DE1279459B - Photoapparat mit Einstellvorrichtungen fuer Blende und Belichtungszeit - Google Patents

Photoapparat mit Einstellvorrichtungen fuer Blende und Belichtungszeit

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DE1279459B
DE1279459B DEE24012A DEE0024012A DE1279459B DE 1279459 B DE1279459 B DE 1279459B DE E24012 A DEE24012 A DE E24012A DE E0024012 A DEE0024012 A DE E0024012A DE 1279459 B DE1279459 B DE 1279459B
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Miller Reese Hutchison Jun
Guilford Edwin Kindig
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Eastman Kodak Co
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Eastman Kodak Co
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES 4fflj9Wl· PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
G03b
Deutsche Kl.: 57 a-32/05
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
P 12 79 459.1-51 (E 24012)
13. Dezember 1962
3. Oktober 1968
Die Erfindung betrifft einen Photoapparat mit Einstellvorrichtungen für Blende und Belichtungszeit, die mittels einer Kupplungseinrichtung mit einem manuell betätigbaren, die Stellung eines Anzeigeteils eines Belichtungsmessers abtastenden Abtastglied gekuppelt sind, und mit einer die Einstellung der Einstellvorrichtungen nach mindestens einem unveränderbaren Programm steuernden Steuervorrichtung.
Bei einem bekannten Photoapparat dieser Art sind mindestens zwei unabhängig mittels getrennter Auslöser betätigbare Steuervorrichtungen in Form von Steuerkurven für verschiedene unveränderbare Steuerprogramme vorgesehen. Eine solche automatische Belichtungssteuerung hat zwar den Vorteil, daß die Betätigung des Photoapparats sehr einfach ist. Sie weist jedoch den Nachteil auf, daß dem Benutzer nur wenige Programme zur Verfügung stehen, denn einer beliebigen Vergrößerung der Zahl der Programme ist dadurch eine Grenze gesetzt, daß das Aussuchen des richtigen Auslösers aus einer größe- ao ren Anzahl von Auslösern Schwierigkeiten bereitet. Ferner hat der Benutzer eines Photoapparats mit einer solchen Belichtungssteuerung keine Möglichkeit, eine bevorzugte Blende oder Belichtungszeit zu wäMen. Die Vorwahl eines dieser Werte ist aber in vielen Fällen für eine gute Aufnahme eine notwendige Voraussetzung.
Es sind auch Photoapparate mit Belichtungssteuersystemen bekannt, bei denen bevorzugte Werte der Blende oder der Belichtungszeit einstellbar sind und bei denen die Einstellvorrichtungen für Blende und Belichtungszeit mittels eines Ausgleichsgetriebes mit dem vom Belichtungsmesser gesteuerten Abtastglied gekuppelt sind. Vor Betätigung des Auslösers muß hier also eine Vorwahl getroffen werden, die nicht nur für einen Ungeübten schwierig ist, sondern auch beispielsweise bei Schnappschüssen zu zeitraubend sein kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Photoapparat zu schaffen, der die Vorzüge dieser beiden bekannten Systeme in sich vereinigt. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der in an sich bekannter Weise als Ausgleichsgetriebe ausgebildeten Steuervorrichtung mindestens ein Steller für die Wahl einer bevorzugten Belichtungszeit und/oder Blende sowie ein Vorwählschalter zugeordnet sind, mittels dessen die Steuervorrichtung von der Betriebsart nach einem unveränderbaren Programm auf eine solche mit voreinstellbarer Belichtungszeit oder auf eine solche mit voreinstellbarer Blende umschaltbar ist.
Eine solche Kombination eines Vorwählschalters Photoapparat mit Einstellvorrichtungen für
Blende und Belichtungszeit
Anmelder:
Eastman Kodak Company, Rochester, N. Y.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. W. Wolff und H. Bartels, Patentanwälte, 7000 Stuttgart 1, Lange Str. 51
Als Erfinder benannt:
Miller Reese Hutchison jun.,
Guilford Edwin Kindig, Rochester, N. Y.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 28. Dezember 1961
(162 861)
und eines Stellers mit einer als Ausgleichsgetriebe ausgebildeten Steuervorrichtung bietet den Vorteil, daß zur Auslösung des Kameraverschlusses nur ein einziger, das Getriebe antreibender Auslöser erforderlich ist und daß trotzdem nicht nur Aufnahmen gemacht werden können, bei denen die Verstellung der Blende und der Belichtungszeit nach Programmen erfolgt, auf die der Benutzer keinen Einfluß hat, sondern daß auch Betriebsarten einstellbar sind, die speziellen Erfordernissen und Wünschen des Benutzers hinsichtlich bevorzugter Werte von Blende und Belichtungszeit Rechnung tragen.
Eine Umschaltung von einer Betriebsart mit voreinstellbarer Belichtungszeit oder Blende auf eine solche mit unveränderbarem Programm und umgekehrt ist dann mit geringem konstruktivem Aufwand möglich, wenn der Vorwählschalter ein Steuerorgan aufweist, das mit einem die Abtriebsglieder des Ausgleichsgetriebes mit dem Antriebsglied verbindenden Übertragungsglied kuppelbar ist und im eingekuppelten Zustand das Ausgleichsgetriebe in ein zwangläufiges Getriebe umstellt. Um eine nach einem best» 619/299
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stimmten, vom Benutzer nicht beeinflußbaren Pro- F i g. 3 eine Ansicht der Vorrichtung zur Berückgramm erfolgende Bewegung der Abtriebsglieder und sichtigung der Filmempfindlichkeit, damit der Einstellvorrichtungen zu erhalten, braucht Fig. 4 eine Ansicht von oben von Teilen des Aus-
hierbei die Bewegung des angekuppelten Ubertra- führungsbeispiels, gungsgliedes nur nach einem beispielsweise mittels 5 F i g. 5 bis 8 Ansichten von verschiedenen Teilen einer Kurvenscheibe vorgebbaren Programm gesteu- des Ausführungsbeispiels,
ert zu werden. Fig. 9 eine schematische Darstellung von Teilen
Bei einer bevorzugten Ausführungsform eines des Bildsuchers und einer Überwachungsvorrichtung, Photoapparates mit zwei Stellern ist je ein Steller F i g. 10 eine Vorderansicht einer zusätzlichen
einer der beiden Einstellvorrichtungen zugeordnet. io Überwachungsvorrichtung.
Damit ist es möglich, jede beliebige Kombination In der Zeichnung und der folgenden Beschreibung
Blende—Belichtungszeit einzustellen. Um bei sol- bedeuten die Abkürzungen Av = Blende, TV = Bedien Einstellungen, die in der Regel einen Beiich- lichtungszeit, Bv = Szenenhelligkeit und S = FiImtungswert ergeben, der von demjenigen abweicht, den empfindlichkeit.
der Belichtungsmesser ermittelt, die Steuervorrich- 15 Wie Fig. 2 zeigt, sind an einem eine Blendeneintung unabhängig von der Anzeige des Belichtungs- Stellvorrichtung 202,204,212 betätigenden Av-Schiemessers zu machen, sind beide Steller mit einer das ber 201 zwei in Führungsschlitze 204 und 205 einer Abtastglied dann unwirksam machenden Sperrvor- Aufbauplatte 206 (F i g. 4) eingreifende Führungsrichtung gekuppelt, wenn beide Einstellvorrichtungen stifte 202 und 203 vorgesehen. Der Schieber 201 bestimmte Einstellbegrenzungen erreicht haben. 20 wird durch die Kraft einer Feder 207 nach der in
Jeder Steller kann eine Anzeigeeinrichtung auf- F i g. 2 rechts dargestellten Seite gezogen, wodurch weisen zur Anzeige des Einstellwertes oder der Be- der Führungsstift 203 normalerweise gegen eine Kurtriebsart »Automatik« an einer sichtbaren Stelle des venscheibe 208 eines ersten Stellers 203, 207, 208, Photoapparates. 209 gedrückt wird, der zur Einstellung der Blenden-
In manchen Fällen kann es wünschenswert sein, 25 öffnung dient und dessen Funktion später erläutert den Einstellbereich mindestens einer Einstellvorrich- wird.
