DE374568C - Universalschalter - Google Patents
UniversalschalterInfo
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- DE374568C DE374568C DEK79936D DEK0079936D DE374568C DE 374568 C DE374568 C DE 374568C DE K79936 D DEK79936 D DE K79936D DE K0079936 D DEK0079936 D DE K0079936D DE 374568 C DE374568 C DE 374568C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H21/00—Switches operated by an operating part in the form of a pivotable member acted upon directly by a solid body, e.g. by a hand
- H01H21/02—Details
Landscapes
- Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Universalschalter, insbesondere für
Lichtanlagen, der sich den bekannten Schaltern gegenüber durch eine solche Verbindung zweier
festen, zweckmäßig konzentrischen Kontaktgruppen mit einem, zwischen diesen beweglichen
Kontaktring und einem über diesen Kontaktanordnungen befindlichen Schleifkontakt kennzeichnet,
daß bei Kontaktstellung des bewegliehen Ringes zwischen den festen Kontaktgruppen
mittels des genannten Schleifkontaktes mehrere Lichtstromkreise sowohl stufenweise als
auch gleichzeitig ein- und ausgeschaltet werden können.
Bei einer durch Verstellung des beweglichen Kontaktrnges bewirkten LTnterbrechung der
elektrischen Verbindung entsprechender Glieder der festen Kontaktgruppen kann mittels des
Schleifkontaktes auch ein beliebiger der ange· schlossenen Lichtstromkreise wahlweise eingeschaltet
werden.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Au&führungsform beispielsweise
dargestellt, wobei bedeutet:
Abb. ι eine Draufsicht auf den Schalter,
Abb. ι eine Draufsicht auf den Schalter,
Abb. 2 eine Draufsicht auf denselben Schalter bei abgehobenem Deckel und Knebel mit angeschlossenem
Schaltschema, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie X-Y der Abb. i.
Der Schalter besteht aus dem aus Isoliermaterial gefertigten Sockel a, der darüber in
üblicher Weise aufgesetzten Schutzdose δ, außerhalb welcher zentral ein in bekannter Weise ge- |
stalteter, nach beiden Richtungen beliebig dreh- ' barer Knebel c sitzt. Mit dem Knebel c ist starr
verbunden ein Schleifkontakt h, dessen Form in ;
Draufsicht aus der Abb. 2 besonders deutlich j hervorgeht, während ihn die Abb. 3 im Seiten- ,
schnitt zeigt. Dieser vom Knebel c bei dessen ' Drehung mitgenommene Schleifkontakt bewegt 1
sich über zwei im Sockel α fest angeordnete i Kontaktgruppen, welche im Ausführungsbei- '
spiel auf zwei konzentrischen Kreisen liegen, von \ denen der äußere die Kontakte A1, A2 und A3, j
der innere die Kontakte A4, A8 und A6 umfaßt. ;
Nahe am Kontakt A4 liegt ein Einzelkontakt g, j an dem die Stromzuleitung der die Anlage j
speisenden Energiequelle liegt. Mittels eines Hebels f o. dgl. kann ein beweglicher Ring d so
zwischen den beiden Kontaktgruppen A1, A2, A3
und Ad, A5, A6 verschoben werden, daß bei der
oberen Lage des Hebels f eine der Anzahl der festen Kontaktpaare entsprechende Zahl von
Kontaktschiffchen ex, e2, es zwischen den zugehörigen
Kontaktpaaren eine leitende elektrische Verbindung herstellen. Dieser Fall ist
durch Abb. 2 dargestellt. In der unteren punktiert angegebenen Lage des Hebels f werden die
Kontaktschiffchen aus ihrer Stellung zwischen den Kontaktpaaren herausgezogen, so daß die
leitende elektrische Verbindung unterbrochen ist. Der Schleifkontakt Ji besitzt am einen Ende
seines Durchmessers eine Verbreiterung i, deren Zweck nachher noch erläutert werden soll.
