DE635149C - Sicherheitsventileinrichtung fuer die Drucklufteinrichtung, insbesondere einer Kraftfahrzeugbremse - Google Patents

Sicherheitsventileinrichtung fuer die Drucklufteinrichtung, insbesondere einer Kraftfahrzeugbremse

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DE635149C
DE635149C DEB164601D DEB0164601D DE635149C DE 635149 C DE635149 C DE 635149C DE B164601 D DEB164601 D DE B164601D DE B0164601 D DEB0164601 D DE B0164601D DE 635149 C DE635149 C DE 635149C
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DE
Germany
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compressed air
pressure
valve
piston
motor vehicle
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Application number
DEB164601D
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BOSCH ROBERT AG
Robert Bosch GmbH
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BOSCH ROBERT AG
Robert Bosch GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/36Other control devices or valves characterised by definite functions
    • B60T15/48Other control devices or valves characterised by definite functions for filling reservoirs
    • B60T15/50Other control devices or valves characterised by definite functions for filling reservoirs with means for limiting or relieving pressure in reservoirs

Description

  • Sicherheitsventileinrichtung für die Drucklufteinrichtung, insbesondere einer Kraftfahrzeugbremse Es ist bekannt, für die Drucklufteinrichtung einer Kraftfahrzeugbremse Sicherheitseinrichtungen zu verwenden, die bei einem bestimmten Druck in dem über ein Rückschlagventil an die Druckluftzuführungsleitung angeschlossenen Behälter ein weiteres die Drucksteigerung verhinderndes Ventil mittels eines Kolbens (Membran) öffnen. Bei den üblichen Sicherheitsventilen für diesen Zweck wird meist das zur Außenluft öffnende Ventil durch einen dauernd unter dem Behälterdruck stehenden und durch entsprechende Gegenfedern belasteten Kolben, Balgen o. dgl. gesteuert, derart, daß auch nach dem Öffnen des Ventils der Drucklufterzeuger noch gegen den eingestellten Behälterdruck arbeiten muß. Es sind auch Sicherheitsventile bekannt, bei denen der Steuerkolben (Membran o. dgl.) bei dem eingestellten Behälterdruck entweder den Drucklufterzeuger auskuppelt oder bei welchen das zur Außenluft öffnende, mit dem Steuerkolbenventil in der Druckluftleitung zwischen dem Drucklufterzeuger und dem dem Behälter vorgeschalteten Rückschlagventil angeordnet ist. Solche Einrichtungen haben den Vorteil, daß der Kraftbedarf des Drucklufterzeugers nach dem Auffüllen des Behälters aufhört oder auf den Leerlaufwert vermindert wird. Die bekannten Einrichtungen dieser Art haben jedoch den Nachteil, daß meist entweder ähnlich wie bei den obenerwähnten Sicherheitsventilen der Steuerkolben dauernd vom Behälterdruck und entsprechend starken Gegenfedern belastet ist oder daß sie, um genügend rasch anzusprechen, großer Ventile und Steuerkolben be ' dürfen. Es ist auch bekannt, Sicherheits-i oder Überdruckventile zur Vermeidung dieser Nachteile mit einem vom Behälter beeinflußten Entlastungsbalgen zu verbinden.
  • Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. z einen Längsschnitt durch die Vorrichtung, Abb. 2 einen Ouerschnitt nach Linie II-II der Abb. r.
  • Die Zeichnung zeigt ein Sicherheitsventil für eine Drucklufteinrichtung einer Kraftfahrzeugbremse. Sämtliche Teile der Schaltvorrichtungen sind in einem gemeinsamen Gehäuse io untergebracht. Bei i i tritt die vom nicht gezeichneten Verdichter kommende Druckluft in eine Kammer 1:2, um von dort über ein Rückschlagventil 13 in einen Kanal 14 zu gelangen, der durch ein Rohr 15 mit dem nicht gezeichneten Druckluftbehälter verbunden ist.
  • Vom Druckluftbehälter führt eine zweite Leitung 16 zum Gehäuse io, die in einer als Ventilsitz 17 ausgebildeten Verschlußschraube 18 mündet. Auf den Sitz 17 legt sich ein Überdruckventilte11er ig, der in Achsrichtung der Verschlußschraube 18 und der daran anschließenden Gehäusebohrung 2o beweglich., ist. Er wird durch eine Feder 21 auf sein, Sitz gedrückt und hat an seinem Rand Dure@"-" trittsöffnungen 22 für die Druckluft.
  • Schließfeder 2i stützt sich an einer Scheibe' 23 ab, die ebenfalls Öffnungen 2¢ für - den Druckluftdurchgang und außerdem in -ier Mitte einen zylindrischen Ansatz 25 zur Befestigung eines in axialer Richtung nachgebenden Entlastungsbalgens 26 hat, dessen anderes Ende am Teller ig befestigt (z. B. angelötet) ist. Die Befestigungsstellen sind luftdicht abgeschlossen. Der Innendurchmesser des Balgens 26 ist mindestens ebenso groß oder größer als der Durchmesser d' der Öffnung am Sitz 17.
  • Hinter der Scheibe 23 ist in der Bohrung 2o ein Kolben 27 angeordnet, dessen Stange 28 beim Linkshub gegen einen Riickschlag= ventilteller 29 stößt. Eine Feder 3ö sucht den Teller 29 auf seinem Sitz an einer Bohrung 3 i zu halten, welche die Kammer 12 mit dem Raum links des Kolbens 27 verbindet. Von dem Raum links des Kolbens 27 führt eine Leitung 32 in üblicher Weise zur Außenluft oder zur Saugseite des Verdichters. In der Wand des Gehäuses ist außerdem eine enge Entlüftungsbohrung .33 für den Raum zwischen dem Teller ig und dem Kolben 27 vorgesehen.
  • Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Wenn die Luft im Druckluftbehälter einen bestimmten Druck erreicht, öffnet sie das Überdruckventil i g, 17 und strömt durch die Öffnungen 22 und 2q, vor den Kolben 27. - Dadurch wird der Kolben 27 nach links gedrückt, so daß er den Ventilteller 2g abhebt und die durch ii vorn Verdichter kommende Druckluft durch die Kanäle 3 i und 32 unmittelbar, ins Freie oder zur Saugseite des Verdichters entweichen läßt. ' Die nach dem Öffnen des Überdruckventils ig, 17 in die Bohrung 2o austretende Druckluft verbreitet sich natürlich über den ganzen Raum. zwischen dem Kolben 27 und der Verschlußschraube 18. Wenn der Balgen 26 nicht vorhanden wäre, würde das geöffnete Überdruckventil ig zu beiden Seiten in gleichem Maße vom Druck beeinflußt, so daß kein Kraftüberschuß mehr vorhanden wäre, der den Teller ig entgegen der Federkraft geöffnet halten könnte. Der Teller ig würde also dauernd zwischen seiner Öffnungs- und Schließstellung hin und her pendeln.
  • Da aber gemäß der Erfindung die linke Seite des Tellers 1g (durch den -bekannten Entlastungsbalgen 26) teilweise vom Druck entlastet ist, so bleibt auch nach dem Öffnen des Überdruckventils 17, ig die Eröffnungs@ kraft unvermindert wirksam. Bezeichnet man den Öffnungsdruck mit p und die Federkraft jnit F, so gilt für den Augenblick des Öffnens #hs, Ventils Nach dem Öffnen des Ventils wirkt im Offnungssinn die Kraft wobei D der Scheibendurchmesser des Ventiltellers ig ist. Im Schließsinn wirken die Kräfte Für den Öffnungszustand des Ventils, d. h. das Offenhalten nach erfolgter Öffnung, gilt demnach oder Da aber d - d', .so ergibt sich aus einem Vergleich der ersten und letzten Gleichung ohne weiteres, daß bei dem neuen Ventil auch im Zustand voller Eröffnung noch die gleichen Kraftverhältnisse herrschen wie beim Öffnungsbeginn. Das Überdruckventil nach _der Erfindu _öffnet sich mäßig und spricht sehr rasch schon ä -klei#Irrückveärider*rigeri im Drückluft-'#ea l`er ari.# - --_ -@ -_ __ _ _-

