DE1120268B - Fotografischer Blendenverschluss - Google Patents

Fotografischer Blendenverschluss

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DE1120268B
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DE
Germany
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lever
sector ring
shutter
sector
opening
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Pending
Application number
DEA32984A
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English (en)
Inventor
Dr Rudolf Kremp
Dr Gerd Kiper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert NV
Original Assignee
Agfa AG
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Publication date
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Publication of DE1120268B publication Critical patent/DE1120268B/de
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
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    • GPHYSICS
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    • G03B9/18More than two members
    • G03B9/22More than two members each moving in one direction to open and then in opposite direction to close, e.g. iris type

Description

  • Fotografischer Blendenverschluß Gegenstand der Erfindung ist ein fotografischer Blendenverschluß, bei welchem die zum Öffnen und Schließen dienenden Sektoren gleichzeitig die Funktion der Blendenlamellen übernehmen.
  • In fotografischen Kameras wird die Belichtung des Schichtträgers durch Blende und Belichtungszeit bestimmt. Bekannt ist es, Blende und Belichtungszeit getrennt voneinander einzustellen. Eine Kupplung von Blenden- und Zeiteinstellung, z. B. unter Berücksichtigung eines gewählten Belichtungswertes, ist gleichfalls bereits bekannt. Weiterhin sind, insbesondere im Zusammenhang mit einer automatischen Belichtungsregelung, Konstruktionen bekannt, bei denen Blende und Belichtungszeit in Zuordnung zum gemessenen Belichtungswert zwangläufig entweder mittels Abtast- und Nachführmechanik von Hand oder durch ein selbsttätig mit der Verschlußauslösung in Gang setzbares Federwerk eingestellt werden. In allen diesen Fällen ist zusätzlich zum Verschluß eine Blende, z. B. eine Irisblende, im Strahlengang des Objektivs erforderlich. Damit ist stets ein gewisser konstruktiver Aufwand und Platzbedarf verbunden. Eine Ausnahme hiervon bilden lediglich sehr einfache Kameras, die nur mit einer einzigen Blende arbeiten. Außerdem ist es bekannt, für Blende und Verschluß nur ein Lamellensystem zu verwenden, das auf zwei beweglichen Sektorenringen gelagert ist, die die Blenden-Öffnung durch einen Stift unabhängig von der Belichtungszeit einstellbar und die Belichtungszeit durch ein pneumatisches Hemmwerk veränderbar ist. Auch hierbei können Blende und Zeit nur unabhängig voneinander eingestellt werden, so daß eine Kupplung eines solchen Verschlusses mit einem Belichtungsmesser nicht möglich ist.
  • Gemäß der Erfindung wird nun ein Verschluß der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, bei dem Mittel vorgesehen sind zur funktionellen gegenseitigen Beeinflussung von Blende und Belichtungszeit, derart, daß bei steigenden Belichtungswerten sowohl die Öffnungsweite der Verschlußsektoren als auch ihre Öffnungszeit in Abhängigkeit voneinander vermindert werden: Erfindungsgemäß sind die den funktionellen Zusammenhang zwischen Öffnungsweite und öffnungszeit bewirkenden Mittel Hebel. Gemäß der Erfindung können die den funktionellen Zusammenhang zwischen Öffnungsweite und Öffnungszeit bewirkenden Mittel auch einstellbare Kurbelgetriebe sein. Vorteilhaft ist es dabei, daß jedem Belichtungswert eine Verschlußeinstellung zugeordnet ist, d. h. eine bestimmte Öffnungsweite und eine durch die den ; funktionellen Zusammenhang bewirkenden Mittel zugehörige Öffnungszeit. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein Verschluß dieser Art mit zwei im Verschlußgehäuse drehbaren, unter Federwirkung stehenden, zum Öffnen und Schließen der Sektoren gleichsinnig bewegten Sektorenringen gekennzeichnet durch einen im Ablaufweg des ersten Sektorenringes einstellbar angeordneten Steuerhebel, welcher durch seine Stellung die Blendenöffnung bestimmt und beim Auftreffen des ersten Sektorenringes derart bewegbar ist, daß der erste Sektorenring in dieser Stellung blockiert und der zweite Sektorenring zur Ablaufbewegung zwecks Schließens des Verschlusses freigegeben wird. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung hebt nach dem Ablauf des ersten Sektorenringes bis zu der durch den Steuerhebel eingestellten Öffnung der erste Sektorenring mittels der noch in der Antriebsfeder verbleibenden, je nach dieser Öffnung verschiedenen großen Energie den Sperrhebel für den zweiten Sektorenring verschieden schnell aus. Erfindungsgemäß kann der Steuerhebel an dem schwenkbaren Sperrhebel für den zweiten Sektorenring derart drehbar und exzentrisch gelagert sein, daß beim Auftreffen des ersten Sektorenringes auf seine Kurve ein Drehmoment auf den Sperrhebel ausgeübt wird, so daß dieser den zweiten Sektorenring freigibt und andererseits der erste Sektorenring an der Kurve blockiert wird.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Kurve des Steuerhebels als Stufenkurve ausgebildet, wobei jedem Belichtungswert oder Teilen davon eine bestimmte Stufe, welche in den Ablaufweg eines Lappens des ersten Sektorenringes einschwenkbar ist, zugeordnet ist. Dabei ist es zweckmäßig, daß ein nach einer Skala, vorzugsweise einer Belichtungswertskala, über eine Kurve einer Einstellscheibe einstellbarer Abtasthebel mit dem Steuerhebel im Eingriff steht, so daß bei seiner Schwenkung eine entsprechende Stufe der Stufenkurve des Steuerhebels in den Ablaufweg des ersten Sektorenringes gestellt wird. Vorteilhafterweise ist die Anordnung so getroffen, daß der Abtasthebel erst zu Beginn der Betätigung eines Betätigungshebels unter der Wirkung einer Feder die Kurve der Einstellscheibe abtastet, dabei den Steuerhebel einstellt und nach Verschlußablauf durch einen Zapfen des Betätigungshebels in seine Ausgangslage zurückstellbar ist.