tung begrenzen zu können, beispielsweise die Be- Ein Paar Blendenblätter 210 ist mittels eines Stif-
lichtungszeit für die Aufnahme sich bewegender Ob- tes 211 schwenkbar gelagert und mit je einer sich gejekte oder die Blende für eine ausreichend große genseitig ergänzenden öffnung 210 & versehen, die Tiefenschärfe. Zu diesem Zweck kann wenigstens bei 30 eine Blendenöffnung bilden. Jedes Blendenblatt 210 einer Einstellvorrichtung mindestens ein Anschlag weist einen gleichartigen kurvenförmigen Schlitz 212 zur Einstellung einer Begrenzung des Verstellberei- auf. Beide Schlitze 212 können sich an einer von dies vorgesehen sein. Bei einer bevorzugten Ausfüh- der Stellung der Blendenblätter 210 abhängenden rungsform weist wenigstens der Steller der einen Stelle überdecken, an der der Führungsstift 202 in Einstellvorrichtung eine Sperrvorrichtung auf, die 35 die Schlitze eingreift. Eine Bewegung des Schiebers eine Änderung des vorgewählten Einstellwertes nur 201 nach links bewirkt eine Vergrößerung der Blendann zuläßt, wenn die andere Einstellvorrichtung an denöffnung. Die kurvenförmigen Schlitze 212 sind so der Grenze ihres Einstellbereiches steht. Der durch gestaltet, daß der Wert der Blende linear mit der die Einstellung des Stellers bevorzugte Wert wird Bewegung des Schiebers 201 verändert wird, also hierbei nur so lange beibehalten, wie der rieh- 40 Ein Schieber 213, der zur Betätigung einer Eintige Belichtungswert noch durch eine entsprechende Stellvorrichtung 221 bis 229 für die Belichtungszeit Einstellung der anderen Emstellvorrichtung erhalten dient, ist, wie in F i g. 2, 4 und 6 dargestellt, mit werden kann. Erst wenn dessen feste Einstellbegren- zwei Führungsstiften 214 und 215 versehen, die in zung die Einstellung des richtigen Belichtungswertes Führungsschlitze 216 bzw. 217 der Aufbauplatte 206 nicht mehr zuläßt, wird von dem mittels des Stellers 45 eingreifen. Der Schieber 213 wird durch eine Feder bevorzugten Einstellwert abgegangen. 218 nach rechts gezogen, wodurch der Stift 215 nor-
Bei einem Ausgleichsgetriebe, das aus Hebeln ge- malerweise an einer Kurvenscheibe eines zweiten bildet ist, die nur unter der Kraft einer Feder stehend Stellers 215, 218, 219, 220 anliegt, mittels dessen die aneinander anliegen und nicht durch Verbindungs- gewählte Belichtungszeit eingestellt wird. Ein Drehelemente miteinander verbunden sind, kann es unter 50 knopf 220 des Stellers ragt durch einen Schlitz 236 c bestimmten Voraussetzungen zu einer Entkupplung in der oberen Wand 236 b des Kameragehäuses nach zwischen dem Ausgleichsgetriebe und den Einstell- außen.
vorrichtungen kommen. Die Vorteile eines solchen Der Führungsstift 214 des Tv-Schiebers 213 greift
Hebelgetriebes überwiegen jedoch bei weitem diesen in einen Schlitz221a (Fig. 2 und 6) ein, der an Nachteil. Um trotzdem Fehlbelichtungen zu vermei- 55 einem Ende eines um einen Stift 222 schwenkbaren den, die bei solchen Entkupplungserscheinungen Hebels 221 der Belichtungszeiteinstellvorrichtung auftreten wurden, kann eine Überwachungsvorrich- vorgesehen ist. Am anderen Ende des Hebels 221 tung an einer sichtbaren Stelle zur Anzeige einer Ent- ist ein Stift 223 angebracht, der am Rande eines gekupplung zwischen der Kupplungsvorrichtung und krümmten Schlitzes 224 eines Zahnsegmentes 225, den Einstellvorrichtungen, beispielsweise in Form 60 das um einen Stift 226 schwenkbar ist, anliegt. Eine von Lichtsignalen im Bildsucher, vorgesehen sein. Feder 227 verleiht dem Zahnradsegment 225 ein im
Im folgenden ist die Erfindung an Hand eines in Uhrzeigersinn wirkendes Drehmoment um den Stift der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im 226, wodurch der Stift 223 stest mit dem Rand des einzelnen erläutert. Es zeigt Schlitzes 224 in Verbindung bleibt. Das Zahnsegment
Fig. 1 eine räumlich dargestellte Ansicht der von 65 225 steht mit einem Ritzel228 im Eingriff, das um außen sichtbaren Teile der Ausführungsform, '\, die Achse 229 drehbar und mit dem die Belichtungs-
Fig. 2 eine Ansicht bei abgenommenem Ge- ," zeit einstellenden Teil eines bekannten Verschlusses häuse, *" gekuppelt ist. Die Verschiebung des Tv-Schiebers 213
steuert damit die Stellung des Segmentes 225 und dadurch die Belichtungszeit. Der Rand des gekrümmten Schlitzes 224 ist so gestaltet, daß mit der Bewegung des Schiebers 213 die Belichtungszeit linear verändert wird.
Das Zahnsegment 225, Verschlußblätter 231 und ein diese Verschlußblätter betätigender Hebel 230 (F i g. 6) wirken in bekannter Weise zusammen. Der übersichtlichen Darstellung wegen sind in den F i g. 2 und 6 nur ein Verschlußblatt 231 und in F i g. 5 dieses und die die Verschlußblätter betätigenden Teile gar nicht dargestellt. Das Zahnsegment 225 kann während des Einsteilens des Tv-Schiebers 213 mittels geeigneter, nicht dargestellter Mittel in einer bestimmten Grenzstellung festgehalten werden, damit die Feder 227 den Arbeitsablauf eines als Steuervorrichtung dienenden Ausgleichsgetriebes 201, 213, 232, 246, 249, 251 nicht beeinflußt.
Wie in den F i g. 4 und 5 dargestellt, nehmen zwei Schlitze 233 a in einem Bv-Schieber 232, der zur ao Kupplung des Ausgleichsgetriebes mit einem die Stellung des Zeigers 238 eines Belichtungsmessers 239 abtastenden Abtastglied 237 a dient, zugeordnete Stifte 233 auf, die auf einem Rahmenteil 233 b befestigt sind. Die Schlitze 233 α dienen zur Führung des Bv-Schiebers 232, der durch eine Feder 234 nach links gezogen wird. Eine stärkere Feder 235 ist mit einem die Kamera betätigenden Auslöseteil 236 verbunden, das an einem Ansatz 237 des Schiebers 232 angreift. Dadurch wird erreicht, daß der Schieber 232 in Ruhestellung entgegen der Kraft 234 in seiner rechtsseitigen Endstellung gehalten wird. Das Auslöseteil 236 bewegt sich in einem Schlitz 236 a der oberen Kamerawand 236 b. Eine manuelle Bewegung des Auslöseteiles 236 nach links entgegen der Kraft der Feder 235 gibt den Ansatz 237 frei, so daß die Feder 234 den Schieber 232 nach links ziehen kann, bis das Abtastglied 237a, das mit dem Schieber ein einheitliches Teil bildet, am Zeiger 238 des Belichtungsmessers 239 anliegt. Eine Auflageplatte 240 verhindert das Durchbiegen des Zeigers 238. Der Ausschlag des Zeigers 238 ist der Szenenhelligkeit Sv proportional, und die Kurve des Abtastgliedes ist unter Berücksichtigung der Charakteristiken des Meßgerätes und der Photozelle so gestaltet, daß zwischen einer Änderung des Bv-Wertes und der entsprechenden Bewegung des Schiebers 232 ein linearer Zusammenhang besteht.
