DE119623C - - Google Patents

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DE119623C
DE119623C DENDAT119623D DE119623DA DE119623C DE 119623 C DE119623 C DE 119623C DE NDAT119623 D DENDAT119623 D DE NDAT119623D DE 119623D A DE119623D A DE 119623DA DE 119623 C DE119623 C DE 119623C
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shaft
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iii
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • F16H61/0293Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being purely mechanical
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2710/00Control devices for speed-change mechanisms, the speed change control is dependent on function parameters of the gearing
    • F16H2710/04Control dependent on speed
    • F16H2710/06Control dependent on speed only the toothed wheels remain engaged
    • F16H2710/08Control dependent on speed only the toothed wheels remain engaged the control being mechanical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 47h.
Die bisher zur Inbetriebsetzung von Kraftmaschinen verwendeten Vorrichtungen, welche von Hand bedient werden, leiden an dem Uebelstande, dafs sie für grofse Kraftmaschinen nicht brauchbar sind, sondern nur für kleinere, d. h. bis höchstens sogen. 14 HP-Maschinen verwendet werden können.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist es nun, auf eine einfache und verhältnifsmäfsig billige Weise Antriebsvorrichtungen für gröfsere Maschinen zu schaffen, und es ist derselbe auch, wie Versuche ergeben haben, durch vorliegende Erfindung vollkommen erreicht.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 Nabe / mit Ausschnitt k,
Fig. 4 Nabe f1 mit Ausschnitt k1.
Die Vorrichtung besteht aus zwei über einander liegenden Wellen α und b, welche in Lagern ruhen. Auf Welle α sitzen lose die Zahnräder I, II, III mit daran befindlichen Kupplungstheilen c cl c'2. Diese Zahnräder I, II, III greifen entsprechend in die auf der Welle b festsitzenden Zahnräder IV, V, VI . ein. Ferner sitzen ebenfalls lose auf der Welle a auf Flachfedern χ verschiebbare Kupplungstheile dd}dP. An den Rädern I, II, III sind Führungsstücke e angebracht, um das Verschieben der Räder zu verhüten.
Zwischen den Zahnrädern II und III sowie V und VI sind zwei in einander greifende, schmälere Zahnräder VII und VIII auf den Wellen α bezw. b angebracht. Zu beiden Seiten am Zahnrade VIII befinden sich an ersterem festsitzende, mit Rändern versehene Naben//1. An den Kupplungstheilen d1 und d'2 sind kleine Arme befestigt, welche Rollen g g1 tragen. Zwischen Nabe / und Kupplungstheil d1 bezw. f1 und d2 sitzen auf der Welle α Schraubenfedern h /21, die das Bestreben haben, die Kupplungstheile d1 d'2 an die an den Zahnrädern II und III festsitzenden Kupplungstheile c1 c2 zu drücken. Auf Welle b ist schliefslich noch ein Kettenrad i angebracht, welches mit der in Betrieb zu setzenden Maschine in Verbindung steht. Es sind also sämmtliche auf Welle α befindlichen Theile lose, dagegen die auf Welle b befindlichen Theile fest angebracht.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende:
Soll eine grofse Maschine in Betrieb gesetzt werden, so wird der Kupplungsteil i in c eingerückt, die Rollen g g1 nach Ueberwindung der Schraubenfedern h h1 durch die in den Rändern der Naben//1 befindlichen Ausschnitte k k1 gesteckt, und die Welle a in Umdrehung gesetzt.
