DE2833971C2 - Leitungsbruchsicherungs-Vorrichtung zur Anordnung zwischen einem hydraulischen Steuergerät und wenigstens einem Arbeitszylinder - Google Patents

Leitungsbruchsicherungs-Vorrichtung zur Anordnung zwischen einem hydraulischen Steuergerät und wenigstens einem Arbeitszylinder

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DE2833971C2
DE2833971C2 DE19782833971 DE2833971A DE2833971C2 DE 2833971 C2 DE2833971 C2 DE 2833971C2 DE 19782833971 DE19782833971 DE 19782833971 DE 2833971 A DE2833971 A DE 2833971A DE 2833971 C2 DE2833971 C2 DE 2833971C2
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Lothar 2940 Wilhelmshaven Michaelis
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/10Means for stopping flow in pipes or hoses
    • F16L55/1022Fluid cut-off devices automatically actuated

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Leitungsbruchsicherungs-Vorrichtung zur Anordnung zwischen einem hydraulischen Steuergerät und wenigstens einem Arbeitszylinder in der Zuleitung zu einem Zylinderarbeilsraum mit einer zwischen einem Steuergerät-Anschluß und einem Zylinder-Anschluß vorgesehenen und im Senkdurchgang im Öffnungssinne durch einen Vorsteuerdruck abhcbbarcn Ventilanordnung.
Dabei wird einbezogen, daß die Ventilanordnung aus einem zweistufigen Kegelventil besteh., bei welchem in einem Vcntükörper größeren Querschnitts ein Ventilkörper mit kleinerem Querschnitt geführt ist und beide Ventilkörper federbelastet und nacheinander durch einen Vorstcuerkolben betätigbar sind.
Ferner wird dabei eine Vorrichtung als bekannt vorausgesetzt, bei der ein Widerlager für eine Feder des kleineren Ventükörpers in dem als Hohlkörper ausgeführten größeren Ventilkörper angeordnet ist.
Lcitungsbruchsichirungs-Vorrichtungen sind zur Absicherung von Arbeitsgeräten von wesentlicher Bedeutung, und zwar insbesondere, wenn längere Zuleitungen zwischen dem Steuergerät und dem Arbeitsgerät angeordnet sind. In diesem Falle ist die Leitungsbruchsicherungs-Vorrichtung möglichst nahe am Arbeitsgerät angeordnet. Der Zweck besteht darin, im Falle eines Bruches in der Zuleitung einen abrupten Druckabfall zu verhindern und einen gesteuerten Rückgang eines Arbeitskolbens zu ermöglichen. Wenn von Leitungen die Rede ist, versieht sich, daß es sich dabei um Schläuche, Rohre oder dergleichen handeln kann.
fün auch als Lcitungsbruchsicherungs-Vorrichtung bekanntes Sperr- und Bremsventil nach DIi-GM 7b 10 549 wird zum kontrollierten Ansenken von Lasten vorwiegend an doppelt wirkenden Hydru/.ylindcrn eingesclzt. Die Ausführung als gesteuertes Rückschlagventil schließt dabei einen Veibiaucheranschluß leckölfrci an. Beim direkten Anflanschen an Hydro/.ylindcrn ergibt sich gleichzeitig die Eignung als Lciliingsbruchsicherung. In dieser bekannten Ausführung ergibt sich für
das Lastabsenken ein gedrosselter Durchfluß. Zwischengeschalte! ist ein Sperrfeindrosselschieber.
Beim Lastabsenken wird Druck bis zum wirksamen Steuerdruck zur öffnung des Sperrfeindrosselschiebers aufgebaut, so daß dann Zulauf- und Abflußstrom im Gleichlauf sind. Bei Verringerung des Steuerdrucks verringert sich entsprechend der Abflußquerschnitt let/ten Endes bis zur leckölfreien Sperre des Zylinderanschiusses.
Die gegenständliche Ausführung besitzt dabei ein zweistufiges Kegelventil. Dem als Rückschlagventil wirkenden Teil im Sperrventil ist ein weiteres Rückschlagventil zur Vorentlastung zugeordnet. Beide Rückschlagventile werden von nur einer Feder an ihre Dichtflächen gedrückt Ein Steuerkolben ist als Stufenkolben ausgeführt, so daß zunächst das weitere Rückschlagventil öffnet, um Druck aufzubauen, und dann das Sperrventil öffnet, das mit dem Steuerkolben zusammenwirkt.
Bei einem Leitungsbruch ergibt sich ein umgekehrter Vorgang mit den Nachteil einer schwingungsfähigen Anordnung, zumal der Eingangsanschluß über eine Drossel mit dem Raum der Feder verbunden ist. Dabei kann aber der Stoß im Falle eines Leitungsbruchs nicht ausreichend aufgefangen werden.
