DE879936C - Brennstoffeinspritzduese fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Brennstoffeinspritzduese fuer Verbrennungskraftmaschinen

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DE879936C
DE879936C DEC2073A DEC0002073A DE879936C DE 879936 C DE879936 C DE 879936C DE C2073 A DEC2073 A DE C2073A DE C0002073 A DEC0002073 A DE C0002073A DE 879936 C DE879936 C DE 879936C
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pressure
piston
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M61/00Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00
    • F02M61/16Details not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M61/02 - F02M61/14
    • F02M61/20Closing valves mechanically, e.g. arrangements of springs or weights or permanent magnets; Damping of valve lift
    • F02M61/205Means specially adapted for varying the spring tension or assisting the spring force to close the injection-valve, e.g. with damping of valve lift

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Brennstoffeinspritzdüse für Verbrennungskraftmaschinen Die Erfindung betrifft Düsen zum Einspritzen von flüssigem Brennstoff in Verbrennungskraftmaschinen und hat Verbesserungen derjenigen Art zum Gegenstand, wie sie in dem Patent 875 279 beschrieben sind und bei denen ein Ventil einer veränderlichen Federbelastung ausgesetzt ist.
  • Die Düse nach dem Patent 875:279 kennzeichnet sich durch die Kombination eines die Düsenöffnung beherrschenden Hauptventils und einer auf dieses Ventil einwirkenden Feder mit Mitteln, durch die der Brennstoffdruck auf das dem Ventil abgekehrte Ende der Feder zur Einwirkung gebracht wird, und einem die Übertragung des Brennstoffdruckes auf die genannten Mittel regelnden zweiten federbelastenden Ventil, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß das zweite Ventil bei niedrigen Brennstoffdrücken geschlossen bleibt und die Feder des Hauptventils somit auf dieses ihren geringsten Druck ausübt, sich jedoch bei einem einen bestimmten Wert übersteigenden Brennstoffdruck öffnet und eine Erhöhung der Federbelastung des Hauptventils durch den Brennstoffdruck bewirkt.
  • In bestimmten Fällen ist es erwünscht, daß der Brennstoff während des normalen Betriebes der Maschine in jedem Arbeitszyklus anfangs mit verhältnismäßig niedrigem Druck und später mit hohem Druck abgegeben wird. Die Erfindung hat nun eine Abänderung der oben beschriebenen Düse zum Gegenstand, wodurch dieser Forderung in einfacher und zweckmäßiger Weise genügt werden kann.
  • Die Erfindung umfaßt eine Düse gemäß dem Hauptpatent, bei der ein Paar miteinander verbundener oder auch getrennter und entgegengesetzt wirkender, nicht zurückschlagender Ventile (an Stelle eines einzigen Ventils) für die Regelung des Brennstoffdruckes vorgesehen ist, welcher auf die Feder des Hauptventils einwirkt. Diese nicht zurückschlagenden Ventile sind in einer Nebenleitung oder in einem Paar solcher Leitungen angeordnet, die von einem Hauptbrennstoffkanal zu dem dem Hauptventil abgekehrten Ende der Feder führen.
  • Die Zeichnung zeigt in den Fig. = und 2 schematisch im Längsschnitt zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
  • Gemäß Fig. = ist am inneren Ende eines Gehäusekörpers a ein Einsatz b angeordnet, der eine Auslaßöffnung (oder Auslaßöffnungen) e und einen ringförmigen Sitz d enthält. In der Bohrung des Einsatzes ist verschiebbar ein Kolben e gelagert, der an einem Ende ein Hauptventil f bildet, das einen kleineren Durchmesser als der Kolben hat und mit dem Sitz d zusammenarbeitet. Eine das Ventil f umgebende Kammer g steht durch Kanäle 1a, i mit einem Einlaß j für den flüssigen Brennstoff in Verbindung. Mit dem Kolben e fluchtend ist in dem Gehäusekörper a ein Stößel k angeordnet, der an dem dem Kolben abgekehrten Ende einen Kopf m trägt, auf dem das eine Ende einer in einer Kammer o untergebrachten Feder n aufliegt. Auf dem anderen Ende der Feder liegt ein zweiter Kolben p auf, der in einer Bohrung des Gehäusekörpers gleitbar gelagert ist, die mit einem Kanal q in Verbindung steht. Der Kanal q führt über eine Nebenleitung y, welche ein mittels einer Feder t belastetes, nicht zurückschlagendes Ventil s enthält, zu dem Kanal i. Bis hierhin ähnelt die Konstruktion der in dem Hauptpatent beschriebenen.
