CH356988A - Photographisches Kopiergerät - Google Patents

Photographisches Kopiergerät

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CH356988A
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Friedrich Dr Biedermann
Richard Dr Wick
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Agfa Ag
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Description


  Photographisches Kopiergerät    Bei photographischen Kopiergeräten mit einer  photoelektrischen Vorrichtung zur selbsttätigen Re  gelung der Belichtung nach Massgabe der mittleren  Dichte der Kopiervorlage ist es bekannt, verstellbare  Korrekturorgane vorzusehen, durch welche die auto  matisch geregelte Belichtung beeinflusst, beispielsweise  die Belichtungszeit verlängert oder verkürzt werden  kann, wenn in besonderen Fällen die Dichte des bild  wichtigen Teiles der Kopiervorlage von der mittleren  Dichte der Kopiervorlage erheblich abweicht. Das  Korrekturorgan muss in seine Nullage zurückge  stellt oder gegebenenfalls neu eingestellt werden, wenn  die Kopiervorlage gewechselt wird.  



  Es wurde bereits vorgeschlagen, im Kopiergerät  Mittel vorzusehen, welche das Korrekturorgan am  Ende einer jeden Kopierbelichtung selbsttätig in die  Nullage zurückstellen. Dies ist jedoch mit dem Nach  teil verbunden, dass das Korrekturorgan auch dann  vor jeder Kopierbelichtung neu eingestellt werden  muss, wenn von einem Negativ mehrere unter sich  gleiche Kopien angefertigt werden sollen und daher  das Ausmass der Korrektur für eine Reihe von Kopier  belichtungen unverändert bleibt.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein photo  graphisches Kopiergerät, bei dem in Abhängigkeit  vom Wechseln der Kopiervorlage zu betätigende Ein  richtungen vorgesehen sind. Die Erfindung ist da  durch gekennzeichnet,     d'ass    durch eine dieser Einrich  tungen mindestens ein Teil der anderen dieser Ein  richtungen selbsttätig steuerbar ist. Hierdurch lässt  sich eine wesentliche Vereinfachung des Kopierbetrie  bes erzielen. Als steuernde Einrichtung kann bei  spielsweise ein     Aussuchlichtschalter,    eine Negativ  Andruckleiste oder eine     Negativ-Bildbühne    des Ko  piergerätes dienen.

      Vorteilhaft können bei einem Kopiergerät mit  einem einstellbaren Korrekturorgan zur Beeinflussung  der Belichtung Mittel vorgesehen sein, welche das  Korrekturorgan selbsttätig in die Ausgangslage zu  rückstellen und durch eine im Zusammenhang mit  dem Wechsel der Kopiervorlage zu betätigende Ein  richtung steuerbar sind. Die Mittel zur Rückstellung  des Korrekturorgans sind dann zweckmässig durch  Mittel zum Einschalten des     Aussuchlichtes    beein  flussbar. Dies ermöglicht die Anfertigung mehrerer  Kopien von einem Negativ, ohne dass zwischen den  einzelnen Kopierbelichtungen das Korrekturorgan neu  eingestellt werden muss. Beim Wechsel der Kopier  vorlage wird jedoch das Korrekturorgan selbsttätig  in die Nullage zurückgestellt, so dass Fehlbelichtungen  ausgeschlossen sind.  



  Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.    1 zeigt den Kopierrahmen eines photographi  schen Vergrösserungsgerätes in perspektivischer Dar  stellung.  



       Fig.2    zeigt in grösserem Massstab     einen    Quer  schnitt nach der Linie     II-II    in     Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt, ebenfalls in grösserem Massstab, eine  Ansicht in Richtung des Pfeiles A in     Fig.    1 bei  aufgeschnittenem Gehäuse und geschlossenem Ko  pierdeckel.  



       Fig.    4 zeigt die elektrische Schaltungsanordnung.       Fig.    5 zeigt im Querschnitt das zweite Ausfüh  rungsbeispiel.  