Die DE-OS 24 24 973 enthält eine Einrichtung zur Steuerung von Hydroantrieben unter Last mit einem Sperrventil. Hierbei ist die Schwierigkeit angesprochen, daß zum Steuerdruck eine zusätzliche, sich auch noch ändernde Lastkomponente, beispielsweise beim Einfahren und Absenken von Hubwerken unter Last, auftritt Wenn gegengesteuert wird, können Druckspitzen entstehen, so daß sich die Anlage mit dem Hydrosystem aufschaukelt
Dabei ist es bekannt, ein selbständiges Einpendeln auf eine mittlere Zuflußmenge an einer Drosselstelle vorzusehen, so daß eine mittlere Sinkgeschwindigkeit der Kolbenstange des Arbeitszylinders erreicht wird. Bei instabilen Systemen reicht das nicht aus, so daß bei Anordnung eines durch ein Regelorgan mechanisch zu öffnenden Sperrventil mit einem Bereich stetig zunehmenden DurchfluBquerschnitts zwischen Arbeitszylinder und Betätigungsorganen ein unter Steuerdruck beaufschlagbarer Steuerkolben mit Regelorganen auf der vom Sperrventil abgekehrten Seite angeordnet wird. Dieses ist als mit einem Vorsteuerventil kombiniertes Rückschlagventil ausgeführt, und das rückstellbare Regelorgan hat auf der vom Sperrventil abgekehrten Seite nicht nur eine vom Steuerdruck beaufschlagte Steuerfläche, sondern auch eine vom Lastdruck am Sperrventil bei wenigstens teilweise geschlossener Regelstelle bcaufschlagbare Druckausgleichsfläche. Dadurch wird nur ein zusätzlich von der Last^eite her wirkender Einfluß ausgeglichen. Bei dieser Lösung ist nach Druckausgleich am Sperrventil und am Regelorgan für die öffnung des Sperrventils nur noch der Steuerdruck maßgeblich.
Ein hydraulisches Senk-Bremssperrventil nach der DE-OS 23 52 742 bezweckt eine möglichst unabhängige Geschwindigkeitsregelung, jedoch eines doppelt wirkenden Verbrauchers, der durch äußere Kräfte belastet ist. Solche Senk-Brenisventile sind eine Kombination von Bremsventil und gesteuertem Rückschlagventil in einem Gehäuse mit dem Nachteil verhältnismäßig großer Abmessungen. Bei diesen bekannten Ventilen sind beim Senken hohe öflnungsdrücke erforderlich, wenn sie von dem im Verbraucher durch äußere Kräfte entstehenden Lastdruck zusätzlich belastet werden.
Zur Vermeidung möglicher Leistungsverluste ist dabei eine Integration in einem Kolben für Bremsventil und gesteuertes Rückschlagventil vorgesehen.
Ein besonderer Bremssperrkolben im Sperrventil zwischen Verbraucheranschiuß und Ablaufanschluß wirkt als Drosselkolben, wobei als übliches Mittel in diesem Zusammenhang auch eine axial verlaufende Kerbe vorgesehen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders wirkungsvolle Leitungsbruchsicherungs-Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die
ίο nicht nur auf kleinem Raum unterbringbar ist. sondern auch durch eine Vorsteuerung besonders zuverlässig auch zur Vermeidung von Druckstößen arbeitet die im Falle eines Rohrbruches auftreten können, ohne daß in diesem Zusammenhang Schwingungen entstehen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß für den Vorsteuerdruck ein vorgesteuertes Gebergerät vorgesehen ist, das an eine Vorsteuerdruck-Quelle und an eine hydraulische Zuleitung zum Arbeitszylinder angeschlossen ist und einen Vorsteuerdruck bei einer durch das Steuergerät eingestellten Senkbewegung im Vergleich mit einem Druck in der hycidulischen Zuleitung mit einem Drosselrückschlag-Ventil .iefert, wobei der Anschluß an die Zuleitung zwischen der Leitungsbruchsicherungs-Vorrichtung und dem Drosselrückschlag-Ventil vorgesehen ist.
