DE276459C - - Google Patents

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DE276459C
DE276459C DENDAT276459D DE276459DA DE276459C DE 276459 C DE276459 C DE 276459C DE NDAT276459 D DENDAT276459 D DE NDAT276459D DE 276459D A DE276459D A DE 276459DA DE 276459 C DE276459 C DE 276459C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/58Means for varying duration of "open" period of shutter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
.-.- - M 276459 KLASSE 57«. GRUPPE
E. COLARDEAU und J. RICHARD in PARIS.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die an pholographischeh Apparaten angebracht werden und das Auslösen des Verschlusses nach Ablauf einer im voraus einstellbaren Zeit selbsttätig bewirken kann.
Von den bekannten Einrichtungen ähnlicher Art unterscheidet sich die neue Vorrichtung in der Hauptsache durch das neuartige Schaltwerk, bei dem durch die gemeinsame Spannbewegung zweier konzentrisch verstellbarer Hebel sowohl eine Uhrwerksfeder, welche den Ablauf der ganzen Vorrichtung regelt, wie auch eine Arbeitsfeder, welche die zum Steuern des Verschlusses notwendigen Druckstöße gibt, gleichzeitig gespannt werden.' Beide Hebel steuern in gemeinsamer, durch das Uhrwerk bewirkten Arbeitsbewegung die Drehung einer Daumenscheibe, die unter der
. Wirkung der Arbeitsfeder steht und mittels
ao zweier daumenartiger Ansätze den. Auslöshebel des photographischen Apparates zweimal hintereinander niederdrückt.
Wie bei bekannten Einrichtungen dieser Art kann auch bei der neuen Vorrichtung das öffnen und Schließen des Apparatverschlusses durch sichtbare Zeichen kenntlich gemacht werden. Ferner läßt sich die Belichtungsdauer beliebig einstellen, so daß die Vorrichtung sowohl für Zeit- wie für Momentaufnahmen benutzt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die auf einem photographischen Apparat angebrachte Vorrichtung im Aufriß, Fig. 2 die dazugehörige Seitenansicht.
Fig. 3 einen Grundriß mit Schnitt A-A nach Fig. i,
Fig. 4 eine Ansicht wie Fig. 1 mit geöff- ' netem ersten Signalfähnchen, Fig. 5 den dazugehörigen Grundriß.
Fig..6 zeigt die gegenseitige Stellung der ■ einzelnen Teile während des öffnens des Ver- . Schlusses.
Fig. 7 zeigt das aufgeklappte zweite Signalfähnchen
Fig. 8 ist ein Schnitt B-B der Fig. 5 und zeigt- die innere Einrichtung in der Stellung nach Fig. 1. .
Fig. 9 und 10 sind ähnliche Schnitte, die die Stellung der Teile nach Fig. 6 zeigen.
Fig. 11 bezieht sich auf Stellung nach Fig. 7.
Das ganze Schaltwerk ist in einem Gehäuse α untergebracht, das in beliebiger Weise über dem Auslösehebel eines photographischen Apparates angebracht werden kann.
Der Haupt- oder Spannhebel e der Vor- , · richtung ist auf der Achse e1 drehbar ange-. ordnet und kann zum Spannen aus der Stellung II (Fig. 7) in die Stellung I (Fig. 1) gedreht werden. Bei dieser Bewegung des Hebels e wird die Uhrwerksfeder t2 gespannt, die das Bestreben hat, den Hebel wieder in die Stellung II zurückzudrücken. Diese Rückbewegung wird durch ein Uhrwerksgetriebe oder, ein Hemmwerk geregelt. Zu diesem Zwecke trägt der Hebel eine Sperrklinke *, . .' die in ein auf der Achs el drehbares Sperrrad t1 eingreifen kann. Bei der Spannbewegung des Hebels gleitet die Sperrklinke über
^die Zähne des Sperrades wirkungslos hinweg, während sie bei der Rückbewegung des Hebels in die Zahnung eingreift, das Sperrad mitnimmt und damit das Gangwerk des Uhrwerks in Bewegung setzt, sobald dies durch Verschiebung des Riegelknopfes i3 freigegeben ist. Der Hebel e kann sich also nur mit einer durch das Gangwerk bestimmten mäßigen Geschwindigkeit in die Anfangslage (II)
to zurückbewegen.
