DE148673C - - Google Patents
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- DE148673C DE148673C DENDAT148673D DE148673DA DE148673C DE 148673 C DE148673 C DE 148673C DE NDAT148673 D DENDAT148673 D DE NDAT148673D DE 148673D A DE148673D A DE 148673DA DE 148673 C DE148673 C DE 148673C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J23/00—Power drives for actions or mechanisms
- B41J23/20—Fluid-pressure power drives
- B41J23/22—Fluid-pressure power drives for key or like type selection
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Durch vorliegende, den Gegenstand der Erfindung bildenden Typeneinstell- und Abdruckvorrichtung
für pneumatische Schreibmaschinen mit beständig sich drehendem Typenrade soll
durch Abschluß eines Rohrendes des bekannten im Tastenbrett mündenden, für gewöhnlich
offenen Rohrystemes mittels einer Hebelbewegung die Drehbewegung des Typenrades in einer der Type entsprechenden Radstellung
gehemmt werden, worauf von derselben Hebelbewegung der Antrieb des die Type anschlagenden Druckhammers veranlaßt
und eine Weiterschaltung des Papierschlittens bewirkt wird.
Während bei den bekannten pneumatischen Schreibmaschinen mit ständig sich drehenden
Typenrädern gleichzeitig mit dem Aufschlagen der Type gegen das Papier eine Weiterbewegung
des Papierschlittens erfolgt und so gewissermaßen die Type an dem Papiere abgewälzt
wird, erfolgt bei vorliegender Anordnung erst ein Anschlagen der Type nach erfolgter Hemmung der Drehbewegung des
Typenrades und dann ein Weiterschalten des Papierschlittens. Die erstere Einrichtung
hatte den Nachteil unsauberen Typenabdruckes infolge der zweifachen gleichzeitigen Bewegung
des Typenanschlagkolbens und der Papierschlitten-Transportvorrichtung, während vorliegende Erfindung nicht nur die Mängel
behebt, sondern noch den Vorteil der gleichmäßigen Schlittenschaltung hat..
Auf der Zeichnung ist die neue Typeneinstell- und Abdruckvorrichtung einer pneumatischen
Typenradschreibmaschine in Fig. 1 in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt und
in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt. Fig. 3 bis 8 zeigen die einzelnen Einrichtungen herausgezeichnet.
Auf einer Grundplatte α als Teil des Schreibmaschinenrahmens
ist eine Achse b befestigt, auf welcher das Typenrad f mit Büchse c
und dem Arm q drehbar gelagert ist. Das Typenrad f mit Büchse c und Arm q wird
nun durch bekannte Antriebvorrichtungen unter Benutzung eines vorhandenen Pfeßluft-
oder Sauglufterzeugers in ständige Drehung versetzt. Der Mechanismus zum ständigen
Rotieren des Typenrades sowie der im Typenrade angeordnete Mechanismus zum Anschlagen
einer entsprechenden der im Typenträger radial beweglichen Typen mittels Preßluft
oder Vakuum, ist bekannt. Das hier zur Verwendung kommende offene Rohrsystem, bei welchem durch Schließen eines
offenen Endes einer Rohrleitung die Bewegung der zum Einstellen und Abdrucken der
Typen des Rades erforderlichen Mechanismen veranlaßt wird, ist bei pneumatischen Schreibmaschinen
ebenfalls bekannt. Vorausgesetzt, daß das Typenrad f mit seinem Arme q in
ständiger Drehung sich befindet, so wird der Kanal des Armes q bei jeder Umdrehung des
Typenrades mit jedem der im Tastenbrett ausmündenden Rohre q1 in bekannter Weise
nacheinander freie Durchgangsverbindung herstellen. Durch Abschluß eines dieser Rohrenden
q1 im Tastenbrett wird die für ge-
wohnlich aus demselben entweichende Druckluft vermittels des Typenradarmes q einem
mit dem Kanäle des letzteren in Verbindung stehenden Zylinder h zugeführt, dessen Kolben
angehoben und hierdurch ein doppelarmiger Hebel rt bewegt, der um die Achse s eine
vertikale und dessen Arm r außerdem um eine zur Achse s senkrecht liegende Achse
eine horizontale Bewegung machen kann.