Durch den im Gebergerät durchgeführten Vergleich wird die Ventilanordnung nur in Abhängigkeit von dem ordnungsgemäßen Zustand der Zuleitung geöffnet, wobei die Vorsteiierdruck-Quelle einen Sicherheitseinfluß ausübt
Besonders bevorzugt wird dabei, daß das Gebergerät zwischen einem Anschluß an eine Vorsteuerdruck-Quelle und einem Anschluß an die Zuleitung bzw. an den Steuerschieber ein zur Vorsteuerdruck-Quelle hin schließendes Rückschlag-Ver.til aufweist und zwischen einer Vorsteuerdruck-Quelle, insbesondere dem Steuergerät und dem Vorsteueranschluß der Ventilanordnung vorgesehen ist und einen vorgesteuerten Schieber für die Betriebssteilungen »Heben« und »Stillstand« einerseits, »Senken« andererseits aufweist. Durch diese Lösung wird nicht nur eine kompakte Ausführung, sondern auch eine günstige gegenseitige Zuordnung geschaffen, wobei das Gebergerät als getrenntes Gerät als Einbaugerät zur eigentlichen Leitungsbruchsicherungs-Vorrichtung ausgeführt sein kann oder in dies«.· Vorrichtung auch integriert sein kann.
Dabei liegt eine vorteilhafte Ausführung darin, daß in dem Gebergerät bei Stellung des vorgesteuerten Schiebers in der Funktionsstellung »Heben« und »Stillstand« die Vorsteuerleitung an den Tank angeschlossen ist, während bei der Beinebsstellung »Senken« der eingespeiste Vorsteuerdruck an dem Rückschlagventil mit dem Betriebsdruck in der Zuleitung verglichen wird. Das Rückschlagventil im Gebergerät stellt daher eine Vergleichseinrichtung dar. wobei der Vorsteuerdruck in eine gebrochene Zuleitung ableitbar ist, so dali der unter der Wirkung einer Feder stehende vorgesteuerte Schieber des Gebergerätes bei Leitungsdruck automatisch in seine die Vc/steuerdruckleitung zum Tank umleitende Stellung gelangt.
Die Sicherheit wird dadurch verbessert daß durch den Vergleich beim Senken der Vorsteuerdruck für das Drosselrückschlag-Ventil in Abhängigkeit von dem in der Zuleitung herrschenden Druck bestimmbar ist. d. h.
t5 bei einem kleineren Druck wird das Drosselrückschlag-Vcntil automatisch zurückgestellt, so daß die Gleichmäßigkeit des Senkvorganges gewährleistet ist, wobei aber die Rückstellung bis zu einem Maß erfolgt, bei welchem
der Vorsteuerdruck den Druck in der Zuleitung überschreitet In diesem Falle ergibt sich eine augenblickliche Ableitung des Vorsteuerdruckes in die Zuleitung, die bei der Senkbewegung des Arbeitszylinder als Ableitung wirkt, so daß die Sicherheitsfunktion gewährici- <-, stet ist, auch wenn der Vorsteuerdruck in einem bestimmten Zustand aufrechterhalten wird, aber in der Ableitung bereits ein Druckabfall entsteht, der unter ein vorbestimmtes Maß gelangt.
Zweckmäßig ist bei der Ausführung mit dem erwähnten zweistufigen Kegelventil wenigstens der kleinere Ventilkörper druckentlastei, so daß einerseits die Empfindlichkeit beim Ansprechen im öffnungssinnc verbessert wird, andererseits aber auch beim Schließen im Falle eines Leitungsbruches eine gedämpfte Bewegung er- r> reicht wird.
Dieses wird noch dadurch verbessert, daß der kleinere Ventilkörper einen verjüngten Schaft besitzt, an welchem mit Abstand vom Ventilkörper ein im wesentlichen gleichen Querschnitt wie der Sitz aufweisender Führungskolben angeordnet ist, und daß der Bereich des Schaftes für Druckmittel zugänglich ist.
In Verbindung mit dem Widerlager für die Feder des kleineren Ventilkörpers in dem als Hohlkörper größeren V'entiikörper sieht eine vorteilhafte Ausgestaltung vor. daß dieses Widerlager an der Öffnungsseite des kleineren Ventilkörpers einen Raum begrenzt, der durch den größeren Ventilkörper durchsetzende Bohrungen mit einem Steuergerätanschluß in Verbindung steht. Auch dadurch ergibt sich eine gewisse Druckentlastung des größeren Ventilkörpers an sich, der allerdings in einer Weise ausgestaltet ist, daß diese Druckentlastung nur bis zu einem gewissen Mindestdruck erfolgt, weil der größere Ventilkörper zugleich das Widcrlagerelement für den kleineren Ventilkörper darstellt.
