DE13476C - Neuerungen an Bremsen für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Neuerungen an Bremsen für Eisenbahnfahrzeuge

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DE13476C
DE13476C DENDAT13476D DE13476DA DE13476C DE 13476 C DE13476 C DE 13476C DE NDAT13476 D DENDAT13476 D DE NDAT13476D DE 13476D A DE13476D A DE 13476DA DE 13476 C DE13476 C DE 13476C
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CH. TH. WlCKHAM in London
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/12Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
    • B60T7/128Self-acting brakes of different types for railway vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. September 1880 ab.
Die in Zeichnung dargestellte Bremse soll ermöglichen, Züge von Eisenbahnfahrzeugen unabhängig von der Länge derselben in der möglichst kürzesten Zeit zum Stillstand zu bringen.
Der Druck der Bremsklötze auf die Räder wird hervorgebracht durch die Einwirkung eines mit einer Querwelle sich drehenden Hebels, welcher mit einem Laufgewicht versehen ist.
Zwischen den zwei Axen des Wagens befindet sich eine horizontale, in Lagern gehende Querwelle /, auf der der mit Laufgewicht g versehene Hebel e befestigt ist. Unter dem Wagen befindet sich eine Längswelle b, auf welcher zwei Rollen c und c1 befestigt sind. Die unter allen Wagen liegenden Wellen b stehen mit einander in Verbindung. Auf der Rolle c sind zwei Ketten d und /befestigt. Die Kette/ dient zum Heben und Senken der mit der Welle j sich drehenden Stange e, während die Kette d zum Vorziehen des Gewichtes g dient.
Auf der Rolle c1 ist nur eine Kette d befestigt, welche, mit dem Gewicht g verbunden, zum Zurückziehen desselben dient.
Wird nun die Welle b im entsprechenden Sinn gedreht, so wird durch die Drehung der Rolle c das Gewicht g vorgezogen, die Stange e senkt sich, dreht die Querwelle / und die auf dieselbe gekeilten Doppelhebel a, so dafs durch das Gestänge- h I die Bremsklötze ν an die Räder gedrückt werden, und zwar mit derjenigen Kraft, welche der Entfernung des Gewichtes g von dem Drehpunkt des Hebels e entspricht.
Die Bewegung der Welle b geschieht entweder durch ein Winkelräderpaar, Wie in Fig. 1 gezeichnet, oder durch eine Stirnradübersetzung, wie aus Fig. 4 ersichtlich, von Hand aus und kann durch die im nachstehenden beschriebene Einrichtung bei einem Reifsen des Zuges selbstthätig eingeleitet werden.
Die Verbindungen der unter den einzelnen Wagen laufenden Wellen b geschieht durch Zwischenstangen m, auf welchen sich je ein Gewicht ic befindet. Durch die Feder w (s. Grundrifs, Fig. 6) wird diese Stange m bei einem Reifsen des Zuges aus ihrer Gleichgewichtslage gebracht, das auf derselben befindliche Gewicht u nach einer Seite gedrückt und leitet es die drehende Bewegung der Stange b ein, und die Bremse kommt wie bereits [beschrieben zur Wirkung.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Der mit dem Laufgewicht g versehene Hebel e zum Zweck, die Bremskraft zu reguliren.
2. Die Combination obiger Einrichtung mit der Querwelle j, der unter allen Wagen laufenden Längswelle b, den auf letzteren sitzenden Rollen c und cl, sowie den zugehörigen Ketten dd1/, um die Bremse in Thätigkeit setzen zu können.
3. Die Einrichtung der die einzelnen Wellen b verbindenden Stangen m mit den Gewichten u und der Feder w, um bei einem Reifsen des Zuges ein automatisches Wirken der Bremse zu bewirken.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT ΓΝ DER REICHSDKUCKEREI.
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