Auf derselben Achse e1 ist ferner ein Stellhebel f konachsial zu dem Spannhebel e angeordnet, der mittels der Klemmschraube fl mit dem Hebel c fest verbunden werden kann. Das äußere Ende f3 dieses Hebels f ist als Zeiger ausgebildet, der auf einer am Hebel e angeordneten Skala e3 die gegenseitige Winkelstellung der beiden Hebel angibt.
Im gekuppelten Zustande vollführen also beide Hebel e und f eine gemeinsame Bewegung.
Der Hebel e steht mittels eines kulissenartigen Gliedes p, das über den am Hebel e • 25 angebrachten Stein q gleiten kann, mit einer Kurbel 0 in Verbindung, die an dem freien Ende einer Achse Is aufgekeilt ist. Auf dieser Achse I3 ist ferner eine mit Nocken mx und m2 versehene Sperrscheibe m und eine mit Daumen I1 und P versehene Daumenscheibe /, in derem Innern eine Spiralfeder I* (Fig. 8) untergebracht ist, aufgekeilt. Der Schlitz der Kulisse p ist so bemessen, daß gegen Ende der Spannbewegung des Hebels e die Kurbei 0 mitgedreht wird; damit werden auch die Scheiben I und m unter Spannung der Feder I* in Arbeitsstellung gebracht. In dieser Stellung werden sie durch einen Sperrhaken η gehalten, der um den Zapfen n1 drehbar ist und unter der Wirkung der Feder «2 entweder hinter den Nocken m1 oder m2 der Sperrscheibe m greifen kann. Der Hebel β trägt einen Anschlagstift g und der Hebel f einen solchen Stift h (Fig. 5 und 8), die nacheinander bei der Drehung der Hebel e und f gegen Ansätze n3 und w4 des Hakens η drücken und dadurch diesen in bestimmten Zeitabständen anheben. Da der Winkelabstand der Stifte g und h von der gegenseitigen Einstellung der Hebel e und f abhängt, kann also auch die Zeit von dem ersten Anheben des Sperrhakens η bis zum zweiten durch die gegenseitige Hebelstellung vorher bestimmt werden.
Die beiden Daumen I1 und /2 drücken bei der Drehung der Daumenscheibe nacheinander dan Kudo piner Blitttfeder /i' nififlnr, nn der "1In 'Drücker /.' angebracht IaI-.' I)Ie gauze Vorrichtung kann mittels eines Vcrricgelbareii Bajonettverschlusses r, r1, r2, r9, s, s1 derart an einem photographischen Apparat angebracht ' werden, daß der Drücker k gerade über den Auslösehebel / des Objektivverschlusses zu liegen kommt.
Durch Drehung der Daumenscheibe I wird 65 ' der Auslösehebel / zweimal nacheinander mittels des Drückers k niedergedrückt. Ähnlich wie bei bekannten Vorrichtungen dieser Art besitzt auch die neue Vorrichtung eine Einrichtung, die den Beginn und den Schluß der Aufnahme anzeigt. Hierzu werden zwei Fähnchen b und c verwendet, die unter Federwirkung um die Achse d drehbar angeordnet sind und von Steuernasen ea und /"a der Hebel e und f bei Drehung dieser Hebel nacheinander freigegeben werden.
Die Wirkungsweise der am Apparat befestigten Vorrichtung ist folgende:
Man löst die Klemmschraube f1 und verstellt den Hebel f auf dem Hebel e derart, daß der Zeiger f3 auf die der gewünschten Belichtungszeit entsprechende Ziffer der Skala c3 hinzeigt. Die Klemmschraube muß dann angezogen werden, so daß Hebel f zusammen mit dem Hebel e ein starres Ganzes bildet 85.: und beide eine gemeinsame Drehbewegung ausführen.
Das Spannen der Vorrichtung geschieht dann durch Drehung der Hebel e und f in die Stellung I (Fig. 1), wodurch die Feder t8 g0 gespannt wird.
