DE1266918B - Selbsttaetig druckgesteuerte Ventileinrichtung fuer die Foerdermengenregulierung eines Mehrzylinder-Kolbenverdichters - Google Patents

Selbsttaetig druckgesteuerte Ventileinrichtung fuer die Foerdermengenregulierung eines Mehrzylinder-Kolbenverdichters

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DE1266918B
DE1266918B DEC26171A DEC0026171A DE1266918B DE 1266918 B DE1266918 B DE 1266918B DE C26171 A DEC26171 A DE C26171A DE C0026171 A DEC0026171 A DE C0026171A DE 1266918 B DE1266918 B DE 1266918B
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/22Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
    • F04B49/24Bypassing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Selbsttätig druckgesteuerte Ventileinrichtung für die Fördermengenregulierung eines Mehrzylinder-Kolbenverdichters Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätig druckgesteuerte Ventileinrichtung für die Fördermengenregulierung eines Mehrzylinder-Kolbenverdichters, insbesondere Kältemittelverdichters, bei dem wenigstens ein Zylinder einen Nebenschluß aufweist und wenigstens ein Zylinder ohne Nebenschluß ausgeführt ist, zur wahlweisen Einschaltung des Nebenschlusses und gleichzeitigem Absperren der Verbindung des Zylinders mit der Drucksammelleitung.
  • Eine bekannte selbsttätig druckgesteuerte Ventileinrichtung der angegebenen Art verwendet zur wahlweisen Einschaltung des Nebenschlusses und gleichzeitigem Absperren der Verbindung des Zylinders mit der Drucksammelleitung ein Zweiwegeventil, das bei geschlossenem Nebenschluß vom gesamten Förderstrom des Verdichters durchströmt wird. Wegen der bei gasförmigen Strömungsmitteln normalerweise recht hohen Strömungsgeschwindigkeiten müssen das Ventil und seine Drucksteuervorrichtung mit entsprechend großen Querschnitten ausgeführt werden, um zu vermeiden, daß der Verdichter bei geschlossenem Nebenschluß unnötig gedrosselt wird. Dies vergrößert den Platzbedarf der druckgesteuerten Ventileinrichtung erheblich. Hinzu kommt, daß bei der bekannten Steuervorrichtung die Betätigung des Zweiwegeventils mit Hilfe eines zweiten Zweiwegeventils erfolgt, das elektromagnetisch gesteuert wird.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Ventileinrichtung der eingangs angegebenen Art derart auszuführen, daß sich ein verringerter Platzbedarf für die Umschalteinrichtung und ein günstigeres Betriebsverhalten mit besonders geringer Drosselung des Verdichters ergibt.
  • Nach der Erfindung wird die gestellte Aufgabe gelöst durch ein im Nebenschluß liegendes druckgesteuertes Absperrventil und ein vor der Drucksammelleitung angeordnetes Rückschlagventil, wobei in an sich bekannter Weise eine Steuerleitung vorgesehen ist, die von der Drucksammelleitung über eine Drosselstelle und ein von einer Betriebsgröße des Kompressors gesteuertes zweites Absperrventil zur Saugseite führt, und daß der Arbeitsraum des druckgesteuerten Absperrventils zwischen der Drosselstelle und dem zweiten Absperrventil liegt.
