DE17087C - Vorgelege mit veränderlichem Umsetzungsverhältnifs für Nähmaschinen und dergl - Google Patents
Vorgelege mit veränderlichem Umsetzungsverhältnifs für Nähmaschinen und derglInfo
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- DE17087C DE17087C DENDAT17087D DE17087DA DE17087C DE 17087 C DE17087 C DE 17087C DE NDAT17087 D DENDAT17087 D DE NDAT17087D DE 17087D A DE17087D A DE 17087DA DE 17087 C DE17087 C DE 17087C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H15/00—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
- F16H15/02—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members without members having orbital motion
- F16H15/04—Gearings providing a continuous range of gear ratios
- F16H15/06—Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B
- F16H15/08—Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B in which the member B is a disc with a flat or approximately flat friction surface
- F16H15/10—Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B in which the member B is a disc with a flat or approximately flat friction surface in which the axes of the two members cross or intersect
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1881 ab.
Zwischen der doppelten Reihe der zu treibenden Nähmaschinen etc. geht in der Mitte eine
gemeinschaftliche Hauptwelle T der ganzen Länge nach hindurch, welche an einem Ende
mit Riemscheiben versehen ist, um den Antrieb von der Kraftmaschine zu empfangen.
Zu beiden Seiten der Hauptwelle T sind die Einzelvorrichtungen zur Uebertragung des Antriebs
auf die Nähmaschinen angeordnet. Jede Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer
grofsen Reibungsscheibe A und einem mit dem Umfang gegen die Stirnfläche derselben anliegengen
Reibungsrade B.
Die Scheibe A dreht sich mit der Hülse / um eine feste Achse α, deren eines Ende in
dem Lagerbock der Welle T gehalten wird. Das Vorderende der Achse α ist kegelförmig
und pafst genau in einen Ausschnitt in der Mitte der Scheibe A, infolge dessen diese
Scheibe auf der Achse α festgehalten wird und die Stirnflächen von A und α vollkommen in
einer Ebene bleiben. Auf der Hülse t der Scheibe A ist ein Kegelrad a' aufgekeilt, welches
von dem Kegelrade /' auf der Hauptwelle T seinen Antrieb empfängt.
Das Reibungsrad B sitzt auf der Welle b, welche auf einem Theil b' ihrer Länge kantig
ist. Auf diesem Theil ist das Rad B mit seinem kantigen Loch verschiebbar. Die Drehung des
Rades B wird auf die Welle b übertragen. Zwei Ringe b" b'" an den Enden des kantigen
Theiles b' der Welle begrenzen die Verschiebung des Rades B auf derselben. Das Rad B
wird mit seinem Umfange gegen die Stirnfläche der Scheibe A und der Achse α beständig angedrückt
mittelst der Schraubenfeder bIV, welche
gegen die Hülse b v wirkt; letztere bildet eines
der Lager der Welle b und ist in den Trägern bVI bVI dieser Welle verschiebbar. Auf
diese Weise wird zwischen dem Umfang . des Rades B und der Stirnfläche der Scheibe A
eine hinlängliche Reibung hergestellt, so dafs das Rad B in Drehung versetzt wird, wenn man es mit
einer Stelle seines Umfanges an die umlaufende Scheibe andrückt. Das Rad B hat auf seinem
Umfange einen Lederbezug, um die Reibung zu verstärken. Auf der Welle b sitzt ferner die
Schnurscheibe P'', von welcher aus durch eine Schnur p, das Triebrad P der Nähmaschine in
Drehung versetzt wird.
Ein doppelter Tritt C mit zwei Fufstritten c c' und mit der gemeinschaftlichen Achse C' ist
unten angebracht. Die Achse C trägt einen Hebel C", welcher oben mit einer Gabel einen
an dem Rade B sitzenden Ring C'" umfafst. Dieser Ring sitzt lose auf der Büchse des Rades B
in einer Rinne, welche in diese Hülse eingearbeitet ist. Am Ringe C'" befinden sich zwei
Ansätze CIV Ov, welche in Schlitze eingreifen,
die gabelförmig in die Schenkel der Gabel des Hebels C" eingearbeitet sind. Durch diese
Vorrichtung wird bewirkt, dafs bei jeder Bewegung des Trittes C und des Hebels C" auf der
Achse C das Rad b mittelst der Gabel in der einen oder anderen Richtung auf der Achse b
verschoben wird.
Hiernach ist die Wirkungsweise leicht zu übersehen. Die Hauptwelle T dreht sich beständig
und gleichmäfsig; diese Bewegung wird durch die Getriebe t' und af auf die Reibungsscheibe A
übertragen. So lange das Rad B, wie in der Zeichnung, gegen die Mitte der Scheibe A, d. h.
gegen die Stirn der festen Achse α anliegt, empfängt es keinen Antrieb. Sobald aber die
Arbeiterin den linken Tritt c niederdrückt, wird die Achse C" gedreht und der Hebel C" bewegt,
wodurch das Rad B mittelst der'Gabel auf der Achse b verschoben und der Berührungspunkt
aus der Mitte der Scheibe A gerückt wird. Sowie das Rad sich mit der Fläche A
berührt, kommt es durch die Reibung ebenfalls in Drehung, und zwar mit einer Geschwindigkeit,
welche im Verhältnifs mit dem Achsenabstande des Berührungspunktes auf der Scheibe^
zu- oder abnimmt.
Ist B in der Mitte von A angelangt, hört seine Drehung gänzlich auf.
Die Durchbrechung der Scheibe A durch die Welle α bewirkt, dafs der Lederbezug während
des Stillstandes nicht unnöthig angegriffen wird.
Der Antrieb der Kraftmaschine kann auch direct auf eine Riemscheibe auf der Drehungsachse
der Scheibe A erfolgen. Auch bei Maschinen, welche durch Hand oder Fufs in Gang
gesetzt werden, läfst sich die Vorrichtung anwenden.
Das Reibungsrad B braucht in diesem Falle nur mit dem einen oder anderen Knie
entweder nach links oder nach rechts verschoben zu werden, während die Füfse- vom Tritt aus
die Reibungsscheibe A in gleichmäfsig schnelle Drehung versetzen.
Claims (2)
- Patent-AnSprüche:ι . Die Anordnung eines feststehenden, von dem kegelförmigen Vorderende der Achse α gebildeten Mittelpunktes der Scheibe A, um das Reibungsrad B während der Berührung mit diesem Mittelpunkte völlig stillzusetzen.
- 2. Der Mechanismus zur Verschiebung des Reibungsrades B vom Tritt C aus mittelst der Welle C und einer Gabel des Hebels C", im Eingriff mit dem losen Ring C'".Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE17087C true DE17087C (de) |
Family
ID=294047
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT17087D Active DE17087C (de) | Vorgelege mit veränderlichem Umsetzungsverhältnifs für Nähmaschinen und dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE17087C (de) |
-
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- DE DENDAT17087D patent/DE17087C/de active Active
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