ίο Durch diese Hebelbewegung wird nun nicht
nur das Typenrad an einer bestimmten Stelle in seiner Drehung gehemmt und nach erfolgter
Hemmung eine Schaltung der Preßluft (oder der Saugluft) auf den Druckhammer zum Anschlagen der Type und somit ein
Typenanschlag veranlaßt, sondern auch nach erfolgtem Anschlagen ein Weiterschalten des
Schlittens um ein Typenspatium veranlaßt. Dieser Vorgang wickelt sich in folgender
Weise ab.
Wird durch Schluß eines Rohrendes ql der
Kolben im Zylinder h gehoben, so wird hierdurch der doppelarmige Hebel r t aus seiner
horizontalen Lage in eine geneigte Lage gebrächt. In der horizontalen Lage des doppelarmigen
Hebels (Fig. 3) kann das durch das Kegelräderpaar iil mittels Welle k (Fig. 1 und 2)
in Drehung versetzte Schneckenrad / und die Schnecke m sowie der auf der Schnecke m
befindliche Flügel η frei rotieren (Fig. 3). Der auf der anderen Seite des doppelarmigen
Hebels befindliche Flügeln1 auf der Schneckem\
welche durch Schneckenrad /' gedreht wird, die sich auf der Welle k1 befindet und mit
dem Trieb ο in die Zahnstange y des Maschinenschlittens eingreift, kann nicht rotieren,
weil der Flügel nl gegen das verbreiterte Ende des doppelarmigen Hebels r anliegt
(Fig. 3). Wird dieser Flügel freigegeben, so dreht er sich in umgekehrter Richtung als
der von der Drehung des Typenrades beeinflußte Flügel n, da der Papierschlitten, der
ständig unter Kraftwirkung steht, die ebenfalls pneumatisch sein kann, auf ihn wirkt.
In dem Momente, wo der Kolben des Zylinders h angehoben ■ eine Schrägstellung des
doppelarmigen Hebels r t veranlaßt, legt sich der Flügel η gegen den nach unten bewegten
Hebel r an, so daß die- Drehung des Typenrades/"
plötzlich gehemmt wird. Infolge der großen Übertragung mittels Schneckenrades wird ein heftiger Anschlag vermieden, doch
ist derselbe so kräftig, daß der Hebel r aus seiner normalen Lage (Fig. 5) um seine vertikale
Achse in horizontaler Richtung etwas bewegt wird (Fig. 6). Bei dieser Bewegung wird gleichzeitig ein als Ventilklappe ausgebildeter
Hebel u gegen eine der Düsen ν bewegt,
welche geschlossen wird und auf einen der in den Zylindern w befindlichen Kolben
einwirkt, so daß eine Verschiebung der Kolbenstange erfolgt (s. Fig. 2). Ein Bund
oder. Ansatz χ auf der Kolbenstange veranlaßt eine Drehung eines Drehschiebers g,
dessen Angriffshebel am Ende eine einseitig federnde Klinke hat, um den Bund χ beim
Rückgange wieder vorbeilassen zu können. Durch die Bewegung dieses Schiebers g, der
durch eine Feder selbsttätig in seine Anfangsstellung zurückgezogen werden kann, wird
nun die Leitung nach dem Zylinder zum Anschlagen der Type geöffnet und mittels des Druckhammers ein Typenanschlag veranlaßt
(Fig. 7). Hierauf wird durch Druckverminderung im Zylinder h eine Bewegung
des doppelarmigen Hebels in die Anfangsstellung veranlaßt, wobei der Flügel n1 infolge
des Ausschlages von r hinter das verbreiterte Ende von r schlüpft, also freigegeben
wird, alsdann eine Umdrehung, veranlaßt durch den Schlittendruck, macht, welche der
Bewegung des Schlittens um eine Typenspatie entspricht, bis er von der vorderen Seite des
Endes von r wieder aufgehalten wird.
Die Druckverminderung im Zylinder h (Fig. 8) wird beschleunigt durch eine Feder \,
die vom Bunde χ der Kolben w bewegt wird und als Ventilklappe dient, welche die Mündung
eines vom Zylinder h kurz abzweigenden Rohres e verschließt. Durch den Bund χ
wird die Feder ^ abgehoben, das Rohr e am Ende geöffnet, so daß die Druckluft aus Zylinder
h schnell entweichen kann.