  • Bei der erfindungsgemäßen Ventileinrichtung sind somit die Zweiwegeventile der bekannten Vorrichtung durch einfache Absperrventile ersetzt, und im Hauptförderstrom des Verdichters vor der Drucksammelleitung liegt nur noch ein Rückschlagventil, das sich ohne weiteres mit genügend großem Durchlaßquerschnitt ausbilden läßt, ohne daß dafür ein besonders großer Platzbedarf erforderlich wäre. Das druckgesteuerte Absperrventil liegt bei der erfindungsgemäßen Ventileinrichtung im Nebenschluß. Abgesehen davon, daß es wegen der Ausbildung als Absperrventil an sich schon einfacher ist, braucht es auch nicht besonders groß ausgeführt zu sein, da ein zu kleiner Durchlaßquerschnitt höchstens dazu führt, daß eine gewisse Rest-Förderleistung auch bei geöffnetem Nebenschluß bestehenbleibt; diese Erscheinung kann normalerweise ohne Nachteile in Kauf genommen werden, da der Zylinder, der keine Ventileinrichtung aufweist, sowieso in die Drucksammelleitung fördert. Auch die Steuerung des im Nebenschluß liegenden druckgesteuerten Absperrventils ist bei der erfindungsgemäßen Ventileinrichtung infolge der Verwendung eines zweiten Absperrventils und einer Drosselstelle statt eines Dreiwegeventils vereinfacht; die Anordnung ist dabei so getroffen, daß der den Steuerdruck hervorrufende, über die Drosselstelle geleitete Leckstrom nur bei geöffnetem Nebenschluß vorhanden ist, wenn ohnehin die Förderleistung gedrosselt werden soll.
  • Es ist zwar schon eine Regeleinrichtung zur Mengenregulierung einer Umlaufpumpe für eine hydraulische Verstelleiririchtung bekannt, bei der ebenfalls eine Steuerleitung vorgesehen ist, die von der Drucksammelleitung über eine Drosselstelle und ein von einer Betriebsgröße der Einrichtung gesteuertes zweites Absperrventil zur Saugseite führt. Diese bekannte Regeleinrichtung konnte einen Kolbenkompressoren-Fachmann jedoch nicht anregen, da sich die Ausführungsbeispiele auf Grund der verschiedenen Arbeitsgebiete so stark unterscheiden, daß eine Übertragung von dem einen Arbeitsgebiet auf das andere ohne weiteres nicht möglich ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben, das in den Zeichnungen dargestellt ist.
  • F i g. 1 zeigt eine teilweise geschnittene Darstellung eines mit einem Nebenschluß versehenen Zylinders eines Mehrzylinder-Kolbenverdichters bei geschlossenem Nebenschluß; F i g. 2 entspricht F i g. 1, zeigt jedoch die Anordnung bei geöffnetem Nebenschluß.
  • In den Figuren ist die zu einem Zylinder 11 eines Verdichters 10 gehörige erfindungsgemäße Steuervorrichtung erläutert. Die übrigen Zylinder des Verdichters, von denen mindestens einer ohne Nebenschluß ausgeführt ist, sind in den Figuren nicht dargestellt. Auf dem Zylinder 11 ist mit Schrauben 13 ein Zylinderkopf 12 befestigt; zwischen Zylinderkopf und Zylinder befindet sich eine Ventilplatte 15 mit Zylinderkopfdichtungen 16 und 17. In der Ventilplatte sind eine Auslaßöffnung 18 und eine Ansaugöffnung 19 vorgesehen, die mit einem Auslaßventil 20 bzw. einem Einlaßventil21 versehen sind. Beim Ansaughub des Kolbens 14 wird Gas aus der Ansaugsammelleitung 22 durch eine mit dieser verbundene Ansaugkammer 30, eine mit der Ansaugkammer 30 über eine (nicht dargestellte) Verbindung verbundene Kammer 32 und die Ansaugöffnung 19 in den Zylinder 11 gesaugt. Beim Druckhub wird das verdichtete Gas durch die Auslaßöffnung 18 und über das Rückschlagventi124 in die Drucksammelleitung 23 gedrückt. Das Rückschlagventil 24, welches die Auslaßkammer 29 mit der Drucksammelleitung 23 verbindet, wird von einer Feder 26, die am Aufbau 25 des Rückschlagventils abgestützt ist, in die geschlossene Stellung gedrückt.