Wie in F i g. 2 und 5 dargestellt, ist ein Schlitz 241 in der Aufbauplatte 206 mit ungefähr gleichem Abstand von zwei Stiften 242 und 243 angeordnet, die mit dem Av-Schiebers 201 bzw. dem Tv-Schieber 213 fest verbunden sind. Auf einem Stift 244, der in den Schlitz 241 eingreift, ist eine Abstandscheibe 245 angeordnet, die im Ausführungsbeispiel zu einem später beschriebenen Zweck aus einem Isoliermaterial besteht. Auf dem Stift 244 sind zwei je als Hebel ausgebildete Übertragungsglieder oder Verbindungsteile 246 und 249 schwenkbar gelagert. Die Verbindungsteile 246 und 249 sind auf verschiedenen Seiten je einer der in den Fig. 5 bis 11 nicht ganz dargestellten Aufbauplatte 206 angeordnet. Das Verbindungsteil 246 steht mittels eines Schlitzes 247 an seinem oberen Ende mit dem Stift 243 und mittels eines Schlitzes 248 an seinem unteren Ende mit dem Stift 242 im Eingriff. Das Verbindungsteil 249, das ebenfalls um den Stift 244 schwenkbar ist, hat am einen Ende eine seitliche Anlagefläche 250, an der ein Arm 265 des Schiebers 232, und am anderen Ende eine seitliche Anlagefläche 251a, an der ein Hebel 251 (vgl. Fig. 3), der um einen Stift252 schwenkbar ist, normalerweise anliegen. Der Hebel 251 und der Schieber 232 liegen in verschiedenen Ebenen, die beide ungefähr den gleichen Abstand vom Stift 244 haben. Eine Feder 253 drückt den Hebel 251 im Uhrzeigersinn (F i g. 3) um den Stift 252 gegen eine Nockenscheibe 254, die mittels einer Welle 255 gedreht werden kann und zur Eingabe der verwendeten Filmempfindlichkeit Sv in die Steuervorrichtung vorgesehen ist.
Die Verbindungsteile 246 und 249 bilden zusammen mit den Schiebern 201, 213 und 232 und dem Hebel 251 das Ausgleichsgetriebe, das die vier Veränderlichen des Systems, nämlich die Blendenöffnung Av, die Belichtungsdauer Tv, die Szenenhelligkeit Bv und die Filmempfindlichkeit Sv erfaßt. Die Bewegungen, die den Verbindungsteilen 246 und 249 durch die Schieber 201, 213, 232 sowie durch den aus dem Hebel 251 und der Feder 253 gebildeten Schwenkarm mitgeteilt werden, sind so bemessen, daß eine Änderung der Belichtung um eine Stufe Verschiebungen um gleiche Beträge an jedem der vier Berührungspunkte der Schieber mit den Verbindungsteilen 246 und 249 ergibt.
Wie die F i g. 4 und 7 zeigen, ist der Drehknopf 220 auf einer Welle 268 befestigt, die drehbar in der Aufbauplatte 206 gelagert ist und ein Paar in derselben Ebene liegende, eine Einheit bildende Kurvenscheiben 219 und 273 aufweist. Die Kurvenscheibe
219 und der Stift 215 am Tv-Schieber 213 stehen miteinander in Verbindung, wodurch der Schieber in jede beliebige Stellung innerhalb seines Verschiebebereiches gestellt werden kann, wenn der Knopf 220 aus der in der Zeichnung gezeigten Stellung entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird. Der Knopf
220 und seine Kurvenscheiben 219 und 271 können trotz der Kraft einer Feder 264 (F i g. 4) in jeder gewünschten Stellung durch eine Vorrichtung, die nachstehend beschrieben wird, festgehalten werden.
Die Kurvenscheibe 273 des Knopfes 220 arbeitet mit einem Stift oder einer Rolle 263 eines Hebels 261 zusammen, der um eine Welle 262 schwenkbar ist. Wird der Knopf 220 entgegen dem Uhrzeigersinn aus der in F i g. 7 gezeigten Stellung gedreht, so verläßt die Rolle 263 eine Kerbe 263 a und legt sich auf die Kurvenscheibe 273. Dadurch wird der Hebel 261 im Uhrzeigersinn gegen die Kraft einer Feder 218 geschwenkt, die den Hebel 261 mit dem Tv-Schieber 213 verbindet und infolge der größeren Dehnung eine erhöhte Kraft auf den Tv-Schieber 213 ausübt zu einem Zweck, der später beschrieben wird.
In ähnlicher Weise weist ein Drehknopf 209 des ersten Stellers, der an einer Welle 269 befestigt ist und sich mit dieser dreht, zwei in einer Eebene liegende, eine Einheit bildende Kurvenscheiben 208 und 275 auf, die mit dem Stift 203 am Av-Schieber 201 bzw. mit einem Stift oder einer Rolle 276 an einem Hebel 277 zusammenarbeiten. Der Hebel 227 ist durch die Feder 207 mit dem Av-Schieber 201 verbunden und wie der Hebel 261 um die Welle 262 schwenkbar. Die Spannung der Feder 207 kann durch Drehen des Knopfes 209 im Uhrzeigersinn verstärkt werden, weil die Rolle 276 sich dabei aus einer Kerbe 276 a auf die Kurve 275 bewegt. Durch Drehen der Kurvenscheibe 208 mittels des Knopfes 209 im Uhrzeigersinn kann der Stift 203 und mit ihm der Av-Schie-
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ber201 in jede gewünschte Stellung innerhalb des der Blende nicht ausreicht, dann wird die Belich-Av-Bereiches bewegt werden, wobei der Widerstand tungszeit automatisch verändert, bis die Anpassung einer nicht gezeigten Feder, die wie die Feder 264 an die Szenenhelligkeit erreicht ist. (Fig. 4) ausgebildet ist, zu überwinden ist. .