Zu diesem Zweck bildet vorteilhaft das Widerlager zugleich eine Abstützung für eine Andrückfeder des größeren Ventilkörpers, und ein so gebildeter Federraum ist beispielsweise durch Querbohrungen druckcntlastet, wobei außen am größeren Ventilkörper eine zu -in seinem Ventilsitz gerichtete Stufe mit größerem Außendurchmesser angeordnet ist als der zugeordnete Ventilsitz hat. Die Stufe ist nach den jeweiligen Bedingungen bemessen, und zwar vor allem auch im Hinblick auf die Stärke der Andruckfeder des größeren Ventilkörpers. Durch deren Einstellung ist bei einer einmal vorgegebenen Stufe die untere Grenze der Druckentlastung bzw. die Höhe des Ansprechdruckes bestimmbar.
Die Vorrichtung besitzt in engem Zusammenbau vorteilhaft ein vom Steuergerätanschluß zum Zylinderan-Schluß öffnendes Rückschlagventil und eine von außen betätigbare AbiaBverbindung zwischen dem Zylinderanschluß und einem Tankanschluß. Diese Ablaßverbindung ist beispielsweise als Notablaßschraube vorgesehen. In einer vorteilhaften Ausgestaltung durchsetzt der größere VentiSkörper einen Kanal, der zwischen dem Rückschlagventil am SteuergerätanschluB und dem Zylinderanschiuß vorgesehen ist. wobei dieser Kanal beiderseits des größeren Ventilkörpers immer freibleibt. Dadurch ergibt sich eine kompakte Baueinheit, in der m) vorteilhaft auch ein Überdruckventil zwischen Zylinderanschluß und Tankanschluß in der Nähe des Zylinderanschlusses angeordnet ist.
Zweckmäßig ist ein Überdruckventil zwischen Zylinderanschluß und Tankanschluü angeordnet. to
Bei der Wirkung des Rückschlagventils als Vergleichseinrichtung handelt es sich dabei vorteilhaft, aber nicht ausschließlich, um ein mit einer Feder in seine Schließstellung gedrücktes Rückschlagventil, dessen Ventilkörper einerseits dem Vorsteuerdruck und andererseits dem Druck in der Zuleitung ausgesetzt ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten Ausfiihrungsbcispicls erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. In dieser zeigt
Fig. I eine .schaubildliche Darstellung einer Ausführungsform einer Leitungsbruehsicherungs-Vorrichiung;
F i g. 2 die Anordnung einer oder zweier solcher Leitungsbruchsicherungen in Verbindung mit einem Steuergerät und einem Gebergerät:
F i g. J eine besonders bevorzugte Auxführungsfomi der Leitungsbruchsicherung in Seitenansicht und im Mittelschnitt;
F i g. 4 eine gegenüber F i g. 3 in Teildarstellung im Schnitt längs der Linie IV-IV gezeigte Einzelheit.
Die in Fig. 1 schematisch erläuterte einfachste Ausrührungsform der Vorrichtung ist gegenständlich auch noch anhand der F i g. 3 und 4 näher dargesieiii.
Die Leitungsbruchsicherungs-Vorrichtung 1 besitzt nach F i g. I in einem durch eine Umrißlinic symbolisierten Gehäuse mit einem Steuergeräteanschluß 2, einem Tankanschluß 3 und einem Zylinderanschluß 4 eine Ventilanordnung 5, die über einen Vorsteuerkolbcn 6 vermittels eines Vorsteucransehlusses 7 betätigbar isi. Die Ventilanordnung 5 verdeutlicht, daß in ihr ein federbelastctes und durch Vorsteuerdruck abhebbares Rückschlagveitiil 8 mit größerem Durchlaßquerschnitt und parallclgeschaltet ein federbelastetcs Kegelsitzventil 9 mit kleincrem Querschnitt, das auch durch Vorsteucrung abhebbar ist, angeordnet sind. Diese Ventilanordnung ist an einer einstellbaren Feder 10 abgestützt. Hierbei kann es sich auch um eine Feder 11 handeln, die unmittelbar auf den Ventilkörper des Rückschlagventils 8 einwirkt.
Die Darstellung des Kegelsitzventils 9 mit kleinerem Querschnitt in der Aufteilung in die beiden Funktion^ fcldcr 12, 13 bringt zum Ausdruck, daß einmal in der Einstellung 5' dieses Ventil geschlossen ist, und zum anderen in der Einstellung 5" dieses Ventil kleineren Querschnitts in der Offenstellung nur einen gedrosselten Durchgang 14 freigibt. Dieses trifft für den Fall zu. daß auch das vorgesteuerte Rückschlagventil 8 offen ist. Beide Ventile 8 und 9 sind jeweils nacheinander so betätigbar, daß zunächst das Kegelsitzventil 9 kleineren Querschnitts und danach das Ventil 8 öffnet, während die Reihenfolge beim Schließen umgekehrt ist.
