DE119709C - - Google Patents

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DE119709C
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coupling
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/06Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
    • B61G1/08Control devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 119709 KLASSE 2Oe.
D. H. L RIETSCH in NIEDERSCHÖNEWEIDE und W. D. A. RIETSCH in BERLIN.
Kuppelstellung drehbaren Zughaken.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. März 1900 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine selbstthätige, seitlich auslösbare Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge, bei welcher die gleichzeitig den Zughaken tragende Kuppelöse achsial verschiebbar ist, und bei welcher durch die Verschiebung eine Sperrvorrichtung ausgelöst und dadurch der Zughaken in die Kuppelstellung gedreht wird.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in der Sperrstellung des Zughakens,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Sperrvorrichtung,
Fig. 3 zeigt die Einrichtung bei mittelst des Lenkers ausgelöstem Zughaken,
Fig. 4 eine Oberansicht der Kupplung,
Fig. 5 die Vorrichtung bei Wagen mit centraler Stofsvorrichtung,
Fig. 6 eine Abart bei Wagen mit nicht centraler Stofsvorrichtung.
Der Zugbügel α ist in einem Gehäuse b geführt, welches am besten derart in den Wagen eingebaut wird, dafs- die Vorderseite mit der Stirnseite des Wagens bezw. der Kopfschwelle abschneidet, welche die Buffer trägt. Die beiden parallelen Schenkel des Zugbügels a sind von Federn c umgeben, die beim Zurückdrücken des Bügels durch den Bügel des Gegenwagens gespannt werden und beim Aufhören des Druckes den Bügel in seine Normallage zurückführen.
Das hintere Ende des Zughakens d sitzt auf einem Querbolzen e, der in Augen der beiden Schenkel des Zugbügels α gelagert ist. An den Zughaken greift ein nach unten führender Lenker f an, der mit einer Stange g verbunden ist, die durch das Gehäuse b nach rückwärts führt und deren gröfserer Theil von einem Rohr umschlossen ist, in welchem eine die Stange g umgebende Spannfeder h liegt.
Innerhalb des Gehäuses b ist die Stange g mit einer durch das Gehäuse hindurchgehenden und auf beiden Seiten über die Längsseite des Wagens heraustretenden, zum Aufstecken einer Kurbel eingerichteten Drehachse ρ derartig verbunden, dafs die Drehung der Achse sich auf die Stange g überträgt und diese dadurch zurückgezogen wird. Die Uebertragung kann z. B. dadurch erfolgen, dafs die Stange g durch eine Kette oder ein sonstiges Zugorgan mit der Scheibe i der Drehachse ρ verbunden wird. An der Vorderwand des Gehäuses b ist bei k ein Sperrhebel / gelagert, an dessen oberem Arm eine Feder in angreift, die beim Entkuppeln den unteren Arm in eine Kerbe η der Stange g einfallen läfst und dadurch den ausgekuppelten Zughaken in seiner Stellung hält.
Findet ein Zusammenstofs der Zugbügel a zweier Wagen statt, so wird durch eine Schubknagge 0, die auf dem einen Schenkel des Zugbügels α sitzt, unter Spannen dieser Feder m der untere Arm des Sperrhebels / aus der Kerbe der Stange g herausbewegt. Der unter dem Druck der Feder h alsdann nach aufwärts ge-
schnellte Zughaken greift in den Zugbügel des anderen Wagens ein und wird in dieser Stellung durch den jetzt als Stütze dienenden Lenker f festgehalten. Ein zufälliges Entkuppeln ist wegen der dem Zughaken dadurch ertheilten Sperrlage ausgeschlossen.
