DE82175C - - Google Patents
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- DE82175C DE82175C DENDAT82175D DE82175DA DE82175C DE 82175 C DE82175 C DE 82175C DE NDAT82175 D DENDAT82175 D DE NDAT82175D DE 82175D A DE82175D A DE 82175DA DE 82175 C DE82175 C DE 82175C
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- DE
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- lever
- cutting tool
- rear end
- tongue
- fork
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B19/00—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
- B26B19/24—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers specially adapted for shearing animals, e.g. sheep
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Scissors And Nippers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
in SYDNEY (Neu-Süd-Wales).
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 25. August 1894 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine zum Scheeren von Schafen
oder zu ähnlichen Arbeiten und ist derart eingerichtet, dafs sie durch irgend welche geeignete
Antriebskraft bethätigt werden kann. Im wesentlichen besteht die Erfindung in Einrichtungen,
mit deren Hülfe auf die Schneidwerkzeuge ein gleichmäfsiger Druck ausgeübt werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung stellen dar:
Fig. ι einen Längsschnitt durch die gesammte Maschine,
Fig. 2 eine Oberansicht derselben mit abgenommenem Deckel.
Fig. 3 bis 6 veranschaulichen Einzelheiten.
Von der Grundplatte A wird der Kamm B getragen. Unmittelbar über der Platte A ist
der untere Hebel F um / drehbar angebracht. Derselbe erhält einen Schlitz/1 (Fig. 1 und 3),
damit er seine schwingende Bewegung ausführen kann, ohne dabei an einen Stift M anzustofsen.
Das hintere Ende des Hebels F ist gegabelt und erhält Lagerwangen /*/*, zwischen
denen ein Kurbelzapfen E arbeitet, welcher dem Hebel F die erforderliche schwingende
Bewegung ertheilt. Am unteren Ende jeder Wange ist eine Antifrictionsrolle /2 vorgesehen,
welche auf einer Gleitbahn/3 der Grundplatte A läuft. Direct oberhalb des
Hebels F befindet sich der obere Hebel G, dessen hinteres Ende um den Stift g des Hebels
F lose drehbar angebracht ist. Der mittlere Theil des Hebels G erhält einen Ansatz g\
welcher derart ausgehöhlt ist, dafs er eine Halbkugel H aufzunehmen vermag. Mit Hülfe
der letzteren wird es dem Hebel G möglich, nach jeder Richtung gedreht zu werden, so
dafs man hierdurch ein Universalgelenk erhält. Das vordere Ende des Hebels G ist in Gabelzinken
G1 G1 ausgebildet, zwischen denen sich eine Zunge J lose dreht. Die Gabelzinken
sind.mit Stiften g·2 ausgestattet, welche in Aussparungen
des Schneidwerkzeuges K eindringen, aber auf diesen keinen Druck nach unten hin
ausüben. Die Gabelzinken gl haben also nur den Zweck, dem Schneidwerkzeuge oberhalb
des Kammes die Seitwärtsbewegung zu ertheilen. Die lose Zunge J überdeckt das Mittelglied
des Schneidwerkzeuges und ihr hinteres Ende ist mit einem Vorsprung j versehen.
Soll die Zunge J den mittleren Zahn oder die mittleren Zähne des Schneidwerkzeuges K
überdecken, so wird eine zu diesem Zweck vorgesehene Gabel L nach vorwärts geschoben,
bis das Ende, an welchem die Gabelspaltung beginnt, unter den Vorsprung j zu liegen
kommt.
Um zu verhindern, dafs die lose Gabel L ihre Lage verändert, ist ihr hinteres Ende mit
einem kleinen Vorsprung / ausgestattet, welcher in eine entsprechende Aussparung der oberen
Fläche des' Hebels G eingreift. Die Halbkugel H und der Hebel G sind central durchbohrt,
um dem Bolzen M den Durchgang zu ermöglichen. Dieser Bolzen ist mit einem viereckigen
Kopf m ausgestattet, dessen obere Kante mit dem Deckel N abschneidet, und greift
durch den Schlitz/1 des Hebels F und durch
die Platte A hindurch. Unterhalb der letzteren ist eine Daumenmutter m1 vorgesehen,
welche durch eine Federklinke oder sonst eine geeignete Vorrichtung in ihrer Lage gesichert
werden kann. Soll auf das Schneidwerkzeug K irgend welcher Druck ausgeübt werden, dann
zieht man den Hebel G mittelst der Mutter m1
herab. Für gewöhnlich überdeckt die Zunge / den mittleren Zahn oder die mittleren Zähne
des Schneidwerkzeuges K nur lose, sobald jedoch die Mutter m1 angezogen wird, wird
der Hebel G und mit diesem die Zunge J niedergedrückt und das vordere Ende der
letzteren fest auf das Schneidwerkzeug geprefst, weil das hintere Ende_/ nach abwärts gestofsen
wird. Da nun das Ganze zusammen gemeinsam mit dem Hebel G nach abwärts gebracht wird, so ist es klar, dafs, da das hintere Endej
nicht nachgeben kann, sich irgend ein gewünschter Druck durch das vordere Ende von J auf den mittleren Zahn oder die mittleren
Zähne des Schneidwerkzeuges K ausüben läfst.
In Fig. 2 ist die lose Zunge J ungegabelt dargestellt, und sie befindet sich über dem
einen der drei Zähne des Schneidwerkzeuges K; in der Oberansicht der Fig. 5 ist hingegen eine
Ausführungsform zur Darstellung gebracht, bei welcher die zwei mittleren von vier Schneiden
durch zwei Gabelzinken der losen Zunge J überdeckt werden.
Beim Drehen der Welle C wird unter Vermittelung der die Kurbel E tragenden Kurbelscheibe
D dem Hebel F die hin- und hergehende Bewegung ertheilt. Ein Führungslager e sorgt für eine sichere Führung der
Kurbel E und beugt gleichzeitig einem Verschleifs der in Frage kommenden Theile vor._
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schafscheermaschine mit über einem Kamm hin- und herschwingenden Schneidwerkzeug, gekennzeichnet durch einen am vorderen Scheerenende drehbaren Hebel (F), welcher seine hin- und herschwingende Bewegung auf das hintere Ende eines im Mitteltheil drehbar gelagerten Hebels (G) überträgt, so dafs,das Werkzeug stets in umgekehrter Richtung als das den Antrieb aufnehmende Ende des Hebels (F) bewegt wird, wodurch die Erschütterungen und Stöfse gemindert werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82175C true DE82175C (de) |
Family
ID=354596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT82175D Active DE82175C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82175C (de) |
-
0
- DE DENDAT82175D patent/DE82175C/de active Active
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