AT94438B - Registrierkasse mit Vorrichtung zur Aufnahme der von den Belegscheinen abgeschnittenen Kassenbelege. - Google Patents

Registrierkasse mit Vorrichtung zur Aufnahme der von den Belegscheinen abgeschnittenen Kassenbelege.

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AT94438B
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Description


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  Registrierkasse mit Vorrichtung zur Aufnahme der von den Belegseheinen abgeschnittenen Kassenbelege. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Registrierkasse mit Druckvorrichtung, bei welcher ein in die Maschine eingeführter Belegschein zweimal bedruckt und dann der eine in der Kasse verbleibende bedruckte Teil abgeschnitten wird. 



   Die Erfindung besteht im Wesen darin, dass die von den Belegscheinen abgeschnittenen und in der Kasse verbleibenden Teile auf eine an einem Schwingarm befestigte Nadel nacheinander aufgespiesst werden. 



   Die neue Vorrichtung ist in Fig. 1 in der Seitenansicht und in Fig. 2 in der Ansicht von vorn dargestellt, während Fig. 3 einen Belegschein veranschaulicht. Fig. 4 zeigt die Maschine im senkrechten Querschnitt. Fig. 5 veranschaulicht einen Teil der Vorrichtung in der Ansicht von oben und Fig. 6 eine Einzelheit. 



   An der Vorderwand des Kassengehäuses, welche den Tisch für die in die Kasse einzuführenden Belegscheine trägt, ist eine Platte 141 (Fig. 1 und 2) befestigt, deren abwärtsgerichtete Arme 141 eine   Welle 143   tragen. An den Enden dieser Welle sind Arme 144 befestigt, die eine Tischplatte 145 tragen. 



   Diese Tischplatte ist mit einem unteren Ansatz 146 versehen, an dem ein Querstück 148 drehbar befestigt ist, welches zur Führung einer Nadel 147 dient, und durch eine Feder 150 (Fig. 2) gegen die Nadel gedrückt wird, die mit ihrem unteren Ende in einem Ausschnitt des Flansches 178 des Ansatzes 146 ruht. 



   Der eine der Arme   144ist   durch eine Stange 152 mit einem auf einer Welle 154 befestigten Arm 153 verbunden. Die Welle 154 ist mit einem nach oben gerichteten Arm 155 versehen, der an einem Ende eine Rolle 156 trägt, die sich gegen eine Daumenscheibe 157 legt (Fig. 4). Letztere ist auf der Welle 77 befestigt, die bei jeder Benutzung der Maschine eine volle Umdrehung ausführt. Die Daumenscheibe 157 ist so ausgebildet, dass die Arme   15. 3, 155 in   dem entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers zum   Ausschwingen   gebracht werden.

   Hiedurch wird die Tischplatte 145 angehoben, wobei die Nadel 147 den von dem in die   Maschine eingeführten Belegschein abgeschnittenen   Teil, welcher als Kassenbeleg in der Maschine verbleiben soll, aufspiesst.   Sobald die Rolle 156 des Armes 155 den höchsten Punkt der Daumenscheibe 157   überschritten hat, schwingt die Tischplatte 145 unter dem Einfluss ihrer eigenen Schwere wieder in ihre Normallage zurück. 



   Um die Rückbewegung der Tischplatte 145 zu regeln, ist ein unter dem Einfluss einer Feder 160   stehender Kolben 158 vorgesehen, der in einem Zylinder 159 (Fig. 1 und 4) verschiebbar ist. Der Kolben 158   ist durch eine Stange 161 mit einem auf der Welle 143 befestigten Arm 162 verbunden. Wird die Welle   143   
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Kolben nach aussen gezogen und die Feder 160 zusammengedrückt wird. Sobald nunmehr die Daumenscheibe 157 den Arm 155 freigibt, wird der Kolben 158 mit der Stange 161 nach links und damit die Platte 145 abwärts, d. h. in ihre Normallage zurück bewegt. Damit der Kolben 158 nicht gegen das Ge-   hälse 159,   in welchem er gelagert ist, zu hart anschlägt, ist an dem Ende des Gehäuses 159 ein Hahn 163 mit einem unter Federdruck stehenden Ventil 164 angebracht.

   Durch eine Schraube kann die   Grösse   der Einlassöffnung des Ventils verändert und damit der Luftauslass geregelt werden. Durch diese Einrichtung wird erreicht, dass beim Vorschieben des Kolbens nach rechts Luft angesaugt wird, die dann beim Zurückgehen des Kolbens 158 unter dem Einfluss der Feder 160 nur langsam entweichen kann und so ein Luftkissen bildet, welches ein Anschlagen des Kolbens verhindert. 



   Zur Sperrung des von der Daumenscheibe 157 beeinflussten Armes 155 dient ein auf der Welle 166 (Fig. 1 und 4) befestigter Winkelhebel165, dessen   wagrechter   Arm mit einer Aussparung versehen ist, die in der Normallage des Hebels über einen Vierkantzapfen 168 des Armes 155 greift. Der obere Arm des Winkelhebels 165 ist mit einer Kurvenfläche 169 versehen, die sich gegen einen Zapfen 170 der Daumenscheibe 157 legt. Bei der Benutzung der Maschine wird die Daumenscheibe   j ! J7   in dem Sinne des Uhrzeigers verdreht und dabei durch den Zapfen   JC     der Winkelhebel. ? 5   in dem Sinne des Uhrzeigers so weit zum Ausschwingen gebracht, dass er den Zapfen 168 des Armes 155 freigibt.