  • Gemäß der Erfindung ist nun in dem Gehäusekörper eine zusätzliche Nebenleitung u angeordnet, die ein mit einer Feder w belastetes, nicht zurückschlagendes Ventil v enthält und dem auf den Kolben p einwirkenden Brennstoff gestattet, in den Hauptbrennstoffkanal i zurückzukehren, wenn gegen das Ende jedes Arbeitszyklus der Druck in dem Kanal i genügend abgefallen ist, um eine Öffnung des Ventils v zu gestatten.
  • Bekanntlich ist während jeder Brennstoffabgabe von einer Pumpe an den Brennstoffeinlaß i der Druck anfangs verhältnismäßig niedrig. Daraufhin steigt der Druck an, und nach dem Ende der Brennstoffabgabe zu fällt der Druck wieder auf einen verhältnismäßig geringen Wert ab. Während des ersten Teiles einer jeden Brennstoffabgabe hebt der auf den unteren Teil des Kolbens e einwirkende Druck das Ventil f entgegen dem normalen Widerstand der Feder n von seinem Sitz ab. Später öffnet der angewachsene Brennstoffdruck das Ventil s, und in Folge seiner Einwirkung auf den Kolben p erfährt der von der Federn auf das Ventil f ausgeübte Druck eine Erhöhung. Wenn am Ende jedes Arbeitszyklus der Druck in dem Kanal i sich nun wieder genügend verringert hat, so kommt die Druckeinwirkung auf den Kolben p in Fortfall, indem der dort befindliche Brennstoff durch das Ventil v jetzt in den Kanal i übertreten kann.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist zwischen dem Brennstoffspeisekanal i und dem Kolben p eine einzige Nebenleitung 2 vorgesehen, in welcher ein hohles, nicht zurückschlagendes Venti13 angeordnet ist. Das Ventil 3 ist durch eine Feder q. belastet und trägt einen anderen, entgegengesetzt wirkenden, nicht zurückschlagenden Ventilkörper 5, welcher unter der Belastung- einer Feder 6 steht. Dabei ist die Anordnung so gtroffen, daß der hohe Brennstoffdruck das Ventil 3 öffnet und dem Brennstoff ermöglicht, zu dem Kolben p zu gelangen. Das andere Ventil bleibt dabei geschlossen. Beim Abfallen des Flüssigkeitsdruckes in der Hauptbrennstoffleitung i öffnet sich dagegen das Ventil 5, so daß die auf den Kolben p einwirkende Flüssigkeit in den Hauptbrennstoffkanal i zurückkehren kann. Im übrigen ist die in Fig. 2 gezeigte Anordnung derjenigen nach Fig. x ähnlich.
  • Bei einer Düse gemäß der Erfindung öffnet sich das Ventil f bei verhältnismäßig niedrigem Druck, um der Maschine durch die Auslaßöffnung Brennstoff zuzuführen. Bei wachsendem Brennstoffdruck gelangt Brennstoff zu dem Kolben p, wodurch die Federbelastung des Hauptventils vergrößert wird. Gegen Ende des Arbeitszyklus, d. h. mit der Verringerung des von der Brennstoffpumpe ausgeübten Druckes, kommt der Brennstoffdruck auf den Kolben p in Fortfall.
  • Bei jeder der oben beschriebenen Ausführungsformen kann Brennstoff, der längs des Kolbens e in die Kammer o gelangt sein sollte, durch ein Auslaßsieb einer Brennstoffableitung zulaufen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Düse zumEinspritzen von flüssigemBrennstoff in Verbrennungskraftmaschinen nach Patent 875 279, gekennzeichnet durch ein Paar miteinander verbundener oder getrennter, entgegengesetzt wirkender, nicht zurückschlagender Ventile zur Regelung des Brennstoffdruckes auf die Feder des Hauptventils, wobei die nicht zurückschlagenden Ventile in einer Nebenleitung oder einem Paar von Nebenleitungen angeordnet sind, die von einem Hauptbrennstoffkanal zu der dem Hauptventil abgekehrten Seite der Hauptventilfeder führen.
DEC2073A 1948-03-08 1950-09-03 Brennstoffeinspritzduese fuer Verbrennungskraftmaschinen Expired DE879936C (de)

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