DE14092C - Neuerungen am Bewegungs - Mechanismus von Triebachsen bei drehbaren Untergestellen der Lokomotiven - Google Patents
Neuerungen am Bewegungs - Mechanismus von Triebachsen bei drehbaren Untergestellen der LokomotivenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F3/00—Types of bogies
- B61F3/02—Types of bogies with more than one axle
- B61F3/04—Types of bogies with more than one axle with driven axles or wheels
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
JOSEPH APSEY in LONDON.
Locomotiven.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom l. December 1880 ab.
Bei Locomotivfahrzeugen, welche auf Strafsen, Tramways oder Eisenbahnen Curven von kleinen
Radien haben, werden einige der Räderaxen auf drehbare Gestelle oder sogenannte» »Bogies«
montirt, so dafs sie radiale Stellungen annehmen können, die von den Curven bedingt werden.
In vielen Fällen ist es wilnschenswerth, dafs solche Bogie-Axen zugleich die Triebaxen zur
Bewegung des Fahrzeuges bilden; es ist aber in den meisten Fällen unbequem, den Motor
selbst auf dem Bogie-Gestell anzubringen.
Vorliegende Construction ermöglicht, den Bogie-Axen eine drehende Bewegung von einer
Axe aus mitzutheilen, die in festen Lagern auf dem Wagengestell angebracht ist und von einem
dort befindlichen Motor eine drehende Bewegung erhält, so dafs die Drehung der Bogie-Axen erfolgt,
welche winklige Stellung sie auch in betreff zur feststehenden Triebaxe nehmen mögen.
Fig. ι und 2 zeigen je einen Querschnitt und einen Längenschnitt, theilweise in Ansicht, und
Fig. 3 zeigt einen Grundrifs, zum Theil im Schnitt des Apparates.
α α sind die beiden Axen des Bogies nebst Rädern a1. Dieselben laufen in Lagern in dem
Gestell «2 des Rahmens a3, der auf einem an
dem festen Rahmen b"1 befindlichen Zapfen
drehbar ist. An 52 sind ferner zwei Hängelager
b1 angebracht, welche durch Schlitze in a3
gehen und die treibende Axe b tragen. Diese Hängelager begrenzen gleichzeitig die drehende
Bewegung des Bogie-Rahmens. Auf der Welle b sind Arme P angebracht, die durch runde
Stangen b* verbunden sind, welche letzteren durch das Triebrad c gehen. Das Rad c greift in
Räder al, welche fest auf den Axen a1 sitzen,
und dreht sich zwischen Backen c1, welche an dem Rahmen as befestigt sind, so dafs, je nachdem
der Rahmen as mit den Triebaxen α eine
mehr oder weniger winklige Stellung annimmt, das Rad c genöthigt ist, dieselbe winklige Stellung
anzunehmen.
In dem Rade c befindet sich ein rechteckiger Schlitz, in welchem sich zwei Klötze <;3
radial hin- und herbewegen können. Jeder Klotz trägt eine drehbare Kugel c3, durch welche die
Stangen b* gehen. Da nun die Stangen frei durch die Kugel gleiten, und letztere sich auch
frei in i2 drehen können, so bildet die ganze
Construction eine Art Universalgelenk, vermittelst welchem die Welle b mit dem Rade c verbunden
ist, und wodurch somit die drehende Bewegung der ersteren stets dem letzteren bei
jeder winkligen Stellung mitgetheilt wird, während c wiederum seine Bewegung auf die
Axen α durch die Räder al überträgt.
Es ist einleuchtend, dafs man diese Construction umkehren könnte, d. h. es könnte die
Welle b mit ihrem Zahnrade c und Universalgelenkverbindung die Bogie-Axe sein, welche
alsdann durch ein Zahnrad al von einer feststehenden
Welle α aus getrieben wird.
Man könnte statt zwei Stangen bl blos deren
eine oder mehrere anwenden, welche letztere Einrichtung den Vortheil haben würde, dafs die
Kraftübertragung auf mehrere Punkte vertheilt wird, und somit die einzelnen Kugelgelenke
nicht so sehr in Anspruch genommen sein würden.
Man könnte, statt die Uebersetzung durch Zahnräder zu bewirken, andere bekannte Mechanismen,
wie z. B. Kettenräder oder Riemscheiben benutzen.
Claims (1)
- PATENT-Anspruch:Die Construction und Anwendung eines Mechanismus zur Uebersetzung der Triebkraft von einer feststehenden Welle b auf eine Radaxe a, welche zu der Welle eine veränderliche, winklige Stellung annehmen kann, darin bestehend, dafs die Welle b oder Axe α einen Kurbelarm b3 trägt, dessen verlängerter Zapfen b4 durch eine Kugel cz geht, die drehbar in einem Klotz c2 sich befindet, der sich in den radialen Schlitz eines Zahn- oder Kettenrades oder Riemscheibe c verschieben kann, so dafs die Welle b eine beliebig winklige Stellung in Bezug auf das Rad oder die Scheibe c annehmen kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14092C true DE14092C (de) |
Family
ID=291204
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14092D Active DE14092C (de) | Neuerungen am Bewegungs - Mechanismus von Triebachsen bei drehbaren Untergestellen der Lokomotiven |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE14092C (de) |
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0
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