DE582450C - Einrichtung an Maschinen zum Bewegen oder zum Bearbeiten von Nadeln und Drahtschaeften - Google Patents

Einrichtung an Maschinen zum Bewegen oder zum Bearbeiten von Nadeln und Drahtschaeften

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DE582450C
DE582450C DESCH96222D DESC096222D DE582450C DE 582450 C DE582450 C DE 582450C DE SCH96222 D DESCH96222 D DE SCH96222D DE SC096222 D DESC096222 D DE SC096222D DE 582450 C DE582450 C DE 582450C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G1/00Making needles used for performing operations
    • B21G1/12Securing, cleaning-off burrs, reconditioning polishing, grinding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung an Maschinen zum Bewegen oder zum Bearbeiten von Nadeln und Drahtschäften Den Gegenstand der Erfindung bilden Einrichtungen an Nadelmaschinen zum Bewegen von Nadeln quer zu ihrer Achse oder zum Drehen von Nadeln um ihre Achse oder zum Bewegen von Nadeln quer zu ihrer Achse mit gleichzeitiger Drehung um ihre Achse, und zwar während der Bearbeitung der Nadeln oder auf dem Wege zu ihrer Bearbeitung, bei denen das Neue darin besteht, daß die Nadeln in ganz oder teilweise durchgefrästen Rasten eines ein- oder mehrteiligen Rastenträgers liegen, welcher sich als besonderes Glied zwischen zwei Führungsbahnen erstreckt.
  • Die Bewegungseinrichtungen werden vorzugsweise verwendet: r: an Maschinen, bei denen die Nadeln während ihrer Bearbeitung unter möglichst starkem Druck sicher in der Ebene der Be-Zvegungsrichtung ihrer Achse festgehalten werden und um ihre Achse rollen sollen, ohne daß sich die Achsrichtung der Nadeln ändert, und bei denen die Nadeln ohne gegenseitige Berührung in Reihen nacheinander an den Bearbeitungswerkzeugen vorbeigeführt werden, z. B. Maschinen zum Geradewalzen von Nadeldraht, Nadeln und Nadelteilen, zum Prägen von Namen oder Rinnen in Nadeln, zum Schleifen von Nadelspitzen, -schäften und -kolben, zum Polieren von Nadeln, zum Richten von weichen und harten Nadeln, zum Sortieren von z. B. verschiedenartig gebogenen Nadeln, zum Abschneiden von Nadeln. a. an Vorrichtungen, die Nadeln in einer bestimmten Lage in Bearbeitungsmaschinen einführen sollen, z. B. in Lochmaschinen, Fehlersuchmaschinen, Fräsmaschinen, Schleifmaschinen zum Schleifen von Nadelspitzen, -schäften und -kolben, Richtmaschinen für harte Nadeln, Maschinen zum Biegen von Nadeln, Maschinen zum Einreihen und Einspannen von Nadeln.
  • Die bekannten Einrichtungen zum Bewegen von Nadeln und Drahtschäften sind: a) Nadelförderspindeln und b) Nadelförderscheiben.
  • Beide sichern den Nadeln eine genaue Achsrichtung und einen Abstand voneinander.
  • a) Die Nadelförderspindeln sind meistens paarweise angeordnet. Die Nadeln werden in die Gewindegänge eingelegt und erhalten dadurch gleichen Abstand voneinander. Zur Stützung der Nadel und zur Bestimmung der Lage ihrer Achsrichtung sind Stützleisten zwischen den Spindeln oder außerhalb der Spindeln in Richtung parallel zu den Spindelachsen angeordnet. Werden die Spindeln entsprechend gedreht, so werden die Nadeln quer zu ihrer Achse gefördert. Sollen die Nadeln bei ihrer seitlichen Bewegung gleichzeitig in Drehung versetzt werden, so wird über einer der Stützleisten ein Druckstück angeordnet, das einen anderen Reibungskoeffizienten als die Leiste hat. Die Nadel gleitet sodann bei ihrer Verschiebung auf dem Teil mit geringerer Reibung und rollt auf dem Teil mit größerer Reibung, sie führt also die gewünschte drehende Bewegung aus. Da, wenn die Nadeln gut festgehalten, also durch das Druckstück stark gedrückt werden muß, die Rei bungskräfte sehr groß werden, ordnet man auch, um die gleitende Reibung zu vermindern, über den Nadeln an Stelle des Druckstückes einen Riemen an, der von der Maschine mit einer Geschwindigkeit doppelt so groß als die Nadelv orschubgeschwindigkeit über die Nadeln bewegt wird. Das Gleitender Nadeln ist dadurch aufgehoben, und es kann mit größerem Druck auf die Stützleisten gearbeitet werden.