Hat sich die Welle α ungefähr sechsmal gedreht, so ist infolge Zurückbleibens des Zahnrades VIII gegenüber der Welle a, welches durch die Uebersetzung von I und IV und die gewählte Zähnezahl von VII und VIII hervorgerufen wird, die Rolle g an dem Ausschnitt k der Nabe / angelangt und wird vermittels der Schraubenfeder h von / entfernt, wodurch der Kupplungstheil dl in c1 einrückt, so dafs nunmehr die Zahnräder II und V
Wirkung kommen, während
schnelleren Umdrehung der Welle b,
infolge
zur der welche
durch die gewählte Zähnezahl erreicht wird, sich zu gleicher Zeit der Kupplungstheil d von c löst und die Zahnräder I und IV aufser Wirkung treten. Der die Vorrichtung bedienende Arbeiter kann nun durch die gewählte Uebersetzung mit derselben Geschwindigkeit weiterdrehen, wie zu Anfang.
Infolge der Uebersetzung der Zahnräder II und V wird nunmehr das Zahnrad VIII durch Zahnrad VII schneller gedreht als die Welle a, wodurch nun die Rolle gl sich dem Ausschnitt kl nähert. Ist nun die Rolle g1 am Ausschnitt k1 angelangt, so wird der Kupplungstheil d'2 vermittels der Schraubenfeder hl von /' entfernt und in c2 eingerückt und es treten die Zahnräder III und VI in Wirkung; durch den abermaligen Zähnewechsel der Räder III und VI gegenüber II und V werden nun die Kupplungstheile c1 dl entkuppelt.
Um zu verhindern, dafs"' beide Rollen gg1 zu gleicher Zeit durch die Ausschnitte k kl hindurchtreten und hierdurch beide Zahnräder II und III gleichzeitig mit der Welle a gekuppelt werden, ist der Ausschnitt k gröfser als der Ausschnitt A:1 gemacht worden. Während nämlich die Rolle g durch den Ausschnitt k hindurchtritt, wird g1 noch durch den längeren Rand der Nabe fl zurückgehalten. Wird nun infolge der Kupplung von d1 mit cl die Geschwindigkeit des Rades VIII mit seinen Naben f und f1 gröfser als die der Welle a, so rollt sich die Gleitrolle g in entgegengesetztem Sinne auf dem Rande der Nabe fl ab, bis sie nach etwa fünf Umdrehungen der Welle α mittels der Feder h1 durch den Ausschnitt A:1 herausgedrückt wird, worauf die Zahnräder III und VI in Thätigkeit treten.
Vermöge der gewählten Zähnezahl, welche bei den Zahnrädern I und IV 15 zu 45, bei II und V 20 zu 40, bei III und VI 30 zu 30 betragen, ist es dem Arbeiter ermöglicht, wie im angefangenen Tempo gleichmäfsig weiter zu drehen, bis die Maschine selbstthätig arbeitet. Ist die Maschine nun in Gang, so wird die Vorrichtung vermittels einer an der Kurbelwelle der Maschine angebrachten Kupplung mit schrägen Zähnen ausgerückt und ist nunmehr aufser Thätigkeit gesetzt.
An dem Wesen der Erfindung wird nichts geändert, wenn mehr oder weniger als drei Zahnradübersetzungen, wie in der Zeichnung vorgesehen, verwendet werden:

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antriebsvorrichtung zum Inbetriebsetzen von grofsen Arbeits- und Betriebsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs auf der Antriebswelle α der Vorrichtung Zahnräder von zunehmender Gröfse und mit daran befindlichen Kupplungstheilen cc1... lose angeordnet sind, die durch entsprechende mit der Antriebswelle drehbare und darauf verschiebbare Kupplungstheile dl. . . selbstthätig nach einander mit der Welle gekuppelt werden und mit Zahnrädern einer mit der Antriebswelle gleichlaufenden Arbeitswelle b in Eingriff stehen, wobei die Uebersetzung der einzelnen Zahnrädergetriebe derartig bemessen ist, dafs die Geschwindigkeit der Arbeitswelle bei gleichmäfsiger Geschwindigkeit der Antriebswelle vom Nullpunkte bis zu ihrer vollen Höhe zunimmt, zu dem Zwecke, schwere Arbeits- und Betriebsmaschinen durch geringe Kraft sicher und ohne Gefahr für den Arbeiter in Gang setzen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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