  • Der erfindungsgemäße Verschluß kann außerdem dadurch gekennzeichnet sein, daß der Steuerhebel eine weitere Stufenkurve aufweist, welche durch den Betätigungsschieber zum Abtasten eines Zeigers eines Belichtungsmessers freigegeben wird und dabei die erste Stufenkurve in den Ablaufweg des ersten Sektorenringes einstellt.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist für Blitzlichtaufnahmen eine Blendeneinstellscheibe vorgesehen, durch welche über einen Hebel die automatische Belichtungsmesserabtastung ausschaltbar und über eine Kurve die erste Stufenkurve entsprechend der gewünschten öffnungsweite einstellbar ist. Dabei ist es sinnvoll, daß weitere, mit der Einstellscheibe zusammenwirkende Hebel vorgesehen sind, durch welche bei Blitzlichtaufnahmen zur Erzielung der erforderlichen öffnungszeit nach Erreichung der gewünschten Öffnungsweite eine vorübergehende gleichzeitige Bewegung beider Sektorenringe bewirkt wird.
  • Das erfindungsgemäße Verschlußprinzip ist nicht auf Verschlüsse mit zwei Sektorenringen beschränkt. Zur Erreichung der erfindungsgemäßen Aufgabe bei einem Verschluß mit nur einem durch ein Antriebsorgan über Kurbeln hin- und herbewegten Sektorenring ist es gemäß der Erfindung zweckmäßig, daß zwei Koppeln zwischen Antriebsorgan und Sektorenring angeordnet sind, die durch eine veränderlich einstellbare Schwinge verbunden sind. Die Schwinge kann dabei über einen mit dem Betätigungsorgan der Kamera und dem Zeiger eines Belichtungsmessers zusammenwirkenden Hebel einstellbar sein. Nach einer anderen Ausführungsform kann auch noch ein mit der Schwinge zusammenwirkender, durch den Einstellhebel für die Schwinge gesteuerter Massehebel vorgesehen sein.
  • Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung können die Sektoren ähnlich den Lamellen einer Irisblende ausgebildet sein und die Restöffnung durch eine zusätzliche Decklamelle, welche von den Sektorenringen gesteuert wird, abgedeckt werden.
  • Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, durch eine funktionelle Verbindung von Blende und Verschluß zu besonders einfachen Konstruktionen mit geringem Fertigungsaufwand und Raumbedarf zu gelangen. Hierzu werden die Verschlußsektoren nur in einem Maße geöffnet, wie es die den Lichtverhältnissen anzupassende Blendeneinstellung erfordert. Dabei wird auch die Belichtungszeit beeinfiußt in dem Sinne, daß bei wenig Licht sich eine weite öffnung der Verschlußsektoren mit einer langen öffnungszeit paart, während bei zunehmender Verbesserung der Lichtverhältnisse, d. h. bei steigenden Belichtungswerten, sowohl die Öffnungsweite der Verschlußsektoren als auch ihre Öffnungszeit vermindert werden. Dementsprechend ist bei einer fotografischen `Kamera nach dem Erfindungsgedanken nur eine Einstellung, z. B. nach Belichtungswerten, erforderlich. Insbesondere aber ergibt sich der besondere Vorteil, daß- außer dem Verschluß keine zusätzliche Blende erforderlich ist.
  • Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Blendenverschlusses ist darin zu sehen, daß das Einstellglied unmittelbar mit einem Belichtungsmesser zum Zusammenwirken gebracht werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Verschluß auch als Automatverschluß ausgebildet werden kann. Es kann dann die Abtastung des vom Belichtungsmesser gemessenen Belichtungswertes innerhalb des Spannbereichs des Verschlusses unmittelbar vor der Verschlußauslösung erfolgen, so daß sich praktisch keine Verzögerung zwischen Lichtmessung, Meßwerteingabe und Kameraauslösung ergibt. Dies bietet die Möglichkeit einer besonders einfachen, sicheren, billigen, automatischen Belichtungsregelvorrichtung.
  • Wenn der Verschluß für geringe Belichtungswerte mit voller Sektorenöffnung und vergleichsweise langer Öffnungszeit ausgelegt wird, kommt man mit sehr geringen Federkräften aus, so daß die Belastung hinsichtlich der Betätigungskräfte besonders niedrig bleibt, was ebenfalls von Vorteil ist. Ein weiterer besonderer Vorteil der Erfindung liegt noch darin, daß der Verschluß ohne besonderes Zeitregelwerk arbeitet, so daß sich ein besonders einfacher konstruktiver Aufbau erzielen läßt.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung werden an Hand der Figuren erläutert, mit welchen einige Ausführungsmöglichkeiten des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht werden sollen. Es zeigt Fig. 1 einen als Automatverschluß ausgebildeten erfindungsgemäßen Verschluß, bei welchem die Beeinflussung von Blende und Zeit, d. h. die Vorgabe des Belichtungswertes, von Hand vorgenommen wird, und zwar in Ruhestellung, Fig. 2 den Verschluß während der Betätigung, und zwar vor dem Abrißpunkt, Fig.3 den Verschluß kurz nach dem Einwirken auf die Steuerklinke, d. h. zu Beginn der Schließbewegung der Sektoren, Fig. 4 eine erfindungsgemäße Ausbildung einer fotografischen Kamera mit Belichtungsautomatik, und zwar im Ruhezustand derselben, Fig. 5 die gleiche Anordnung unmittelbar vor dem Abrißpunkt, Fig. 6 die Anordnung gemäß Fig. 4 mit einer Vorrichtung für Blitzlichtaufnahmen, ebenfalls im Ruhezustand, Fig. 7 eine Anordnung von Verschlußsektoren mit einem Decksektor, bei welchem die Verschlußsektoren ähnlich Irisblendenlamellen ausgebildet sind, und zwar im geschlossenen Zustand, Fig. 8 die gleiche Anordnung wie in Fig.7 mit teilweise geöffneten Sektoren, Fig. 9 schematisch den Verlauf der Verschlußdiagramme für verschiedene Belichtungswerte, Fig.10 die Ausführungsform nach Fig.l, als Spannverschluß ausgebildet, Fig.11 eine weitere Ausführungsform mit nur einem hin- und herbewegten Sektorenring, Fig. 12 die Ausführungsform nach Fig. 11 in abgeänderter Form.
