DE137264C - - Google Patents

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DE137264C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G5/00Means for preventing, limiting or returning the movements of parts of a control mechanism, e.g. locking controlling member
    • G05G5/02Means preventing undesired movements of a controlling member which can be moved in two or more separate steps or ways, e.g. restricting to a stepwise movement or to a particular sequence of movements
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G2700/00Control mechanisms or elements therefor applying a mechanical movement
    • G05G2700/04Control mechanisms limiting amplitude or adjusting datum position
    • G05G2700/06Control mechanisms for holding members in a number of positions comprising a device to limit the control range
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
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    • G05G2700/00Control mechanisms or elements therefor applying a mechanical movement
    • G05G2700/04Control mechanisms limiting amplitude or adjusting datum position
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVr 137264 KLASSE AJh.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung gehört zu der bekannten Gattung von Kurbelantrieben, bei denen der die Kurbel Bedienende gezwungen ist, die Kurbel zur Ausführung einer bestimmten Arbeit ununterbrochen bis zu Ende zu drehen, während bei einer zeitweiligen Unterbrechung die weitere Drehung der Kurbel durch eine Sperrvorrichtung verhindert wird. Hat der Wärter die Kurbeldrehung unterbrochen, so ist er, um die angefangene Bewegung zu vollenden, gezwungen, die Kurbel vorher in ihre Anfangsstellung zurückzudrehen.
Von der aus der Patentschrift 120668 bekannten Anordnung unterscheidet sich vorliegende Einrichtung dadurch, dafs zum Ausrücken des die Kurbelbewegung hemmenden Sperrkegels ein durch einen sogen. Huyghensschen Gewichtszug bewegter Stützhebel dient, während dieselbe Arbeit nach oben erwähnter Patentschrift von einem Pumpwerke ausgeführt wird.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen eine solche Sperrvorrichtung in Anwendung bei einem Antriebswerk für Bahnschranken mit Vorläutezwang, und zwar veranschaulicht Fig. ι einen Längsschnitt durch die Antriebsvorrichtung mit der Sperrvorrichtung; Fig. 2, 3 und 4 zeigen die Sperrvorrichtung in Vorderbezw. Seitenansicht und Aufsicht, während die Fig. 5 und 6 die Antriebsvorrichtung gemäfs der Fig. 1 von vorn bezw. von hinten gesehen darstellen. Die Fig. 7 bis 18 veranschaulichen verschiedene Einzelheiten der Vorrichtung.
Auf der Kurbelwelle 1 sitzt das Sperrad 2 fest, dessen Sperrklinke 3 im eingerückten Zustande die Drehung der Welle im Sinne des Uhrzeigers (Fig. 2, 5, 13 und 14) gestattet, im entgegengesetzten Sinne jedoch nur bei gehobener Sperrklinke zuläfst. Neben dem Sperrade lose drehbar auf der Welle ist einerseits das Schaltrad 4, das eine Reihe von Löchern 5 zur Aufnahme eines die Sperrklinke 3 aushebenden Stiftes besitzt, sowie andererseits ein Kettenrad 6 zur Führung der Kette 37 des bei Gewichtsuhren bekannten Huyghens'schen Gewichtszuges angeordnet.
Das Schaltrad 4 wird von der Kurbelwelle 1 in bekannter Weise mittels des Zahnrädergetriebes 38 und der Welle 7 angetrieben, auf welcher das das Schaltrad 4 ruckweise bewegende Einzahnrad 8 sitzt. Das Kettenrad 6 dagegen wird mittels des in Fig. 17 dargestellten Klinkengesperres von der Kurbelwelle 1 unmittelbar gedreht, und zwar sitzt auf der Welle eine Scheibe 39 fest, deren Sperrklinken 40 in ein lose auf der Welle sitzendes und mit dem Kettenrad 6 verbundenes Sperrrad 41 eingreift. Bei der Vorwärtsbewegung wird daher das Kettenrad 6 mitgenommen, während beim Rückdrehen der Kurbel die Sperrklinken wirkungslos über die Sperrzähne gleiten.
Wendet man das Gesperre nach Fig. i, 2 und 4 an, dann wirkt das Sperrad 2 genau wie die Scheibe 3g und auf das daneben befindliche Sperrad 41 wirkt die Sperrklinke 40.