Am Schluß der Bewegung nimmt der Hebel e durch den Stein q die Kulisse p mit,' wodurch die Kurbel 0 gedreht und in die Stellung Fig. 1 gebracht wird. Die Daumenscheibe I nimmt dann die Stellung Fig. 8 ein, wobei sich ihre Feder spannt. Sie wird in der gespannten Stellung durch den Haken η gehalten, dessen Schnabel hinter den ersten Nocken m1 der Nockenscheibe m einspringt (Fig. 8).
Ferner muß man den Knopf t des Apparates auf Arbeitsstellung einstellen und den Verschluß durch Linksdrehung des Hebels t1 spannen. Diese Maßnahme hängt jedoch nur von der Bauart des benutzten Verschlusses , ab. Diese Handhabungen können auch eben- ■ sogut ausgeführt werden, bevor die Vorrichtung auf dem Apparat aufgebracht ist.
Die Vorrichtung ist alsdann betriebsfertig. Zur Inbetriebsetzung wird durch Einstellung des Stiftes t'3 auf Arbeitsstellung das Uhrwerk in Gang gesetzt.
Während sich die Hebel e und f im Sinne des Pfeiles χ (Fig. 1) drehen, legt sich der Stift g des Hebels e gegen den Nocken «s ' des Hakens η (Fig. 8) und hebt den Haken von (lpm Nocken ml ab, .Dadurch wird die Dauiiieiisseheibe / freigegeben und vollführt eine kurze schnelle Drehung, die durch dae iao Anschlagen des Nockens m2 gegen den Schnabel des Hakens η jäh unterbrochen wir4.
Bei der Drehung der Daumenscheibe legt sich der Daumen I1 gegen den Knopf und drückt ihn, wie Fig. 9 zeigt, nieder. Daraufspringt die Blattfeder A1 wieder in die Höhe und nimmt mit dem Knopf k die Stellung Fig. 10 ein.
Wenn der Knopf k die Stellung Fig. 9 einnimmt, wird der Auslösehebel j so weit niedergedrückt, daß die öffnung des Verschlusses erfolgt.
Der Verschluß bleibt dann entsprechend der eingestellten Belichtungszeit geöffnet.
Das Schließen des Verschlusses nach Ablauf der Belichtungszeit wird durch den An- schlagstift h des Hebels f veranlaßt. Dieser Anschlagstift k stößt gegen den Nocken n* des Hakens 11 (Fig. 11) und hebt den Haken von dem Nocken mz ab. Die Daumenscheibe wird dadurch wiederum frei und vollführt eine Drehung, bis der Nocken ml gegen einen festen Stift u (Fig. 11) anschlägt. Bei dieser Bewegung drückt der Daumen I2 den Knopf k und mit ihm den Auslösehebel / nieder, wodurch der Verschluß geschlossen wird.
Will man eine Momentaufnahme ausführen, so braucht man nur den Knopf / auf »Moment« einzustellen. Ein Druck der Daumenscheibe / löst dann den Verschluß aus. Man muß in diesem Falle den Zeiger fn in die äußerste Stellung der Skala bringen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Verschlußauslösung für photographische Apparate, dadurch gekennzeichnet, daß durch die gemeinsame Spannbewegung zweier konzentrisch verstellbarer Hebel sowohl eine Uhrwerksfeder (z2) wie auch eine Arbeitsfeder (Z4) gleichzeitig gespannt werden und daß die beiden Hebel in gemeinsamer, durch das Uhrwerk bewirkter Arbeitsbewegung die Drehung einer Daumenscheibe steuern, die unter der Wirkung der Arbeitsfeder steht und mittels daumenartiger Ansätze den Auslösehebel des Ap-
. paratverschlusses zweimal hintereinander niederdrückt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hebei Anschlagstifte tragen, die nacheinander einen Sperrhaken ausklinken, welcher die den Auslösehebel betätigende Daumenscheibe unter Spannung hält.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3929426A1 (de) * 1989-09-05 1991-03-14 Renk Ag Lager mit einem oelabstreifer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3929426A1 (de) * 1989-09-05 1991-03-14 Renk Ag Lager mit einem oelabstreifer

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