  • Der Zylinderkopf ist durch eine Zwischenwand 27 in die Auslaßkammer 29 und die Ansaugkammer 30 unterteilt. In einem Abschnitt 28 der Zwischenwand 27 ist eine Öffnung 33 vorgesehen, die die Kammern 29 und 30 miteinander verbindet. Ein weiterer Abschnitt 31 der Zwischenwand 27 begrenzt die Kammer 32, die mit der Ansaugsammelleitung 22 in nicht dargestellter Weise verbunden ist.
  • Die Öffnung 33 in der Zwischenwand 27 ist als Ventilsitz für das druckgesteuerte Absperrventil ausgebildet. Dieses Absperrventil hat einen als Hohlkolben ausgebildeten Ventilkörper 34, der durch eine Feder 35 in die geöffnete Stellung gedrückt wird. Die Feder 35 sitzt im Hohlraum des Hohlkolbens 34 und stützt sich einerseits am Ende einer in den Hohlraum hineinragenden Federführung 36 und andererseits am freien Ende des Hohlkolbens an einem Ring 37 ab.
  • Am Zylinderkopf 12 ist mittels Schrauben 40 ein Magnetventil 38 unter Zwischenlage einer Dichtung 41 befestigt.
  • Zwischen der Drucksammelleitung 23 und der Saugseite 30 verläuft eine Steuerleitung, die aus einem Durchgang 42 in der Ventilplatte 15, einem Durchgang 43 im Körper 39 des Magnetventils, dem Arbeitsraum 44, einer ebenfalls im Körper 39 verlaufenden Leitung 45 und einem Durchgang 50 im Zylinderkopf besteht. Im Durchgang 43 ist eine Drosselstelle 46 vorgesehen. Zwischen den Durchgängen 42 und 43 kann ein Filter 47 enthalten sein.
  • Die Steuerleitung kann mit Hilfe des vom Elektromagneten 49 gesteuerten Ventilkörpers 48 des Magnetventils 38 geöffnet und geschlossen werden. Bei diesem Ventil handelt es sich also um ein zweites Absperrventil; es kann durch Schwerkraft oder durch eine (nicht dargestellte) Feder geschlossen und mit Hilfe des Elektromagneten 49 geöffnet werden. Der Elektromagnet 49 oder eine andere Antriebsvorrichtung für das zweite Absperrventil 48 wird von einer Betriebsgröße des Kompressors gesteuert, beispielsweise mit Hilfe eines Thermostaten oder Pressostaten, je nach den Erfordernissen der jeweils vorliegenden Verwendung des Verdichters.
  • Im Betrieb wird, da mindestens einer der Zylinder des Verdichters ohne Nebenschluß arbeitet, in der Drucksammelleitung 23 stets Druck vorhanden sein. Bei geschlossenem zweitem Absperrventil 48 wird sich somit in dem Arbeitsraum 44 des druckgesteuerten Absperrventils 33, 34 ein Druck aufbauen, der den Hohlkolben 34 gegen die Kraft der Feder 35 in die Schließstellung bewegt. Der dargestellte Zylinder 11 wird dann mit voller Leistung arbeiten. Wenn das zweite Absperrventil 48 geöffnet wird, beispielsweise durch Einschaltung des Elektromagneten 49, wird der im Arbeitsraum 44 stehende Druck über die Leitungen 45 und 50 zum Ansaugraum 30 abgebaut, da der Zustrom durch die Drosselstelle 46 zur Aufrechterhaltung eines hohen Arbeitsdrucks im Arbeitsraum 44 nicht ausreicht. Die Feder 35 drückt dann den Kolben 34 des im Nebenschluß liegenden Absperrventils in die geöffnete Stellung, in welcher der Nebenschluß zwischen den Kammern 29 und 30 geöffnet ist. Der in der Drucksammelleitung stehende Druck schließt dann das Rückschlagventil24, und der Zylinder 11 fördert lediglich durch die Nebenschlußverbindung, solange das druckgesteuerte Absperrventil 33, 34 geöffnet bleibt.
