DE98253C - - Google Patents

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DE98253C
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bolt
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saddle
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middle piece
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68CSADDLES; STIRRUPS
    • B68C1/00Saddling equipment for riding- or pack-animals
    • B68C1/02Saddles
    • B68C1/04Adjustable saddles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B68C1/02Saddles
    • B68C1/04Adjustable saddles
    • B68C2001/046Adjustable saddles by means of discrete pre-set positions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 56: Pferde- und andere Zugthier-Geschirre.
FRIED. KRUPP in ESSEN. Verstellbarer Tragsattel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1897 ab.
Die Verschiedenheit der mit dem Transport von Geschützen für die Gebirgsartillerie zu betrauenden Maulthiere und Pferde macht es wünschenswerth, die Tragsättel verstellbar einzurichten, damit man nicht dazu gezwungen ist, mehrere Modelle von Sätteln vorräthig halten zu müssen, vielmehr die Last mit dem Sattel von einem etwa dienstunfähig werdenden Thiere auf ein anderes Vorrathsthier umladen kann.
Die Einrichtung zum Verstellen des Sattels darf dessen Haltbarkeit nicht merklich beeinträchtigen, auch mufs sich die Verstellung leicht, schnell und sicher bewirken lassen, damit ein Umladen auch in der Nähe des Feindes gut möglich ist, und die Sattelbögen dürfen keine nach aufsen hervorragenden Theile enthalten, an denen sich die Last scheuern könnte.
Diese Aufgabe ist in der nachfolgend beschriebenen Weise gelöst.
Die sonst gewöhnlich aus einem Stück hergestellten Sattelbögen sind aus drei Theilen gefertigt, nämlich dem Mittelstück A und den Endstücken B (Fig. 1 bis 4). Die Verstellbarkeit ist jedoch nicht wie bei anderen Constructionen durch das mehr oder weniger tiefe Einschrauben von Schraubenbolzen, sondern durch die nachstehend beschriebene feine Verzahnung bewirkt. Dieselbe gewährt den Vortheil einer grofsen Solidität und Widerstandsfähigkeit und vermeidet nach aufsen über die Sattelbögen vorspringende Theile, welche besonders für Lasttragsättel häufig nicht vorhanden sein dürfen.
Das Mittelstück A ist an seinen Enden mit einer Verzahnung α versehen, welche in den Anordnungen nach Fig. 1 bis 3 auf den Endflächen, in der Anordnung nach Fig. 4 auf einer Seitenfläche nahe dem Ende angebracht ist.
Die Richtung der Zähne der letzteren ist radial zu der Achse, um die sich das Endstück B bei der Verstellung des Sattels dreht.
Die Endstücke B sind mit correspondirenden Verzahnungen ausgerüstet, welche, wenn sie im Eingriff mit den Verzahnungen des Mittelstückes A sind, dasselbe mit den Endstücken unbeweglich verbinden, aber eine Verstellbarkeit der Endstücke zulassen, wenn sie aufser Eingriff gebracht werden. Die Endstücke drehen sich dabei um den Bolzen d bezw. die Achse seines Sitzes (Fig. 1 bis 4). Das In- und Aufsereingriffbringen der Zähne ist nun in verschiedener Art ausgeführt:
In der Ausführung nach Fig. 1 sind die Endstücke B mit dem Mittelstück A aufser durch den Bolzen d noch durch den Bolzen f derart verbunden, dafs nach Entfernen des Bolzens d das Endstück B in seiner Längsrichtung um . einen die Zahntiefe etwas überschreitenden Betrag verschoben werden kann. Das Loch g im Mittelstück A für den Bolzen / ist zu diesem Zweck etwas länglich gestaltet. Nachdem auf diese Weise die Verzahnungen α und b aufser Eingriff gebracht sind, kann das Endstück B gegen A um die Achse des Bolzenloches d gedreht, also verstellt werden, wozu das Loch h im Endstück für den Bolzen f bogenförmig centrisch zur Achse von d gestaltet ist. Nach der Verstellung werden die
Verzahnungen α und b durch Verschiebung des Endstückes B wieder in Eingriff gebracht und durch Einstecken des Bolzens d in dieser Lage festgehalten.
In der Anordnung nach Fig. 2 ist die Verzahnung b nicht unwandelbar fest mit dem Endstück B verbunden, sondern an einer Klappe m angebracht, die um den Bolzen ο drehbar ist. Die Verzahnungen α und b werden durch den Bolzen k im Eingriff erhalten. Entfernt man denselben, so läfst sich· die Klappe m so weit zurückdrücken, dafs die Verzahnungen aufser Eingriff kommen. Es kann dann das Endstück B um den Bolzen d gedreht, also gegen das Mittelstück A verstellt werden. Der Bolzen d wird bei dieser Anordnung nicht entfernt.
Bei der Anordnung nach Fig. 3 ist. der Bolzen k direct mit der Verzahnung b versehen , welche durch Entfernen dieses Bolzens von der Verzahnung α getrennt wird, worauf das Endstück B gedreht werden kann.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 werden die Muttern der Bolzen d und k so weit gelöst, dafs die Verzahnung b aus der Verzahnung α herausgehoben werden kann, worauf das Endstück B um den Bolzen d drehbar ist.
Nach der Verstellung werden beide Muttern wieder angezogen.
Die beiliegende Zeichnung (Fig. 5 und 6), welche den vollständigen Sattel auf dem Tragethier gemäfs Anordnung nach Fig. 4 darstellt, veranschaulicht die Art und Weise, wie durch Verstellung der Endstücke der Sattel den Abmessungen des Thieres angepafst wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein verstellbarer Tragsattel mit aus einem Mittelstück und an demselben angelenkten Endstücken bestehenden Sattelbögen, dadurch gekennzeichnet, dafs die als Zahnsectoren (a) ausgebildeten oder mit seitlicher Verzahnung (a) versehenen Enden des Mittelstückes (A) mit an den' Endstücken befestigten gezahnten Bolzen (b) oder entsprechend gezahnten Flächen (b) der Endstücke (B) in Eingriff stehen, zu dem Zweck, die Verstellung der Endstücke (BB) gegen das Mittelstück (A) zu ermöglichen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014017363A1 (de) 2014-11-24 2016-05-25 Thomas Loeffler Sich dynamisch anpassender Sattelbaum für einen Reit-oder Tragesattel
DE202024000562U1 (de) 2024-03-20 2024-05-23 Kirsten Schmeling Flexibel einstellbarer modularer Reitsattel

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014017363A1 (de) 2014-11-24 2016-05-25 Thomas Loeffler Sich dynamisch anpassender Sattelbaum für einen Reit-oder Tragesattel
WO2016083105A1 (de) 2014-11-24 2016-06-02 Meitinger, Thomas Heinz Sich dynamisch anpassender sattelbaum für einen reit- oder tragesattel
DE202024000562U1 (de) 2024-03-20 2024-05-23 Kirsten Schmeling Flexibel einstellbarer modularer Reitsattel

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