DE393154C - Drehschalter - Google Patents

Drehschalter

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Publication number
DE393154C
DE393154C DEV15693D DEV0015693D DE393154C DE 393154 C DE393154 C DE 393154C DE V15693 D DEV15693 D DE V15693D DE V0015693 D DEV0015693 D DE V0015693D DE 393154 C DE393154 C DE 393154C
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DE
Germany
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balls
rotary switch
contacts
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rolling elements
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DEV15693D
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
    • G08B5/02Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using only mechanical transmission
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02Details
    • H01H19/10Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H19/11Movable parts; Contacts mounted thereon with indexing means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
  • Contacts (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AMI. APRIL 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE 29
(V 15693
Zaverio Reviglio della Veneria in Turin, Ital.
Drehschalter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Jpni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Italien vom 3. April 1919 beansprucht;
•Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter (Aus-, Um- oder Wechselschalter), bei dem in bekannter Weise Kugeln oder- ähnliche Rollkörper in geeigneten. Aushöhlungen S einer isolierenden Scheibe lose angeordnet
sind. Gemäß der Erfindung bestehen die festen .. Kontakte aus Ringstücken, deren zusammen- -steßenden Ränder als rastenförmige Kontakt-. stellen, für die Rollkörper ausgebildet sind. Die mit der isolierenden Scheibe umlaufenden
Kugeln werden in die Zwischenräume der festen Kontakte hineinbefördert und schließen dabei den Stromkreis oder Stromkreisgruppen.
Vermöge dieser Anordnung entsteht zwisehen den festen und den beweglichen Kontakten eine breite Kontaktfläche, die von den abgekrümmten Rändern der festen Kontakte gebildet ist. Durch Änderung der Anordnung der Kugeln in den Hohlräumen der isolierenden Scheibe können je nach Bedarf die Schaltungen beliebig geändert werden.
Die isolierende Scheibe kann mittels einer Schraubenfeder, die die beweglichen Kontakte auf die festen Kontakte aufdrückt und eine schnelle Auslösung bei Ein- und Ausschaltung ermöglicht, mit einem die Vorrichtung umschließenden Deckel verbunden werden.
Durch die Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Die Abb. 1 und 2 sind im rechten Winkel zueinander ausgeführte senkrechte Schnitte eines Drehschalters nach vorliegender Erfindung.
Abb. 3 ist ein Grundriß des Sockels der Vorrichtung.
Abb. 4 zeigt verschiedene Verwendungsarten des Schalters.
An dem aus isolierendem Material bestehenden Sockel 1 sind die Kontaktstreifen 3 mittels Schrauben 4 befestigt, die als Klemmen dienen. Die Kontaktstreifen 3, die durch Zwischenräume 6 voneinander getrennt sind, sind etwas geschweift, so daß sie für die jeweilige Kugel 5 eine leicht gewellte Bahn bilden.
Ein Bolzen 2 führt eine Verbindung mit dem Deckel 7 herbei und dient für diesen als Drehzapfen.
Die Schraubenfeder 11 ist mit ihrem einen Ende an dem Deckel 7 mittels des Anschlages 12 befestigt und an ihrem anderen Ende mit der Nabe 16 aus Isoliermaterial in Verbindung gebracht. Diese Nabe überträgt den Druck der Federn 11 auf die Kugeln 5 und kann sie mittels der Anschläge 14 in Umdrehung setzen.
Befindet sich der Unterbrecher o. dgl. in seiner Ruhelage, d. h. mit seinen Kugeln in den Zwischenräumen 6 zwischen den Kontakten, und dreht man nun den Deckel 7, so wickelt sich die Feder 11 auf oder ab, bis sie eine genügende Spannkraft erhält, damit die Kugeln aus den hohlen Zwischenräumen 6 herausgezwungen werden, so daß sie unter Überwindung der Neigung der Kontaktstreifen 3 unverzüglich in die hohlen Zi schenräume 6' hineingefördert werden. Dadurch werden die Kontaktstreifen entgegengesetzter Polarität miteinander verbunden und dabei der betreffende Stromkreis geschlossen. ! Der oben beschriebene Unterbecher kann für jegliche elektrische Anlage und Schaltung verwendet werden, ohne daß irgendeine bauliche Änderung desselben erforderlich ist; vielmehr ! genügt für die verschiedenen Schaltungen einfach eine Änderung der Lage der Kugeln oder j ein passender Umtausch der elektrischen Anschlüsse.
Zweckmäßig erhalten die hohlen Zwischenräume zwischen den einzelnen Kontaktstreifen 3 eine solche Gestalt, daß eine Be-• rührung der beweglichen Teile, wie Kugeln 5 I o. dgl., mit den Kontaktstreifen 3 auf eine j größere Fläche statt nur in zwei Punkten er-ι möglicht wird.
Die Abb. 4 ist eine schematische Darstellung der hauptsächlichen Schaltungsarten.
101 zeigt die Anwendung der Vorrichtung
als gewöhnlicher Unterbrecher für eine Lampe oder eine Gruppe von Lampen in.
102 veranschaulicht die Nutzbarmachung der Vorrichtung als Wechselschalter zum Ein- und Ausschalten einer Lampe oder einer Gruppe von Lampen 112 von zwei verschie-
; denen Stellen aus.
103 zeigt die Benutzung der Vorrichtung als Gruppenschalter zum Ein- und Ausschalten zweier Lampen oder Gruppen von Lam-
; pen 113 entweder gleichzeitig oder getrennt voneinander.
104 veranschaulicht die Anwendung der Einrichtung zum Ein- und Ausschalten einer Lampe oder einer Gruppe von Lampen von mehr als zwei Stellen aus.
In dem durch die Abb. 4 veranschaulichten Schaltungsschema bedeutet 110 die Hauptleitung.
Selbstverständlich können die Kugeln durch anders gestaltete Glieder ersetzt werden, die entweder frei beweglich oder mit der Nabe befestigt sind. Es erwächst hierdurch der Vorteil, daß eine einzige Feder ausreicht, um die Auslösung herbeizuführen und die Kugeln o. dgl. auf die Kontaktstreifen aufzudrücken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Drehschalter, dessen bewegliche Kontakte aus Rollkörpern bestehen, gekennzeichnet durch feste Kontakte (3) in Form von Ringstücken, deren einander zugekehrten Ränder so gestaltet sind, daß sie rastenförmige Kontaktstellen für die Rollkörper bilden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEV15693D 1919-04-03 1920-07-09 Drehschalter Expired DE393154C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT518817X 1919-04-03
GB21505/20A GB169330A (en) 1919-04-03 1920-07-16 Improvements in electric switches

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE393154C true DE393154C (de) 1924-04-01

Family

ID=26255365

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV15693D Expired DE393154C (de) 1919-04-03 1920-07-09 Drehschalter

Country Status (3)

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DE (1) DE393154C (de)
FR (1) FR518817A (de)
GB (1) GB169330A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
GB169330A (en) 1921-09-29
FR518817A (fr) 1921-05-31

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