DE64016C - Differentialgetriebe mit Klemmkupplung - Google Patents

Differentialgetriebe mit Klemmkupplung

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DE64016C
DE64016C DENDAT64016D DE64016DA DE64016C DE 64016 C DE64016 C DE 64016C DE NDAT64016 D DENDAT64016 D DE NDAT64016D DE 64016D A DE64016D A DE 64016DA DE 64016 C DE64016 C DE 64016C
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Germany
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disk
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clamping coupling
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Application number
DENDAT64016D
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THE FUSTIAN CUTTING MACHINE COMPANY LIMITED zu Ordsal Lane Mills in Salford, Grafsch. Lancaster, Grofsbritannien
Publication of DE64016C publication Critical patent/DE64016C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/44Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion using gears having orbital motion
    • F16H3/46Gearings having only two central gears, connected by orbital gears
    • F16H3/58Gearings having only two central gears, connected by orbital gears with sets of orbital gears, each consisting of two or more intermeshing orbital gears

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung besteht aus einem Differentialgetriebe von solcher Einrichtung, dafs die Geschwindigkeitsänderung sich ohne Anhalten, der zu treibenden Maschine und stofslos vollziehen läfst und zugleich jede der verschiedenen Geschwindigkeiten vollkommen unabhängig von der oder den übrigen bleibt.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung in einer Ausführungsform für zwei Geschwindigkeiten veranschaulicht, und zwar in Fig. 1 im Längsschnitt durch die Mittelebene und in Fig. 2 in der der Pfeilrichtung entsprechenden Ansicht. Fig. 3 zeigt gleiche Ansicht mit Abänderung einer Einzelheit.
'Auf der, festgelagerten Achse α sitzen zu beiden Seiten einer auf jener festen Scheibe d lose zwei Treibscheiben b^ und c1 mit Naben bezw. b und c, und ferner zwischen b1 und d mit seiner Nabe e ein mit innerer Verzahnung versehener Kranz e1, über welchen mit gutem Schlufs die .hierzu entsprechend vertiefte Scheibe b1 geschoben ist. In die Verzahnung von e1 greifen in der Stützscheibe d gelagerte Zahnräder i, welche mit einem an der Nabe c der Treibscheibe c1 festen Zahnrad η durch Zahnräder k und m, die auf einer in der Scheibe gelagerten gemeinsamen kurzen Achse / sitzen, in Verbindung stehen. In dem Aufsenrand des Zahnkranzes e1 sind keilförmige Einschnitte f angeordnet, in deren jedem eine kleine lose Rolle g liegt. Vor der Treibscheibe c1 sitzt auf Achse α eine Losscheibe b*2,.
und mit der Nabe der Treibscheibe b1 ist das die Bewegung in die zu treibende Maschine einleitende Glied (Zahnrad 0 oder Riemscheibe o1) fest verbunden.
Wird der Riemen von der Losscheibe b2 auf die Treibscheibe c1 geschoben, so dreht diese durch das Zwischengetriebe nmkl den Zahnkranz e1 und nimmt dieser, indem er die Rollen g zwischen sich und der Treibscheibe i»1 festklemmt, letztere mit, und zwar erfolgt die Drehung von b1 in derselben Richtung wie die von c1 und mit der aus dem Uebersetzungsverhältnifs sich ergebenden Geschwindigkeit. Wird dagegen der Riemen auf die Treibscheibe b1 gelegt, so rollen die Rollen g unter dem ihnen von jener ertheilten Anstofs in den tieferen Theil der Einschnitte f, so dafs der Zahnkranz e' keine Bewegung erfährt und das Zwischengetriebe ausgeschaltet ist.
Aus dem Vorstehenden ergiebt sich, dafs man den Treibriemen augenblicklich von. der Losscheibe auf die eine oder andere der beiden Treibscheiben schieben kann, ohne Stofs oder Geräusch zu veranlassen, sowie auch, dafs der Riemen zum Theil auf der einen und zum Theil auf der anderen Scheibe liegen kann, ohne selbst . Schaden zu leiden oder Beschädigung des Getriebes zu veranlassen, indem alsdann nur diejenige Treibscheibe Bewegung erhält, welche vom Riemen am stärksten beeinflufst wird.
An Stelle der Rollen g können, wie in den Fig. ι und 2 angenommen, Unter Anordnung
der keilförmigen Einschnitte f im Innenrand der Treibscheibe b1 auch Klinken gl benutzt werden, indem deren Drehzapfen einerseits je in einem Loch des Randes des Kranzes e1 und andererseits in einer gemeinsamen Nuth h in der Innenseite der Scheibe b1 gelagert und im Kranz e1 Vertiefungen f1 vorgesehen sind, in welche die Klinken beim unmittelbaren Antrieb der Scheibe bx zurückfallen.
Der Rand der Scheibe b1 ist zu einem Flantsch b3 ausgebildet, der auf dem entsprechend vertieften Flantsch c3 der Scheibe c1 und dem. Kranz e ruht, der seinerseits sich mit einem Flantsch auf den Umfang der Scheibe d stützt, so dafs das Gewicht der Theile C1O1^1 auf die Stützscheibe d und die betreffenden Naben vertheilt und ferner das Ausschleudern des Schmiermittels möglichst verhindert ist. Mufs im Fall sehr hoher Geschwindigkeiten das ganze Innengetriebe im Schmiermittel laufen, so dichtet man die sich übergreifenden Flantschen der beiden Treibräder durch Zwischen-. legen von Haut, Leder u. s. w. ab; das Schmiermittel (Seifenwasser, dünnes OeI) wird durch eine Bohrung in der Achse A (und Stützscheibe d) zugeführt, auf deren Enden die Schmierbehälter angeordnet sind. Gewünschtenfalls können die beiden Scheiben bl und c1 auch in anderer als der dargestellten Lage zu einander angeordnet werden.
Aufser mit der Scheibe cl kann man die Scheibe b1 noch mit einer dritten Treibscheibe durch ein Zwischengetriebe mit verschiedenem Uebersetzungsverhältnifs verbinden, so dafs alsdann drei verschiedene Geschwindigkeiten ermöglicht sind; ferner kann man behufs weitergehenderer Geschwindigkeitsveränderung auch zwei Treibscheiben b1 mit zwei Treibscheiben c1 vereinigen.

Claims (1)

  1. Pate nt-An spruch:
    Differentialgetriebe, bestehend aus zwei oder mehr· Treibscheiben, von denen eine (b]j mit der zu treibenden Maschine in Verbindung ist und mit der oder den übrigen Treibscheiben (c1) durch Zwischengetriebe und eine Kupplung in Verbindung gebracht werden kann, welche, durch den unmittelbaren Antrieb der erstgenannten Scheibe fb1) ausgerückt, beim Antrieb der oder einer der zweitgenannten Scheiben (O1J dagegen eingerückt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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