Die Wirkungsweise des Schalters gestaltet sich wie folgt:
In Abb. 2 ist an den beispielsweise gezeigten j Schalter die schematische Darstellung dreier
ι Lichtstromkreise angeschlossen. Es möge zu-ι nächst angenommen werden, daß der Hebel f
' in seiner oberen Lage sich befindet, die Kontaktschiffchen also zwischen den zugehörigen Kontaktpaaren
liegen und zwischen den inneren und äußeren Kontakten eine leitende Verbindung herstellen. Wird unter dieser Voraussetzung
dem Schleifkontakt die aus Abb. 2 ersichtliche Stellung gegeben, so ist von den gezeigten drei
Lichtstromkreisen keiner eingeschaltet. Die Stromzuleitung in Richtung des Pfeiles B endet
in diesem Falle nämlich bei der Klemme g. Der zugeführte Strom kann wegen der vollkommenen
Isolierung dieses Kontaktes sich nicht schließen. Wird nun stufenweises Einschalten der drei
Lampengruppen verlangt, so ist dem Schleifkontakt eine Drehung um 90 ° zu erteilen, und
zwar in der Richtung des Pfeiles A. In dieser Stellung, in welcher die dem Durchmesser entsprechende
Begrenzungsgrade des halbkreisförmigen Schleifkontaktes in Richtung I, III fällt, go
bildet der Schleifkontakt nunmehr eine leitende Verbindung zwischen de,m Zuleitungskontakt g
und dem äußeren festen Kontakt A1. Die Lampengruppe ι wird in diesem Falle aufleuchten,
während der Strom in Richtung des Pfeiles Q bich zur Stromquelle zurückschließt. Eine
weitere Drehung der Kontaktscheibe um 90 ° bringt eine solche Lage von Kontaktscheibe Ji
mit sich, daß der verbreiterte Teil i nunmehr als Verbindung zwischen A5 und A2 wirkt, während
der Schleifkontakt zugleich mit dem Zuleitungskontakt g in Berührung bleibt und
seinen Strom nunmehr, für Leitung I unter Vermittlung des Kontaktschiffchens ev an die beiden
Lampengruppen 1 und 2 abgibt. Es brennen also nunmehr zwei Lampengruppen. Eine
weitere Drehung um 90 ° stellt eine Verbindung von A6 mit A3 unter Vermittlung des verbreiterten
Teiles i des Schleifkontaktes her, während der Strom nunmehr bei den Lampengruppen 1 und 2
unter Vermittlung der Kontaktschiffchen ex
und e2 sämtlichen drei Stromkreisen zugeführt
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wird. Es brennen nunmehr sämtliche drei Lampengruppen.
Bei einer weiteren Drehung um 90 ° wird die Ausgangsstellung des Schleifkontaktes
erreicht, wobei sämtliche drei Stromkreise gleichzeitig abgeschaltet werden. Ein
gleichzeitiges Einschalten der drei Lampengruppen läßt sich in der angenommenen Lage
des Hebels f dadurch erzielen, daß aus der in Abb. 2 dargestellten Ausgangslage des Schleif-
kontaktes letzterer um 90 ° in Richtung des Pfeiles B gedreht wird.
Es liegt auf der Hand, daß außer dem eben genannten gleichzeitigen Ausschalten auch ein
stufenweises Ausschalten bewirkt werden kann, indem der Schleifkontakt aus seiner Kontaktstellung
mit sämtlichen drei Stromkreisen nicht in Richtung des Pfeiles A, sondern in Richtung
des Pfeiles B zurückgedreht wird, so daß nacheinander eine Abschaltung der Stromkreise 3,
2 und ι erfolgt.
Hiernach können also mit dieser Anordnung beispielsweise drei Stromkreise sowohl stufenweise
als auch gleichzeitig ein- und ausgeschaltet werden, wobei sich die beiden Schaltarten noch
in beliebiger Weise, wie oben ausgeführt, kombinieren lassen.
Der Schalter ist weiterhin als Umschalter der angenommenen Anzahl von Stromkreisen zu benutzen.
