DE1839331U - Photographische kamera mit selbsttaetig gesteuerter belichtungsregelung. - Google Patents

Photographische kamera mit selbsttaetig gesteuerter belichtungsregelung.

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DE1839331U
DE1839331U DEK33817U DEK0033817U DE1839331U DE 1839331 U DE1839331 U DE 1839331U DE K33817 U DEK33817 U DE K33817U DE K0033817 U DEK0033817 U DE K0033817U DE 1839331 U DE1839331 U DE 1839331U
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter

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  • Diaphragms For Cameras (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

  • Gebrauchsmusterhilfsanmeldung Photographische Kamera mit selbsttätig gesteuerter Belichtungsregelung Die vorliegende Erfindung betrifft ein automatisches Belichtungssteuerungssystem in photographischen Kameras, besonders jedoch ein Steuerungssystem, bei dem sowohl die Verschlusszeit als auch die Blendenöffnung veränderlich sind und automatisch gesteuert werden.
  • Bei den meisten der bekannten Kameras mit automatischer Be-
    lichtungssteuerung wird entweder die Verschlusszeit oder die
    e
    Blende automatisch in Übereinstimmung mit der gemessenen Licht-
    intensität des Aufnahmeobjektes eingestellt. In Fällen, in
    denen einer der Belichtungsfaktoren automatisch eingestellt wird, war es bisher üblich, den anderen Faktor entweder konstant zu halten, oder von Hand zu ändern. Bleibt einer der Belich-
    tungsfaktoren konstant, so ist der Bereich der Belichtungs-
    werte, für die die Kamera Verwendung finden kann, verhältnismäßig begrenzt. Andererseits geht dadurch, dass der nicht automatisch eingestellte Belichtungsfaktor von Hand eingestellt werden muß, der eigentliche Sinn automatischer Belichtungssteuerungssysteme, nämlich die Verminderung der vom Kamerabenutzer aufzuwendenden Bemühungen, verloren.
  • Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, sowohl die Verschlusszeit, als auch die Blendeder Kamera als miteinander verbundene Funktionen der Lichtstärke des Aufnahmeobjektes automatisch einzustellen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Objektivblende mit Mitteln zusammenarbeitet bzw. diese selbst bildet, welche durch Abtasten des beweglichen Teiles des Messinstrumentes eines Belichtungsmessers oder eines mit diesem verbundenen Gliedes das Maß der Blendenöffnung entsprechend dem Ausschlag des Messinstrumentes bestimmen, und dass die Objektivblende mit Mitteln zusammenarbeitet, welche zur Vorwahl der Belichtungszeit des Verschlusses entsprechend der Große der Blendenöffnung geeignet sind.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. sowie aus den Patentansprüchen hervor. Das beschriebene Ausführungsbeispiel ist zeichnerisch dargestellt und zwar zeigen : Fig. 1 die Vorderansicht einer photographischen Kamera, in welcher die vorliegende Erfindung verwirklicht ist, Fig. 2 einen Ausschnitt aus einem an sich bekannten Verschlussmechanismus in Vorderansicht, soweit dies zum Verständnis der Erfindung erforderlich ist, Fig. 3 eine Vorderansicht eines Verschlusszeiteinstellringes, Fig. 4 die Vorderansicht der erfindungsgemässen Einrichtung in ihrer Ruhestellung, Fig. die Vorderansicht der Einrichtung gemäss Figur 4 bei betätigtem Bedienungshebel, Fig. 6 den Blendenmechanismus in perspektivischer Darstellung und auseinandergezogener Anordnung, Fig. 7 eine graphische Darstellung des Verhältnisses der automatisch gewählten Verschlusszeiten zu den verschiedenen Blenden.