       Fig.    6 zeigt die elektrische Schaltungsanordnung  hierzu.  



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.    1 bis 4  ist der gehäuseartig ausgebildete Kopierrahmen 1,  der in üblicher Weise auf die Grundplatte 1 eines  nicht dargestellten Vergrösserungsgerätes     aufsetzbär         ist, mit einem lichtdurchlässigen Einstellschirm 2 ver  sehen, der als Auflage für das Kopierpapier dient.

    Unter dem Einstellschirm 2 ist die Photozelle einer an  sich bekannten und daher nicht dargestellten     Belich-          tungsregelvorrichtung    angeordnet, die von den das  Kopierpapier und den Einstellschirm 2 durchdrin  genden Kopierlichtstrahlen beeinflusst wird und die  Kopierlampe des Vergrösserungsgerätes selbsttätig  abschaltet, sobald eine vorbestimmte     Kopierlicht-          menge    in die Photozelle der Regelvorrichtung gelangt  ist.  



  Auf der Seitenwand 3 des Kopierrahmens 1 be  finden sich zwei Drehknöpfe 4, 5, durch welche je  ein ebenfalls nicht dargestelltes     Potentiometer    im  Stromkreis der     Belichtungsregelvorrichtung    derart  verstellbar ist, dass die selbsttätige Abschaltung der  Kopierlampe nach Einfall einer grösseren oder klei  neren     Kopierlichtmenge    in die Photozelle erfolgt.

   Der  Drehknopf 4 dient hierbei zur Berücksichtigung  der Empfindlichkeit des zur Verwendung kommenden  Kopierpapiers, wogegen der von einer Nullage aus  nach beiden Drehrichtungen verstellbare Drehknopf 5  als Korrekturorgan dient, um in bestimmten Fällen,  in denen die Dichte des bildwichtigen Teiles des zu  kopierenden Negativs von der mittleren Dichte des  gesamten Negativs erheblich abweicht, die auto  matisch geregelte Belichtungszeit zu verlängern oder  zu verkürzen.  



  Der Knopf 5 sitzt starr auf einer drehbar im  Gehäuse gelagerten Welle 6, auf der, wie insbesondere  aus     Fig.    2 hervorgeht, im Innern des Kopierrahmens  1 eine Scheibe 7 befestigt ist, die ein Zahnsegment 8  aufweist. Die Zahnlücken des Segmentes 8 bilden  Rasten, mit denen ein     zahnartiger        Vorsprung    9 in  Eingriff treten kann, der an einem Schwenkhebel 12  sitzt.

   Dieser ist am einen Ende um eine zur Welle 6  parallele Achse 10 schwenkbar und steht unter dem  Einfluss einer an seinem anderen Ende angreifenden       Stellfeder    11, welche die Tendenz hat, den Hebel  12 kraftschlüssig in der in     Fig.    2 dargestellten Sperr  lage zu halten, bei welcher der in eine Rast des Seg  mentes 8 eingreifende Vorsprung 9 die Welle 6 in  der jeweils eingestellten Lage festhält. Der Hebel 12  trägt einen Anker 13 auf, der unter dem Einfluss eines  Elektromagneten 14 steht, der mittels eines     Konsols     15 an der Gehäusewand 3 befestigt ist.  



  Auf der Welle 6 sind zwei Arme 16, 17 lose  drehbar gelagert, welche unter dem Einfluss einer  vorgespannten     Haarnadelfeder    18 an je einem Stift  19 bzw. 20 kraftschlüssig anliegen. Der Stift 19 sitzt  an der Rastscheibe 7, wogegen der Stift 20 gehäuse  fest angeordnet ist. Die Feder 18 hat die Tendenz, den  spitzen Winkel zwischen den beiden Armen 16, 17 zu  verkleinern und dadurch den Drehknopf 5 bei aus  gehobenem Hebel 12 in die Nullage zurückzustellen,  welche dann erreicht ist, wenn die Achse des Stiftes  19 auf der die Achsen der Welle 6 und des Stiftes 20  verbindenden Geraden     liegt.     