  • b) Die Nadelförderscheiben sind an ihrem Umfange mit Ausfräsungen versehen, welche die Nadeln zu ihrer Bearbeitung aufnehmen. Durch Vorbeidrehung der Nadelförderscheibe an einem z. B. mit Gummi belegten festen Widerlager drehen sich die Nadeln um ihre Achse, während sie an dem Gummibelag rollen.
  • Die Nadeln können aber auch durch Drehung der Scheibe an einem am Umfang der Scheibe bewegten Schleifband vorbeibewegt und dadurch in Drehung versetzt werden.
  • Weiter kann die Drehung der Nadeln durch ein am Umfang der Nadelförderscheibe angeordnetes Reibrad erfolgen.
  • Die Nadelförderspindeln haben wesentliche Nachteile. Sie ergeben zusammen mit den über den Stützleisten angeordneten Druckstücken eine so große Bauhöhe, daß man z. B: die Nadeln nicht in breiten Zonen durch eine Schleifscheibe bearbeiten kann.
  • Weiter ist es bei Nadelförderspindeln nicht möglich, die Führung der Nadeln nur auf den Nadelkolben zu beschränken und der Nadel dabei eine genaue Achsrichtung zu geben. Denn die durch ein Druckstück gedrückte Nadel kommt immer nur mit einem kleinen Teil der Schubfläche der Spindel in Berührung. Ein weiterer Nachteil der Spindeln besteht darin, daß der Durchmesser der Spindeln immer ein Mehrfaches der Berührungsbreite beträgt und infolgedessen nur ein sehr beschränkter Raum für Stützleisten neben der Spindel bleibt.
  • Die Nadelförderscheiben sind nicht verwendbar, wenn die Nadeln während ihrer Bearbeitung geradlinig bewegt werden müssen. Ferner ist bei Nadelförderscheiben eine sichere Arbeitsweise nicht gewährleistet, wenn die Nadeln bei ihrer Bearbeitung stark in die Einfräsungen gedrückt werden müssen, weil dabei die Reibung der Nadeln in ihrem Lager so groß wird, daß eine zuverlässige Drehung nicht mehr erfolgt.
  • Sollen die Nadeln in einer Nadelförderscheibe mit einem über dem Umfang der Scheibe laufenden Schleifband bearbeitet werden und sich dabei durch Reibung an dem Schleifband drehen, so ist eine zuverlässige Regulierung der Umdrehungsgeschwindigkeit der Nadel nicht möglich. Es kommt vor, daß die Nadel einmal durch sich vom Schleifband absetzendes Schleifmaterial in der Ausfräsung festgehalten wird, ein andermal durch ein zu scharfes Schleifband mit der Geschwindigkeit des Schleifbandes rollt.
  • Im Gegensatz dazu gestattet die Erfindung i. eine kurze und genaue Führung der Nadel, z. eine so niedrige Bauhöhe der Maschine in der Nähe der Nadelführung, daß man z. B. die Nadel unmittelbar an der Nadelführung durch eine Schleifscheibe bearbeiten kann, 3. ein sehr leichtes Rollen der Nadeln auch in Nadelförderscheiben, 4. eine genaue Regulierung der Drehungsgeschwindigkeit der Nadeln in Nadelförderscheiben, wenn mit Schleifbändern oder Schleifscheiben am Umfang der Nadelförderscheibe gearbeitet wird.