  • Eine Kamera lo. (Fig. 1) ist mit einem Lichtmessinstrument versehen, welches eine auf das zu photographierende Objekt ausgerichtete Linsenscheibe 12 besitzt. Das Lichtmessinstrument umfasst ferner eine lichtempfindliche Fläche 13 (Fig. 4), welche mit einem Galvanometer 14 verbunden ist und dieses speist. Anstelle eines Galvanometers könnte auch ein Hitzdrahtelement, ein Solenoid oder ein anderes Mittel zu photoelektrisch/mechanischen Kraftübertragung Verwendung finden. Das Galvanometer 14 besitzt eine bewegliche Spule 16, deren jeweilige Stellung eine Funktion der Lichtstärke des Aufnahmeobjektes bildet. Ein Arm 18, welcher mit der Spule 16 eine Einheit bildet, dreht sich mit dieser und dient dazu in der nachfolgend beschriebenen Weise das Maß der Blendenöffnung/sowie die Belichtungszeit zu bestimmen.
  • Die vorliegende Erfindung eignet sich zur Verwendung mit jedem beliebigem Mehrzeiten-Drehlamellenverschluss, gleichgültig, ob Spann-oder automatischer Verschlüsse bei dem ein bewegliches Element entsprechend seiner Stellung die Arbeitsgeschwindigkeit des Verschlusses einstellt, anpasst oder auf andere Art steuert. Die Erfindung wird anhand eines bekannten Spannverschlusses dargestellt, bei dem ein Zeiteinstellring 22 (Fig. 3) um eine Büchse 24 drehbar gelagert ist, welche eine Öffnung 26 umgibt, die sich in konzentrischer Anordnung zu der optischen Achse der Kamera befindet.
  • Ein Kurvenschlitz 28 im Zeiteinstellring 22 arbeitet mit einem Stift 30 zusammen, welcher auf einem an sich bekannten Hemmwerk 32 (Fig. 2) angeordnet ist. Wird der Ring 22 gedreht, so wird der Stift 3o von der Kurve 28 radial bewegt zum Zwecke der Einstellung des Hemmwerkes 32 und damit zum Einstellen des Ausmaßes des Bewegung, welche ein Spannring 34 (Fig. 2) von seiner gespannten in die ungespannte Stellung durchführt.
  • Wird der Spannring 34 durch Auslösen des Verschlusses ebenfalls gelöst, so dreht er sich gegen den Uhrzeigersinn, wie durch den Pfeil in Figur 2 gezeigt. Ein Ansatz 35 an dem Spannring 34 treibt einen Hebel 36 an und verschwenkt ihn im Uhrzeigersinn um seinen Drehpunkt 38. Ein Stift 44 an dem Hebel 36 greift durch längliche Schlitze 46 bzw. 48, welche in den beiden Verschlusslahleilen 4o und 42 vorgesehen sind. Die beiden Verschlusslamellen 4o und 42 sind bei 50 bzw. 52 drehbar gelagert. Die Schlitze 46 und 48 sind in einem Winkel zueinander angeordnet und befinden sich ausserdem in einem Winkel zur Bewegungsrichtung des Stiftes 44.
  • Wenn sich also der Stift 44 bewegt, werden die Lamellen 4o und 42, die sich zur Abdeckung der Öffnung 26 (Fig. 3) ursprünglich überlappen, in einander entgegengesetzter Richtung um ihre Drehpunkte 5o bzw. 52 geschwenkt und geben dadurch vorübergehend die Öffnung 26 frei. Die Zeitdauer der Freigabe der Öffnung 26 wird dabei durch die Stellung des Zeiteinstellringes 22 bestimmt. Weitere Angaben zu dem Verschluss als solchem werden als überflüssig erachtet, da es zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlich ist und zudem der Verschluss als solcher hinreichend bekannt ist.
  • Der Bedienungshebel 54 der Kamera, der in den Figuren 4 und 5 gezeigt ist, ist bei 56 drehbar gelagert und steht unter dem Einfluss einer Feder 58, welche bestrebt ist, den Bedienungshebel 54 stets gegen den Uhrzeigersinn zu verschwenken.