  • In Fig. 1 sind im Verschlußgehäuse 1 um eine Zentrierung 2 Sektorenringe 3, 4 drehbar geführt. Die Sektorenringe 3, 4 tragen Steuerstifte 5, 6, mit welchen auf die Sektoren 7 in an sich bekannter Weise zum Öffnen und Schließen eingewirkt wird. Wegen der besseren übersicht ist von den mehrfach vorhandenen gleichartigen Sektoren nur einer mit den dazugehörigen Stiften 5, 6 dargestellt. Der Sektorenring 3 steht unter der Wirkung einer Antriebsfeder 8; der Sektorenring 4 steht in entsprechender Weise unter der Wirkung einer Antriebsfeder 9. Der Sektorenring 4 trägt einen Mitnehmer 10, der mit einem Mitnehmer 11 des Sektorenringes 3 zusammenwirkt, sowie weiterhin einen Stift 12 und einen Lappen 13. Am Stift 12 des Sektorenringes 4 greift bei der Verschlußbetätigung eine Schwinge 14 des Betätigungshebels 15 an, welcher um eine Achse 16 schwenkbar ist. Die Schwinge 14 ist um einen Zapfen 17 des Betätigungshebels 15 drehbar und steht unter der Wirkung einer gemeinsamen Rückstellfeder 18. Sie stützt sich mit einer Anschlagkante 19 an der Achse 16 ab. Zwei Gehäuseanschläge 20, 21 begrenzen den Bewegungsbereich des Betätigungshebels 15. Um eine gehäusefeste Achse 22 ist ein Sperrhebel 23 drehbar gelagert, an welchem um einen Zapfen 24 schwenkbar ein Steuerhebel 25 angeordnet ist. Der Steuerhebel 25 trägt eine Zahnreihe 26 sowie einen Stift 27, welcher in eine Kulisse 28 eines Abtasthebels 29 ragt. Der Abtasthebel 29 ist um einen gehäusefesten Zapfen 30 schwenkbar und steht unter der Wirkung einer Rückstellfeder31. Der Abtasthebe129 liegt mit einem Arm 32 am Zapfen 17 des Betätigungshebels 15 an; er trägt einen Abtaststift 33, der mit einer beispielsweise stufenförmig ausgebildeten Steuerkurve 34 eines wegen der besseren übersicht nicht näher dargestellten Belichtungswerteinstellers, z. B. eines Ringes, zusammenwirkt. Steuerhebel 25 und Abtasthebe129 stehen unter der --Wirkung eines sie verbindenden elastischen Gliedes, z. B. einer Zugfeder 35. Der Sperrehebel 23 liegt mit einem nach unten gebogenen Lappen 36 unter der Wirkung der Feder 35 am Sektorenring 3 an. Der Sektorenring 3 enthält eine Aussparung 37, in die der Lappen 36 des Sperrhebels 23 während der Verschlußbetätigung einfallen kann. Die Sektorenringe 3, 4 werden gegen die Wirkung ihrer Antriebsfedern 8, 9 von einem Gehäuseanschlag 38 gehalten.
  • Beim Betätigen des Verschlusses wird der Betätigungshebel 15 in Richtung des Pfeiles 39 verschwenkt (vgl. Fig. 2). Dabei gelangt die Schwinge 14 in Eingriff mit dem Stift 12 des Sektorenringes 4, so daß dieser und, infolge der Mitnehmer 10, 11, auch der Sektorenring 3 bei gleichzeitigem Spannen der Antriebsfedern 8, 9 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt werden. In Fig. 2 ist der Abrißpunkt, d. h. das mit dem Auslösen zusammenfallende Ende des Verschlußaufzugs, nahezu erreicht. Der Sperrhebe123 ist mit seinem Lappen 36 in die Aussparung 37 des Sektorenringes 3 unter der Wirkung der Zugfeder 35 eingefallen. Zuvor hat sich bereits der dem Zapfen 17 des Betätigungshebels 15 unter Wirkung der Rückstellfeder 31 nachlaufende Abtasthebel 29 mit seinem Abtaststift 33 an die Steuerkurve 34 angelegt. Je nach i der Einstellung der Steuerkurve wird hierdurch der Steuerhebel 25 mehr oder weniger weit in den Bewegungsbereich des Lappens 13 des Sektorenringes 4 eingeschwenkt. Dabei wird der Steuerhebel 25 über seinen Stift 27 kraftschlüssig in der Kulisse 28 des t Abtasthebels 29 von diesem mitgenommen. Das Maß dieses Einschwenkens bestimmt Größe und Dauer des Öffnens der Sektoren. Während der gemeinsamen Schwenkbewegung der beiden Sektorenringe 3, 4 bleiben die Sektoren 7 geschlossen.
  • Nach dem Abgleiten des Stiftes 12 des Sektorenringes 4 von der Schwinge 14 des Betätigungshebels 15 kann der Sektorenring 4 unter der Wirkung seiner Antriebsfeder 9 im Sinne des Uhrzeigers zurücklaufen (vgl. Fig. 3). Dagegen wird der Sektorenring 3 in seiner Aufzugsstellung durch den Sperrhebel 23 zunächst noch gehalten, so daß durch die Ablaufbewegung des Sektorenringes 4 ein Öffnen der Sektoren erfolgt. Die Ablaufbewegung des Sektorenringes 4 wird nun, bevor sein Mitnehmer den Gehäuseanschlag 38 erreicht, durch die Zahnreihe 26 des Steuerhebels 25 in der Weise angehalten, daß der Lappen 13 des Sektorenringes 4 gegen einen der Zähne stößt. Dabei sind die Zähne so geformt, daß die Kraftwirkung auf den Zapfen 24 hin gerichtet ist, wodurch auf den Sperrhebel 23 mit einem Drehmoment eingewirkt wird, welches den Sperrhebel 23 entgegen dem Uhrzeigersinn schwenkt. Als Folge hiervon wird der Sektorenring 3 entsperrt, und zwar meist vor der vollständigen Freigabe der Verschlußöffnung durch die Sektoren, so daß er unter der Wirkung seiner Antriebsfeder 8 nun ebenfalls im Sinne des Uhrzeigers zurücklaufen kann. Der Sperrhebel 23 läuft nach Freigabe des Sektorenringes 3 gegen einen Gehäuseanschlag 40, wodurch der Sektorenring 4 über die Teile 13, 25, 24, 23 zum Stillstand kommt. Bei Stillstand des Sektorenringes 4 werden durch die Ablaufbewegung des Sektorenringes 3 die Sektoren 7 wieder geschlosen, bis auch der Sektorenring 3 durch Auftreffen seines Mitnehmers 11 auf den Mitnehmer 10 des Sektorenringes 4 zum Stillstand kommt.
  • Nach erfolgter Verschlußbetätigung läuft der Betätigungshebe115 unter der Wirkung seiner Rückstellfeder 18 bis an den Gehäuseanschlag 20 zurück. Dabei kann die Schwinge 14 den Stift 12 des Sektorenringes 4 durch Ausschwenken um den Zapfen 17 passieren. Der Zapfen 17 wirkt auf den Arm 32 des Abtasthebels 29 ein und stellt diesen in seine Ausgangslage zurück. Hierbei wird über die Zugfeder 35 auch der Steuerhebel 25 im Uhrzeigersinn geschwenkt, wodurch die Zahnreihe 26 aus der Bewegungsbahn des Lappens 13 des Sektorenringes 4 gelangt. Der Sektorenring 4 kann dann unter der Wirkung seiner Antriebsfeder 9 in seine Ausgangslage weiterlaufen, d. h. bis zum Auftreffen seines Mitnehmers 10 auf den Gehäuseanschlag 38. Dieser Bewegung folgt gleichzeitig der Sektorenring 3 unter der Wirkung seiner Antriebsfeder B. Dabei bleiben die Sektoren 7 geschlossen.
