekannt, dafs durch Anstrengung und Entbehrungen jedes Pferd nach Verlauf
von zwei bis drei Wochen anhaltenden Manöverirens in Hüften und Weichen an Umfang
bedeutend abnimmt, wie man sagt, »schwindet«. Während der Sattel bei Beginn
des Manövers in der ganzen Breite der Trachten gleichmäfsig aufliegt, wird er diese Auflage, je
mehr das Pferd angestrengt und ermüdet wird, allmälig verlieren; zuletzt werden die Trachten
nur noch mit ihren inneren höheren Kanten den Rücken des Thieres berühren und dadurch
werden die Pferde am Rücken wund gerieben, »durchgedrückt« und dienstuntauglich. Hierdurch
wird auch der Sitz des Reiters unsicherer.
Diese Uebelstände soll dieser Sattel beseitigen.
Fig. ι ist ein Längsschnitt des Sattelgestelles nach V-W, Fig. 2, mit theilweiser (rechts dargestellter)
Seitenansicht der Feder b mit dem daran genieteten Strebewinkel a.
Fig. 2 ist eine Stirnansicht des Vorderzwiesels (der Hinterzwiesel ist abgeschnitten gedacht)
nebst Querschnitt durph das vordere Ende der Trachten t.
Fig. 3 giebt im vergröfserten Mafsstabe einen horizontalen Schnitt durch die Axe der Stellvorrichtung
nach der Schnittlinie X-Ym. Fig. 2.
Es ist nur das Gestell des Sattels dargestellt, während die Polsterung und Bekleidung fortgelassen
ist.
Statt, wie bisher geschah, die eisernen Zwiesel ζ Z1 direct auf den Trachten zu befestigen,
sind die vier Strebewinkel α mit je vier Schrauben
auf die Trachten 11 geschraubt (s. Fig. 1 und 2). Je zwei und zwei von ihnen sind,
Fig. 2, durch kräftige Blattfedern b b mit einander elastisch verbunden. An den Strebewinkem
α α sind ferner die Laschen c c durch Aufnieten befestigt, Fig 1, 2 und 3. Sie sind
nach dem Vierkant des Bolzens d, Fig. 3, passend ausgefeilt und vorn durch die schmale,
fest aufgesetzte Scheibe e abgeschlossen, die durch ihre Bohrung den mit Gewinde versehenen
Theil des Bolzens d frei hindurchläfst. Diese
vier Bolzen d d sind, Fig. 3, in die beiden Zwieseleisen ζ Z1 eingenietet und mit den gedrehten
Muttern ff versehen, die mittelst der Bügel g g leicht bewegt werden können.
Durch diese Anordnung der Theile ist eine Stellbarkeit des Sattels nach seiner Breite
(gröfsere oder geringere Entfernung der beiden Trachten von einander) ermöglicht.
Die Theile sind so zusammengestellt und justirt, dafs die Winkelstücke α α anfangs ziemlich
nahe den Zwieseln ζ stehen, und mufs dann, der Sattel auf dem Rücken des Pferdes
genau passen, d. h. es müssen die Trachten ihrer ganzen Länge und Breite nach gleichmäfsig
aufliegen. Wenn das Pferd zu »schwinden« anfängt, bringt man durch entsprechendes
Nachlassen der vier Muttern ff die beiden Trachten näher zusammen, und zwar so weit,
dafs der Sattel jetzt wieder genau so gleichmäfsig aufliegt als zuvor.
Zur Sicherung der Muttern gegen Drehung dienen kurze Riemen, die durch die vor-
erwähnten Bügel g gezogen und an den darüberliegenden Theil der Feder b festgeknöpft
werden.
Dieses Nachstellen des Sattels wird von Zeit zu Zeit wiederholt und ist, wenn jeder Bolzen
ca. 25 mm Verstellung zuläfst, die Möglichkeit gegeben, dafs ein Schwinden des Pferdes um
50 mm auf den guten Sitz eines mit meiner Einrichtung versehenen Sattels ohne nachtheiligen
Einflufs bleibt und sind diese für die Praxis ausreichenden Mafse bei dieser Construction zu
Grunde gelegt worden.
Claims (1)
- PATENT-Anspruch:An einem Sattelgestell die an den Trachten befestigten Strebewinkel α mit den Federn b, die in den Zwieseln festgenieteten Schraubenbolzen d und mit Bügeln versehenen Muttern f, durch deren Anziehen und Nachlassen die Entfernung der Trachten vergröfsert bezw. verkleinert werden kann, um das »Schwinden« der Pferde für den guten Sitz des Sattels unschädlich zu machen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE16190C true DE16190C (de) |
Family
ID=293188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT16190D Active DE16190C (de) | Verstellbarer Sattel für Kavalleriepferde |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE16190C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0328376A1 (de) * | 1988-02-11 | 1989-08-16 | Wellep International (Uk) Limited | Kammerbügel und Baum für Sattel |
| WO2013021115A1 (fr) * | 2011-08-05 | 2013-02-14 | Merlin Michel | Armature reglable pour selle a monter sans necessite de demontage |
-
0
- DE DENDAT16190D patent/DE16190C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0328376A1 (de) * | 1988-02-11 | 1989-08-16 | Wellep International (Uk) Limited | Kammerbügel und Baum für Sattel |
| WO2013021115A1 (fr) * | 2011-08-05 | 2013-02-14 | Merlin Michel | Armature reglable pour selle a monter sans necessite de demontage |
| US9315374B2 (en) | 2011-08-05 | 2016-04-19 | Michel Merlin | Adjustable frame for a riding saddle that does not require disassembly |
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