  • Durch die Einrichtung gemäß der Erfindung wird es möglich, eine ganze Reihe von Arbeiten, welche bisher nicht in Maschinen ausgeführt wurden, auf maschinellem Wege durchzuführen.
  • In vielen Maschinen wird durch die größere Genauigkeit der Bewegungseinrichtungen eine vergrößerte Arbeitsgenauigkeit erzielt.
  • Auf der Zeichnung ist die Einrichtung gemäß der Erfindung in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Es zeigen: Abb. i und 3 eine Fördereinrichtung mit Rastenträger, Abb. z die Darstellung der Bewegungsmöglichkeiten der Nadeln, Abb. 4 eine Fördereinrichtung mit Kastenträger in einer zum Schleifen der Nadel in der Nähe des Auflagers brauchbaren Form, Abb. 4a eine Einzelheit, Abb.5 ein Glied eines mehrgliedrigen Kastenträgers mit einer Verzahnung und eine Auflagerform für diese Ausführung, Abb. 6a und 6b zwei weitere Ausführungsformen einer Fördereinrichtung mit Kastenträger mit einem Auflager, das eine leichte Bearbeitung der Nadel mit Schleifscheiben in der Nähe des Auflagers zuläßt, Abb. 7 bis 9 in Ansicht und Querschnitt Ausführungsformen bei Ausbildung des Kastenträgers nach Art einer Nadelförderscheibe, Abb. io eine Ausführungsform in Verbindung mit einem Magneten zum Drehen der Nadeln, Abb. ii bis 13 eine Ausführungsform in Anwendung an einer Maschine zum Richten von Nadeln, Abb. 14 eine Ausführungsform eines Kastenträgers mit U-förmigem Querschnitt.
  • Bei der Fördereinrichtung nach Abb. i hat der Kastenträger i Rasten 4, in die die Nadeln eingelegt werden. Der Kastenträger ist über einem Auflager 3 angeordnet und wird ganz oder teilweise von dem Druckstück 2 überdeckt. Da der Rastenträger i dünner ist als die Stärke der Nadel, werden die Nadeln durch den Druck des Druckstückes 2 gegen das Auflager 3 festgehalten.
  • In der Abb. 2 sind die Bewegungsmöglichkeiten, die die Anordnung nach Abb. i ergibt, veranschaulicht. Aus Abb.2a ersieht man, daß bei unbeweglichem Auflager 3 die Nadeln eine rollende Bewegung nach links ausführen, bei der die Vorschubgeschwindigkeit der Nadeln quer zu ihrer Achse halb so groß ist wie die Geschwindigkeit des Druckstückes.
  • Aus Abb.2b ersieht man, daß die Nadel auf der Stelle rollt, wenn Auflager 3 und Druckstück 2 in entgegengesetzten Richtungen gleiche Bewegungen ausführen.
  • Aus der Abb. 2 c ersieht man, daß bei gleichzeitiger Verschiebung des Auflagers 3 und des Druckstückes 2 um gleiche Strecken in der gleichen Richtung eine seitliche Bewegung der Nadel ohne Drehung um ihre Achse erfolgt.
  • Die Abb. 3 zeigt das Auflager 3, den Rastenträger i und das Druckstück 2 im Schnitt in Richtung der Nadelachse. Das Druckstück 2 kann nur eine gerade Leiste sein oder aus mehreren geraden Leisten bestehen oder auch elastisch, z. B. ein Riemen, sein.
  • Der Antrieb der Teile i, 2 und 3 kann nicht nur fortlaufend, sondern auch schrittweise erfolgen. Durch Veränderung der Bewegungen der Teile 2 und 3 können wahlweise an einer Maschine die in der Abb. 2 dargestellten und vorstehend erläuterten Bewegungen erfolgen.
