DE21640C - Verbindung der beweglichen Untergestelle mit den Zug- und Stöfs-Apparaten - Google Patents
Verbindung der beweglichen Untergestelle mit den Zug- und Stöfs-ApparatenInfo
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- DE21640C DE21640C DENDAT21640D DE21640DA DE21640C DE 21640 C DE21640 C DE 21640C DE NDAT21640 D DENDAT21640 D DE NDAT21640D DE 21640D A DE21640D A DE 21640DA DE 21640 C DE21640 C DE 21640C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F5/00—Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
- B61F5/38—Arrangements or devices for adjusting or allowing self- adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves, e.g. sliding axles, swinging axles
- B61F5/42—Adjustment controlled by buffer or coupling gear
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb. .,
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. October 1881 ab.
Die zur Einstellbarkeit der Achsen in die Curvenradien nothwendige Beweglichkeit in der
Horizontalebene dem Wagengestell gegenüber wird bei vorliegender Construction dadurch erreicht,
dafs jede Achse (bei dreiachsigen Wagen nur die Endachsen) in einem besonderen, vom
Hauptwagengestell getrennten Rahmen gelagert ist. In Fig. 1 bis 3 der Zeichnung ist derselbe
für ungetheilte Achsen dargestellt und mit A bezeichnet, während er in Fig. 4 bis 8
für getheilte Achsen angenommen und mit A1 bezeichnet wird. In beiden Fällen ist dieses
Radgestell um einen am Hauptwagengestell befestigten, in der Wagenlängsmitte aufserhalb
der verticalen Achsmitte und nach der Wagenmitte zu gelegenen Bolzen B bezw. B1 drehbar,
;während die Wagenlast durch Gehänge derartig auf dasselbe übertragen wird, dafs ein
zwangsweises Einstellen desselben in die Mittelstellung in gerader Strecke von selbst erfolgen
mufs.:
Um nun ein selbsttätiges Einstellen der Achsen in die Richtung des Curvenradius unter
Berücksichtigung aller denkbaren Bewegungsursachen des Wagens zu sichern und somit die
Gefahr eines Entgleisens durch Verkehrtstellung der Achsen auszuschliefsen, werden nachstehend
erläuterte Constructionstheile zur Anwendung gebracht:
Das bewegliche Radgestell A bezw. A1 wird
mit einer nach dem Wagenende zu gerichteten Verlängerung C bezw. C1 (letztere unter Vermittelung
der Scharniere J) versehen, welche die Zugstange so umschliefst, dafs derselben in
der Längsrichtung freie Bewegung gestattet wird, jede seitliche Kraftäufserung derselben jedoch
auf das Radgestell übertragen wird. Der. Zugstange, welche in gespanntem Zustand beim
Durchlaufen des Wagens von Curven das Bestreben hat, denselben nach dem Curvencentrum
hinzuziehen, wird in den Stirnbohlen des Wagens genügender seitlicher Spielraum
gegeben, und aufserdem wird der in der Wagenmitte gelegene elastische Zugapparat
durch Einschaltung der Pendelstücke K und der darüber greifenden Querstücke L nach beiden
Seiten derartig beweglich gemacht, dafs die nach der Innenseite der Curve zu gerichtete
Componente der Zugkraft nur auf die äufseren Enden der Radgestelle wirkt.
Für den Fall, dafs keine Spannung in der Zugstange vorhanden ist (beim Drücken des
Zuges oder bei starkem Gefalle der Strecke) und daher auch keine Componente vorhanden
ist, welche das äufsere Ende des Radgestelles nach der Innenseite der Curve zu drückt, korn-·*
men nur die durch die Radkränze gegen die Aufsenschiene hin wirkenden Kräfte zur Geltung
und erzeugen mit dem Hebelarm, welcher durch den Abstand der Achsmitte .von der
Verticalebene der Drehbolzenmitte gebildet wird, das zur Einstellung der Achse in den
Curvenradius nöthige Drehungsmoment.
Die in Fig. 9 und 10 dargestellte Anordnung der Verlängerung des Radgestelles, deren
Situation zu letzterem in Fig. 3 einpunktirt ist, unterscheidet sich von der zuerst beschriebenen
im wesentlichen nur dadurch, dafs sie einen
Claims (2)
1. Die an beweglichen Endachsgestellen für Eisenbahnwagen befestigten Führungen C C1
für die Zugstange derart, dafs bei einer seitlichen Bewegung der Zugstange das Achsgestell an derselben theilnehmen mufs.
2. An beweglichen Endachsgestellen für Eisenbahnfahrzeuge
die Anwendung der verlängerten Bufferstange E und E1, welche auf
das Endachsgestell einwirken, zum Zweck, beim Durchfahren von Curven den am inneren
Buffer auftretenden Druck für die Radialeinstellung der Achsen nutzbar zu machen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE21640C true DE21640C (de) |
Family
ID=298318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT21640D Active DE21640C (de) | Verbindung der beweglichen Untergestelle mit den Zug- und Stöfs-Apparaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE21640C (de) |
-
0
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