  • In einem typischen Anwendungsfall handelt es sich bei dem Verdichter um einen Sechszylinder-Kältemittelverdichter, bei dem je ein Zylinderpaar einen gemeinsamen Zylinderkopf hat. Eines der Paare hat keinen Nebenschluß und keine Steuervorrichtung und ist daher stets voll in Betrieb, so daß in der Drucksammelleitung 23 stets Druck vorhanden ist. Wenn auf einem der drei Zylinderpaare eine Steuervorrichtung vorgesehen ist, kann die Leistung des Verdichters um etwa ein Drittel vermindert werden; falls zwei Zylinderpaare mit Steuervorrichtungen versehen sind, läßt sich die Verdichterleistung um zwei Drittel herabsetzen. Im Gegensatz zu bekannten Anordnungen, die eine merkliche Herabsetzung der an sich möglichen Verdichterleistung hervorrufen, ist bei Verwendung der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung bei geschlossenem Nebenschluß die volle Förderleistung des zugehörigen Zylinders verfügbar. Überdies ist die erfindungsgemäße Steuervorrichtung einfach aufgebaut, platzsparend und zuverlässig im Betrieb.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Selbsttätig druckgesteuerte Ventileinrichtung für die Fördermengenregulierung eines Mehrzylinder-Kolbenverdichters, insbesondere Kältemit telverdichters, bei dem wenigstens ein Zylinder einen Nebenschluß aufweist und wenigstens ein Zylinder ohne Nebenschluß ausgeführt ist, zur wahlweisen Einschaltung des Nebenschlusses und gleichzeitigen Absperrung der Verbindung des Zylinders mit der Drucksammelleitung, g e k e n nz e i c h n e t d u r c h ein im Nebenschluß liegendes druckgesteuertes Absperrventil (33, 34) und ein vor der Drucksammelleitung (23) angeordnetes Rückschlagventil (24), wobei in an sich bekannter Weise eine Steuerleitung (42 bis 47, 50) vorgesehen ist, die von der Drucksammelleitung (23) über eine Drosselstelle (46) und ein von einer Betriebsgröße des Kompressors gesteuertes zweites Absperrventil (48) zur Saugseite (30) führt, und daß der Arbeitsraum (44) des druckgesteuerten Absperrventils (33, 34) zwischen der Drosselstelle (46) und dem zweiten Absperrventil (48) liegt.
  2. 2. Ventileinrichtung nach Anspruch 1, bei der das druckgesteuerte Absperrventil einen Hohlkolben aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß im Hohlraum des Hohlkolbens (34) eine Rückstellfeder (35) angeordnet ist, die sich einerseits am Ende einer in den Hohlraum hineinragenden Federführung (36) und andererseits am freien Ende des Hohlkolbens abstützt.
  3. 3. Ventileinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit dem Zylinderkopf (12) eine Baueinheit bildet und daß die Trennwand (27) zwischen Saug- und Druckseite den Ventilsitz für das druckgesteuerte Absperrventil (33, 34) enthält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 931232; deutsche Auslegeschrift Nr. 1021723; USA.-Patentschrift Nr. 2 715 992.
DEC26171A 1961-02-09 1962-02-06 Selbsttaetig druckgesteuerte Ventileinrichtung fuer die Foerdermengenregulierung eines Mehrzylinder-Kolbenverdichters Pending DE1266918B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3142230A1 (de) * 1980-10-27 1982-09-23 Kabushiki Kaisha Toyoda Jidoshokki Seisakusho, Kariya, Aichi Mehrzylinder-kompressor
DE3133589A1 (de) * 1981-08-25 1983-03-17 Aerzener Maschinenfabrik Gmbh, 3251 Aerzen Entlastungsventil fuer den anfahrvorgang von hub- oder drehkolbenverdichtern
EP4276311A2 (de) * 2016-10-07 2023-11-15 BITZER Kühlmaschinenbau GmbH Halbhermetischer kältemittelverdichter

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US2715992A (en) * 1951-06-26 1955-08-23 Robert W Wilson Compressor unloader
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