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Sicherheitsventileinrichtung für die Drucklufteinrichtung, insbesondere einer Kraftfahrzeugbremse, die bei einem bestimmten Druck in dem über ein Rückschlagventil an die Druclduftzuführungsleitung angeschlossenen Behälter ein weiteres die Drucksteigerung verhinderndes Ventil mittels eines vorn Behälterdruck beeinflußten Kolbens öffnet und dadurch den Überschuß `der Druckluft ins Freie leitet oder den Drucklufterzeuger vorübergehend ausschaltet und nur noch im Leerlauf weiterlaufen läßt, dadurch gekennzeichnet, daß ein in an sich bekannter Weise zwischen den vom Behälterdruck beeinflußten Kolben (27) und die vom Behälter kommende Leitung 'eingeschaltetes Überdruckventil (ig) mit einem im Druckraum (2o) des Zylinders (io),_in dem sich der Kolben (27) bewegt, angeordneten Entfastungsbalgen (26) verbunden ist, dessen (26) Durchmesser gleich oder größer ist als der Innendurchmesser (d') des Sitzes (i7) des Überdruckventils.
  2. 2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Entlastungsbalgen (26) mit seinem anderen Ende an einer im Zylinder (2o) des Kolbens (27) befestigten, für den Druckmitteldurchtritt ausgesparten Platte (23) angeschlossen ist, gegen die außerdem die Schließfeder (2I) des Überdruckventils abgestützt ist.
DEB164601D 1934-03-09 1934-03-10 Sicherheitsventileinrichtung fuer die Drucklufteinrichtung, insbesondere einer Kraftfahrzeugbremse Expired DE635149C (de)

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DE (1) DE635149C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965983C (de) * 1949-02-17 1957-07-04 Hans Zoeller Steuerung des Arbeitskolbens im Arbeitszylinder eines pneumatischen oder hydraulischen, vorzugsweise pneumatisch-hydraulischen Antriebes, insbesondere fuer Kippfahrzeuge
DE1217809B (de) * 1962-12-13 1966-05-26 Bosch Gmbh Robert Druckregel- und Reifenfuelleinrichtung, insbesondere fuer Druckluftbremsen in Kraftfahrzeugen
DE1253077B (de) * 1962-12-20 1967-10-26 Bosch Gmbh Robert Druckregler fuer Druckluftspeicher, insbesondere in Kraftfahrzeugbremsanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE965983C (de) * 1949-02-17 1957-07-04 Hans Zoeller Steuerung des Arbeitskolbens im Arbeitszylinder eines pneumatischen oder hydraulischen, vorzugsweise pneumatisch-hydraulischen Antriebes, insbesondere fuer Kippfahrzeuge
DE1217809B (de) * 1962-12-13 1966-05-26 Bosch Gmbh Robert Druckregel- und Reifenfuelleinrichtung, insbesondere fuer Druckluftbremsen in Kraftfahrzeugen
DE1253077B (de) * 1962-12-20 1967-10-26 Bosch Gmbh Robert Druckregler fuer Druckluftspeicher, insbesondere in Kraftfahrzeugbremsanlagen

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