Zwischen dem Steuergerätanschluß 2 und dem Zylinderanschluß 4 ist ein Durchgang 15 angeordnet, in welchem ein zum Zylinderanschluß öffnendes RückscMagvcntil 16 angeordnet ist. Zwischen dem Zylinderanschluß 4 und dem Tankanschluß ist ferner ein voreinstellbares Überdruckventil 17 vorgesehen. Weiterhin besitzt die Vorrichtung eine von außen betätigbare Ablaßverbindung mit einem Kanal 18 zur Hersteilung einer Verbindung zwischen dem Zylinderanschluß 4 und dem Tankanschluß 3 und einer handbetätigten Ventilcinrichtung 19, beispielsweise nach Art einer Notabiaßschraube.
20 bezeichnet eine Leckölrückführung vom Vorsteuerkolbcn 6 zum Tankanschluß 3.
Gleiche Teile wie in Fig. 1 sind zunächst in den F i g. 3 und 4 mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Dabei ergibt sich, daß vom Steuergeräianschiuß 2 einerseits und vom Zylinderanschluß 4 andererseits zueinander parallele Kanäle 21 und 22 ausgehen. In den Anschlüssen sind Vorkehrungen, wie Innengewinde zur
Befestigung von Armaturen, vorgesehen. Beide Kanüle enden vor und zu ihren Eingängen gegenüberliegenden lindwänden des Gehäuses 1. Beide Kanüle sind auch durch Qtierbohiungen 23,24 verbunden, wobei lei/lerc, 24. in der Nähe des Steuergcrätanschlusses 2 angeordnet ist und einen Ventilsitz 25 für das Rückschlagventil 16 aufweist. Dessen mit einer kegelförmigen Ventilsitzfluche versehener Ventilkörper 26 wird durch eine Fuder 27 a.i den Sitz 25 gedrückt. Die Feder ist durch ein in einer Gewindebohrung einstellbares Widerlager 28 abgestützt. Die gezeigte Bohrungsanordnung 29 dient zur Entlastung.
Der Ventilkörper 26 ist im Sinne einer öffnung des Durchganges von 2 zu 4 abhcbbar.
In der anderen Querbohrung 23 ist ein Ventilsitz 30 für einen Ventilkörper 31 mit größerem Querschnitt ausgebildet. Dieser Ventilkörper öffnet vom .Steuergerätanschluß 2 zum Zylinderanschluß 4 hin. Der Veniilkörper 31 ist als ein zu seiner Rückseite offener Hohlkörper ausgeführt. Sein mit dem Ventilsitz 30 in Eingriff kommender sogenannter größerer Ventilkörper 32 ist von einer Führungsbohriing 33 durchsetzt, die sich innerhalb eines Ansatzes 34 in den Kanal 21 fortsetzen kann. In dieser Führungsbohrung ist ein Führungskolben 35 für einen kleineren Ventilkörper 36 geführt, dem am inneren Ende der Führungsbohrung 33 ein Ventilsitz 37 zugeordnet ist. Der kleinere Ventilkörper 36 ist durch einen gegenüber dem Ventilsitz verjüngten Schaft 38 mit dem Führungskolben 35 verbunden. Im Bereich des Schaftes durchsetzen Querbohrungen 39,40 den größeren Ver'ilkörper, so daß infolge der Druckmittelwirkung einerseits auf den Ventilkörper 36 von der Sitzseile her und andererseits auf die von dem Führungskolben 35 gebildete Stufe eine Druckentlastung stattfindet. Die Querbohrungen 39, 40 sind immer im Bereich des Kanals 22 angeordnet.
Hinter dem Ventilsitz 37 ist in einen Gewindeabschnitt 41 des als Hohlkörper ausgeführten größeren Ventilkörpers 32 ein Widerlager 42 für eine Feder 43 des kleineren Ventilkörpcrs 36 eingeschraubt. Die Starke dieser Feder ist daher einstellbar. Dieses Widerlager 42 ist zugleich eine Abstützung für eine Andruckfeder 44 des größeren Ventilkörpers 32. Die Andruckkraft der Andruckfeder 44 ist auch einstellbar, und zwar beispielsweise durch die Einstellung des Widerlagers 42. Der von diesem zur Absehlußarmaiur 45 begrenzte Federraum 46 ist durch Querbohrungen 47, 48 druckentlastet. Außen ist aber am größeren Veniilkörper eine herumlaufende und zu seinem Ventilsitz hin gerichtete Stufe 49 angeordnet, auf welche Druckmittel im Kanal, das an sich den Federraum 46 druckentlastet, einwirkt. Die Stufe 49 hat vorteilhaft größeren Außendurchmesser als der zugeordnete Ventilsitz 30.