  • Bei dem niedrigsten einstellbaren Belichtungswert, z. B. 9, ist die Schwenkung des Abtasthebels so klein gehalten, daß nur der erste Zahn der Zahnreihe 26 des Steuerhebels 25 in die Bewegungsbahn des Lappens 13 des Sektorenringes 4 zu liegen kommt. Dadurch läuft der Sektorenring 4 bis fast in seine Anschlaglage, bevor er durch Ausschwenken des Sperrhebels 23 den Sektorenring 3 freigibt. Als Folge hiervon werden die Sektoren 7 bis über die freie Verschlußöfffnung hinaus geöffnet, bis die Schließbewegung derselben eingeleitet wird. Dies ergibt bei voller Verschlußöfffnung eine verhältnismäßig lange Öffnungszeit. Wird hingegen bei höheren Belichtungswerten der Sektorenring 3 bereits dann freigegeben, wenn die Sektoren erst einen Teil der Verschlußöffnung freigelegt haben, so wirkt dies neben der abblendenden Wirkung auch eine Verkürzung der Öffnungszeit, - und zwar nicht nur infolge der geringeren öffnungs- und Schließwege bei gleichen Federkräften, sondern auch, weil die überschüssige Federkraft zur rascheren Betätigung der entsprechenden Hebel führt. Fig. 9 zeigt schematisch die für verschiedene Belichtungswerteinstellungen sich ergebenden Verschlußdiagramme, d. h. die jeweilige Größe der geöffneten Verschlußfläche (dargestellt durch die Blendenzahl) in Abhängigkeit von der Öffnungszeit.
  • In Fig. 4 ist eine mögliche Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes als fotografische Kamera mit Belichtungsautomatik, und zwar im Ruhezustand, dargestellt. Im Verschlußgehäuse i0l sind um eine Zentrierung 102 die Sektorenringe 103, 104 geführt, die Stifte 105, 106 für die Steuerung der Sektoren 107 aufweisen. Die Sektorenringe 103, 104 stehen unter der Wirkung von Antriebsfedern 108, 109 und enthalten je einen Mitnehmer 110, 111, mit welchem sie gegeneinander anliegen. Der Sektorenring 104 wird über seinen Mitnehmer 110 und damit auch der Sektorenring 103 durch einen Gehäuseanschlag 112 gehalten. Der Sektorenring103 trägt zwei hochgebogene Lappen 113, 114. Der Lappen 113 dient der Bewegungseinleitung von einem Betätigungsschieber 115 her; der Lappen 114 wirkt beim Verschlußablauf mit einem Steuerhebel 116 zusammen. Der Sektorenring 103 weist eine Aussparung 117 auf, in die ein nach unten gebogener Lappen 118 eines Sperrhebels 119 einfallen kann. Der Sperrhebel 119 ist um eine gehäusefeste Achse 120 schwenkbar und steht unter der Wirkung einer Rückstellfeder 121. Der Sperrhebel 119 trägt einen Zapfen 122, um welchen der Steuerhebel 116 schwenkbar ist. Steuerhebel 116 und Sperrhebel 119 sind durch ein elastisches Glied, z. B. eine Schenkelfeder 123, gegeneinander verspannt. Der Steuerhebel 116 enthält außer einer Steuerkante 124 zur Bewegungseinleitung von einem übertragungshebel 125 her zwei Zahnreihen 126 und 127. Die Zahnreihe 126 wirkt mit dem Lappen 114 des Sektorenringes 104 zusammen, während die Zahnreihe 127 der Abtastung des Meßwertes eines Lichtmessers 128, vorzugsweise eines Drehspulinstruments, dient. Der Zeiger 129 des Lichtmessers 128 bewegt sich dicht über einer Auflage 130, die mit dem Lichtmesser 128 fest verbunden ist. Der Lichtmesser 128 ist in Richtung der Zeigerachse mittels eines Gehäuseteils 131 längsbeweglich geführt und mit einer Gewindespindel 132 fest verbunden. Die Gewindespindel 132 wird von einer im Kameragehäuse 133 drehbaren Spindelbüchse 134 umfaßt, welche eine Einstellscheibe 135 mit einer Filmempfindlichkeitsskala trägt. Der Betätigungsschieber 1.15 ist mittels Stiften 136 und Langlöchern 137 gegenüber dem Verschlußgehäuse 101 beweglich geführt und steht über eine Stift-Schlitz-Verbindung 1.38, 139 mit dem übertragungshebel125 zwangläufig im Eingriff. Der Betätigungsschieber 115 wird durch eine am übertragungshebel 125 angreifende Rückstellfeder 140 in seiner Ruhelage gehalten. Dieser ist um eine gehäusefeste Achse 141 schwenkbar. Der Übertragungshebel 125 wirkt mit einem Stift 142 auf die Steuerkante 124 des Steuerhebels 116 derart ein, daß einerseits die Zahnreihe 126 die Bewegungsbahn des Lappens 114 des Sektorenringes 104 und andererseits die Zahnreihe 127 die Bewegungsbahn des Zeigers 129 des Lichtmessers 128 freigibt. Dabei liegt der Sperrhebel 119 mit seinem Lappen 118 am Außenumfang des Sektorenringes 103 unter der Wirkung seiner Rückstellfeder 121 an. Um einen Zapfen 143 des Betätigungsschiebers 115 drehbar geführt ist eine Klinke 144, die unter der Wirkung einer Feder 145 an einem Anschlag 146 des Betätigungsschiebers 115 anliegt. Die Klinke 144 weist eine Arbeitskante 147 auf, mit der sie auf den Lappen 113 des Sektorenringes 104 einwirken kann, sowie weiterhin eine Steuerkante 148, die gegen Ende des Betätigungshubes auf einen gehäusefesten Steuerstift149 aufläuft, so daß die Klinke entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird und außer Eingriff mit dem Lappen 113 des Sektorenringes 104 gelangt (Abrißpunkt).