  Auf dem Kopierrahmen 1 ist ein Kopierdeckel 21  angeordnet, der in     Fig.    1 nur schematisch dargestellt    ist und mit Masken versehen sein kann. Der Deckel  21 ist auf einer Welle 22 drehbar gelagert, die ihrer  seits in gehäusefesten Lagerböcken 23, 24 drehbar  gelagert ist. Der Deckel 21 steht unter dem Ein  fluss von     Torsionsfedern    26, 27 und kann durch Nie  derdrücken eines in noch näher zu erläuternder Weise  mit der Achse 22 gekuppelten einarmigen Schalt  hebels 25 unter     überwindung    der Gegenkraft der       Federn    26, 27 geschlossen werden.

   Zur Verriegelung  des Kopierdeckels 21 in der Schliesslage ist am  Schaft 28 des Schalthebels 25 ein Vorsprung 29 vor  gesehen, mit welchem ein Sperrhaken 33 zusam  menarbeitet, der an einer um eine Achse 30 drehbaren  und unter dem Einfluss einer Zugfeder 31 stehenden  Wippe 32 sitzt. In der in     Fig.    3 dargestellten Schliess  lage greift der Sperrhaken 33 über den Vorsprung 29  und sichert dadurch den Schalthebel 25 in einer den  Deckel 21 kraftschlüssig geschlossen haltenden Lage  gegen ein unbeabsichtigtes Öffnen.  



  Die     Entriegelung    des Kopierdeckels 21 erfolgt  durch Schwenken der Wippe 32 entgegen dem Dreh  sinn des Uhrzeigers. Diese Schwenkung kann ent  weder von Hand durchgeführt werden, und zwar  durch Niederdrücken einer am freien Ende der Wippe  32 vorgesehenen Taste 34, oder durch Erregen eines  Elektromagneten 35, der im Innern des Kopierrah  mens an einem gehäusefesten Träger 36 befestigt ist  und einen um eine Achse 37 schwenkbaren Anker 38  aufweist. Dieser ist mit einem rückwärtigen Fort  satz 39 versehen, welcher mit einem die Deckplatte  des Kopierrahmens 1 durchsetzenden und in einer  Büchse 40 axial verschiebbaren Stift 41 zusammen  arbeitet, der an die Wippe 32 kraftschlüssig anliegt.

    Wenn der Anker 38 vom Magneten 35 angezogen  wird, schiebt sein     Fortsatz    39 den Stift 41 nach  oben, so dass die Wippe 32 entgegen der Einwir  kung der Feder 31 im     Gegenuhrzeigersinn    um die  Achse 30 geschwenkt und der Schalthebel 25 entrie  gelt wird. Der Kopierdeckel 21 wird dann unter Hoch  schwenken des Schalthebels 25 durch die Federn 26,  27 selbsttätig geöffnet.  



  Mit dem Kopierdeckel 21 ist der Schalthebel 25  derart elastisch gekuppelt, dass er über die durch  die Schliessstellung des Kopierdeckels 21     bestimmte,     in     Fig.    3 dargestellte Zwischenstellung hinaus weiter  nach unten geschwenkt werden kann, wobei ein an  seinem Schaft 28 sitzender Vorsprung 42 einen  Druckschalter 43 betätigt, durch den die     Belichtungs-          regelvorrichtung    einschaltbar und die Belichtung aus  lösbar ist.  



  An der den Drehknöpfen 4, 5 benachbarten  Stirnwand des Kopierrahmens 1 ist ferner ein Schal  ter 44 vorgesehen, der zum Ein- und Ausschalten  des     Aussuchlichtes    der Kopiervorrichtung dient. Als  Lichtquelle zur Erzeugung des     Aussuchlichtes    dient  die Kopierlampe selbst. Diese ist in     Fig.    4 mit 45  bezeichnet. Sie ist über Leitungen 46, 47 an das  Wechselstromnetz angeschlossen und weist in ihrem  Stromkreis in Reihe einen Umschalter 48, einen     Aus-          suchlichtschalter    44 sowie einen Widerstand 49 auf.      Parallel zur Kopierlampe 45 und zum Umschalter  48 ist ein Relais 50 geschaltet.  