Der Führungskolben 33 ragt, wenn beide Ventile auf ihrem Sitz sind, um eine geringe Strecke, beispielsweise in der Größenordnung von ! mm, über das Ende 50 des Ansatzes 34 heraus. Auf das herausragende Ende drückt eine Kolbenstange 51 eines Vorsteuerkolbens 6 in einer angesetzten Vorsteuerkolbenarmatur 52 An dieser ist der Vorsteuerdruckanschluß 7 angeordnet.
An dem Vorsteuerkolben 6 sind im Bereich der Wurzel der Kolbenstange 51 Scheiben 53 angeordnet, durch welche der Vorsteuerkoibenhub zu der Stirnwandstufe
54 begrenzbar ist. Von dieser Stufe geht eine Bohrung
55 für die Vorsteuerkolbenstange 51 aus.
Damit ist erkennbar, daß bei Eintritt eines unter Vorsteuerdruck stehenden Druckmittels durch den Vorsteuerdruckanschluß 7 zunächst der Ventilkörper 36 mit kleinerem Querschnitt abgehoben wird, und danach der Veniilkörper 32 mit gröUerem Querschnitt über ein vorbestimmtes Maß abhebbar isi.
Der einerseits vom Widerlager 42 und andererseits -, vom Ventilsitz 37 mit kleinerem Querschnitt abgegrcnz-Ic Raum 56 steht über den größeren Ventilkörper 32 in Axialrichtung durchsetzende Bohrungen 57,58 mit dem Kanal 2t, d. h. mit dem Steuergeriitanschluß 2. in Verbindung. Bereits die geringe Hubhöhe des kleineren ίο Ventilkörpers 36 öffnet nur einen gedrosselten Durchgang, der im übrigen auch durch Bemessung der Bohrungen 57,58 bestimmbar ist.
Durch die Wahl oder Einstellung der Feder 43 ist ein sehr feinfühliges Ansprechen des einen gedrosselten r> Durchgang freigebenden kleineren Ventilkörpers 36 möglich, wobei dann durch Einstellung der Feder 43. insbesondere in bezug zur Stufe 49, eine praktisch übergangslosc oder sich unmittelbar anschließende öffnung des RiirksfhlagvcnlHi 8 mi! größerer)', Querschnitt cr- _>o folgt. Dadurch ist auch im Hinblick auf die vorgesehenen Druckentlastungen eine weitgehend schwingungsfreie Betätigung möglich.
Das Rückschlagventil 16 ist so ausgeführt, daß es bei Druckmitlelzuführung vom Steuergerätanschluß 2 einen fast widerstandslosen Durchgang zum Zylinderanschluß 4 freigibt. Dabei ist es besonders vorteilhaft, daß das Rückschlagventil 8 den Kanal 22 durchsetzt, ohne ihn zu sperren, weil immer der am Zylinderanschluß 4 herrschende Druck in die zu entlastenden Räume der jo Ventilanordnung 5 gelangt.
Das Überdruckventil 17 arbeitet bei geschlossener Leitungsbruchsichcrung als Sekundärabsicherung. Dadurch ergibt sich eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, wobei die Einstellung der Andruckfeder 59 zweck-J5 entsprechend auswählbar ist. Dieses auch als Rückschlagventil ausgeführte Überdruckventil wird insofern nicht näher beschrieben, weil es sich um eine übliche Ausführung handelt. Der kegelförmige Ventilkörper 60 ist durch Querbohrungen 61 vom Kanal 22 her zugänglieh. Der Ventilkörper ist an einem Schaft 62 in einer Bohrung eines Fortsatzes 63 am Ventilsitz 64 geführt.
Der vom Tankanschluß 3 ausgehende Kanal 65 durchsetzt den Raum des Überdruckventils 17 und steht mit der l.eckölrückführung 20 in Verbindung. Die Leckölrückführung 20 mündet einerseits in den Kanal 22 (F i g. 4) und andererseits durch eine Querbohrung 66 zu einem Ventilsitz 67, der zur Ventiieinrichtung 19 gehört, und auf den mittels einer Notablaßschraube 68 ein Ventilkörper 69 angedrückt wird. Wenn dieser Ventilkörper freigegeben wird, dann wird eine Verbindung zum Kanal 65 hergestellt. Die in Fig.3 mit 20 bezeichnete Leckölrückführung liegt in einer anderen Höhe als der Abschnitt 20', der in den Kanal 22 mündet Die Notablaßschraube 68 hat den Zweck, bei Sperren des Zuganges zum Arbeitszylinder durch die Leitungsbruchsicherung seine langsame Rückbewegung von Hand zu steuern.