  • Bei der Ausführungsform einer Bewegungseinrichtung nach Abb.4 ist auf dem festen Sockel 5 das Auflager 3 mit Schrauben io befestigt. Es hat an seiner Oberseite eine Führungsleiste 13, gegen die sich der Kastenträger i legt, wenn die Nadeln von dem Riemen 2 quer in Drehung versetzt werden und die Rasten 4 entsprechend geneigt zur Bewegungsrichtung des Kastenträgers i angeordnet sind, wie aus Abb. 411 ersichtlich. Die Nadeln haben bei dieser Anordnung das Bestreben, in einer Bewegungsrichtung, die eine Komponente in Richtung der Führungsleiste 13 und eine Komponente senkrecht dazu hat, zu .rollen. Durch die Komponente senkrecht zur Führungsleiste i3 wird derRastenträger i gegen die Führungsleiste 13 gedrückt. Der Riemen 2 läuft in einer Schiene 8, die durch Federn 7 über den Riemen :2 auf die NadelnN drückt und so die Nadeln festhält. Durch die Formgebung der Unterseite des Auflagers 3 kann ein Bearbeitungswerkzeug in Form einer rotierenden Scheibe 9 in einer sehr großen Zone der Nadel arbeiten, und zwar nahezu bis an die Stelle, an der die Nadeln an der Spitze 14 des Auflagers 3 gerade nicht mehr aufliegen.
  • Die Abb. 5 zeigt ein Glied eines mehrgliedrigen Rastenträgers i, welches einen T-förmigen Querschnitt hat, in dessen Oberteil 15 die Rasten 4 angebracht sind und bei dem die Unterseite des senkrechten Stegs i511 gezahnt, 15b, ist, um den Vorschub des Rastenträgers zu ermöglichen. Die einzelnen Glieder sind durch Kupplungsstücke 17, welche in die Ausfräsungen 18 der Stege eingreifen, mit Bolzen i9 verbunden. Die Glieder des Rastenträgers werden z. B. durch ein Zahnrad mit der halben Geschwindigkeit des Druckstückes 2 vorwärts bewegt, während die Unterseiten der Stege 1511 auf den Oberkanten 2o des Auflagers 3 aufliegen. Da die Rasten 4 durch das Oberteil 15 ganz durchgefräst sind, liegen die Nadeln an der Leiste 22 des Auflagers 3 an.
  • Die Abb. 611 und 6b zeigen Rastenträger i mit Führungsleisten 21 hinter, unter oder über dem eigentlichen Rastenteil 15. Der Vorteil einer derartigen Anordnung ist, daß die Führungsleisten 21 sehr groß gewählt und an ihnen z. B. Gliedkuppelungen und Verzahnungen für den Antrieb angebracht werden können. Die Nadeln liegen bei der Ausführung nach Abb. 6b ebenfalls an einer Leiste 22 des Auflagers 3 an.
  • Die Abb. 7 und 7 a zeigen einen nach Art einer Nadelförderscheibe ausgebildeten Kastenträger i. Dabei ist derRingflansch einer topfförmigen Scheibe 23 zur Bildung derRasten4 durchgefräst. Der Ringflansch umgreift eine feste Scheibe 32, die also keine Bewegung ausführt und in der sich eine kreisförmige Aussparung 3i11 befindet, welche eine drehbare Widerlagerscheibe 3i aufnimmt. Darüber ist eine zweite drehbare Scheibe 24 angeordnet, welche die gleiche Funktion wie das sonst gezeigte Druckstück .2 hat. Die Nadeln werden in die Rasten 4 des Kastenträgers i eingelegt. Bei Verwendung dieser Ausführungsform in Nadelbearbeitungsmaschinen bewegen sich die Nadeln schrittweise weiter, und zwar so; daß eine Nadel nach der anderen durch eine schrittweise Weiterdrehung der Scheibe 23 zwischen die beiden rotierenden Scheiben 31 und 24 gelangt, von denen sie während ihrer an dieser Stelle durchgeführten Bearbeitung in Umdrehung versetzt wird.