Ein Hebel 257 eines Vorwählschalters ist auf einer 5 Betriebsart 111
Welle 258 befestigt, um diese schwenkbar und kann Ein bevorzugter Av-Wert wird manuell vorein-
vonHand mittels eines Knopfes 258a (s. auch Fig. 1) gestellt. Die Belichtungszeit wird automatisch auf gedreht werden. Diese Drehung ist in der Richtung den der Szenenhelligkeit entsprechenden Wert eindes Uhrzeigersinnes durch einen Anschlagstift 259, gestellt; wenn letzteres auch bei größter Belichtungsin der entgegengesetzten Richtung durch einen An- io zeit nicht mehr möglich ist, wird die Blende automaschlagstift259a begrenzt. Ist der Hebel 257 im Uhr- tisch verändert, bis die Anpassung erreicht ist. zeigersinn bis zum Anschlagstift 259 gedreht, wie in
Fig. 2 dargestellt, so berührt ein als Kurvenscheibe BetriebsartIV
260 ausgebildetes Teil des Hebels 257 einen Stift Völlig manuelle Einstellung,
oder eine Rolle 256, die am Verbindungsteil 246 an- 15 _ . , T xr „ ...
geordnet ist. Das Zusammenwirken der Kurven- Betriebsart I - Vollautomatisch
scheibe 260 und der Rolle 256 ist nachstehend im Diese Betriebsart wird eingestellt, indem man den
Zusammenhang mit der Beschreibung der Betriebs- Drehknopf 258a (Fig. 1 und 2) des Vorwählschalart I erläutert. ters und damit den Hebel 257 im Uhrzeigersinn bis
Wenn der Hebel 257 entgegen dem Uhrzeigersinn 20 in die Endstellung dreht (Fig. 2). Dadurch können sich bis zum Anschlag 259 α gedreht ist, so legt sich je die Drehknöpfe 209 und 220 in die ebenfalls in Fig. 2 eine der beiden an jedem Ende des Hebels 257 vor- gezeigten Stellungen zurückdrehen, sofern sie vorher gesehenen Zungen 257 a über die Enden der Wellen aus diesen Stellungen herausgedreht worden waren. 268 und 269 der Knöpfe 220 bzw. 209 (vgl. F i g. 4 Stehen die Knöpfe 209 und 220 in diesen Stellungen, und 8). Der Hebel 257 ist in dieser Stellung leicht 25 so sind Markierungen »A« (Automatik) in Fenstern aus seiner Ebene gebogen. Daher wirken die Zungen 272 bzw. 274 (Fig. 1 und 7) der vorderen Kamera-257 a wie Blattfedern und drücken die Knöpfe 209 wand 271 zu sehen. Steht der Hebel 257 in der oben- und 220 axial vom Hebel 257 weg, so daß deren vor- genannten Endstellung, so gibt eine Sichtblende 266, dere Seite 270 (F i g. 4) die innere Fläche einer vor- die fest mit der Welle 258 verbunden ist, den Blick deren Kamerawand 271 reibend berühren. Diese Rei- 30 durch ein Fenster 267 frei, so daß ein hinter diesem bung ist so stark, daß die Knöpfe 209 und 220 in Fenster angeordnetes »^4« (Automatik) darin sichtjeder Stellung, in die sie manuell entgegen der Kraft bar wird. In dieser Stellung des Hebels 257 steht der vorstehend beschriebenen Federn 264 gedreht auch seine Kurvenscheibe 260 in Berührung mit der werden können, gehalten werden. Die vorderen Sei- Rolle 256 des Verbindungsteiles 246. Außerdem ist ten 270 der Knöpfe 209 und 220 und/oder der ent- 35 die Spannung der Feder 218 im Verhältnis zu dersprechende Teil der inneren Fläche der Kamera- jenigen der Feder 207 verstärkt, wodurch eine stänwand271 können für diesen Zweck gerändelt oder dige Berührung der Kurve 260 und der Rolle 256 aufgerauht sein. zu einem Zweck gewährleistet ist, der später be-
An der der Welle 268 abgekehrten Seitenfläche des schrieben wird.
Hebels 257 liegt die Rolle263 des Hebels261 an. 40 Wird der Auslöser 236 (Fig. 2, 4 und 7) manuell Die Rolle 263 kann deshalb nur in der Kerbe 263 α nach links bewegt, so folgt der Bv-Schieber 232, der liegen, wenn der Hebel 257 in die dem Uhrzeigersinn durch die Feder 234 nach links gezogen wird, dieser entgegengesetzte Stellung gedreht ist. Wird der Hebel Bewegung. Der Arm 265 des Schiebers 232, der mit 257 jedoch im Uhrzeigersinn gedreht (Fig. 2), so dem Verbindungsteil 249 im Eingriff steht, bewegt schwenkt er den Hebel 261 im Uhrzeigersinn um die 45 das obere Ende des Verbindungsteiles 249 nach Welle 262, wodurch die Spannung der Feder 218 links. Sein Mittelstück schiebt infolgedessen den Stift erhöht wird. In dieser Stellung, in der der Hebel 257 244 unter gleichzeitiger Drehung nach links, während gegen die Spannung der Feder 218 infolge seiner Rei- das untere Ende des Verbindungsteiles 249 zwischen bung mit der Aufbauplatte 206 festgehalten wird, dem Hebel 251 und der Feder 253 ortsfest bleibt. Das können die Knöpfe 209 und 220 von den zugeordne- 50 Verbindungsteil 246, das ebenfalls um den Stift 244 ten Federn 264 in ihre Ausgangsstellungen zurück- schwenkbar ist, bewegt sich mit ihm nach links. Dagedreht werden, in denen ihre Anschlagflächen 275 a durch bewegen das obere und untere Ende des Ver- und 273 a an den Stiften 203 bzw. 215 anliegen bindungsteiles 246 die Stifte 242 bzw. 243 nach links, (Fig.7). wodurch die Blenden- und die Belichtungszeitein-
Das Ausführungsbeispiel weist vier Grundbetriebs- 55 stellung in gleichem Umfang verändert werden, arten auf: Die Rolle 256 des Verbindungsteiles 246 steuert
Betriebsart I ^as ^a^ s°Icner Veränderungen, indem sie auf der
Kurvenscheibe 260 des Hebels 257 abrollt. Diese
Die Blendenöffnung Av und die Belichtungszeit Tv Kurvenscheibe 260 (F i g. 2 und 7) ist im Ausfühwerden automatisch nach einem bestimmten, unver- 60 rungsbeispiel so gestaltet, daß die Änderung der änderbaren Programm auf die Szenenhelligkeit Bv Blendeneinstellung ungefähr im Verhältnis von 2:1 eingestellt. zur Veränderung der Belichtungszeiteinstellung erBetriebsart II folgt. Andere Programme können durch eine geeig
nete Gestaltung der Kurvenscheibe 260 erzielt wer-
Ein bevorzugter Tv-Wert wird manuell vorein- 65 den. So könnten z. B. die Belichtungszeit und die gestellt. Die Blende wird automatisch auf den der Blende im gleichen Ausmaß verändert werden, bis Szenenhelligkeit entsprechenden Wert eingestellt; die größte Belichtungszeit erreicht ist, und von da wenn zu dieser Einstellung die vollständige Öffnung ab nur noch die Blende, bis die größte Blenden-
öffnung eingestellt ist. Infolge der vergrößerten Spannung der Feder 218 gegenüber der Feder 207, die durch das Einstellen des Hebels 257 in seine am Ende der Drehung im Uhrzeigersinn liegende Stellung bewirkt wird, kann der Av-Schieber 201 schneller bewegt werden als der TV-Schieber 213, wodurch das Verbindungsteil 246 um den Stift 244 im Uhrzeigersinn geschwenkt und die Rolle 256 fest auf die Kurvenscheibe 260 gedruckt wird.
Wenn das Auslöseteil 236 das Ende seines Weges erreicht hat, schaltet es den Verschlußauslöser in der bereits beschriebenen Weise. Die Aufnahme erfolgt automatisch mit einer Blenden- und Belichtungszeiteinstellung gemäß dem Programm nach Betriebsart I.
