DE127638C - - Google Patents

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DE127638C
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coupling
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Kupplung für Eisenbahn- und andere Fahrzeuge mit senkrecht drehbaren, seitlich Zapfen tragenden Kuppelhaken, welche in der Kuppelstellung von den Hakenenden wechselseitig umfafst werden.
Fig. ι und 2 zeigen die Kupplung in Seitenansicht; Fig. 3 zeigt dieselbe im Grundrifs, Fig. 4 in Vorderansicht; Fig. 5 bis 7 zeigen Einzeltheile der Kupplung.
An den Wagenenden sind in Gabeln a sichelförmige Haken b drehbar gelagert, die beiderseits starke Zapfen c tragen. Mit diesen Haken wird die Kupplung der Wagen dadurch bewirkt, dafs durch entsprechende Ein- und Feststellung jeder der Haken über den Zapfen des anderen greift.
Sollte auf diese Weise während des Betriebes einer der Zapfen c abbrechen, so kann der Haken in seiner doppelt weiten Gabel a so weit zur Seite gerückt werden, dafs der auf seiner anderen Seite befindliche Zapfen mit dem Haken am anderen Wagen in Eingriff kommen kann.
Die einseitige Haltung der Kuppelhaken b erfolgt einmal durch eine Schraubenfeder d (Fig. 7), welche einen mit dem Haken b durch eine Schraube e verbundenen Bolzen f einseitig beeinflufst, und das andere Mal durch Verschiebung des Bolzens f und Einsetzen seines Griffes g in eine Lücke h des dem Haken als Achse dienenden Zapfens i. Dieser Zapfen i besitzt ein Schlitzloch j, welches der im Bolzen f sitzenden Schraube e an der Durchtrittsstelle durch den Zapfen freie Bewegung in der Richtung des Bolzens f gestattet.
Bricht während des Betriebes ein ganzer Hakenschenkel ab, so ist der andere, d. i. der Ersatzhakenschenkel, an derselben Seite durch entsprechende^ Drehung in die Kuppelstellung zu bringen.
Zur Drehung der Kuppelhaken b sind an diesen Zahnbogen k angeordnet, in die in der Gabel α gelagerte und diese in der Lichtweite ganz ausfüllende Zahnräder / eingreifen.
Mit diesen Zahnrädern / ist eine biegsame Welle m fest verbunden, die, an die Seite der Wagen führend, dort mit Griffen η zu drehen ist, um dadurch eine Drehung des Zahnrades, des Zahnbogens und der Kuppelhaken herbeizuführen.
Damit nun nach Einrücken der Kuppelhaken (Kuppeln) oder auch nach dem Ausrücken derselben (Entkuppeln) die Kuppelhaken einander nicht willkürlich loslassen bezw. festhalten können, sind in den Zahnrädern, der Kuppelstellung und Offenstellung entsprechend, Löcher 0 vorgesehen, in die durch die Gabel α hindurch ein Sperrstift ρ eintreten kann (Fig. 5).
Dieser Sperrstift ist fest mit einer nach den Seiten des Wagens führenden Stange q verbunden, die durch eine Feder r beständig nach einer Seite gezogen wird, um den Sperrstift in einem der Löcher festzuhalten.
Zum Ausrücken des Sperrstiftes sind auf der Stange q an den Lagern s Griffe t drehbar an-
geordnet, welche mit einem nach Art eines Schraubenganges abgeschrägten Zahn u versehen sind, der sich an einen auf der Stange festen, entgegengesetzt abgeschrägten Zahn ν stützt (Fig. 5) und, bei Drehung des Griffes t an diesem abgleitend, die Stange verschiebt und den Sperrstift ρ aus dem betreffenden Loch des Zahnrades / aushebt, um dieses zur Drehung freizugeben (Fig. 6).
Die Zahnbogen sind an den Enden mit Anschlägen n> versehen, die ein Ueberdrehen der Zahnräder verhindern (Fig. 1).
Zur Vermeidung zu starker Reibung zwischen den Kuppelhaken und ihren Zapfen sind letztere mit Rollen χ bekleidet.

Claims (1)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    Eine Seitenkupplung für Eisenbahn- und andere Fahrzeuge mit senkrecht drehbaren Kuppelhaken, gekennzeichnet dadurch, dafs die Haken (b) seitlich Zapfen (c) tragen, welche in der Kuppelstellung von den Hakenenden wechselseitig umfafst werden. Eine Ausfuhrungsform der Kupplung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dafs die Kuppelhaken (b) auf beiden Seiten Zapfen (c) tragen und in den Gabeln (α) seitlich verschiebbar sind, zum Zwecke^ beim Bruch eines Zapfens den auf der anderen Seite liegenden Zapfen benutzen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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