  • In Abb. B. und 8 a ist die Ausbildung des Kastenträgers i die gleiche. Die Nabe dieser Scheibe 23 ist aber gegen die durchgesteckte Welle verdrehbar und eigens angetrieben. Die mit einem Gummibelag 33a versehene Innenscheibe 33 rotiert zwar in gleicher Richtung wie der Kastenträger i, 23, aber mit verschiedener Geschwindigkeit. Die Nadeln, welche in den Rasten 4 liegen, laufen unter einem schnell umlaufenden Schleifband 25 durch. Durch die Reibung der Nadeln an dem Gummibelag 33a drehen sich die Nadeln entsprechend der Differenz der Umfangsgeschwindigkeiten des Rastenträgers 23 und der Innenscheibe 33. Sie werden hierbei durch das Schleifband 25, das über die Scheiben 26 und 27 gelegt ist und von diesen angetrieben wird, geschliffen.
  • Nach Abb. 9 und 9 a ist der kastenträger 23 und die rotierende Innenscheibe 33 wie in Abb.8 ausgebildet. Den Flansch umschließt jedoch teilweise ein feststehendes Bogenstück 28. Durch Drehung der Scheibe 33 mit der doppelten Geschwindigkeit wie der kastenträger 23 werden die Nadeln in Umdrehung versetzt. Das Herausfallen der Nadeln auf dem Wege vom Fülltrichter mit Nutenrad bis zum Bogenstück 28 wird durch eine Leiste 6o verhütet. Die Anordnung nach Abb. 9 und 9 a kann z. B. als Weichrichtmaschine ausgebildet werden. Zu diesem Zwecke werden die Nadeln, während sie über das Lagerstück 28 rollen, mit ihrem vorderen Ende über ein Widerlager 61 geführt, so daß sie durchgebogen werden. Nach Passieren des Widerlagers 61 federt der dünnere Teil der Nadel wieder in die axiale Lage zurück.
  • In Abb. io hat das Auflager 3 zwei Leisten 29 und 30, zwischen denen die Führungsleiste 35 des Rastenträgers i gleitet. Die Nadeln liegen in den Rasten 4. Vor der Leiste 30 ist auf demAuflager 3 ein Magnet 111 angeordnet. Durch Verschiebung des Kastenträgers i drehen sich I\Tadeln, deren ursprünglich runder Querschnitt durch eine Ausfräsung an einer Stelle abgeflacht ist, und die lose in den Rasten 4 liegen, infolge der Wirkung des Magneten so lange, bis die Abflachung der Nadeln gegen die Magnetfläche anliegt. Dann gleiten sie bei weiterer Bewegung auf dem Magneten, ohne sich weiter zu drehen.
  • In Abb. ioa sind eine 'Tadel und der Magnet im Schnitt in der Lage gezeigt, in der die Abflachung der Nadel dem Magneten zugekehrt ist, so daß infolge der Wirkung des Magneten die Nadel bei weiterer Verschiebung keine Drehung mehr ausführt.