Um die Belichtungssteuerungseinrichtung auf eine andere Betriebsart einzustellen, wird der Hebel 257 (Fig. 2 und 7) entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt. Dadurch wird die Sichtblende 266, die ein »5« (selektiv) zeigt, im Fenster 267 sichtbar. Diese Schwenkung des Hebels 257 hebt auch die vermehrte Spannung der Feder 218 auf und die Kurvenscheibe 260 von der Rolle 256 des Verbindungsteiles 246 ab, so daß die Kurvenscheibe 260 nicht mehr auf die Rolle 256 wirkt. In dieser Einstellung der Belichtungssteuerungsvorrichtung sind drei weitere Betriebsarten möglich, von denen zwei automatisch sind und eine manuell ist.
Betriebsart II — Automatisch
mit voreinstellbarer bevorzugter Belichtungszeit
Bei dieser Betriebsart wird, nachdem die Filmempfindlichkeit und eine bevorzugte Belichtungszeit manuell eingestellt wurden, die Blende automatisch als Funktion der Szenenhelligkeit durch die Bewegung des Auslöseteiles 236 eingestellt. Im Falle, daß die Blende bereits die größte öffnung aufweist, bevor die Kurvenscheibe 237σ auf den Zeiger 238 des Belichtungsmessers trifft (F i g. 5), wird die Belichtungszeit automatisch auf den richtigen Wert vergrößert, ohne Rücksicht auf die bevorzugte Belichtungszeit.
Die verfügbaren Belichtungszeiten sind auf einer Scheibe 270 des Knopfes 220, der zum Einstellen der Belichtungszeit dient, vermerkt und durch das Fenster 272 (Fig. 1) zu sehen. Eine Drehung des Knopfes 220 entgegen dem Uhrzeigersinn (F i g. 2 und 7) zur Einstellung einer bevorzugten Belichtungszeit bringt die Kurvenscheibe 273 in Berührung mit der Rolle 263 am Hebel 261, wodurch dieser um seine Welle 262 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird und die Feder 218 dehnt. Gleichzeitig wird der am Tv-Schieber213 befestigte Führungsstift 215 durch die Kurvenscheibe 219 nach links bewegt, wodurch der Tv-Schieber213 ebenfalls entsprechend der gewählten Belichtungszeit nach links bewegt wird. Da der Hebel 257 sich in der am Ende der Drehung im Gegenuhrzeigersinn liegenden Stellung befindet, hält die Reibung zwischen der Kamerawand 271 und der vorderen Seite 270 des Knopfes 220 letzteren in der gewählten Stellung gegen die Kraft der Feder 264 fest.
Während der Bv-Schieber 232 und sein Kurventeil 237a bis zum Auftreffen auf den Zeiger 238 des Belichtungsmessers nach links bewegt werden, teilt der Arm 265 am Schieber 232 dem oberen Ende des Verbindungsteiles 249 eine nach links gerichtete Bewegung mit. Die Endstellung des Stiftes 244 wird durch das Ausmaß dieser Bewegung und die Stellung des Sv-Hebels 251 bestimmt, der das untere Ende des Verbindungsteiles 249 festhält. Am Anfang der Bewegung des Bv-Schiebers 232 werden der Tv-Schieber 213 und sein Stift 243 und demzufolge auch das obere Ende des Verbindungsteiles 246 durch die vermehrte Spannung der Feder 218 unbewegt festgehalten. Das Verbindungsteil 246 dreht sich im Uhrzeigersinn um den Stift 244 und schwenkt um den unbewegten Stift 243 des Ty-Schiebers 213. Das untere Ende des Verbindungsteiles 246 bewegt den Stift 242 und mit ihm den Av-Schieber 201 nach
ίο links, wodurch die Blendenblätter 210 auf einen Blendenwert eingestellt werden, der beiden vorher eingestellten Werten Sv, Tv und Bv für eine richtige Belichtung erforderlich ist. Erreicht der Stift 242 seine linke Endstellung, was eintritt, wenn der Stift 203 das linke Ende des Schlitzes 205 erreicht, bevor das Abtastglied 237 a auf den Zeiger 238 trifft, so schwenkt das Verbindungsteil 246 als Folge der weiteren Bewegung des Stiftes 244 nach links, entgegen dem Uhrzeigersinn, um den Stift 242, wodurch der
ao Stift 243 und der Tv-Schieber 213 ohne Rücksicht auf die voreingestellte bevorzugte Belichtungszeit weiter nach links bewegt werden.
Betriebsart III — Automatisch
mit voreinstellbarer bevorzugter Blende
Bei der Betriebsart III muß der Knopf 220 in der Stellung »A« stehen, damit keine zusätzliche Spannung der Feder 218 vorhanden ist. Die Filmempfindlichkeit wird am Knopf 254 α, die bevorzugte Blendenöffnung am Knopf 209 manuell eingestellt. Unter diesen Voraussetzungen wird die Belichtungszeit automatisch in Abhängigkeit von der Szenenhelligkeit durch die Bewegung des Auslöseteiles 236 eingestellt. Falls die Belichtungszeit ihren größten Wert erreicht, ehe der Zeiger 238 des Belichtungsmessers berührt wird, vergrößert die Steuerungsvorrichtung die Blendenöffnung auf den erforderlichen Wert ohne Rücksicht auf den bevorzugten Wert.
Die verfügbaren Blendenwerte sind am Knopf 209 angegeben und der eingestellte ist im Fenster 274 sichtbar (F i g. 1).
Wird der Knopf 209 im Uhrzeigersinn gedreht (F i g. 2 und 7), um eine bevorzugte Blende einzustellen, so kommt seine Kurvenscheibe 275 in Berührung mit der Rolle 276 des Hebels 277 und schwenkt ihn entgegen dem Uhrzeigersinn um seinen Stift 262, wodurch die Feder 207 gedehnt und ihre Spannung gegenüber der der Feder 218 vergrößert wird. Gleichzeitig bewirkt die Bewegung des Knopfes 209 entgegen dem Uhrzeigersinn eine nach links gerichtete Bewegung des Av-Schiebers 201 durch die Verschiebung des Stiftes 203 mittels der Kurvenscheibe 208. Die Reibung zwischen der Vorderseite 270 des Knopfes 209 und der Kamerawand 271 (F i g. 4) hält den Knopf 209 in der gewählten Stellung gegen die Kraft der Rückstellfeder 264. Diese Einrichtung gleicht der für den Knopf 220 bei der Betriebsart II beschriebenen.
Während der Bv-Schieber 232 und sein Abtastglied 237a nach links bewegt werden, um die Stellung des Zeigers 238 des Belichtungsmessers 239 abzutasten, überträgt der Arm 265 des Bv-Schiebers 232 eine nach links gerichtete Bewegung auf das obere Ende des Verbindungsteiles 249, das sich um den Stift 244 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht und um den von der feststehenden Feder 253 und dem Hebel 251 an seinem unteren Ende gebildeten Drehpunkt schwenkt. Der Stift 244 bewegt sich im Schlitz
809 619'299
241 ebenfalls nach links, wodurch der Mittelpunkt des Verbindungsteiles 246 nach links bewegt wird. Infolge der wegen der zusätzlichen Spannung der Feder 207 ungleichen Kräfte der Federn 207 und 218 zu diesem Zeitpunkt, hält der Stift 242 das untere Ende des Verbindungsteiles 246 unbewegt fest. Daher bewirkt die nach links gerichtete Bewegung des Mittelpunktes des Verbindungsteiles 246 zusammen mit dem Stift 244 eine Bewegung seines oberen Endes
mechanismus schalten, obwohl der Bv-Schieber blockiert ist, weil das Auslöseteil 236 den Bv-Schieber nur über die durch die Feder 234 gebildete Kupplung bewegt (Fig. 2).