  Ferner ist an die Leitungen 46, 47 unter Zwi  schenschaltung einer     Gleichrichteranordnung    51, der  ein     Glättungskondensator    51a zugeordnet ist, der  Elektromagnet 14 für die in     Fig.    2 dargestellte       Korrekturrückstellvorrichtung    angeschlossen. Der  Magnet 14 ist mit einem Kondensator 52 und einem  vom Relais 50 gesteuerten Umschalter 50a in Reihe  geschaltet. Durch den Umschalter 50a ist ein Wi  derstand 53 an den Kondensator 52     anschaltbar.     



  An der     Gleichrichteranordnung    51 liegt ferner der  in     Fig.3    dargestellte Elektromagnet 35, der zum  Öffnen des Kopierdeckels 21 dient. Der Magnet 35  liegt in Reihe mit einem ebenfalls vom Relais 50  gesteuerten Umschalter 50b sowie mit einem Kon  densator 54 und einem Umschalter 55, durch den  ein Widerstand 56 an den Kondensator 54 an  schaltbar ist. Ein weiterer Widerstand 57 ist durch  den Umschalter 50b an den Magnet 35 und den Kon  densator 54     anschaltbar.     



  Parallel zur Kopierlampe 45 ist noch eine Dun  kelkammerlampe 58 mit ihrem Schalter 59 geschaltet.  Die Schalter 48, 55, 59 werden gemeinsam durch ein  Relais der nicht dargestellten     Belichtungsregelvorrich-          tung    gesteuert.  



  Nach Abschluss eines     Kopierbelichtungsvorganges     nehmen die beweglichen Teile der Kopiervorrichtung  einschliesslich der elektrischen Schalter die aus     Fig.    1,  2 und 4 ersichtliche Ausgangslage ein, wobei vom  vorangegangenen Kopiervorgang her der     Korrektur-          Drehknopf    5 eine gewisse von der Nullstellung ab  weichende Einstellung einnimmt und in dieser Stel  lung durch den Rasthebel 12 festgehalten wird.

   Soll  nun ein neues Negativ kopiert werden, so wird nach  Entnahme eines etwa noch vom vorangegangenen Ko  piervorgang verbliebenen Negativs und Einlegen des  neuen     Negativs    in die     Negativ-Bildbühne    des Ver  grösserungsgerätes der Kopierdeckel 21 durch Nieder  drücken des Schalthebels 25 geschlossen und durch  den Sperrhaken 33 in der Schliessstellung selbsttätig  verriegelt. Zur Betrachtung des neu eingelegten     Nega-          tivs    wird durch Schliessen des Schalters 44 das     Aus-          suchlicht    eingeschaltet, das heisst also die Kopierlampe  45, die im Hinblick auf den im Stromkreis     liegenden     Widerstand 49 mit herabgesetzter Spannung brennt.

    Mit dem Einschalten des     Aussuchlichtes    wird zugleich  das Relais 50 erregt, das die Schalter 50a, 50b aus  der in     Fig.    4 dargestellten Lage nach links umlegt.  Dadurch lädt sich der Kondensator 52 auf und bringt  den Magneten 14 kurzzeitig zum Ansprechen, so dass  der Hebel 12 aus der Rast im Zahnsegment 8 der  Rastscheibe 7 ebenfalls kurzzeitig ausgehoben und der  Drehknopf 5 durch die Feder 18 in die Nullage zu  rückgestellt wird.  



