DE309960C - - Google Patents

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DE309960C
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Germany
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ball
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DENDAT309960D
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Publication of DE309960C publication Critical patent/DE309960C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed
    • H01H43/24Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a non-rotatable moving part
    • H01H43/28Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a non-rotatable moving part the actuation being produced by a part, the speed of which is controlled by fluid-pressure means, e.g. by piston and cylinder

Landscapes

  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)
  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 309960 KLASSE 57c. GRUPPE
JENS DRAGSBO in KOLDING, Dänemark.
Kopiervorrichtung, Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. März 1917 ab.
Es ist schon eine Kopiervorrichtung bekannt, bei welcher der Stromkreis einer elektrischen Lampe durch Aufblasen eines Gummi balles geschlossen wird, wenn man den Deckel der Kopiervorrichtung schließt, worauf die Belichtung so lange dauert, bis die Luft wieder aus dem Ball entwichen ist, Während bei dieser aber die Luft mittels eines an dem Anker eines Solenoids befestigten Kolbens in den Ball gepreßt wird, geschieht dies gemäß der Erfindung durch einen vom Deckel der Kopiervorrichtung nach dessen Schließen zusammengedrückten Ball, so daß außer der für die Lampe notwendigen elektrischen Anlage keine elektrische Vorrichtung nötig ist und auch Strom nur für die Lampe selbst verbraucht wird. Das Schließen des Stromes , im richtigen Augenblick kann dadurch stattfinden, daß ein den Ball beeinflussender Arm erst dann freigegeben wird, wenn der Deckel des Kopierrahmens völlig geschlossen ist. Die Belichtungsdauer läßt sich dadurch beliebig regeln, daß ein Schlitten je nachdem eine größere oder kleinere Anzahl von Löchern abdeckt, die das Entweichen der Luft aus dem Ball und dem die Bälle verbindenden Schlauch j entweichen lassen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Kopierrvorichtung von der Seite gesehen, -
Fig. 2 den Luftschlauch in größerem Maßstab von oben gesehen, und
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Luftschlauch.
In Fig. ι ist α der Kopierrahmen, in welchen die photographische Platte b (Negativ) wie gewöhnlich eingelegt wird. Der Deckel c des Rahmens wird, wenn er nicht mittels des Griffes e niedergedrückt wird, in der gezeigten geöffneten Stellung von einer in einem festen Arm f angebrachten Feder d gehalten. An der Seite des Deckels c ist ein Vorsprung g angebracht, der/ wenn der Deckel geschlossen wird, eine Feder h spannt, die einen um einen Stift i drehbaren Arm j, beeinflußt, der mittels einer um den Stift i gelegten Feder in der in Fig. 1 gezeigten Stellung gehalten wird. In dieser Stellung ruht das freie Ende des Armes j auf einem Ansatz eines um einen Stift k drehbaren Hebels m, der durch eine Feder η in der in Fig. 1 gezeigten Stellung gehalten wird. Das freie Ende des Hebels m ist schräg abgeschnitten und wirkt mit einem Vorsprung 0 an der Seite des Deckels c derart zusammen, daß der Hebel genau im Augenblick, wo der Deckel völlig geschlossen ist, so viel gedreht ist, daß sein Ansatz den Arm ji freigibt.
Unter dem Arm j. ist ein Luftschlauch p angebracht, der an einem Ende mit einem kugelförmigen Ball q, am anderen Ende mit einem flächen Ball r versehen ist. Dieser letztere ist unter einem normal offenen Kontakt s, t, der in einer von der Stromquelle u zu der Glühlampe ν führenden Leitung w eingeschaltet ist. Der Schlauch p ist mit einer Vorrichtung zur Regelung der Luft entweichung versehen. Dieselbe besteht in der gezeigten Ausführungsform aus einem Schieber 2, der auf dem Schlauch eingeschoben ist und der nach seiner Stellung mehrere oder wenigere
der Löcher (3, Fig. 3) im Schlauch überdeckt, so daß die Luftentweichung vom Schlauch mehr oder weniger schnell geschieht.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Die Platte b wird in den Rahmen eingelegt und die Postkarte über der Platte angebracht. Dann schließt man mittels eines Druckes auf dem Griffe den Deckel c, der während seiner Drehung mittels des Vorsprunges g die Feder h spannt. Genau im Augenblick, wo der Deckel völlig geschlossen ist, gibt der durch den Stift 0 gedrehte Hebel m den Arm / frei, so daß derselbe unter Beeinflussung der gespannten Feder h gegen den Ball q des Schlauches p prellt und denselben zusammendrückt. Folglich wird die aus dem Ball q ausgetriebene Luft in den flachen Ball r eingedrückt, so daß derselbe sich erweitert und den Kontakt s, t schließt. Wenn dies geschieht, wird der Strom durch die Glühlampe ν geschlossen und die Platte b im Kopierrahmen beleuchtet. Die Beleuchtung dauert so lange, bis die Luftmenge im Ball r durch die Löcher 3 des Schlauches so ,viel vermindert ist, daß der Kontakt s, t abgebrochen wird. Die Länge der Belichtungsdauer kann mittels des Schiebers 2 geregelt werden.
Nach beendeter Belichtung gibt man den Deckel c frei, wonach die Feder β denselben öffnet. Wenn dies geschieht, nehmen die Teile m, j und h selbsttätig wieder die in Fig. ι gezeigten Stellungen ein. An einer Stelle ist die Vorrichtung mit einem kleinen gelben Fenster versehen, durch welches man sehen kann, wenn die Lampe erlischt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Kopiervorrichtung, deren elektrische ' Lampe beim Schließen des Deckels eingeschaltet wird und so lange brennt, bis die Luft wieder aus einem den elektrischen Kontakt beeinflussenden Ball entweicht, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (c) mittels eines federnden Armes (j) einen Ball (q) beeinflußt, so daß die in ihm befindliche Luft in den am anderen Ende des mit Löchern (3) versehenen Schlauches (P) befindlichen Ball (r) gepreßt wird.
2. Kopiervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mit Schräg- ■■ fläche versehenen Hebel (m), der von einem Stift (0) am Rahmen (a), entgegen der Wirkung einer Feder, derart gedreht wird, daß er den Arm (J) in dem Augenblick freigibt, wenn der Deckel (c) völlig geschlossen ist.
3. Kopiervorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen auf dem Luftschlauch (j>) angeordneten Schlitten (2), der derart verschoben werden kann, daß er mehr oder weniger der Löcher (3) abdeckt, so daß dadurch die Luftentweichungsgeschwindigkeit beliebig geregelt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111019B (de) * 1957-02-07 1961-07-13 Agfa Ag Fotografisches Kopiergeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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