  • Ein Blendenantriebsring 60 ist auf einer Lagerbüchse 24 um die Objektivachse drehbar angeordnet. Er besitzt einen Arm 64 mit einem Stift 62, welcher mit dem Hebel 54 in Eingriff kommt, wenn dieser sich in seiner dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Stellung befindet.'Der Arm 64 arbeitet mit dem Arm 66 eines Ringes 68 zusammen, welcher mit dem Verschlusszeiteneinstellring 22 (Fig. 3) eine Einheit bildet. Der Ring 68 steht unter dem, Einfluss einer Feder 70, welche bestrebt ist, den Ring 68 stets gegen den Uhrzeigersinn um die Objektivachse zu drehen. Die Feder 7o ist schwächer ausgebildet als die Feder 58. Wenn sich der Hebel 54 in seiner aus Figur 4 ersichtlichen Ruhestellung befindet, stützt er sich gegen den Stift 62 ab und hält somit infolge der auf ihn einwirkenden Kraft der Feder 58 die beiden Ringe 60 und 68 gegen die Kraft der schwächeren Feder 7o in einer Stellung, in welcher sich der Arm 66 des Ringes 68 an einem festen Anschlag 72 abstützt (siehe Figur 4).
  • Der Ring 60 besitzt zwei Stifte 74 und 76, welche in Schlitze 78 und 80 der'beiden Blendenschieber 82 bzw. 84 eingreifen.
  • Die Blendenschieber 82 und 84 weisen Schlitze 88 auf, welche von festen Stiften 86 durchgriffen werden und somit den beiden Blendenschiebern 82 und 84 während einer Verschiebebewegung als Führung dienen. Jeder Blendenschieber besitzt in der Mitte einen Einschnitt 9o (Fig. 6), welcher zusammen mit dem entsprechenden Einschnitt des anderen Blendenschiebers eine Blendenöffnung 92 (Fig. 5) bildet, wenn die beiden 13leindenschieber auseinanderbewegt werden. Diese Bewegung wird auf die Blendenschieber durch die Wechselwirkung zwischen den Stiften 74,76 und den dazugehörigen Schlitzen 78,80 übertragen, wenn der Ring 60, wie unten beschrieben, gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird. Durch Anstossen der gezahnten Kante 94 des Blendenschiebers 82 an dem Arm 18 der Drehspule 16 wird die Verschiebebewegung der beiden Blendenschieber 82 und 84 begrenzt. Die Kante 94 des Schiebers 82 ist abgeschrägt, so dass der Schieber 82 einen um so weiteren Weg zurücklegt, bevor seine Kante 94 mit dem Arm 18 in Eingriff kommt, je. schwächer die Speisung des Galvanometers und je weniger daher der Arm 18 gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird. Die Öffnung 92 ist daher bei schwächerer Speisung des Galvanometers 14 grosser und ist eine Funktion der Lichtstärke des Aufnahmeobjektes.
  • Wird der Bedienungshebel 54 der Kamera von Hand nach unten gedrückt, wie in Figur 5 gezeigt, so wird dadurch die stärkere Feder 58 gespannt, während die schwächere Feder 70 die Ringe 60 und 68 gegen den Uhrzeigersinn solange verdreht, bis die Kante 94 des durch diese Drehbewegung gleichzeitig verschobenen Blendenschiebers 82 an dem Arm 18 der Drehspule 16 anschlägt. Da zusammen mit dem Blendenschieber 82 auch der Blendenschieber 84 verschoben wurde, ist die Blendenöffnung 92 (Fig. 5) der Lichtintensität des Aufnahmeobjektes entsprechend eingestellt worden. Durch die Drehbewegung des Ringes 68 und damit des mit ihm verbundenen Ringes 22 ist gleichzeitig auch die entsprechende Belichtungszeit vorgewählt worden. Ein weiteres Niederdrücken des Hebels 54 bewirkt, dass dieser einen Verschlussauslösehebel 96 verschwenkt, wodurch der in bekannter Weise erfolgende Arbeitsvorgang des Verschlusses beginnt.
  • Das Einstellen der Blende und der Verschlusszeit bei Auslösen des Verschlusses kann durch ein Paar Zeiger 98 und
    loo (Fig. 5), welche an den Ringen 60 und 68 vorgesehen
    sind, angezeigt werden, die mit fest angebrachten Skalen 102 und 104 zusammenarbeiten, welche die Blende und die Verschlusszeit angeben.
