DE374628C - Tumblerschalter mit einer zwischen Antriebshebel und Kontakthebel eingespannten Kippfeder - Google Patents
Tumblerschalter mit einer zwischen Antriebshebel und Kontakthebel eingespannten KippfederInfo
- Publication number
- DE374628C DE374628C DEI22497D DEI0022497D DE374628C DE 374628 C DE374628 C DE 374628C DE I22497 D DEI22497 D DE I22497D DE I0022497 D DEI0022497 D DE I0022497D DE 374628 C DE374628 C DE 374628C
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- Germany
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- lever
- toggle spring
- switch
- tumbler
- switch blade
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- Expired
Links
- 230000036461 convulsion Effects 0.000 description 1
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- 230000008451 emotion Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H23/00—Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
- H01H23/02—Details
- H01H23/12—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H23/16—Driving mechanisms
- H01H23/20—Driving mechanisms having snap action
- H01H23/205—Driving mechanisms having snap action using a compression spring between tumbler and an articulated contact plate
Landscapes
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 26. APRIL 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21c GRUPPE 28
(I22497
Internationalt Radiotelegraf- & Telefon Compagni in Kopenhagen.
Tuniblerschalter mit einer zwischen Antriebshebel und Kontakthebel
eingespannten Kippfeder.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Dänemark vom 20 Januar 1922 beansprucht.
Es ist bereits bei Tumblers ehalt ern bekannt,
eine Schraubenfeder als Verbindungsglied zwischen dem Antriebshebel und dem Kontakthebel
anzuordnen. Die bekannte Anordnung weist indes den Mangel auf, daß der Kontakthebel
sofort bei Umlegen <f.es Antriebshebels
bewegt wird, so daß kein momentanes Stromunterbrechen erfolgt. Die Erfindung bezieht
sich darauf, den Schaltermechanismus derart auszubilden, daß durch Einschalten eines toten
Ganges zwischen der Schraubenfeder und dem Kontakthebel das momentane Stromunterbrechen
bei Tumblerschaltern gesichert wird. Es ist zwar bekannt, einen toten Gang zwischen
dem Schaltmesser und dem Teil, an den die Feder angreift, einzuschalten, um das Schaltmesser
erst ruckartig umzulegen, wenn die Feder gespannt ist. Die bekannte Anordnung ist indes nur für Drehschalter oder für nach
ίο Art derselben ausgebildete Schalter verwendbar. Die Erfindung bezieht sich nun darauf, eine
Schaltvorrichtung zu schaffen, durch welche das erwähnte Prinzip bei Tumblerschaltern verwendbar
wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. 1 einen Schnitt
durch einen Korrespondenzschalter gemäß der Erfindung nach der Linie I-I in Abb. 2 und
Abb. 2 den Schalter in Vorderansicht ohne Deckel und auch nach Entfernung anderer :
Teile.
α ist der Sockel des Schalters und b das als ein Doppelhebel ausgebildete Schaltmesser,
welches um eine in zwei senkrechten Aussparungen d des Sockels gelagerte Welle c drehbar
ist. e sind die Klemmen mit Kontaktfedern f, g ist der Tumblerarm und h das Lager
desselben.
Das untere Ende des Tumblerarmes endet in einen Zapfen / (Abb. 1), welcher in das obere
Ende einer Schraubenfeder k eingreift, deren unteres Ende um einen Zapfen I an der Ober- j
seite eines aus elektrisch isolierendem Material, j ζ. B. Vulkanfiber, bestehenden Körpers m greift.
