DE48651C - Federkraftmaschine - Google Patents
FederkraftmaschineInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G—SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G1/00—Spring motors
- F03G1/02—Spring motors characterised by shape or material of spring, e.g. helical, spiral, coil
- F03G1/022—Spring motors characterised by shape or material of spring, e.g. helical, spiral, coil using spiral springs
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Description
KAISERLICHES i
PATENTAMT.
Die Erfindung behandelt die Construction eines Federmotors, welcher aus einem metallischen
Federgehäuse besteht, das einfache oder vielfältige, gekehlte oder glatte Stahlblätter enthält.
Die Blätter aus Stahl oder anderem Material werden nach Fig. 3 angeordnet; ihre Länge ist nicht bestimmt,- ebensowenig ihre
Breite und sonstige Form, die sich nach der Herstellungsweise und der Anwendungsbestimmung
des Motors richtet.
Das Stahlblatt B wird, wie in Fig. 3 dargestellt, in dem Gehäuse spiralförmig aufgewickelt
und legt sich mit seinen Windungen auf bewegliche und drehbare Stücke a c, welche
nach Fig. 2 cannelirt sind, um die Reibung ■gegen die Blätter B zu vermindern, die einerseits
am Federgehäuse, andererseits an der mitten durch das Gehäuse geführten Welle D
befestigt sind, durch deren Drehung eine Spannung der Federblätter B bewirkt wird. Die
gespannte Feder B drückt direct auf die Stücke α c. Aufserhalb des Federgehäuses
sind Gleitstücke F angebracht (Fig. 2 und 2a), welche sich auf den Gleitstangen b verschieben
lassen, auf denen die je nach der erzeugenden Kraft mehr oder weniger starken Federn G
stecken. Die Gleitstücke F werden durch die Spannung der Feder B, welche durch die
Stücke α c auf die mit denselben verbundenen Gleitstücke F übertragen wird, unter Spannung
der Feder G nach unten gedrückt, so dafs dadurch eine Kraft aufgespeichert wird, welche
nach Bedürfnifs nutzbar gemacht werden kann. Die Zahl der Federn G kann entsprechend
vermehrt werden.
Fig. ι zeigt die Anwendung des Motors bei einer Nähmaschine.
A ist das kleine Schwungrad, durch dessen Drehung das Spannen der Feder B im Gehäuse
veranlafst wird. B1 ist ein Arm oder Tritt, welcher durch einen einfachen Druck
mit dem Fufs die Kraftabgabe des Motors regelt, je nachdem die Arbeit das schnellere
oder langsamere Laufen der Maschine erforderlich macht.
Fig. 4 zeigt die innere Einrichtung des Motors und der Vorrichtungen zur Kraftübertragung
in Vorderansicht,
Fig. 5 in Endansicht.
e ist eine Schraube ohne Ende, welche in die schräge Verzahnung f greift und durch
Drehung des Rades E auf der Schraubenwelle eine Spannung der Feder im Gehäuse G1 bewirkt,
welches wie aus Fig. 2 und 2a ersichtlich ausgestattet ist. Durch Zahnradübersetzung
wird dadurch beim Betriebe eine Drehung der Welle / bewirkt, deren Geschwindigkeit
für das zu wählende Uebersetzungsverhältnifs regelbar ist, und die eine Scheibe K
trägt, von welcher die Kraft des Motors auf die anzutreibende Maschine übertragen wird.
L ist eine Zahnstange, welche mit dem Tritt B1 in Verbindung steht und dazu dient,
mit dem Fufs den Motor in Gang zu setzen, wenn zu diesem Zwecke nicht der Hebel M
benutzt werden soll, der von Hand bedient wird. Der Tritt B hat jedoch den Vorzug,
dafs die Hände frei bleiben; durch den Hebel M bezw. die durch denselben mittelst des Zahnrades
S bewegte Zahnstange L, welche mit einer Scheibe N auf einer der umlaufenden
Wellen in Verbindung gebracht ist, kann auch eine Bremse bethätigt werden, welche die be-
Claims (1)
- liebige Verlangsamung des Ganges der Maschine ermöglicht. Die Einrichtung und Lage der Bremse selbst kann beliebig geändert werden. Durch Drehung des mit Kurbel versehenen Rades D wird durch Vermittelung eines Vorgeleges die Drehung der Welle der Schnecke e veranlafst, welche in die Verzahnung f der Federtrommel G1 greift, die mittelbar durch Zahnräder die Drehung der Welle herbeiführt, welche die Transmissionsscheibe K trägt.Fig. 6 zeigt die Ansicht und Fig. 7 einen Grundrifs eines Motors mit zwei oder vier Federtrommeln, welche gleichfalls durch Vermittelung von Zahnrädern den Antrieb einer Kette etc. Q und einer Scheibe R veranlassen, welche wiederum eine Scheibe S1 in Drehung setzt, von welcher aus die Kraft auf die anzutreibende Maschine übertragen wird. Durch die Schnecken TT, welche mit Kupplungen VV versehen sind, kann man entweder nur eine oder alle vier Federtrommeln zum Antrieb der Maschine einstellen.Der Motor kann während des Betriebes aufgezogen werden. Aus Fig. 7 ist die Uebertragung der Bewegung durch die Kette Q auf die Scheibe R und deren Welle Z "mit dem Schwungrad S und den Scheiben W ersichtlich, von denen eine fest, die andere lose auf der Welle Z sitzt.Pate ν τ-An spruch:Ein Federmotor, bestehend aus der in einer Federtrommel angeordneten Feder (B), zwischen deren Wickelungen cannelirte Rollen α c liegen, die mit auf den Stangen (b) gleitenden Stücken (F) verbunden sind, welche bei Spannung der Feder (B) auf den Stangen (b) steckende Federn (G) anspannen und dadurch Kraft aufspeichern, die bei Abspannung der Federn durch entsprechend gewählte Uebersetzung zur Drehung der Antriebswelle einer Maschine nutzbar gemacht werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48651C true DE48651C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48651D Expired - Lifetime DE48651C (de) | Federkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48651C (de) |
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