Signal bei Überbelichtung
Aus den Fig.2, 7 und 9 und der vorstehenden Beschreibung des Ausgleichsgetriebes, das die Ver-
nach links, wodurch der Stift 243 und der Tv-Schie- io bindungsteile 246 und 249 enthält, geht hervor, daß ber 213 ebenfalls nach links bewegt werden und die bei Verwendung eines Filmes mit relativ hoher Belichtungsdauer in gleichem Maße sich ändert. Empfindlichkeit der Sv-Hebel 251 fast ganz nach Wenn derTv-Schieber213 seine Begrenzung erreicht, rechts bewegt ist, wodurch das untere Ende des d.h., wenn der Stift 215 am linken Ende des Führungs- Verbindungsteiles 249 durch die Feder 253 nach Schlitzes 217 anschlägt und damit die größte Beiich- 15 rechts bewegt werden kann. Wenn unter diesen tungszeit eingestellt ist, bevor das Abtastglied 237 α Umständen eine große Belichtungsdauer manuell den Zeiger 238 des Belichtungsmessers berührt hat, eingestellt wird, werden der Stift 215 und der schwenkt das Verbindungsstück 246 um den Stift 243, Tv-Schieber 213 durch die Kurvenscheibe 219 des wenn der Stift 244 weiter nach links bewegt wird. Knopfes 220 verhältnismäßig weit nach links bewegt. Dieses bewirkt eine nach links gerichtete Bewegung ao Hierdurch wird der Stift 243 des Tv-Schiebers 213 des Av-Schiebers 201 mittels des Stiftes 242, wobei nach links bewegt und das Verbindungsteil 246
die bevorzugte größte Blendenöffnung nicht mehr berücksichtigt wird.
Betriebsart IV — Manuell
Die Bedienungsperson kann bei der Betriebsart IV die Belichtungswerte ganz nach eigener Wahl einstellen. Für diese Betriebsart wird der Hebel 257 des Vorwählschalters wieder in die dem Uhrzeiger-
dadurch im Gegenuhrzeigersinn um den Stift 242 des Av-Schiebers 201 geschwenkt. Der Stift 244, der beide Verbindungsteile 246 und 249 trägt, bewegt sich nach links, wodurch das Verbindungsteil 249 entgegen dem Uhrzeigersinn um seine aus dem Hebel 251 und der Feder 253 bestehenden Halterung geschwenkt wird. Hierdurch trennt sich das obere Ende des Verbindungsteiles 249 von dem ihm sonst folgen
sinn entgegengerichtete Stellung gebracht, in der die 30 den Arm 265 des Bv-Schiebers 232, weshalb in
diesem Falle die Stellungen der Av-, Tv- und Bv-Schieber nicht mehr den Belichtungsfaktoren in der Gleichung
Bv+Sv = Ev = Av+Tv
entsprechen, die voraussetzt, daß alle Glieder des Ausgleichsgetriebes in Berührung mit den ihnen zugeordneten Teilen stehen. Eine Auslösung des
Ende des Verbindungsteiles 249 berührt hat, würde zu einer falschen Belichtung führen. In gleicher Weise bewirkt das manuelle Einstellen
Knöpfe 209 und 220 mit je einer Reibungsbremse versehen sind (Fig.4 und 8).
Wie F ϊ g. 8 zeigt, ist an einer Winkelplatte 278 ein Stift 279 befestigt, der in einer Buchse 279 a in der Aufbauplatte 206 drehbar gelagert ist. Je einer der Arme 280 und 281 an der Winkelplatte 278 wirkt auf eine Kurvenscheibe 282 bzw. 283 an den Knöpfen 220 bzw. 209. Eine Feder 284 sucht die Winkelplatte 278 im Uhrzeigersinn um den Stift 279 zu
drehen, wodurch die Arme 280 und 281 auf die 40 Kameraverschlusses durch das Auslöseteil 236, bevor Kurvenscheiben 282 bzw. 283 gedrückt weiden. der Arm 265 des Bv-Schiebers 232 wieder das obere Wenn die verschiedenen Teile sich in den in F i g. 8
gezeigten Stellungen befinden, halten die Kurvenscheiben 282 und 283 die Winkelplatte 278 in einer
Stellung, in der ein aus ihr herausgebogener Ansatz 45 einer großen Blendenöffnung durch Drehen des 285 dem Arm 265 am Schieber 232 nicht im Wege Knopfes 209 im Uhrzeigersinn bei Verwendung eines steht, so daß er sich unbehindert bei anderen Be- Filmes mit hoher Empfindlichkeit, die am Hebel 251 triebsarten nach links bewegen kann. Ebenso kann eingestellt wurde, daß die Kurvenscheibe 208 des der Arm 265 sich frei bewegen, wenn nur einer der Knopfes 209 den Stift 203 nach links bewegt, wodurch Knöpfe 209 oder 220 zum Einstellen eines bevorzug- 50 der Av-Schieber 201, sein Stift 242 und das untere ten Wertes betätigt wurde (Betriebsart II oder III). Ende des Verbindungsteiles 246 nach links bewegt Wenn jedoch beide Knöpfe 209 und 220 zur manu- werden. Das Verbindungsteil 246 schwenkt dadurch eilen Wahl der Blende und der Belichtungszeit ge- im Uhrzeigersinn um seinen feststehenden oberen dreht werden (Betriebsart IV), so gelangen die Arme Stift 243 und bewegt den Stift 244 nach links. Hier-280 und 281 auf die niedrigen Teile der Kurven- 55 durch wird das Verbindungsteil 249 entgegen dem scheiben 282 und 283. Als Folge davon schwenkt Uhrzeigersinn um den feststehenden Sv-Hebel 251 die Feder 284 die Winkelplatte 278 im Uhrzeigersinn und die Feder 253 geschwenkt. Das obere Ende des in eine Stellung, in der der Ansatz 285 eine Bewe- Verbindungsteiles 249 löst sich bei dieser Bewegung gung des Armes 265 nach links verhindert. Durch vom Arm 265 des Bv-Schiebers 232, wodurch es zu das manuelle Drehen der Knöpfe 209 und 220 6o einer Falschbelichtung kommen kann, falls die Bewerden der Av-Schieber 201 und der Tv-Schieber 213 liehtung erfolgt, bevor die beiden in Rede stehenden in Stellungen verschoben, die den gewählten Beiich- Teile wieder Berührung haben,
tungswerten entsprechen. Bei beiden vorstehenden Beispielen würde der
Da eine Bewegung des Bv-Schiebers 232 bei der Fehler dadurch zustande kommen, daß der Bereich Betriebsart IV verhindert ist, hat der Ausschlag des 65 der Belichtungssteuerungsvorrichtung für die hohe Belichtungsmessers auf die Einstellung der Beiich- Helligkeit nicht ausreicht, d. h., daß die Helligkeit, tungswerte keinen Einfluß. Das Auslöseteil 236 kann die durch den ganz nach rechts gestellten Bv-Schieber jedoch nach links bewegt werden und den Verschluß- 232 zum Ausdruck kommt, also nicht notwendiger-
13 14
weise die vorhandene Szenenhelligkeit, außerhalb des Film mit geringer Filmempfindlichkeit bei gleich-Bereiches der Belichtungssteuerungsvorrichtung liegt. zeitiger Einstellung einer geringen Belichtungsdauer Durch die Bewegung des Auslöseteiles 236 nach links, oder einer kleinen Blendenöffnung verwendet wird, dem der Bv-Schieber 232 folgt, bis das Abtastglied In einem solchen Falle bewirkt die Bewegung des 237α den Zeiger238 erreicht und eine weitere Be- 5 Auslöseteils236 (Fig. 2 und .7) und die sich daran wegung des Bv-Schiebers 232 deshalb unmöglich ist, anschließende Bewegung des Bv-Schiebers 232 nach können der Arm 265 und das Verbindungsteil 249 links, daß der Stift 244 des Ausgleichsgetriebes seine wieder zusammengeführt werden, bevor der Ver- linke Stellung, die der Ev-Grenze der Steuerungsschluß geschaltet wird. Dies geschieht aber nur dann, vorrichtung entspricht, erreicht, bevor das Abtastwenn die vorhandene Szenenhelligkeit so gering ist, io glied 237a durch den Zeiger 238 des Belichtungsdaß der Bv-Schieber 232 eine genügend große Be- messers angehalten wird.