  • Wird der Bedienungshebel 54 nach erfolgter Aufnahme losgelassen, so wird er von der Feder 58 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, und erfasst den Stift 62 des Ringes 60, wodurch die Ringe 60 und 68 im Uhrzeigersinn gegen die Kraft der schwächeren Feder 7o gedreht werden, bis der Arm 66 des Ringes 68 auf den festen Anschlag 72 auftrifft. Die Kamera ist sodann bereit für die nächste Aufnahme.
  • Es dürfte festgestellt worden sein, dass sowohl die Belichtungszelt als auch das Maß der Blendenöffnung als Funktionen der Lichtintensität des Aufnahmeobjektes bestimmt werden. Theoretisch gibt es eine unendliche Zahl von Kombinationen zwischen Belichtungszeit und Blende, die eine"korrekte"Aufnahme bei beliebiger Lichtstärke des Aufnahmeobjektes ergeben. Durch kürzere Belichtungszeiten werden Bewegungsaufnahmen begünstigt, während kleinere Blendenöffnungen die Tiefenschärfe eines Bildes erhöhen.
  • Bei Ausführung der Erfindung in einer bestimmten Kamera
    muß die Belichtungszeit/Blenden-Kombination, die aufgrund
    der einzelnen Galvanometereinstellmoglichkeiten einge-
    stellt wird, willkürlich gewählt werden. In dem dargestellt ten Ausführungsbeispiel entspricht der Abstand zwischen zwei Zähnen der Kante 94 des Schiebers 82 jeweils einem halben Einstellwert der Blendenöffnung. Die dementsprechende Drehung des Ringes 68 entgegen dem Uhrzeigersinn bewirkt gleichzeitig eine Verstellung des Verschlusszeiteinstellringes 22 um einen halben Einstellwert zwischen zwei Verschlusszeiten. Die Versetzung um einen Zahnabstand an dem Schieber 82, verbunden mit einer Drehung des Ringes 68 entgegen dem Uhrzeigersinn, entspricht somit einem vollen Belichtungswert, oder dem Faktor 2 in der Lichtstärke des Aufnahmeobjektes. Bei geringster Speisung des Galvanometers 14 greift der Arm 18 in den äussersten rechten Einschnitt der Kante 94 des Schiebers 82 ein, was zum Beispiel einer Belichtungszeit von 1/25 sec bzw. der Blende f/4 entspricht.
  • Der nächste Einschnitt der Kante 94 des Schiebers 82 entspricht jeweils einem halben Einstellwert und jeder übernächste Einschnitt entspricht den nächsten vollen Werten (1/50 sec und f/5, 6). Da sowohl die Belichtungszeit als auch die Blendenöffnung durch jede Bewegung des Galvanometerarmes 18 in gleicher Richtung zur Einstellung kürzerer oder längerer Belichtung verschoben werden, steigen die Werte an. Eine Veränderung von einem halben Einstellwert jedes der beiden Werte-entsprechend einem Zahnabstand der Kante 94 des Schiebers 82-ergibt eine gemeinsame Belichtungsänderung von einem vollen Einstellwert. Das Verhältnis der Werte der Belichtungszeit zu den Blendenwerten ist in Figur 7 graphisch dargestellt, wobei die strichpunktiertgezeichnete Achse den nutzbaren Bereich der Lichtintensität oder den Grad der Speisung des Galvanometers anzeigt.
  • Die vorliegende Erfindung wurde eingehend unter besonderer Bezugnahme auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel beschrieben.