Gemäß Fig.2 sind zwei Leitungsbruchsicherungs-Vorrichtungen 1,1' mit Gehäusen nebeneinander angeordnet. Die Arbeits?y!inderanschlüsse 4, 4' sind an die Arbeitsräume von parallel und synchron zu betreibenden Hubzylindervorrichtungen 70,71 angeschlossen.
Die Steuergerätanschlüsse 2,2' stehen über eine vereinigte Zuleitung 72 mit einem Steuergerät 73 als Steubs erschieber in Verbindung, das beispielsweise drei Funktionseinstellungen 74 — Heben, 75 — Stillstand. 76 — Senken, aufweist, wobei im Falle der Einstellung »Senken« durch das an eine Pumpe 77 angeschlossene Steu-
ergerät über eine Leitung 78 ein Vorsieuerdruck zu einem Gebergerät 79 gedruckt wird. Beispielsweise, aber nicht notwendig, ist in der Zuleitung 72 ein Drosselrückschlagventil 80 angeordnet. Das Gebergerät hat vier Anschlüsse: einen Anschluß 81 für die Leitung 78 ι zur Vorsteuerdruckquelle. einen Anschluß 82, der über eine Leitung 83 mit der Zuleitung 72 in Verbindung steht, einen Anschluß 84, der mit einem über eine Vor-Steuerleitung 85,85' jeweils mil dem Vorsteueranschluß 7, T in Verbindung steht und einen weiteren Anschluß 86. der mit dem Tank 87 in Verbindung steht. In dem Gebergeräl 79 ist ein vorgesteuerter Schieber 88 für zwei Betriebsstellungen gegen den Druck einer Feder 89 vom Vorsteuerdruck durch den Anschluß 81 her betätigbar. In der Normalstellung ist die durch das Feld r> »Stillstand« 90 symbolisierte Betricbsstellung vorhanden. in welcher die Anschlüsse 84 und 86 kurzgeschlossen werden. Beim Betrieb »Senken« wird die Funktion des Feldes »Senken« 9! eingesetzt, so daß de- Anschluß
84 an einen Druck, und zwar den Vorstcucrdruck, angcschlossen wird. Zwischen den Anschlüssen 81,82 ist eine Umgehungsleitung 92 vorgesehen, in der ein zum An-Schluß 82 öffnendes, fedcrbelastetes Rückschlagventil 93 angeordnet ist. Der Anschluß 82 ist ferner über eine Leitung 94 mit dem Schieber 88, und zwar an einer 2·; Stelle verbindbar, daß im Senkbetrieb der von der Zuleitung 72 einwirkende Druck auf die Vorsteuerleitung
85 durchgeleitet wird. Dieser Druck belastet auch das Rückschlagventil 93 im Schließsinne.
Wenn daher bei der Senkbewegung der Vorsteuerdruck von seiner Quelle zugeführt wird, liefert die Zulcitung 72, die in diesem Falle als Rückleitung wirkt, unmittelbar den Vorsteuerdruck zur Betätigung der Ventilan-Ordnung 5, wobei durch deren Zweistufigkeit ein schwingungsfreies und feinfühliges Ansprechen auch in ji Abstimmung auf die Federgrößen erfolgt. Sinkt der Druck in der Zuleitung 72, erfolgt eine entsprechende Drosselung der Rückleitung automatisch. Wenn der Druck durch Bruch der Zuleitung 72 abfällt, öffnet das Rückschlagventil 93, so daß die in F i g. 2 gezeichnete 4(1 Betriebsstellung des vorgesteuerten Schiebers 88 crreicht wird und die Yorstcuerleitung 85 automatisch entlastet wird. Die Leitungsbruchsicherungs-Vorrichtungen 1, Γ in ihren Gehäusen sperren, wobei durch die Reihenfolge der Schließbewegungen und der wirksam 4^ werdenden Durchlaßquerschnitte ein stoßfreies Anhalten der Vorrichtungen bewirkt wird, wobei die Charakteristik des Überganges von der Bewegung bis zum Stillstand durch die beschriebenen Bemessungsmöglichkeiten hinsichtlich der Federn und Durchlaßquerschnitt <■> <> einstellbar ist.