   Sobald der Hebel 165 den   Zapfen 168.. und   damit den Arm 155 freigibt, wird der Tisch   146   und damit die Nadel 147 aufwärts bewegt. Der wagrechte Arm des Hebels   165   ist mit einem unteren Ansatz 179 versehen, der sich für gewöhnlich gegen ein Querstück 167 legt und so das Ausschwingen des Hebels 165 begrenzt. Durch eine Feder 172 wird der Hebel 165 nach einer Verstellung durch den Zapfen 170 wieder in seine Normallage zurückbewegt. Sobald der Arm 155 wieder in seine Normallage zurückgeht, trifft der Zapfen 168 desselben 
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 unter dem Einfluss der Feder 172 in seine Normallage zurückschwingt, so dass der Arm 155 und damit die Tischplatte 145 in ihrer Normallage gesperrt sind. 



   An den Armen 140 und 151 (Fig. 4 und 5), welche das Messer 139 tragen, ist ein nach unten gekrümmtes Führungsblech   175 für den.   an seiner Unterseite entlang bewegten Belegschein befestigt, welches mit einer Öffnung 177 versehen ist, durch welche die   Nadel. M7 hindurchtreten   kann. 



   Die Abschneidevorrichtung ist so eingerichtet, dass das Messer und damit das Führungsblech 175 in dem Augenblick abwärts bewegt wird, in welchem die Nadel den Belegschein erreicht, d. h. die Nadel 147 und der aufzuspiessende Belegschein werden in dem Augenblick des Aufspiessens gegeneinander bewegt. 



   Die   aufgespiessten   Abschnitte müssen nach unten geschoben werden, da das Aufspiessen sonst auf Schwierigkeiten stossen würde, im besonderen, wenn im Laufe der Zeit eine grössere Anzahl von Belegscheinen auf die Nadel aufgespiesst ist. 



   Zu diesem Zweek ist unterhalb der Druckvorrichtung eine Platte 180 angeordnet (Fig. 1 und 4), die von den Schrauben 183 gehalten wird. Letztere greifen in Langschlitz   182,   so dass eine Verschiebung der Platte ermöglicht ist. An dem hinteren Ende ist die Platte 180 mit einem Arm 184 versehen, der einen Zapfen 185 trägt. Über diesen greift das gabelförmige Ende eines Armes 186, der auf der Welle 166 befestigt ist. Ein zweiter Arm 187 (Fig. 1) der Welle 166 trägt eine Rolle 188, die in eine Kurvennut 189 einer auf der Welle 191 befestigten Kurvenscheibe 190 eingreift. Letztere führt bei jeder Benutzung der Maschine eine volle Umdrehung aus. Durch diese Einrichtung wird bewirkt, dass die Platte 180 bei jeder Benutzung der Maschine vor-und zurückgeschoben wird.

   Für die Einführung der Nadel 147 ist die Platte 180 mit einer entsprechenden Aussparung versehen. 



   Wird ein Kassenbelegschein von der Nadel 147 aufgespiesst, so bleibt er unmittelbar hinter dem am oberen Ende der Nadel 147 vorgesehenen Knopf stecken, wie in Fig. 1 dargestellt. 



   Wird bei der nächsten Benutzung der Maschine die Nadel wiederum aufwärts bewegt, so wird der bei der vorhergehenden Benutzung der Maschine aufgespiesste Schein gegen die Platte 180 gedrückt und bei der weiteren Aufwärtsbewegung der Nadel 147 so weit auf ihr zurückgeschoben, bis er sich gegen die Platte 145 bzw. die vorher aufgespiessten Scheine legt. Zu dieser Zeit wird der nächste Belegschein von der Nadel aufgespiesst. Vor der Abwärtsbewegung der Nadel 147 wird die Platte 180 in bezug auf Fig. 1 so weit nach links verschoben, dass sie sich ausserhalb der Bahn des aufgespiessten Belegscheines befindet.

   Aus vorstehendem ist zu ersehen, dass jeder der aufgespiessten Belegscheine bei der darauf folgenden Benutzung der Maschine durch die Platte 180 auf der Nadel so weit abwärts geschoben wird, dass die Belegscheine an dem unteren Ende der Nadel aufeinander geschichtet werden, in der Weise, wie es Fig. 1 erkennen   lässt.   



   Soll die Nadel aus der Maschine entfernt werden, so braucht der Arm 148 nur von Hand entgegen der Wirkung der Feder 150 zurückgedrückt zu werden, worauf die Nadel aus der Maschine herausgenommen werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Registrierkasse mit Vorrichtung zur Aufnahme-der von den Belegscheinen abgeschnittenen Kassenbelege, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Schwingarm   C. mu   eine Nadel (147) befestigt ist, auf welche die von den Belegscheinen abgeschnittenen, in der Kasse verbleibenden Teile nacheinander aufgespiesst werden.

Claims (1)

  1. 2. Registrierkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine an der Abschneidvorrichtung befestigte Führungsplatte (175) der abgeschnittene Teil des Belegscheines in dem Augenblick, in welchem er von der Nadel aufgespiesst, gegen letztere vorbewegt wird.
    3. Registrierkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine verschiebbare Platte (180) vorgesehen ist, welche beim Aufspiessen der Belegscheine in die Bahn der bereits aufgespiessten Beleg- scheine bewegt wird, so dass dieselben bei den Aufwärtsbewegungen der Nadel von der Platte (180) gegen das untere Ende der Nadel verschoben werden.
    4. Registrierkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadel (147) herausnehmbar an dem Schwingarm (144) angebracht ist, und mittels eines unter Federdruck stehenden Armes (148) festgehalten wird.
AT94438D 1921-11-18 1922-10-07 Registrierkasse mit Vorrichtung zur Aufnahme der von den Belegscheinen abgeschnittenen Kassenbelege. AT94438B (de)

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