  • Zur Kamerabetätigung wird der Betätigungsschieber 115 in Richtung des Pfeiles 150 niedergedrückt (vgl. Fig. 5). Dabei gelangt die Klinke 144 mit ihrer Arbeitskante 147 in Eingriff mit dem Lappen 113 des Sektorenringes 104, wodurch dieser und über die Mitnehmer 110, 111 auch der Sektorenring 103 entgegen dem Sinne des Uhrzeigers unter Spannen der Antriebsfedern 108, 109 geschwenkt werden. In der gezeichneten Stellung ist die Klinke 144 mit ihrer Steuerkante 148 bereits auf den Steuerstift 149 aufgelaufen und gegenüber dem Betätigungsschieber 115 geschwenkt, so daß nach einer geringfügigen Weiterbewegung desselben Klinke 144 und Lappen 113 ihren Eingriff verlieren. Der Sektorenring 104 kann dann unter Wirkung seiner Antriebsfeder 109 im Uhrzeigersinn ablaufen. Durch die Abwärtsbewegung des Betätigungsschiebers 115 wird der L7bertragungshebe1125 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt. Dabei folgt der Steuerhebel 116 mit seiner Steuerkante 124 dem Steuerstift 142 unter der Wirkung der Schenkelfeder 123. Der Zeiger 129 des Lichtmessers 128 hat sich in eine den gemessenen Lichtverhältnissen zugeordnete Lage gedreht. Er befindet sich in der Bewegungsbahn der Zahnreihe 127 und begrenzt so in einer den gemessenen Lichtverhältnissen zugeordneten Lage die Nachfolgebewegung des Steuerhebels 116. Dabei kann sich der leicht durchfedernde Zeiger 129 an der Auflage 130 abstützen. Damit gelangt die Zahnreihe 126 des Steuerhebels 116 in die Bewegungsbahn des Lappens 114 am Sektorenring 104. In der dargestellten Lage des Betätigungsschiebers 1.15 und der von diesem mitgenommenen Sektorenringe 103, 104, d. h. kurz vor dem Abrißpunkt, ist der Sperrhebel 119 mit seinem Lappen 118 in die Aussparung 117 des Sektorenringes 103 eingefallen. Bei einer geringfügigen Weiterbewegung des Betätigungsschiebers 115 in Richtung des Pfeiles 150 gelangen Klinke 144 und Lappen 113 des Sektorenringes 104 außer Eingriff. Der Sektorenring läuft im Uhrzeigersinn unter Wirkung seiner Antriebsfeder 109 an, während der Sektorenring 103 vom Sperrhebel 119 gehalten bleibt; die Sektoren 107 beginnen zu öffnen. Die Öffnungsbewegung der Sektoren 107 wird nun vorzeitig durch Auflaufen des Lappens 114 am Sektorenring 104 auf einen Zahn der Zahnreihe 126 des Steuerhebels beendet, d. h., der Verschluß wird meist nur zum Teil geöffnet, und zwar in einem Maße, wie es bei der mit dem Lichtmesser 128 gemessenen Beleuchtung erforderlich ist. Durch das Auftreffen des Lappens 114 auf einen Zahn der Zahnreihe 126 wird auf den Sperrhebel 119 mit einem Drehmoment eingewirkt, welches den Sperrhebel 119 entgegen dem Uhrzeigersinn schwenkt, so daß der Sektorenring 103 vom Sperrhebel 119 freigegeben wird und unter der Wirkung seiner Antriebsfeder 108 entgegen dem Uhrzeigersinn ablaufen kann. Hierdurch werden die Sektoren 107 geschlossen.
  • Bei Rückführung des Betätigungsschiebers 115 unter der Wirkung der am Übertragungshebel 125 angreifenden Rückstellfeder 140 läuft die Klinke 144 gegen den Lappen 113 des Sektorenringes 104 und wird dabei durch diesen so weit geschwenkt, daß die Rücklaufbewegung des Betätigungsschiebers 115 ungehindert bleibt. Der Stift 142 des Übertragungshebels 125 drückt während der Rückführung wieder auf die Steuerkante 124 des Steuerhebels 166 und schwenkt diesen entgegen dem Uhrzeigersinn. Damit wird der Zeiger 129 des Lichtmessers 128 wieder freigegeben. Gleichzeitig gelangt auch der Lappen 114 des Sektorenringes 104 außer Eingriff mit dem Zahn der Zahnreihe 127. Infolgedessen können nunmehr beide Sektorenringe 103, 104 unter der Wirkung ihrer Antriebsfedern 108, 109 in ihre durch den Gehäuseanschlag 112 gegebene Ausgangsstellung zurücklaufen. Da beide Sektorenringe gemeinsam zurücklaufen, bleiben die Sektoren geschlossen. Der Ruhezustand (vgl. Fig. 4) ist wieder erreicht.
  • Den unterschiedlichen Filmempfindlichkeiten kann z. B. durch Höheneinstellung des Lichtmessers entsprochen werden. Durch- eine Drehung der Einstellscheibe 135 wird über Spindelbüchse 134 und Gewindespindel 132 die Höhenlage des Lichtmessers 128 und mit diesem von Zeiger 129 und Auflage 130 beeinfiußt. Damit ergeben sich bei gleichem Zeigerausschlag geringere oder größere öffnungsweiten der Sektoren 107 und im Zusammenhang damit kürzere oder längere Öffnungszeiten (vgl. auch Fig. 9). Natürlich wäre es auch möglich, an Stelle der Axialbewegung des Lichtmessers 128 eine an sich bekannte Drehung des Instruments um die Instrumentenachse vorzunehmen, um die Filmempfindlichkeit zu berücksichtigen.
  • Eine Synchronisation des erfindungsgemäßen Verschlusses bzw. der erfindungsgemäßen Kamera mit Belichtungswertsteuerung bereitet für Röhrenblitzgeräte keine grundsätzlichen Schwierigkeiten. So ist es beispielsweise möglich, das Schwenken des Sperrhebels 23 bzw. 119 im Augenblick größter Sektorenöffnung zur Kontaktgabe zu benutzen. Dabei müßte in geeigneter Weise, z. B. durch einen mit dem Blitzlichtschalter in Reihe gelegten Sicherheitsschalter, eine vorzeitige Kontaktgabe durch den noch nicht eingefallenen Sperrhebel 23 bzw. 119 verhindert werden. Dies könnte beispielsweise dadurch geschehen, daß der Sicherheitsschalter durch den Betätigungshebel 15 bzw. Betätigungsschieber 115 geschlossen wird, und zwar erst nach dem Einfallen des Sperrhebels 23 bzw. 119.
