DE269237C - - Google Patents

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DE269237C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/52Shuttle boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86 c.'GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf jene Art von Bremsvorrichtungen für Schützen von Webstühlen, bei welcher neben der Hauptbremszunge eine Hilfsbremszunge vorgesehen ist. Das Wesen der Erfindung besteht in der -besonderen Ausbildung und Wirkungsweise der Hilfsbremsvorrichtung. Die in bekannter Weise von der Hauptbremszunge unabhängige Hilfsbremsvorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einem in seiner Mitte gelagerten Hebel und einem mit dem einen Ende dieses schwingbaren Hebels gelenkig verbundenen zweiten Hebel, der mit dem Schützen in Eingriff kommen kann und dessen Einwärtsbewegung durch eine an ihm angebrachte Stellschraube begrenzt wird, die mit dem anderen Ende des schwingbar gelagerten Hebels in Eingriff treten kann, wobei zwischen den beiden gelenkig miteinander verbundenen He- bein eine Feder angeordnet. ist, so daß beim Ineingrifftreten des an dem schwingbaren Hebel angelenkten Endes des zweiten Hebels mit dem Schützen der schwingbare Hebel um seinen Drehzapfen geschwungen wird, wodurch das andere Ende dieses schwingbaren Hebels unter Vermittlung der zwischengeschalteten Feder den zweiten Hebel gegen das vordere Ende des Schützens preßt.
Eine Bremsvorrichtung gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Draufsicht auf das rechte
Ende der Lade eines Webstuhles mit dem feststehenden Schützenkasten, welcher einen Schützen enthält, mit dem die Bremsvorrichtung gemäß der Erfindung zusammen arbeitet.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Einrichtung gemäß der Fig. ι in Richtung des Pfeiles A dieses Figur. ·
Fig. 3 entspricht der Fig. i, wobei jedoch der Schützen weggelassen ist und die Teile der Schützenbremsvorrichtung in der Lage veranschaulicht sind, wenn kein Schützen in den Schützenkasten eingetreten ist.
An der Lade α und an der Vorderseite des feststehenden Schützenkastens b ist ein Vorsprung c vorgesehen, welcher einen Schlitz besitzt, durch den sich ein Bolzen oder ein Zapfen d erstreckt. Dieser Zapfen d kann auf den Schützenkasten zu oder von dem Schützenkasten weg in der Richtung der Breite des Schützens e bewegt werden und wird in der eingestellten Lage durch eine Schraubenmutter festgehalten. An diesem Zapfen d ist die den Gegenstand der Erfindung bildende Bremszunge gelagert; dieselbe besteht aus einem zweiarmigen Hebel f. Das innere Ende bzw. der innere Arm dieses Hebels ist jochförmig ausgebildet und trägt an diesem Ende einen •Zapfen g, auf welchem ein zweiter Hebel h, welcher zweckmäßig aus einem flachen Metallstück besteht, schwingbar angeordnet ist. Sein inneres Ende ist nach auswärts und alsdann nach einwärts oder rechtwinklig abgebogen, so daß dieses Ende des Hebels eine hakenförmige Gestalt erhält. Dieses hakenförmige Ende des Hebels h erstreckt sich über die äußere Seite des äußeren Endes des Hebels f. In dem hakenförmigen Ende des Hebels h ist eine Stellschraube i angebracht, welche in der eingestellten Lage durch eine
Schraubenmutter j festgehalten wird. Das untere Ende dieser Schraube i kann mit dem inneren Ende des Hebels f in Eingriff treten, um die Bewegung des Hebels h zu begrenzen.
Wenn in dem Schützenkasten kein Schützen sich befindet, nehmen die Teile der Bremsvorrichtung die in der Fig. 3 veranschaulichte Lage ein. In dieser Lage ruht das äußere öder freie Ende des Hebels f an einem als Anschlag dienenden Teile k. Die Schraube i steht mit dem Ende des Hebels / in Eingriff, um die Einwärtsbewegung des Hebels h zux begrenzen.
Wenn ein Schützen in den Schützenkasten eintritt, wie es in der Fig. 1 veranschaulicht ist, trifft das gekrümmte Ende des Schützens gegen das innere Ende des Hebels h, wodurch dieser Hebel h und gleichzeitig das innere Ende des Hebels f mit g nach auswärts bewegt werden. Hierdurch wird das äußere Ende des Hebels /"nach einwärts bewegt, und durch die Feder I wird das äußere Ende des Hebels h fest gegen die Vorderseite und Spitze des Schützens gedrückt. Hierdurch wird der Schützen gegen die Rückseite des Schützenkastens gepreßt und sicher aufgefangen. Durch die Bremsvorrichtung gemäß der Erfindung wird der Schützen nachgiebig gebremst und ein Zurückprallen desselben verhindert. Der Hebel h ist zweckmäßig an der Seite, welche mit dem Schützen in Eingriff kommt, mit einem Streifen aus Leder oder einem anderen biegsamen Material versehen. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 3g
    Vorrichtung zum Auffangen des Schützens im Kasten, bei welcher neben der Hauptbremszunge noch eine von dieser unabhängige Hilfsbremszunge vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsbremsvorrichtung aus einem zweiarmigen Hebel (f) und aus einem mit dem einen Ende dieses Hebels gelenkig verbundenen zweiten Hebel (h) besteht, der mit dem Schützen in Eingriff kommen kann, und dessen Einwärtsbewegung durch eine an ihm angebrachte Stellschraube (i) begrenzt wird, die mit dem anderen Ende des Traghebels (f) in Eingriff treten kann, wobei zwischen den Hebeln (f und Ji) eine Feder (I) angeordnet ist, so daß beim Ineingrifftreten des Hebels (Ji) mit dem Schützen der Hebel (f) um seinen Drehzapfen (i) geschwungen wird, wodurch das andere Ende des Hebels (f) unter Vermittlung der dazwischengeschalteten Feder (I) den Hebel (Ji) gegen das vordere Ende des Schützens preßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4106324A1 (de) * 1990-03-10 1991-09-26 Jaeger Emil Gmbh Co Kg Webstuhl mit steigekaesten

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