Das Typenrad f ist duch die Kegelräder ii1
und das Schneckenrad / nebst Schnecke in so übersetzt, daß der Flügel η "bei einmaliger
Umdrehung des Typenrades so viel Umdrehungen macht, als sich Typen im Rade
befinden. Es wird also jede teilweise Umdrehung des Typenrades f und des Armes q
einer entsprechenden Drehung des Flügels η entsprechen, so daß bei jedesmaliger Hemmung
die entsprechende Type im Typenrade vor dem Anschlaghammer steht, welche, auf
die Papierwalze ρ angeschlagen werden soll.
Da die einzelnen Bewegungen nacheinander erfolgen, so werden auch Typenanschlag und
Schlittentransport zeitlich hintereinander, erfolgen, und da die Schaltung des Schlittens
entsprechend einer Umdrehung des Flügels nl jedesmal die gleiche ist, so werden durch die
neue Vorrichtung bekannten gleichartigen gegenüber die eingangs angegebenen Vorteile
erreicht.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Einstellen und Abdrucken der Typen an pneumatischen Schreibmaschinen mit ständig sich drehendem Typenrade, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abschluß eines der im Tasten-brett mündenden Rohrenden unter Vermittelung des in ständiger Drehbewegung befindlichen Typenrades ein doppelarmiger Hebel bewegt wird, welcher nacheinander die Drehbewegung des Typenrades in der zum Abdruck der entsprechenden Type befindlichen Radstellung hemmt, den Antrieb des Druckhammers zum Typenanschlag veranlaßt und die Schaltung desίο Papierschlittens bewirkt.
- 2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung zum Hemmen des in ständiger Drehbewegung befindlichen Typenrades nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,daß der um eine horizontale Achse fs) drehbare doppelarmige Hebel fr t) durch einen infolge Rohrschluß bewegten Kolben eines Zylinders (h) durch Drehung um seine Achse schräg gestellt wird, und in ' dieser Stellung einen von der Drehbewegung des Typenrades beeinflußten, sich ständig mitdrehenden Flügel fn) und sonach das Typenrad selbst hemmt, wobei durch die Kraft des Flügels der um . eine senkrechte Achse drehbare Arm fr) des Doppelhebels den Abschluß einer Düse fv) und damit eine Kolbenbewegung in einem Zylinder fw) zum Typenanschlag veranlaßt, während das andere Ende des doppelarmigen Hebels beim Zurückschwingen um seine Achse fs) einen zum Transport des Schlittens dienenden Flügel fn1) nur zur einmaligen Umdrehung freigibt.
- 3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung zur Veranlassung des Typenanschlages nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem doppelarmigen Hebel fr t) ein dritter als Ventilklappe ausgerüsteter Hebelarm fu) eine der Düsen fv) schließt und damit einen der Kolben im Zylinder fw) bewegt und infolge des Kolbenstangenansatzes (χ) die Drehung eines Schiebers (g) zur Öffnung der Kolben1 leitung zum Typenanschlag veranlaßt.
- 4. Eine Ausführungsform der Vorrichtung zur Schaltung des Papierschlittens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß infolge der Bewegung des doppelarmigen Hebels fr t) ein unter dem Schlittendruck stehender, durch Schneckenrad angetriebener Flügel fn1) durch Abgleiten an den Doppelhebeln fr t) jedesmal eine einmalige Umdrehung machen kann, wobei durch Übertragung auf Welle fk1) mittels Trieb (0) die Zahnstange fy) und der Papierschlitten (p) um je eine Typenspatie nach jedesmaligem erfolgtem Anschlage einer Type weiterbewegt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin. GEbRüCKt IM der reichsdruckereI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE148673C true DE148673C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE148673C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1219952B (de) * | 1958-09-03 | 1966-06-30 | Schiller Paul | Pneumatische Typenschlagstempel-Einrichtung fuer z. B. Kennzeichnungsschilder |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1219952B (de) * | 1958-09-03 | 1966-06-30 | Schiller Paul | Pneumatische Typenschlagstempel-Einrichtung fuer z. B. Kennzeichnungsschilder |
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