Der Gewichtszug 37 geht aufser über das obere Kettenrad 6 noch über ein tiefer ange-
ordnetes, loses Kettenrad 9 und es sind in denselben zwei Flaschen 10 und 11 eingeschaltet, von denen die eine 10 ein gröfseres Gewicht 12, die andere 11 ein kleineres Gewicht 42 trägt. Das gröfsere Gewicht 12 wirkt auf einen zweiarmigen Hebel 13 (Fig. 2 und 2a), der durch eine Schnur 14 oder dergl. auf einen an der Sperrklinke 3 drehbar angeordneten Stützhebel 15 (Fig. 2 und 18) wirkt, um die Sperrklinke im Bedarfsfalle aus dem Sperrrade 2 ausgehoben zu halten.
Die Wirkungsweise der Sperrvorrichtung ist nun folgende: In der Anfangsstellung ist die Sperrklinke 3 durch einen Stift in einem der Löcher 5 des Schaltrades 4 aufser Eingriff mit dem Sperrade 2 gehalten und das Antriebswerk kann bewegt werden. Während dieser Vorwärtsbewegung wird durch den Kettenzug 37 das gröfsere Gewicht 12 gehoben, so dafs der zweiarmige Hebel 13 unter der Wirkung des Gewichtes 43 und eines Anschlages 50 eine wagerechte Lage einnehmen kann. Durch die nun nachgelassene Verbindung 14 wird der Stützhebel infolge des Gewichtes 16 aufgerichtet, und sein Arm 17 stützt sich hierbei auf eine Unterlage 18, wodurch er die Sperrklinke hochhält, so lange das Antriebswerk bewegt wird. Der Stützhebel 15 bildet somit einen Ersatz für den bald nach Beginn der Drehung sich senkenden Ausrückstift des Schaltrades 4.
Wird nun die Bewegung des Antriebswerkes unterbrochen, so sinkt das Gewicht 12 infolge seines Uebergewichtes gegenüber dem Gewichte 42, setzt sich auf den Hebel 13 auf und bringt durch die Verbindung 14 den Stützhebel 15 mit Ueberwindung des Gewichtes 16 in eine solche schräge Lage, dafs derselbe die Sperrklinke 3 nicht mehr hochhält; dieselbe fällt in das Sperrad 2 ein und das Antriebswerk kann in der begonnenen Richtung nicht mehr weiter bewegt, sondern mufs erst in seine Anfangsstellung zurückbewegt werden.
Ist die Vorwärtsdrehung an dem Antriebswerk vollendet, so wird dasselbe für die nächste Arbeitsleistung durch Zurückdrehen in seine Anfangsstellung vorbereitet.
Bei dieser Bewegung setzt sich das Gewicht 12 auf den Hebel 13 auf, wodurch die Sperrklinke 3 eingeschaltet wird, die in diesem Falle wirkungslos ist. Vor dem Anlangen in die Anfangsstellung löst jedoch der Ausrückstift die Sperrklinke wieder aus, und damit ist die Möglichkeit für die nächste Kurbelbewegung gegeben.
Um die Fallgeschwindigkeit des Gewichtes 12 zu regeln, ist auf der Achse des Kettenrades 9 ein Zahnrad 19 vorgesehen, das als Stirnrad (Fig. 7), Kegelrad (Fig. 8) oder Schneckenrad (Fig. 9) ausgebildet ist und auf ein zweites Rad 20 (Stirn-, Kegelrad oder Schnecke) einwirkt, auf dessen Welle ein Windfang 44 (Fig. 4 und 10), eine Centrifugalreibungsbremse 45 (Fig. 11) oder ein Centrifugalwindfang 46 (Fig. 12) angeordnet ist, oder aber es kann auf der Welle des Rades 20 eine Ankerhemmung (Fig. 15 und 16) bekannter Art vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sperrvorrichtung für Kurbelantriebe, die nach einer Unterbrechung der Kurbeldrehung nach einer bestimmten Richtung die Fortsetzung der Drehung in demselben Sinne dadurch verhindert, dafs ein Sperrkegel in ein auf der Kurbelwelle festsitzendes Sperrad einfällt, dadurch gekennzeichnet, dafs der Sperrkegel (3) in seiner ausgeschalteten Stellung durch einen drehbaren und auf einer Unterlage (18) ruhenden Stützhebel (15, 16, 17) erhalten wird, der unter der Wirkung eines über eine nur nach einer Richtung mit der Triebwelle gekuppelte Kettenscheibe (6) gehenden und zwei verschieden grofse Gewichte (42, 12) tragenden sogen. Huyghens'schen Gejwichtszuges (37) steht, indem bei Stillstand dei Kurbel durch die Wirkung des sinkenden gröfseren Gewichtes (12) ein mit dem.; Stütznebel verbundener Hebel (13) zum Ausschwingen gebracht wird und hierdurch die Sperrklinke (3) einrückt, wobei gleichzeitig Vorrichtungen zur Regelung der Fallgeschwindigkeit des Gewichtes vorgesehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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