Das Entkuppeln geschieht in der Regel mit Hülfe einer passenden Kurbel, die man auf die Achse ρ aufsteckt. Durch Drehung der letzteren wird die Stange g zurückgezogen, der Zughaken nach unten geklappt und die Spannfeder h gespannt, bis der Sperrhebel / in die Kerbe der Stange g wieder einspringt. Die Scheibe i bezw. die Drehachse ρ kann von jeder Stelle des Zuges leicht durch über Rollen geführte Ketten oder Leinen behufs Auslösens der beiden Zughaken in Drehung versetzt werden, wodurch die Entkupplung auch während der Fahrt bewirkt werden kann.
Die Kupplung erfolgt beim Rangiren der Wagen selbstthätig. Soll dieselbe jedoch aus irgend welchen Gründen, z. B. beim Abstofsen von Wagen nicht erfolgen, so bringt man eine Sperrvorrichtung an, durch welche das Vorschnellen der Stange g trotz Auslösens des Sperrhebels / verhindert werden kann. Dies kann z. B. dadurch geschehen, dafs die Drehachse ρ mit einem Zahnrad und einer Sperrklinke versehen wird.
Statt den Zugbügel selbst beweglich anzuordnen, kann man denselben auch bei Wagen mit centraler Stofsvorrichtung mit dem Buffer verbinden (Fig. 5), oder bei Wagen mit nicht centraler Stofsvorrichtung mit den beiden Bufferstempeln (Fig. 6).
Bei ersterer Anordnung liegt der mit dem Bufferkopf q fest verbundene Zugbügel α dicht hinter demselben, und die Federn c sind durch die in der Bufferhülse r liegende Feder ersetzt. Die beiden Schenkel des Zugbügels haben dabei Führung in der Stirnwand der Kopfschwelle s.
Bei der zweiten Anordnung ist der Zugbügel in fester Verbindung mit den beiden Bufferköpfen durch je ein Verbindungsstück w; auch hier sind die Federn c durch die in den Bufferhülsen liegenden Federn ersetzt.
In diesen Fällen haben die Bufferfedern das Bestreben, den Zugbügel beständig nach aufsen zu schieben, und die Federn c können fort- ' gelassen werden.
Die Stange g wird in der Lage, bei welcher der Züghaken ausgelöst ist (Fig. 3), durch den Sperrhebel I festgehalten, wenn nur die Schubknagge 0 der Stange α aufser dem Bereich des oberen Sperrhebels / sich befindet. Die Wagen können sich daher mit ihren Buffern berühren und es wird trotzdem der Kupplungshaken in der entkuppelten Lage festgehalten. Dadurch, dafs die Sperrung innerhalb des fest mit dem Wagen verbundenen Gehäuses verlegt ist, wird erzielt, dafs beim Entkuppeln ohne Weiteres die Stange g festgelegt wird.
Wesentlich ist nur, dafs die Sperrung am Wagenkasten sitzt, und ' dafs bei stillstehenden Wagen eine Sperrung eintreten kann, ohne dafs die Wagen aus einander geschoben zu werden brauchen, während beim Zusammenstofs zweier Wagen die Sperrung der Stange g selbstthätig ausgelöst wird.
Die ganze Vorrichtung kann auch so angeordnet werden, dafs der Kupplungshaken beim Zusammenkuppeln von oben nach unten in den Zugbügel eingeführt und beim Entkuppeln nach oben herausgezogen wird. i

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine selbsttätige, seitlich auslösbare Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge mit senkrecht durch verschiebbare Stangen in die Kuppelstellung drehbaren Zughaken, dadurch gekennzeichnet, dafs die Kuppelöse axial verschiebbar ist, gleichzeitig den Zughaken (d) trägt, und bei der Verschiebung die Sperrvorrichtung der den Zughaken in die Kuppelstellung drehenden Stange (g) auslöst, wobei eine Feder (c) die Zürückführung der Oese in die Anfangsstellung bewirkt.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Kupplung nach Anspruch 1, bei welcher der drehbar an der Zugöse (a) angebrachte Zughaken (d) mit der, Stange (g) durch eine Lenkstange (f) in Verbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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