  Daraufhin kann der     Korrektur-Drehknopf    5 nach  Bedarf erneut     eingestellt    und entsprechend der Dichte  verteilung des neu eingelegten Negativs eingestellt  werden. Da wegen der noch andauernden     Wiederauf-          ladung    des Kondensators 52 der Anker 38 des Ma-         gneten    14 in der abgefallenen Lage verbleibt, wird die  Welle 6 in der Einstellage des Korrekturorgans 5  durch den Rasthebel 12 festgehalten. Der Konden  sator 54 hat sich infolge der vorerwähnten Umlegung  des Schalters 50b über den     Magneten    35 und den  Widerstand 57 entladen. Der Widerstand 57 ist jedoch  so gross, dass dabei der Magnet 35 nicht anspricht,  sein Anker 38 also nicht angezogen wird.  



       Beim    Ausschalten des.     Aussuchlichtes    durch Zu  rückstellen des Schalters 44     in    die aus     Fig.    1 und 4  ersichtliche Ruhelage wird das Relais. 50 stromlos,  die Schalter 50a, 50b kehren in ihre in     Fig.    4 dar  gestellte Ausgangslage zurück. Dadurch wird der  Kondensator 52 über den Widerstand 53 entladen,  während der Kondensator 54 über den Magneten  35 erneut aufgeladen wird und alsdann den Magneten  35 kurzzeitig zum Ansprechen bringt, so dass der An  ker 3 8 angezogen, der Schalthebel 25 entriegelt und  der Kopierdeckel 21 selbsttätig     geöffnet        wird.     



       Daraufhin    wird das Kopierpapier auf den     Ein-          stellschirm    2 aufgelegt und der Kopierdeckel 21  erneut geschlossen, wobei durch     vollständiges    Nieder  drücken des Schalthebels 25 über den Vorsprung 42  und den Druckschalter 43 die     Belichtungsregelvor-          richtung        eingeschaltet    und die Kopierbelichtung aus  gelöst wird.

   Die Schalter 48, 55, 59 werden darauf  hin durch ein Relais der     Belichtungsregelvorrichtung     nach links umgestellt, so dass das     Dunkelkammerlicht     58 abgeschaltet und die Kopierlampe 45 ohne Zwi  schenschaltung des Widerstandes 49 eingeschaltet  wird, während der Kondensator 54 über den Wider  stand 56 entladen wird. Am Ende des durch die       Belichtungsregelvorrichtung    selbsttätig gesteuerten  Schaltzeitablaufs werden die Schalter 48, 55, 59  selbsttätig in die Ruhelage zurückgestellt, wobei der  Kondensator 54 über den Magneten 35 erneut auf  geladen und der Magnet 35 erneut kurzzeitig erregt  wird, wodurch der Kopierdeckel 21 wieder selbst  tätig geöffnet wird.

   Da dabei der Drehknopf 5 nicht  in die Nullage     zurückverstellt    wird, können vom ein  gelegten Negativ weitere Kopien bei unveränderter  Korrektureinstellung angefertigt werden. Erst beim  Wechseln der Kopiervorlage, welches die erneute  Einschaltung des     Aussuchlichtes    bedingt, wird der       Korrektur-Drehknopf    5 selbsttätig in die Nullage zu  rückverstellt.  



  Das Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    5 und 6  unterscheidet sich vom vorstehend behandelten da  durch, dass ein Kontaktkopiergerät vorgesehen ist, bei  dem die Einrichtung zur Rückstellung des     Korrektur-          Drehknopfes    5 beim Wechsel der Kopiervorlage  anstatt durch den     Aussuchlichtschalter    durch eine ab  hebbare     Negativ-Andruckleiste    gesteuert ist.  



  Gemäss     Fig.    5 weist das Gerät eine Tischplatte  81 auf, auf der ein Gehäuse 82 montiert ist. In die  sem befindet sich eine Kopierlampe 60, die in einem  schrägliegenden Lichtschacht 61 angeordnet     ist.    Die  ser ist am oberen Ende durch eine als Auflage für das  Kopierpapier und das zu kopierende Negativ 62     ber          stimmte    lichtdurchlässige Platte 63 abgeschlossen.      Über der Platte     63    befindet sich ein schwenkbarer  Kopierdeckel 64, der die Photozelle einer     Belichtungs-          regelvorrichtung    enthalten kann.