  • Es versteht sich jedoch, dass Änderungen und Abwandlungen im Sinne und im Rahmen der oben beschriebenen Erfindung und der beigefügten Patentansprüche vorgenommen werden können.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche ßatestaaspFSeRe
    1.) Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser, dadurch gekennzeichnet, dass die Objektivblende mit Mitteln zusammenarbeitet/bzw. diese selbst bildet, welche durch Abtasten des beweglichen Teiles des Messinstrumentes des Belichtungsmessers, oder eines mit diesem verbundenen Glie-
    des das Maß der Blendenöffnung entsprechend dem Ausschlag des Messinstrumentes bestimmen, und dass die Objektivblende mit Mitteln zusammenarbeitet, welche zur Vorwahl der Belichtungszeit des Verschlusses entsprechend der Größe der Blendenöffnung geeignet sind.
    2.) Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als einstellbare Blende mindestens ein Blendenschieber (82) vorgesehen ist, der zum Zwecke der Zusammenarbeit mit einem den Verschiebeweg des Blendenschiebers (82) in Abhängigkeit von der Stellung der Drehspule (16) begrenzenden Arm (18) mit einer Steuerkante (94) ausgestattet ist.
    3.) Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkante (94) gezahnt ausgebildet ist.
    4.) Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. die Blendenschieber (82, 84) mit einem Antriebsmittel (60) zusammenarbeiten, welches seinerseits mit einem Antriebsmittel (68) für das Steuerorgan (22) zur Vorwahl der Belichtungszeit des Verschlusses zusammenarbeitet.
    5.) Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Antriebsmittel (60) als auch das Antriebsmittel (68) unter dem Einfluss einer Feder (7o) stehen, welche bestrebt ist, die Teile (60 und 68) stets in die Stellung zu bewegen, welche der größten Öffnung des bzw. der Blendenschieber (82, 84) entspricht ; 6.) Kamera nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Antriebsmittel (60 und 68) mit einem Bedienungshebel (54) zusammenarbeiten, welcher unter dem Einfluss einer Feder (58) steht, die ihn stets in eine solche Richtung zu bewegen sucht, dass er die beiden Antriebsmittel (6o), (68) gegen die Kraft der auf sie einwirkenden Feder (7o) in ihrer
    Ausgangsstellung hält, welche der Schliessstellung des bzw. der Blendenschieber (82,84) entspricht, und welche durch einen festen Anschlag (72) bestimmt wird 7.) Kamera nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel (60, 68), die Feder (7o) und der Bedienungshebel (54) so miteinander zusammenarbeiten, dass nach dem Betätigen des Bedienungshebels (54) durch Anschlagen des Blendenschiebers (82) an dem Arm (18) der Drehspule (16) die Große der Blendenöffnung und durch Anschlagen des Antriebsmittels (68) an dem Antriebsmittel (60) die Stellung des Steuermittels (22) zur Vorwahl der Belichtungszeit als miteinander verbundene Funktionen der Speisung des Messinstrumentes (14) bestimmt werden.
    8.) Kamera nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Bewegungsbereich des Bedienungs- hebels (54) ein Verschlussausloser (96) vorgesehen ist, welcher mittels des Bedienungshebels (5elf) dann
    betätigt wird, wenn zuvor die Antriebsmittel (60 und 68) ihre Vorwahlstellung erreicht haben.
    9.) Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsmittel (68) und das mit ihm zusammenarbeitende Steuerorgan (22) zur Vorwahl der Belichtungszeit mit einem an sich bekannten Verschlussmechanismus zusammenarbeiten, dessen Verschlusslamellen (4o, 42) den Aufnahmestrahlengang vollkommen sperren und nach dem Betätigen des Verschlussausläsers (96) durch den Bedienungshebel (54) für die vorgewählte Zeitdauer freigeben. lo.) Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an einem die Einstellbewegung der Blende mitmachenden Teil (60) ein-e Marke (98) und an einem die Vorwahlbewegung für die Bestimmung der Belichtungszeit mitmachenden Teil (68) eine Marke (loo) vorgesehen ist und die Marken (98 und loo) mit fest angeordneten Skalen (so2, 104) zusammenarbeiten, welche die jeweils eingestellten Werte für Blende und Belichtungszeit angeben.
DEK33817U 1958-12-05 1959-11-28 Photographische kamera mit selbsttaetig gesteuerter belichtungsregelung. Expired DE1839331U (de)

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