  • Um nun auch die für Lampenblitze erforderliche Öffnungszeit von etwa 1!3o Sekunde für verschiedene Öffnungsweiten verwirklichen zu können, bedarf es besonderer Maßnahmen. In Fig. 6 ist eine mögliche Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes mit einer Zusatzeinrichtung für Umstellung von Automatik auf Lampenblitzsynchronisation dargestellt, und zwar im Ruhezustand. Bei dieser Darstellung sind aus Gründen der besseren Übersicht die eigentlichen Elemente für die Kontaktgabe nicht gezeigt. Für diese gilt an sich das gleiche wie bei Synchronisation für Röhrenblitzgeräte. Gegenüber der Anordnung gemäß Fig. 4 (gleiche Teile sind mit den gleichen Bezugsziffern wie dort versehen) sind noch vorgesehen eine Einstellscheibe 151, ein Zeigerausschwenkhebel 152 sowie ein um einen Zapfen 153 eines Umstellhebels 154 schwenkbarer Auswerfer 155. Die Einstellscheibe 151 liegt über der eigentlichen Verschlußmechanik. Sie besitzt außer einer Einstellmarke »A« für Belichtungsautomatik eine Blendenskala 156 für Lampenblitzsynchronisation. Das Versehlußgehäuse 101 weist einen Zeiger 157 zum Ablesen der jeweiligen Verschlußeinstellung auf. Die Einstellscheibe 151 trägt weiterhin drei Steuerkurven, nämlich 158 zum Einwirken auf den Zeigerausschwenkhebel 152, 159 zum Einwirken auf den Steuerhebel 116 und 160 zum Einwirken auf den Umstellhebel 154. Der Zeigerausschwenkhebel 152 ist um einen gehäusefesten Zapfen 161 schwenkbar. Er steht unter der Wirkung einer Rückstellfeder 162 und trägt einen Stift 163, mit dem er an der Steuerkurve 158 der Einstellscheibe 151 anliegt. Die Steuerkurve 158 ist so ausgelegt, daß der Zeiger 129 des Lichtmessers 128 durch den Zeigerausschwenkhebel 152 stets so weit aus dem Bewegungsbereich des Steuerhebels 116 geschwenkt wird, daß er von dem während der Kamerabetätigung bewegten Steuerhebel 116 nicht berührt wird. Die Steuerkurve 159 der Einstellscheibe 151 bestimmt das Maß des Einschwenkens des Steuerhebels 116, der beim Niederdrücken des Betätigungsschiebers 115 dem hierdurch geschwenkten Übertragungshebel 125 folgt. Der Steuerhebel 11.6 trägt einen Stift 164, mit dem er zur Anlage an der Steuerkurve 159 gelangt, sowie einen Stift 165 zum Zusammenwirken mit dem Auswerfer 155. Die Zustellung der Steuerkurve 159 bestimmt das Maß des Einschwenkens der Zahnreihe 126 des Steuerhebels 116 in den Bewegungsbereich des Lappens 114 am Sektorenring 104 und damit das Maß für das Öffnen der Sektoren 107. Der Umstellhebel 154 ist um einen gehäusefesten Zapfen 166 schwenkbar und steht unter der Wirkung einer Rückstellfeder 167. Er trägt einen Stift 168, mit welchem er im Eingriff mit der Steuerkurve 160 der Einstellscheibe 151 steht. Umstellhebel 154 und Auswerfer 1.55 sind durch eine Feder 169 elastisch gegeneinander verspannt, wobei ein Lappen 170 am Umstellhebel 154 als Anschlag dient. Der Auswerfer 155 wirkt mit seiner Brust 171 auf den Stift 165 des Steuerhebels 116 ein und erfährt über seinen Rücken 172 von einem Lappen 173 des Sektorenringes 103 seinen Bewegungsantrieb.
  • In der dargestellten Einstellung der Einstellscheibe 151 für Lampenblitz ist der Zeiger 1.29 vom Zeigerausschwenkhebel152 aus der Bewegungsbahn der Zahnreihe 127 des Steuerhebels 116 teilweise herausgeschwenkt. Der Umstellhebel 154 liegt mit seinem Stift 168 auf dem inneren Rastkreis der Steuerkurve 160 an, wodurch der Auswerfer 155 zwischen den Stift 165 des Steuerhebels 116 und den Lappen 173 des Sektorenringes 104 eingeschwenkt ist. Beim Niederdrücken des Betätigungsschiebers 115 läuft der Verschlußvorgang wie zu Fig. 4 und 5 beschrieben ab. Dabei wird der dem geschwenkten Übertragungshebel 125 nachlaufende Steuerhebel 116 nicht vom Zeiger 129 des Lichtmessers 128, sondern durch Auftreffen seines Stiftes 164 auf die Kurve 159 der Einstellscheibe 151 angehalten. Dabei nimmt der Steuerhebel 116 über seinen Stift 165 den Auswerfer 155 gegen die Wirkung von dessen schwacher Rückstellfeder 169 mit, während sich der Lappen 173 des Sektorenringes 103 trotz dessen Verschwenktwerdens vom Betätigungsschieber 115 über die Klinke 144 her nicht vom Rücken 172 des Auswerfers 155 abhebt. Dies ist durch die Formgebung des Rückens 172 erreicht. Zudem können eventuelle Maßabweichungen durch Abheben des Umstellhebels 154 von der Kurve 160 gegen die Rückstellfeder 167 ausgeglichen werden. Nach dem Abgleiten der Klinke 144 läuft der Sektorenring 104 unter der Wirkung seiner Antriebsfeder 109 im Uhrzeigersinn an, während der Sektorenring 103 zunächst vom Sperrhebel 119 gehalten bleibt. Die Sektoren 107 beginnen zu öffnen. Im Verlaufe der Öffnungsbewegung der Sektoren 107 trifft der Lappen 114 des Sektorenringes 104 auf einen Zahn der Zahnreihe 126 des Steuerhebels 116. Hierdurch werden die Ablaufbewegung des Sektorenringes 104 und die Öffnungsbewegung der Sektoren 107 angehalten. Gleichzeitig erfolgt eine Schwenkung des Sperrhebels 119, durch welche nunmehr der Sektorenring 103 freigegeben wird. Der unter der Wirkung seiner Antriebsfeder 108 anlaufende Sektorenring 103 wirkt nun mit seinem Lappen 173 sogleich auf den Auswerfer 155 ein, so daß dieser um seinen Zapfen 153 geschwenkt wird. Bei dieser Schwenkbewegung gegen den Uhrzeigersinn wirkt der Auswerfer 155 mit seiner Brust 171 auf den Stift 165 des Steuerhebels 116 gleichsinnig ein. Damit werden die Zähne der Zahnreihe 126 aus der Bewegungsbahn des Lappens 114 des Sektorenringes 104 geschwenkt, so daß dieser nunmehr im Uhrzeigersinn weiterlaufen kann, bis er mit seinem Mitnehmer 110 den Gehäuseanschlag 112 erreicht. Da die Sektorenringe 103, 104 infolgedessen einen Teil ihrer Ablaufbewegung gemeinsam vollführen, bleiben die Sektoren 107 in der einmal erreichten Öffnungsstellung geöffnet und schließen erst am Ende ihrer Ablaufbewegung.