   Am unteren Rand  der Platte 63 ist eine federnde     Negativ-Andruckleiste     65 angeordnet, welche an einem um eine gehäuse  feste Achse 66 schwenkbaren Träger 67 befestigt  ist. Dieser ist     mittels    eines Zapfens 68 gelenkig mit  einer Kupplungsstange 70 verbunden, welche     andern-          ends    mittels eines Zapfens 69 am einen     Hebelarm    72  eines     Winkelhebels        angreift.    Der Winkelhebel ist um  eine Achse 71 an einem auf dem Tisch 81 sitzenden  Lagerbock schwenkbar gelagert.

   Am anderen Hebel  arm 77 ist eine Schubstange 73     angelenkt,    deren nicht  dargestellter anderer     Endteil    mit einem Fusshebel ge  kuppelt ist. Die Schubstange 73 weist eine Rast 78  auf, in welche das eine Ende einer     Arretierfeder    79,  die auf der Tischplatte befestigt ist, einrastet, wenn die  Schubstange 73 durch Betätigung des     Fusshebels    um  ein zum Lösen der     Negativdruckleiste    bestimmtes  Ausmass nach unten bewegt wird. Über der An  druckleiste 65 und ihrem Träger 67 befindet sich eine  um eine Achse 74 schwenkbar gelagerte Anschlag  leiste 75 für das Kopierpapier.

   An der Stirnwand  des Gehäuses 82 ist wieder der     Korrektur-Drehknopf     5 angeordnet, dessen nicht dargestellte     Rückstell-          einrichtung,    wie vorgehend an Hand der     Fig.    2 er  läutert, ausgebildet ist.  



  Zur Erregung des dort erwähnten Magneten 14  der     Rückstelleinrichtung    ist in diesem Fall gemäss       Fig.    6 ein     Drucktastenschalter    76 vorgesehen, der im  Stromkreis des Magneten 14 liegt. Der Schalter 76  liegt derart in der Bewegungsbahn des freien     Endteils     des Hebelarms 77 des Winkelhebels, dass er zwang  läufig geschlossen wird, wenn die Schubstange 73 über  das zum Anheben der     Negativ-Andruckleiste    65 be  stimmte Ausmass nach unten bewegt wird, dass die  Raste 78 der Schubstange 73 an der Rastfeder 79  unter Überwindung ihrer     Hemmkraft        vorbeibewegt     wird.

   Falls beim Negativwechsel die Einstellung des       Korrektur-Drehknopfes.    5     unverändert    bleiben soll,  wird die Schubstange 73 nur so weit nach unten be  wegt, bis die Rastfeder 79 in die Raste 78 einfällt.  In dieser Stellung der Schubstange 73 wird der Schal  ter 76 durch den Arm 77 des     Winkelhebels    nicht  betätigt. Zur Abschaltung der gesamten     Rückstell-          einrichtung    für das Korrekturorgan ist     im    Stromkreis  des Magneten 14 ein weiterer, normalerweise ge  schlossener Schalter 80 vorgesehen     (Fig.    6).  



  Zur Steuerung der Schalter 50a, 50b     (Fig.4)     bzw. 76     (Fig.    5 und 6) können anstelle des     Aussuch-          lichtschalters    44 bzw. der     Negativ-Andruckleiste    65  auch andere Mittel des Kopiergerätes dienen, die beim  Wechseln der Kopiervorlage betätigt werden müssen,  beispielsweise ein bewegliches Teil der     Negativ-Bild-          bühne    von     Vergrösserungsgeräten.     