Zu diesem Zweck wird der Hebel f in seine untere Stellung gelegt, wodurch die Kontaktschiffchen
aus ihrer Lage zwischen den festen Kontaktpaaren herausgedreht werden. Dreht man nunmehr wiederum den Schleifkontakt um
90 °, in Richtung des Pfeiles A, so stellt er eine leitende Verbindung zwischen dem Zuleitungskontakt g und dem Außenkontakt A1 her, so daß
die Lampengruppe 1 Strom erhält. In diesem Falle muß der Schleifkontakt die leitende Verbindung
zwischen g und A1 herstellen, weil das
verbindende Kontaktschiffchen fehlt, während bei der oben dargestellten Wirkungsweise auch
das Kontaktschiffchen diese Verbindung übernehmen kann. Eine weitere Drehung des
Schleifkontaktes läßt dessen Teil i eine Verbindung zwischen den Kontakten A5 und A2 bilden und so die Lampengruppe 2 unter Strom
setzen. Zugleich wird nunmehr die Lampengruppe ι ausgeschaltet, da ja die Verbindung
zwischen A4 und A1 durch Weiterdrehen der,Verbreiterung
'i des Schleifkontaktes h unterbrochen ist. Dagegen liegt der Schleifkontakt bei
diesen Drehungen stets gegen den Zuleitungskontakt g an. Wird schließlich der Schleifkontakt
um weitere 90 ° in Richtung des Pfeiles A verdreht, so wird nunmehr zwischen A6 und A3
eine leitende Verbindung hergestellt; während der Stromkreis zur Lampengruppe 2 unterbrochen
wird. Es brennt nunmehr nur die Gruppe 3." Eine weitere Drehung des Schleifkontaktes
um 90 ° bringt diesen in die Ausgangsstellung und schaltet somit auch die Lampengruppe
3 aus. Statt dessen kann der Schalter natürlich' auch durch Drehen des Schleifkontaktes
in Richtung des Pfeiles B dazu benutzt werden, um von Lampengruppe 3 schnell auf
eine der beiden Gruppen 2 und 1 überzugehen, ohne noch einmal eine ganze Umdrehung der
Kontaktscheibe vornehmen zu müssen.
Die gezeigte Ausführungsform des Universalschalters kann in mannigfacher Hinsicht Abänderungen
unterliegen, ohne daß dem Erfindungsgedanken dadurch Abbruch getan wird. So konnte beispielsweise durch eine geeignete
Ausbildung der Kontaktscheibe und durch eine entsprechende Anordnung der festen Kontaktpaare
die Zahl der zu betätigenden Lichtstromkreise erhöht werden. Anderseits könnte z. B.
auch durch Hinzufügung einer weiteren Kontaktscheibe oder durch eine entsprechende Ausgestaltung
nur einer einzigen Kontaktscheibe beim wahlweisen Umschalten die Möglichkeit geschaffen werden, daß eine beliebige Kombination
der gezeigten Lichtstromkreise zum Brennen gebracht wird, z. B. die Lampengruppe 1
und 3 oder 2 und 3, während die Kombination 1 und 2 bereits durch das stufenweise Einschalten
möglich ist.
Es sei noch bemerkt, daß die Kontaktfedern so ausgebildet sind, daß sie bei den Bewegungen
des Schleifkontaktes ihre Haltung nicht verändem, da sie kappenartig über den Köpfen der
Durchführungen gebogen sind und mittels zwei herabgebogenen Federarmen seitlich der Köpfe
ein stärkeres Schwanken der Federn verhüten, welch letztere sich im rechten Winkel gegen den
Schleifkontakt anlegen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elektrischer Universalschalter, insbeson- ioo dere für Lichtstromkreise, gekennzeichnet durch zwei feste, zweckmäßig konzentrische Kontaktgruppen (A1, A2, A3 und A4, A5, A6) mit einem zwischen diesen beweglichen, mit Einzelkontakten versehenen Kontaktring (d) und einem Schleifkontakt (Ji), der die Stromzuführung zu den festen Kontakten (A) vermittelt und so gestaltet ist, daß er sowohl sämtliche inneren Kontakte als auch je einen äußeren und inneren Kontakt miteinander verbinden kann, so daß je nach der Stellung des beweglichen Ringes (d) mittels des Schleifkontaktes mehrere Stromkreise sowohl stufenweise als auch gleichzeitig ein- und ausgeschaltet oder auch wahlweise einzeln eingeschaltet werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK79936D DE374568C (de) | Universalschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK79936D DE374568C (de) | Universalschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE374568C true DE374568C (de) | 1923-04-26 |
Family
ID=7233718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK79936D Expired DE374568C (de) | Universalschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE374568C (de) |
-
0
- DE DEK79936D patent/DE374568C/de not_active Expired
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