Wenn in der Zuleitung 72 der Druck unter den Vorsteuerdruck fällt, und zwar in einem Maße, daß auch die Feder 95 des Rückschlagventils 93 überwunden wird, dann wird von der Vorsteuerdruckquelle unmittelbar die Vorsteuerdruckieitung 85 beaufschlagt und der Senkquerschnitt in den Gehäusen stärker geöffnet. Hierdurch steigt dann wiederum der Druck in der Zuleitung 72.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Leitisngsbruchsicherungs-Vorrichtung zur Anordnung zwischen einem hydrauliscnen Steuergerät und wenigstens einem Arbeitszylinder in der Zuleitung zu einem Zylinderarbeitsraum mit einer zwischen einem Steuergerät-AnschjuB und einem Zylinder-Anschluß vorgesehenen und im Senkdurchgang im Öffnungssinne durch einen Vorsteuerdruck abhebbaren Ventilanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß für den Vorsteuerdruck ein vorgesteuertes Gebergerät (79) vorgesehen ist, das an eine Vorsteuerdruck-Quelle und an eine hydraulische Zuleitung zum Arbeitszylinder angeschlossen ist und einen Vorsteuerdruck bei einer durch das Steuergerät (73) eingestellten Senkbewegung im Vergleich mit einem Druck in der hydraulischen Zuleitung (72) mit einem Drosselrückschlag-Ventil (80) liefert, wobei der Ansfcüuß an die Zuleitung zwischen der Leitungsbruehsieherungs-Vorrichtung (J) und dein Drosselrückschlag-Ventil (80) vorgesehen ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebergerät (79) zwischen einem Anschluß (81) an eine Vorsteuerdruckquelle und einem Anschluß (82) an die Zuleitung (72) bzw. an den Steuerschieber (73) ein zur Vorsteuerquelle hin schließendes Rückschlagventil (93) aufweist und zwischen einer Vorsteuerdruckquelle, insbesondere dem Steuergerät (73) und dem Vorsteueranschluß (7) der Ventili.'.ordnung (5) vorgesehen ist und einen vorgesteuerten Schieber (88) für die Betriebsstellungen »Heben« und »Stillstand« (90) einerseits, »Senken« (91) andererseits aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gebergerät (79) bei Stellung des vorgesteuerten Schiebers in der Funktionsstellung »Heben« und »Stillstand« (90) die Vorsteuerleitung (85) an den Tank (87) angeschlossen ist, während bei der Betriebsstellung »Senken« (91) der eingespeiste Vorsteuerdruck an dem Rückschlagventil (93) mit dem Betriebsdruck in der Zuleitung (72) verglichen wird. j
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I —3, in der die Ventilanordnung aus einem zweistufigen Kegelventil besteht, bei welchem in einem Ventilkörper größeren Querschnitts ein Ventilkörper mit kleinerem Querschnitt geführt ist und beide Ventilkörper federbelastet und nacheinander durch einen Vorsteuerkolben betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der kleinere Ventilkörper (36) druckentlastet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinere Ventilkörper (36) einen verjüngten Schaft (38) besitzt, an welchem mit Abstand vom Ventilkörper (36) ein im wesentlichen gleichen Querschnitt wie der Sitz (37) aufweisender Führungskolben (35) angeordnet ist, und daß der Bereich des Schaftes (38) für Druckmittel zugänglich ist, W)
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 und 5, bei welchem ein Widerlager für eine Feder des kleineren Ventilkörpers in dem als Hohlkörper ausgeführten größeren Ventilkörper angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Widerlager (42) an br> der öffnungsscitc des kleineren Vcntilkörprrs einen Raum (57) begrenzt, der durch den größeren Ventilkörper (32) durchsetzende Bohrungen (57, 58) mit
einem Steuergerätanschluß (2) in Verbindung steht
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (42) zugleich eine Abstützung für eine Andruckfeder (44) des größeren Ventükörpers (32) bildet, daß ein so gebildeter Federraum (46) druckentlastet und außen am größeren Ventilkörper (32) eine zu seinem Ventilsitz (30) gerichtete Stufe (49) mit größerem Außendurchmesser als der zugeordnete Ventilsitz (30) angeordnet rst.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4—7, gekennzeichnet durch ein vom Steuergerätanschluß (2) zum Zylinderanschluß (4) öffnendes Rückschlagventil (16) und eine von außen betätigbare Ablaßverbindung (18, 19) zwischen dem Zylinderanschluß (4) und einem Tankanschluß (3).
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4—8, dadurch gekennzeichnet, daß der größere Ventilkörper (32) einen Kanal (22) durchsetzt, der zwischen dem Rückschlagventil (16) am Steuergerätanschluß (2) und dem Zylinderanschluß (4) vorgesehen ist, wobei dieser Kanal beiderseits des größeren Veniiikörpers (32) immer frei bleibt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1—9, gekennzeichnet durch ein Oberdruckventil (17) zwischen Zyiinderanschluß (4) und Tankansehluß (3).
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