DE120930C - - Google Patents

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DE120930C
DE120930C DENDAT120930D DE120930DC DE120930C DE 120930 C DE120930 C DE 120930C DE NDAT120930 D DENDAT120930 D DE NDAT120930D DE 120930D C DE120930D C DE 120930DC DE 120930 C DE120930 C DE 120930C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters
    • F23Q9/02Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine elektromagnetische Vorrichtung zur Schliefsung und Oeffnung -eines Hahnes an Gas- oder Flüssigkeitsleitungen. Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung veranschaulicht. / ist der Konus einer Absperrvorrichtung in einem Gasrohr. Auf der einen Seite des Konus ist ein Hebel e befestigt, auf der anderen eine Feder f. Die elektromagnetische Vorrichtung besteht aus einem kleinen Elektromotor a, der vermittelst eines Ueberselzungslaufwerkes b ein Rad k langsam in Umdrehung versetzt. Auf dem Rade k ist ein Mitnehmer d befestigt, welcher hinter den Hebel e fafst. An dem Rade k schleifen drei Contactfedern g g1 g-.2, von denen ^1 und g2 in bestimmten Stellungen des Rades k auf den eingelegten Isolirplättchen h h j abgleiten. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Es sei angenommen, dafs in der Stellung e1 des Hebels der Gashahn geschlossen, in der Stellung e geöffnet sei. Wird in der durch die ausgezogenen Linien wiedergegebenen Stellung der Fig. ι der Umschalter u auf die Feder gl herübergeschaltet, dann ist Stromschlufs vorhanden zwischen -|-, Bürste κ, Motorwickelung, Bürste K1, Feder g. Rad k, Feder ^1, Umschalter u und —. Dadurch wird das Rad k in langsame Umdrehung versetzt und der Mitnehmer d' nimmt den Hebel e' mit. Schon nach einer kurzen Strecke wird jedoch der Hebel e' vom Mitnehmer d' abgleiten, da seine Achse tiefer liegt als die des Rades k und er bei e, sich kurz vor dem Schnittpunkt der beiden Kreise befindet. Vom Mitnehmer-rf befreit, wird der Hebel durch die Feder_/ in die Lage e geschnellt, in welcher er verharrt. In dieser Stellung ist der Hahn geöffnet. Die nicht unterbrochene Drehung des Rades k ist beendet, wenn die Feder g1 auf das Isolirplättchen ft j zu liegen kommt, also etwa nach einer halben Umdrehung. Um den Hahn zu schliefsen, ist der Umschalter wieder auf die Feder g2 herüber zu stellen, die sich jetzt in metallischer Verbindung mit dem Rade k befindet. Durch diesen Stromschlufs wird eine erneute Drehung des Rades k bewirkt; der Mitnehmer d nimmt den Hebel bis in die Stellung e' mit, in welcher infolge Hinübergleitens der Feder g2 auf das Isolirplättchen h die Drehung beendet und der Hahn geschlossen ist.
Es sei noch darauf hingewiesen, dafs die Schliefsung des Motorstromes auch auf andere Weise als durch einen Umschalter bewirkt werden kann, beispielsweise durch eine Contactuhr gemä'fs der Patentschrift 113053 der Klasse 21. In diesem Falle würde hierdurch eine selbstthätige Treppenbeleuchtung zu ermöglichen sein.'

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Elektromagnetische Absperrvorrichtung für Gasleitungen, gekennzeichnet durch ein Absperrorgan, welches von einem beim Schliefsen eines Stromes sich in Bewegung setzenden Elektromotor entgegen der Wirkung einer Feder oder einer anderen mechanischen Antriebsvorrichtung gedreht wird, bis durch geeignet angeordnete Contacteder Strom selbstthä'tie unterbrochen
    wird, so dafs der Elektromotor und mit ihm das Absperrorgan in der Offen- oder Schlufsstellung stehen bleibt.
    Ausführungsform einer Absperrvorrichtung gemä'fs Anspruch i, bei welcher auf einer vom Elektromotor (a) gedrehten, nicht auf gleicher Achse mit dem Hahnküken (I) sitzenden Scheibe (k) Mitnehmer (d) angeordnet sind, von welchen ein am Hahnküken befestigter Hebelarm (e) während eines Theiles der Drehung der Scheibe (k) mitgenommen, dann infolge Abgleitens freigegeben wird, so dafs sich das Küken unter der Wirkung der Feder (f) bis zu einem Anschlage zurückdrehen kann.
    Ausführungsform einer Absperrvorrichtung gemäfs Anspruch i, bei welcher Schleiffedern (g gx g2) und Isolirplättchen (h h J an der Scheibe (k) derart angeordnet sind, dafs die Unterbrechung des Stromes für den Elektromotor je in einer Offen- und Schlufsstellung des Hahnes stattfindet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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