Dieser Körper ist um die Welle c des Schaltmessers b drehbar und liegt zwischen den
Seitenwänden desselben. Die letzteren sind mittels zweier Querstücke η und 0 verbunden,
die an jeder Seite des zwischen den Querstücken hmaufragenden Körpers m liegen. Der
Abstand zwischen den Querstücken ist derart im Verhältnis zur Breite des Körpers m bemessen,
daß genügender Raum für den Körper m übrigbleibt, um sich ein wenig vom einen
Querstück wegdrehen zu können, bevor er gegen das andere anstößt. Die Schraubenfeder bildet
die einzige Verbindung zwischen dem Tumblerarm g und dem Körper m, und die Länge und
Federkraft derselben ist derart abgepaßt, daß sie je nach der Stellung des Tumblerarmes das ,
eine oder andere Ende des Schaltmessers mit i dem entsprechenden Kontaktfedersatz f in Be- [
rührung hält. <
Wenn der Tumblerarm g von der einen in | die zweite seiner Außenstellungen gedreht wird, j
ζ. B. von rechts nach links in Abb. 1, wird die Schraubenfeder k zusammengepreßt, und der
Körper m wird gleichzeitig von links nach rechts um die Welle c gedreht, indem die
Schraubenfeder zum Mitdrehen des Körpers I genügend steif ist. Wenn der Tumblerarm g
und der Körper m so viel gedreht sind, daß sie in der Verlängerung voneinander liegen, ist
die Schraubenfeder k ganz zusammengepreßt, und die gegen das Querstück 0 gekehrte Seite
j des Körpers m liegt dann gegen die Kante ι dieses Querstückes an. Bei der weiteren Drehung
des Tumblerarmes nach links wird der Körperm weiter nach rechts gedreht, und hierdurch wird
das Schaltmesser b mit dem Körper m zusammen
gedreht. Diese Weiterdrehung des Körpers und die Drehung des Schaltmessers erfolgt durch einen Ruck, indem die Schraubenfeder
f sich erweiten kann, wenn sie von dem Tumblerarm nach rechts in Abb. 1 geführt
wird. Das Unterbrechen sowohl als das Stromschließen wird hierdurch momentan, so daß
man dauernde Funkenbildung zwischen dem Schaltmesser und den Kontaktfedern vermeidet.
Falls der Tumblerarm zufällig in die Mittelstellung gedreht werden sollte, in welcher
die Schraubenfeder völlig zusammengepreßt ist, wird die Stellung des Schaltmessers hiervon
nicht beeinflußt.
Durch die Lagerung der Welle c in den senkrechten Aussparungen d wird erzielt, daß
die beweglichen Teile des Schalters leicht entfernt werden können, weil nur das Lager h
gelockert werden muß, wonach man dieses Lager mit dem Tumblerarm g zusammen und go
danach die Schraubenfeder k und das Schaltmesser b mit dem Körper m entfernen kann.
Dies ist von Bedeutung, falls einer der Schaltteile, z. B. die Schraubenfeder, beschädigt
werden sollte.
Die Erfindung läßt sich außer beim gezeigten Korrespondenzschalter auch bei einzelnen und
doppelten Schaltern ähnlicher Art verwenden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Tumblers ehalt er mit einer zwischen Antriebshebel und Kontakthebel eingespannten Kippfeder, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Kippfeder (k) mit einem um die Welle (c) des Schaltmessers (δ) drehbaren Körper (m) verbunden ist, wobei am Schaltmesser (b) an jeder Seite dieses Körpers (m) ein Anschlag (0 bzw. n) derart angeordnet ist, daß der Körper (m) gedreht werden kann, bis die Feder (Jt) gespannt ist, bevor er gegen den einen dieser Anschläge (0 oder n) stößt und hierdurch das Schaltmesser mitnimmt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK192074X | 1922-01-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE374628C true DE374628C (de) | 1923-04-26 |
Family
ID=8149855
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI22497D Expired DE374628C (de) | 1922-01-20 | 1922-03-18 | Tumblerschalter mit einer zwischen Antriebshebel und Kontakthebel eingespannten Kippfeder |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE374628C (de) |
| GB (1) | GB192074A (de) |
-
1922
- 1922-03-18 DE DEI22497D patent/DE374628C/de not_active Expired
-
1923
- 1923-01-16 GB GB1441/23A patent/GB192074A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB192074A (en) | 1923-10-18 |
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