wegung ausführen und dabei die ursprüngliche Wie. in Fig. 12 dargestellt, wirkt die aus einem
Trennung vom Arm 265 und Verbindungsteil 249 Isoliermaterial bestehende Abstandscheibe 245, die
beheben kann. Ist die Verbindung wiederhergestellt auf dem Stift 244 angeordnet ist, mit zwei einen
und die Bedienungsperson davon unterrichtet, dann 15 Schalter bildenden Kontakten 338 und 340 zusammen
weiß sie, daß eine richtige Belichtung erfolgen wird, und schließt sie, sobald der Stift 244 die vorstehend
wenn sie das Auslöseteil 236 zum Betätigen des beschriebene linke Stellung erreicht. Dadurch wird
Verschlusses weiterbewegt. Eine Überwachungs- ein eine Batterie 342 und eine Lampe 344 enthalten-
vorrichtung, die die Bedienungsperson durch ein ent- der Stromkreis geschlossen. Die Lampe 344 ist in
sprechendes Signal darüber in Kenntnis setzt, ob eo einem offenen Zylinder 345 angeordnet und ist auf
eine richtige Belichtung erfolgen wird, ist in F i g. 9 ein zweites Signalbild 348 ausgerichtet. Dieses Signal-
und 10 dargestellt. bild ist im Ausführungsbeispiel ein »L« und als Teil
Ein aus einer Blattfeder bestehender elektrischer des bereits erwähnten durchsichtigen Filmes 322 aus-Kontakt 300 wirkt mit einem zweiten elektrischen gebildet. Das Licht von der Lampe 344 wird durch Kontakt 302 zusammen. Beide Kontakte sind auf «5 das Signalbild 348, eine seitliche Aussparung 328 im einem Stück Isoliermaterial 304 am Bv-Schieber 232 Spiegel 324 und durch die bereits genannte Linse 330, befestigt. Ein Stück Isoliermaterial 305, das fest mit den Strahlenteiler 332 und das Okular 336 geleitet, dem Kontakt 300 verbunden ist, steht wie der Arm Es ist wünschenswert, daß die Bedienungsperson, 265 des Bv-Schiebers 232 mit dem oberen Ende des ohne die Kamera auszulösen, feststellen kann, ob die Verbindungsteiles 249 in Berührung. Zwei federnde 30 vorhandene Szenenhelligkeit noch innerhalb des Finger 306 und 308 sind mit den Kontakten 300 bzw. Steuerbereiches der Beliehtungssteuerungsvorrichtung 302 fest verbunden und gleiten an zwei Kontakt- liegt, wobei das letztere sich in jedem beliebigen schienen 310 bzw. 312 entlang. Wenn der durch die Zustand der Einstellung befinden kann. Zu diesem Kontakte300 und 302 gebildete Schalter geschlossen Zweck ist eine Feder 388 (Fig. 10) in der Bahn ist, wird der Stromkreis einer Batterie 314 und einer 35 eines Vorsprunges am Auslöseteil 236 vorgesehen. Lampe 316 geschlossen, wodurch die Lampe 316 Die Bedienungsperson spürt den zusätzlichen Wideraufleuchtet. Dies ist der Fall, wenn sich das obere stand der Feder 388 kurz bevor der Verschluß Ende des Verbindungsteiles 249 vom Arm 265 des infolge einer Betätigung des Verschlußauslösers 390 Bv-Schiebers 232 trennt, da sich dann der Kontakt durch den Vorsprung 354 geschaltet wird. Ist in 300 an den Kontakt 302 legt. Ein Aufleuchten der 4° diesem Moment keines der genannten Signale »//« Lampe 316 zeigt also an, daß die bestehenden Be- oder »L« im Sucher zu sehen, so bedeutet das, daß lichtungsverhältnisse außerhalb des Steuerbereiches beim Auslösen der Kamera eine normale Belichtung liegen und die Voraussetzungen für eine Überbelich- erfolgen wird,
tung vorhanden sind.
Die Lampe 216 ist in einem an den Enden offenen 45 Leuchtrahmen
Zylinder 318 angeordnet und auf ein farbiges Signal-Bild 320 ausgerichtet, das ein Teil eines transparen- Befinden sich sowohl der Drehknopf 209 als auch ten Filmes322 sein kann. Das Signalbild320 ist im der Drehknopf 220 (Fig. 2 und 7) in der Stel-Ausführungsbeispiel ein »H«, das, wenn die Lampe lung»/l« (Automatik), so muß der Hebel 257 des 316 aufleuchtet, im Sucher der Kamera erscheint. 50 Vorwählschalters im Uhrzeigersinn gedreht sein. Zu diesem Zweck beleuchtet die Lampe 316 das damit seine Kurvenscheibe 260 mit der Rolle 256 des Signalbild 320, wobei das Licht durch eine seitliche Verbindungsteiles 246 in Berührung steht und die Aussparung 326 eines Spiegels 324, eine Linse 330, vollautomatische Betriebsart I gewährleistet ist. Steht einen Strahlenteiler 332 und eine Okularlinse 336 der Hebel 257 in der anderen Endlage, so erfolgt geworfen wird. Letztere fluchtet mit der vorderen 55 zwar eine richtige Belichtung, wenn das Auslöseteil Linse 336 des Suchers. Es ist bekannt, daß die Linse 236 betätigt wird, jedoch wird die Einstellung der 330 nur dann erforderlich ist, wenn die Divergenz verschiedenen Belichtungsfaktoren in diesem Falle des an der Okularlinse 336 ankommenden Signal- nicht von der Kurvenscheibe 260 gesteuert, sondern Strahles sich wesentlich von derjenigen der aus der ist von den verschiedenen Spannungen der Federn vorderen Sucherlinse 334 kommenden Strahlen unter- 60 und der Reibung zwischen den einzelnen bewegbaren scheidet. Teilen abhängig. Es ist daher wünschenswert, die
Bedienungsperson davon zu unterrichten, daß kein
Signal bei Unterbelichtung bestimmtes Programm eingestellt ist. Eine für diese
Aufgabe vorgesehene Signaleinrichtung ist in den
Eine ähnliche Anordnung erzeugt ein anderes 65 F i g. 9 und 10 dargestellt.
Signal im Sucher, wenn die vorhandene Szenenheilig- Eine dritte Lampe 356 ist auf eine das auftreffende
keit für den normalen Steuerbereich der Belichtungs- Licht zerstreuende Scheibe 384 (F i g. 9) ausgerichtet
steuerungsvorrichtung zu gering ist, d. h., wenn ein und beleuchtet, wenn ihr Stromkreis geschlossen ist.
einen Rahmen 386, der in einem Stück eines durchsichtigen Filmes vorgesehen ist. Die durch diesen Rahmen 386 gehenden Lichtstrahlen werden von den Ecken des Spiegels 324 reflektiert und gehen durch die Linse 330, den Strahlenteiler 332 und das Oku-Iar336.