  • Bei Einstellung der Einstellscheibe 151 auf Automatik (»A«) werden der Umstellhebel 154 und der Zeigerausschwenkhebe1152 mittels der Steuerkurven 160 bzw. 158 so geschwenkt, daß der Auswerfer 155 außer Eingriff mit dem Stift 165 und dem Lappen 172 sowie der Zeigerausschwenkhebel 152 außer Eingriff mit dem Zeiger 129 gelangt. Es sind dann die gleichen Verhältnisse geschaffen, wie in Fig. 4 dargestellt. Der Stift 164 des Steuerhebels 116 ist in dieser Einstellung innerhalb der kulissenförmigen Steuerkurve 159 über den vollen Regelbereich bewegbar.
  • Aus optischen Gründen kann es sich gegebenenfalls als zweckmäßig erweisen, an Stelle normaler Verschlußsektoren solche mit der Form von Irisblendenlamellen zu verwenden. Dadurch läßt sich besser eine angenähert kreisförmige Abblendung über den gesamten Öffnungsbereich erzielen. Die dann verbleibende Restöffnung kann durch eine Zusatzlamelle abgedeckt werden. Die Steuerung dieser Zusatzlamelle kann vorteilhafterweise unter Verwendung von Teilen des eigentlichen Verschlußsektorenantriebs erfolgen. Eine mögliche Anordnung ist in Fig. 7 im geschlossenen Zustand, in Fig. 8 in teilweise geöffnetem Zustand dargestellt. In einem durch die übrigen Teile verdeckten Sektorenring 301 sind mittels Stiften302 Sektoren303 schwenkbar gehalten. Die beispielsweise fünf gleichartigen und gleichartig geführten Sektoren 303 werden in je einem weiteren Punkt mittels Stiften 304 in Nutkurven 305 eines zweiten Sektorenringes 306 geführt. Die Sektoren 303 überdecken einander innerhalb der Verschlußöffnung 307 bis auf ein restliches Bogenfünfeck 308. Zur Abdeckung des Bogenfünfecks 308 dient eine Zusatzlamelle 309, die mittels zweier Stifte 310, 311 gesteuert wird. Der Stift 310 befindet sich im Sektorenring 306, der Stift 311 im Sektorenring 301. Die Zusatzlamelle 309 weist außer der Bohrung für den Stift 310 ein Langloch 312 für den Stift 311 auf und enthält weiterhin eine Aussparung 313 für einen der Stifte 304. Der mit diesem Stift 304 gesteuerte Sektor 303 weist noch eine Aussparung 314 für den Stift 310 auf. Nicht dargestellt wurden in den Fig. 7 und 8 diejenigen Mittel, die für die Bewegung der Sektorenringe 301, 306 zum Öffnen und Schließen der Sektoren 303 einzusetzen sind.
  • Fig. 10 zeigt das Verschlußprinzip nach Fig. 1, jedoch in der Ausführungsform als Spannverschluß. Dabei sind die gleichen Teile mit den gleichen Bezugsziffern wie in Fig.1 bezeichnet; hinzukommende Teile sind weiter fortlaufend beziffert. Gemäß der Ausführungsform nach Fig. 10 ist die Schwinge 14 der Fig. 1 durch einen Spannhebel 41 und einen Auslösehebel 42 ersetzt, welche um gehäusefeste Stifte 43 und 44 zum Spannen bzw. Auslösen in Richtung der Pfeile 45 und 46 geschwenkt werden müssen. Beim Spannen nimmt das eine Ende des Spannhebels 41 über den Stift 12 die beiden Sektorenringe 3, 4' mit. Wenn diese gespannt sind, fällt ein Arm 47 des Auslösehebels 42 hinter einer Nase 48 des Sektorenringes 4 ein. Beim Auslösen des Verschlußvorganges läuft der Verschluß genau wie in der Ausführungsform nach Fig. 1 ab. Dabei entspricht dem Stift 17 der Fig. 1 ein Stift 49 der Fig. 10.
  • In Fig. 11 ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verschlusses mit nur einem von einem Antriebsglied 501 über zwei Koppeln 502 und 503 und eine Schwinge 504 hin- und herbewegbaren Sektorenring 505 gezeigt. Die Koppel 503 weist einen Stift 506 auf, welcher in einem Schlitz 507 der Schwinge 504 einstellbar geführt ist. Die Schwinge 504 ist um einen Zapfen 516 drehbar. Der Stift 506 greift außerdem in einen Schlitz 508 eines Abtasthebels 509 ein, welcher einerseits mit einem Betätigungsschieber 510 und andererseits über eine Kurve 511 mit dem Zeiger 512 eines Belichtungsmessers zusammenwirkt.
  • Beim Auslösen des Betätigungsschiebers 510 wird der Hebel 509 dem Zeiger 512 mit seiner Kurve 511 nachgeführt und dadurch entsprechend der Stellung des Zeigers 512 um seinen Drehpunkt 513 geschwenkt. Dabei führt sein Schlitz 508 den Zapfen 506 entlang dem Schlitz 507 der Schwinge 504, wodurch der Hebelarm der Schwinge 504 und damit die Öffnungsweite der Sektoren 514 sowie auch öffnungszeitpunkt und -dauer gegenüber der Bewegung des Antriebsorgans 501 gemäß der Stellung des Zeigers 512 gesteuert werden. Die Auslösung der Belichtung erfolgt bei diesem Ausführungsbeispiel, einer Anwendung als Spannverschluß, durch einen Auslösehebel 515 über eine Nase 522 des Betätigungsschiebers 510.
  • Reicht bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 die Einstellung des Kurbelgetriebes 502, 503, 504 nicht aus, um bei zunehmender Öffnungsweite die Öffnungszeit genügend zu verlängern, so kann ein am Abtasthebel 509 drehbar gelagerter Massehebel 517 angewendet werden. Er steht unter der Wirkung einer Feder 518 und hat einen gehäusefesten Anschlag 519. Bei der Einstellung des Abtasthebels 509 wird eine Kante 520 des Massehebels 517 mehr oder weniger weit in den Ablaufweg eines Zapfens 521 der Schwinge 504 gestellt, so daß bei großen öffnungsweiten der Massehebel 517 den Verschlußablauf durch seine Trägheit mehr verzögert als bei kleinen Öffnungen, und zwar in funktioneller Abhängigkeit von der erreichten öffnungsweite.