  Selbstverständlich können die     Korrektureinstell-          einrichtung    5 und     ihre    aus     Fig.    2 ersichtliche Rück  stelleinrichtung anstatt direkt am Kopierrahmen 1  oder     Kopiergerätgehäuse    82 auch an einem zusätz-         lichen    Gehäuse angeordnet sein, das beispielsweise  Teile der     Belichtungsregeleinrichtung    enthält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographisches Kopiergerät mit in Abhängig keit vom Wechseln der Kopiervorlage zu betätigen- den Einrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine dieser Einrichtungen mindestens ein Teil der anderen dieser Einrichtungen selbsttätig steuer bar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kopiergerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass es einen Aussuchlichtschalter (14) aufweist, durch den Mittel beeinflussbar sind, durch welche andere im Zusammenhang mit dem Wechsel der Kopiervorlage zu betätigende Einrichtungen steuer bar sind. 2.
    Kopiergerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass es eine abhebbare Negativ-An- druckleiste aufweist, durch die Mittel beeinflussbar sind, durch welche andere, im Zusammenhang mit dem Wechsel der Kopiervorlage zu betätigende Ein richtungen steuerbar sind. 3. Kopiergerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass es eine Negativ-Bildbühne auf weist, die einen beweglichen Teil aufweist, durch den Mittel beeinflussbar sind, durch welche andere im Zusammenhang mit dem Wechsel der Kopiervorlage zu betätigende Einrichtungen steuerbar sind. 4.
    Kopiergerät nach Patentanspruch, mit einem einstellbaren Korrekturorgan zur Beeinflussung der Belichtung, gekennzeichnet durch das Korrekturorgan (5) selbsttätig in die Ausgangslage zurückstellende Mittel, welche durch eine im Zusammenhang mit dem Wechsel der Kopiervorlage zu betätigende Ein richtung steuerbar sind. 5. Kopiergerät nach den Unteransprüchen 1 und 4, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass die selbsttätige Rückstellung des Korrekturorgans (5) vom Einschalten des Aussuchlichtes abhängig ist. 6.
    Kopiergerät nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass es einen zur Zurückstellung des Korrekturorgans bestimmten Elektromagneten (14) aufweist, welcher durch einen Schalter (50a) ein schaltbar ist, der durch ein im Stromkreis des Aus- suchlichtschalters (44) liegendes Relais (50) gesteuert ist. 7. Kopiergerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Kopierdeckel (21) und eine diesen beim Abschalten des Aussuchlichtes selbsttätig öffnende Einrichtung aufweist. B.
    Kopiergerät nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Öffnen des Kopierdeckels (21) einen Elektromagneten (35) auf weist, der durch einen Schalter (50b) einschaltbar ist, welcher durch ein im Stromkreis des Aussuchlicht- schalters (44) liegendes Relais (50) gesteuert ist. 9. Kopiergerät nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet (35) durch einen weiteren, am Ende einer Kopierbelichtung zu schliessenden Schalter (55) einschaltbar ist. 10.
    Kopiergerät nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet (35) mit einem Anker (30) versehen ist, der eine den Kopier deckel (21) in der Schliessstellung verriegelnde Ein richtung (32, 33) steuert, welche wahlweise durch Handbetätigung auslösbar ist. 11. Kopiergerät nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet (35) mit sei nem Anker (38) im Innern eines gehäuseartig aus gebildeten Kopierrahmens (1) angeordnet ist und d'ass zwischen diesem Anker (38) und der auf dem Ko pierrahmen (1) angeordneten Verriegelungseinrich- tung (32, 33) ein die Gehäusewandung des Kopier rahmens (1) durchsetzendes übertragungsmittel (41) angeordnet ist. 12.
    Kopiergerät nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (32, 33) des um eine Schwenkachse (22) klappbar gelager ten Kopierdeckels (21) mit einem auf dieser Schwenk achse (22) angeordneten Organ (25) zusammen arbeitet. 13. Kopiergerät nach Unteranspruch 12, gekenn zeichnet durch eine solche Ausbildung, dass die Ver- riegelungseinrichtung (32, 33) mit einem Schalthebel (25) zur Handbetätigung des Kopierdeckels (21) zu sammenarbeitet. 14.
    Kopiergerät nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, d'ass der Kopierdeckel-Schalthebel (25) zugleich zur Betätigung des die Kopierbelich tung auslösenden Schalters (43) eingerichtet ist.
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