  • Bei der in Abb. 1i, 12 und 13 in Aufriß, Grundriß und in einem Schnitt nachLinieA-B der Abb. I2 dargestellten Nadelrichtmaschine wird ein als Schieber ausgebildeter Kastenträger 4o mit Rast 4 unter einem Nadelbehälter 41 auf dem Tisch 43 durch Schubstange .12 zwischen den Leisten 44 und Stützen 45 hin und her geschoben. An die Rast 4 schließt sich eine kreisförmige Aussparung 46 an, in welcher eine in Umdrehung versetzte Scheibe 47 untergebracht ist, welche die gleiche Breite wie der Schieber 4o hat. Diese Scheibe 47 ist auf einer Welle 48 aufgesetzt, welche in einem-Arm eines doppelarmigen Hebels 49 drehbar gelagert ist und durch ein in eine Zahnstange 5o eingreifendes Zahnrad 51 in Umdrehung versetzt wird. Der Hebel 49 ist an dem Schieber 40 schwingbar gelagert und die Zahnstange 5o an dem Tisch 43 befestigt. Bei der Bewegung des Schiebers 40 nach rechts läuft ein Ansatz 52 an dem linken Arm des Hebels 49 auf einen Nocken 53 des Tisches 43 auf, wodurch die Scheibe 47 entgegen der Wirkung der Feder 57 um ein geringes nach unten bewegt wird, und zwar in dem Augenblick, in dem die Rast 4 unterhalb der Öffnung des Nadeltrichters 41 steht. Dadurch soll vermieden werden, daß sich der Gummibelag der Scheibe 47 in die leere Rast 4 hineindrückt, was für das Einfallen der Nadel in die Rast hinderlich wäre. Bei der Rückbewegung des Schiebers 4o nach links gleitet der Ansatz 52 vom Nocken 53 ab, worauf die Feder 57 die Scheibe 47 nach oben zieht und die in der Rast 4 liegende Nadel gegen das obere Widerlager 54 gedrückt wird. Das Zahnrad 51 bleibt bei seiner Hub- und Senlebew egung mit der Zahnstange 5o dauernd in Eingriff. Bei der weiteren Bewegung des Schiebers 4o nach links rollt die Nadel zufolge der Drehung der Scheibe 47 auf dem Widerlager 54. Auf diesem Wege wird sie unter den Richthammer 56 mit seiner Schlagfläche 55 hindurchgeführt. Nach dem Passieren des Richthammers gleitet die Nadel bei 58 unter dem oberen Widerlager 54 heraus und wird durch die Feder 59 ausgeworfen.
  • Abb. 14 und 14a zeigen eine U-förmige Ausführungsform des Kastenträgers i, bei der die Rasten 4 durch den U-Bogen so durchgefräst sind, daß die U-Schenkel untereinander verbunden bleiben. Die Querschnittsform des Kastenträgers i nach Abb. 14 und 14a ist in ringförmiger und gerader Ausführung verwendbar.
  • Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß durch die Anordnung des mit Rasten versehenen Kastenträgers zwischen zwei Führungsbahnen die Nadeln auf der ganzen Länge ihrer Berührung mit den Bahnen durch den kastenträger geführt sind, wodurch die Nadeln eine sehr sichere seitliche Führung erhalten. Durch diese lange Führung mit großer Anlagefläche ist der Verschleiß der kastenträger sowie der beiden Führungsbahnen gering.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an Maschinen zum Bewegen oder zum Bearbeiten von Nadeln und Drahtschäften, bei denen die Nadeln zwischen zwei Führungsbahnen rollen und durch Rasten geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein kastenträger (i, 15, 23, 4o) als besonderes Glied zwischen einer als Auflage für die Nadeln dienenden unteren Führungsbahn (3, 31, 25, 28, 47) und der als Druckstück dienenden oberen Führungsbahn (2, 24, 33, 33a, 54) erstreckt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kastenträger als ein kammförmig eingeschnittenes Band (i, 15) ausgebildet ist, dessen Enden miteinander verbunden sein können.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Kastenträgers nach Art einer Nadelförderscheibe die Rasten (4 in Abb. 7 bis 9) in dem freistehenden Rand einer topfförmigen Scheibe (23) angeordnet sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß der kastenträger nach Art einer Kette mehrgliedrig ausgebildet ist (15).
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der kastenträger mit einem oder mehreren Führungsstücken (15a, 21, 35) versehen ist, die mit entsprechenden Führungsstücken der Maschine in-Eingriff stehen und die Bewegungsrichtung des Rastenträgers bestimmen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der kastenträger (i, 15, in Abb. 5) eine Verzahnung (15b) trägt, welche mit einem Vorschuborgaii der Maschine, z. B. einem Zahnrad, in Eingriff steht, das durch seine Drehung den kastenträger verschiebt oder durch den kastenträger bewegt wird.
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