Die Lampe 356 ist in Serie mit einer Batterie 358, einem in Ruhestellung offenen Schalter 350 und zwei parallelgeschalteten Schaltern 360 und 362 angeordnet. ΪΟ
Wie F i g. 10 zeigt, weist der Schalter 350 ein Paar Kontakte auf, von denen einer mit einem Arm 352 versehen ist, der mit einer Auflauf fläche 354 # des bereits erwähnten Voisprunges 354 des Auslöseteiles 236 zusammenwirkt. Befindet sich das Auslöseteil 236 in seiner rechten Stellung (Ruhestellung), so hebt der Vorsprung 354 den Arm 352 des Kontaktes hoch, wodurch die Kontakte einander nicht berühren können und die Lampe 356 keinen Strom erhält, wie auch immer die anderen Kontakte im Stromkreis so geschaltet sein mögen.
Der Schalter 360 wird durcli die Sichtblende 266 geschaltet, dei sich zusammen mit dem Hebel 257 dreht. Der Schalter 360 ist nur dann geschlossen, wenn der Hebel 257 im Uhrzeigersinn in seine Endstellung gedreht ist. Diese Stellung muß er für die Betriebsart I (vollautomatisch) einnehmen, und in dieser Stellung erscheint auch das »A« im Fenster 267. Die Lampe 356 wird über die Schalter 350 und 360 mit Strom versorgt, wenn der Hebel 257 in dieser Stellung steht und das Auslöseteil 236 nach links bewegt wird. Die Stellung des anderen Schalters 362 im Stromkreis spielt dabei keine Rolle.
Ist der Hebel 257 entgegen dem Uhrzeigersinn in seine andere Endstellung gedreht, in der das »5« im Fenster 267 erscheint, so ist der Schalter 360, dessen oberer Kontakt als Blattfeder ausgebildet ist. offen. Daher bewirkt in diesem Falle das Schließen des Schalters 350 nur ein Aufleuchten der Lampe 256, wenn auch der Schalter 362 geschlossen ist. Die je eine Blattfeder aufweisenden Kontakte des Schalters 362 arbeiten mit entsprechenden Hebeln 364 und 366 zusammen, die um Stifte 368 bzw. 370 schwenkbar sind und durch Federn 372 bzw. 374 von den Kontakten des Schalters 362 abgehoben werden. Die Stellung der Hebel 364 und 366 wird von je einer Kerbe 376 und 378 in zwei Scheiben 380 bzw. 382, die auf den Wellen 268 bzw. 269 der Drehknöpfe 220 bzw. 209 angeordnet sind, beeinflußt. In die Kerben 376 und 378 können dann die Hebel 364 bzw. 366 eingreifen, wenn die Wellen 268 bzw. 269 so gedreht sind, daß jeweils das Zeichen y>A « in den Fenstern 272 bzw. 274 des Kameragehäuses zu sehen ist, d. h„ wenn weder eine bevorzugte Belichtungszeit noch eine be\ orzugte Blendenöffnung von Hand vorangestellt wurde. Jede manuelle Einstellung von Belichtungszeit oder Blende bewirkt, daß der Schalter 362 entweder über den Hebel 364 und die Scheibe 380 oder über den Hebel 366 und die Scheibe 382 geschlossen wird. Der Stromkreis für die Lampe 356 kann also, wenn der Hebel 257 in der einer Drehung im Gegenuhrzeigersinn zugeordneten Endlage steht, nur dann geschlossen werden, wenn entweder die Belichtungszeit (Betriebsart II) oder die Blende (Betriebsart III) oder beide (Betriebsart TV) von Hand eingestellt werden. Die Bedienungsperson weiß also, wenn der Leuchtrahmen nicht im Sucher zu sehen ist. ehe das Auslöseteil 236 auf die Feder 388 drückt, daß keine der vier vorgeschriebenen Betriebsarten eingestellt ist, d. h. zwar eine richtige Belichtung durchgeführt werden wird, daß aber die Belichtungsfaktoren dabei nur abhängig von Federspannungen und Reibungswiderständen gewählt sind.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Photoapparat mit Einstellvorrichtungen für Blende und Belichtungszeit, die mittels einer einer Kupplungseinrichtung mit einem manuell betätigbaren, die Stellung eines Anzeigeteils eines Belichtungsmessers abtastenden Abtastglied gekuppelt sind, und mit einer die Einstellung der Einstellvorrichtungen nach mindestens einem unveränderbaren Programm steuernden Steuervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der in an sich bekannter Weise als Ausgleichsgetriebe ausgebildeten Steuervorrichtung mindestens ein Steller für die Wahl einer bevorzugten Belichtungszeit (215, 218, 219, 220) und/ oder Blende (203, 207, 208, 209) sowie ein Vorwählschalter (257, 258 a) zugeordnet sind, mittels dessen die Steuervorrichtung von der Betriebsart nach einem unveränderbaren Programm auf eine solche mit voreinstellbarer Belichtungszeit oder auf eine solche mit voreinstellbarer Blende umschaltbar ist.
2. Photoapparat mit zwei Stellern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Steller (203, 207, 208, 209 bzw. 215, 218, 219, 220) einer der beiden Einstellvorrichtungen (202, 204, 212, 221 bis 229) zugeordnet ist und daß beide Steller mit einer das Abtastglied (237 a) dann unwirksam machenden Sperrvorrichtung (278 bis 285) gekuppelt sind, wenn beide Einstellvorrichtungen bestimmte Einstellbegrenzungen erreicht haben.
3. Photoapparat nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß jeder Steller (203,207, 208, 209; 215, 218, 219, 220) eine Anzeigeeinrichtung (272,274) zur Anzeige des Einstellwertes oder der Betriebsart »Automatik« an einer sichtbaren Stelle des Photoapparates aufweist.
4. Photoapparat nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens bei einer Einstellvorrichtung mindestens ein Anschlag zur Einstellung einer Begrenzung des Einstellbereiches vorgesehen ist.
5. Photoapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der Steller (209, 220) der einen Einstellvorrichtung eine Sperrvorrichtung (207, 218) aufweist, die nur eine Änderung des vorgewählten Einstellwertes zuläßt, wenn die andere Einstellvorrichtung an der Grenze ihres Einstellbereiches steht.
6. Photoapparat nach Anspruch 2, auch in Verbindung mit einem der Ansprüche 3 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß eine Abschaltvorrichtung (278 bis 285) vorgesehen ist, die bei einer Einstellung beider Einstellvorrichtungen von Hand den Belichtungsmesser unwirksam macht.
7. Photoapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Überwachungsvorrichtung (300 bis 332 und 338 bis 348) "an einer sichtbaren Stelle (336) zur Anzeige einer
Entkupplung zwischen der Kupplungsvorrichtung und den Einstellvorrichtungen.
8. Photoapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorwählschalter (257) ein Steuerorgan (260) aufweist, das mit einem die Abtriebsglieder (201, 213) des Ausgleichsgetriebes mit dem Antriebsglied (232) verbindenden Übertragungsglied (246) kuppelbar ist und im eingekuppelten Zustand das Ausgjeichsgetnebe in ein zwangläufiges Getriebe umstellt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1085 033,1119 695, 1127207;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1783 066, 1786294, 1789865, 1827273, 1839331, 1842615; französische Patentschriften Nr. 895 503, 656;
österreichische Patentschrift Nr. 209180; USA.-Patentschriften Nr. 2422316, 2 868 095.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
«09 619/299 9.6« 9 Bunfedruckeiel Berlin
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