Claims (17)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fotografischer Blendenverschluß, bei welchem die zum öffnen und Schließen dienenden Verschlußsektoren gleichzeitig die Funktion der Blendenlamellen übernehmen, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind zur funktionellen gegenseitigen Beeinflussung von Blende und Belichtungszeit, derart, daß bei steigenden Belichtungswerten sowohl die öffnungsweite der Verschlußsektoren als auch ihre Öffnungszeit in Abhängigkeit voneinander vermindert werden.
  2. 2. Fotografischer Blendenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den funktionellen Zusammenhang zwischen Öffnungsweite und Öffnungszeit bewirkenden Mittel einstellbare Hebel (26, 23) sind.
  3. 3. Fotografischer Blendenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den funktionellen Zusammenhang zwischen öffnungsweite und Öffnungszeit bewirkenden Mittel einstellbare Kurbelgetriebe (502, 503, 504) sind.
  4. 4. Fotografischer Blendenverschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Belichtungswert eine bestimmte Verschlußeinstellung, d. h. eine bestimmte Öffnungsweite und eine durch die den funktionellen Zusammenhang bewirkenden Mittel zugehörige Öffnungszeit, eindeutig zugeordnet ist.
  5. 5. Fotografischer Blendenverschluß mit zwei im Verschlußgehäuse drehbaren, unter Federwirkung stehenden, zum öffnen und Schließen der Sektoren gleichsinnig bewegten Sektorenringen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen im Ablaufweg des ersten Sektorenringes (4) einstellbar angeordneten Steuerhebel (25), welcher durch seine Stellung die öffnungsweite bestimmt und beim Auftreffen des ersten Sektorenringes (4) derart schwenkbar ist, daß der erste Sektorenring (4) in dieser Stellung blockiert und der zweite Sektorenring (3) zur Ablaufbewegung zwecks Schließens des Verschlusses freigegeben wird.
  6. 6. Fotografischer Blendenverschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Ablauf des ersten Sektorenringes (4) bis zu der durch den Steuerhebel (25) eingestellten Öffnung der erste Sektorenring (4) mittels der noch in der Antriebsfeder (9) verbleibenden, je nach dieser Öffnung verschieden großen Energie den Sperrhebel (23) für den zweiten Sektorenring (3) verschieden schnell aushebt.
  7. 7. Fotografischer Blendenverschluß nach Anspruch 5 oder einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (25) an dem schwenkbaren Sperrhebel (23) für den zweiten Sektorenring (3) derart drehbar und exzentrisch gelagert ist, daß beim Auftreffen des ersten Sektorenringes (4) auf seine Kurve (26) ein Drehmoment auf den Sperrhebel (23) ausgeübt wird, so daß dieser den zweiten Sektorenring (3) freigibt und andererseits der erste Sektorenring (4) an der Kurve (26) blockiert wird. B.
  8. Fotografischer Blendenverschluß nach Anspruch 5 oder einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurve (26) des Steuerhebels (25) als Stufenkurve ausgebildet ist, wobei jedem Belichtungswert oder Teilen davon eine bestimmte Stufe, welche in den Ablaufweg eines Lappens (13) des ersten Sektorenringes (4) einschwenkbar ist, zugeordnet ist.
  9. 9. Fotografischer Blendenverschluß nach Anspruch 5 oder einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein nach einer Skala, vorzugsweise einer Belichtungswertskala, über eine Kurve (34) einer Einstellscheibe einstellbarer Abtasthebel (29) mit dem Steuerhebel (25) derart im Eingriff ist, daß bei seiner Schwenkung eine entsprechende Stufe der Stufenkurve (26) in den Ablaufweg des ersten Sektorenringes (4) gestellt wird.
  10. 10. Fotografischer Blendenverschluß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtasthebel (29) erst zu Beginn der Betätigung eines Betätigungshebels (15) unter der Wirkung einer Feder (35) die Kurve (34). abtastet, dabei den Steuerhebel (25) einstellt und nach Verschlußablauf durch einen Zapfen (17) des Betätigungshebels (15) in seine Ausgangslage zurückstellbar ist.
  11. 11. Fotografischer Blendenverschluß nach Anspruch 5 oder einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (116) eine weitere Stufenkurve (127) aufweist, welche durch den Betätigungsschieber (115) zum Abtasten eines Zeigers (129) eines Belichtungsmessers freigegeben wird und dabei die Stufenkurve (126) in den Ablaufweg des ersten Sektorenringes (104) einstellt.
  12. 12. Fotografischer Blendenverschluß nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß für Blitzlichtaufnahmen eine Blendeneinstellscheibe (151) vorgesehen ist, durch welche über einen Hebel (152) die automatische Belichtungsmesserabtastung ausschaltbar und über eine Kurve (159) die Stufenkurve (126) entsprechend der gewünschten Öffnungsweite einstellbar ist.
  13. 13. Fotografischer Blendenverschluß nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß weitere, mit der Einstellscheibe (151) zusammenwirkende Hebel (l.54, 155) vorgesehen sind, durch welche bei Blitzlichtaufnahmen zur Erzielung der erforderlichen Öffnungszeit nach Erreichung der gewünschten Öffnungsweite eine vorübergehende gleichzeitige Bewegung beider Sektorenringe (103, 104) bewirkt wird.
  14. 14. Fotografischer Blendenverschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sektoren (305) ähnlich den Lamellen einer Irisblende ausgebildet sind und die Restöffnung durch eine zusätzliche Decklamelle (309) abgedeckt wird; welche von den Sektorenringen gesteuert wird.
  15. 15. Fotografischer Blendenverschluß nach Anspruch 1 und 3 mit nur einem durch ein Antriebsorgan über Kurbeln hin- und herbewegten Sektorenring, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Koppeln (502, 503) zwischen Antriebsorgan (501) und Sektorenring (505) angeordnet sind, die durch eine veränderlich einstellbare Schwinge (504) verbunden sind.
  16. 16. Fotografischer Blendenverschluß nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (504) über einen mit dem Betätigungsschieber (510) und dem Zeiger (512) eines Belichtungsmessers zusammenwirkenden Hebel (509) einstellbar ist.
  17. 17. Fotografischer Blendenverschluß nach Anspruch 15 und 16, gekennzeichnet durch einen mit der Schwinge (504) zusammenwirkenden, durch den Hebel- (509) gesteuerten Massehebel (517).
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