DE438858C - Schaltwerksgetriebe - Google Patents

Schaltwerksgetriebe

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DE438858C
DE438858C DEW68455D DEW0068455D DE438858C DE 438858 C DE438858 C DE 438858C DE W68455 D DEW68455 D DE W68455D DE W0068455 D DEW0068455 D DE W0068455D DE 438858 C DE438858 C DE 438858C
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DE
Germany
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shaft
eccentric
drive
gear
driving
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Expired
Application number
DEW68455D
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English (en)
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GETRIEBEBAU GmbH
Original Assignee
GETRIEBEBAU GmbH
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Publication date
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Priority to DEW68455D priority Critical patent/DE438858C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE438858C publication Critical patent/DE438858C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C3/00Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
    • F16C3/04Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
    • F16C3/22Cranks; Eccentrics
    • F16C3/28Adjustable cranks or eccentrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Scbaltwerksgetriebe. Es sind bereits Schaltwerksgetriebe mit v erä nderlichem Schaltlaub bekannt, bei denen der Antrieb durch Exzenter erfolgt, deren Exzentrizität zur Änderung des Schaltwerkshubes einstellbar ist. Die einzelnen Exzenter bestehen bei diesen Getrieben aus je zwei ineinander angeordneten, zum Zweck der Änderung der Exzentrizität gegeneinander verstellbaren Teilen. Bei den bekannten Ausführungsformen derartiger Einrichtungen sind die beiden zu einem Exzenter gehörigen Teile so angeordnet, daß bei der Drehung während des normalen Laufs der eine .Teil durch den anderen mitgenommen wird: Soll nun zwecks Änderung des Hubes eine Verstellung der beiden Teile gegeneinander vorgenommen werden; so entsteht durch den Druck zwischen den beiden Teilen eine sehr erhebliche Reibung, so daß die Verstellung schwer ist.
  • Die vorliegende Erfindung hilft diesem Übelstande dadurch ab, daß die beiden Teile eines jeden Exzenters je einen gesonderten Antrieb von der Hauptwelle aus erhalten.
  • Bei Schaltwerksgetrieben, bei denen die Veränderung des Hubes durch die Verdreliung zweier Nockenscheiben und die dadurch bewirkte Verlängerung oder Verringerung der Nockenlänge erfolgt, ist .zwar schon vorgeschlagen worden, die beiden Nockenscheiben durch je einen besonderen Antrieb anzutreiben. Bei diesen Getrieben sind aber nicht die vorstehend geschilderten Schwierigkeiten vorhanden, weil ja dort die beiden Nockenscheiben nicht aufeinander wirken, infolgedessen auch eine Reibung zwischen ihnen nicht vorhanden ist. Die Erfindung liegt in der Anwendung dieses für die Nockengetriebe bekannten besonderen Antriebes der beiden Nockenscheiben auf ein Exzentergetriebe, wobei gerade durch diese Anwendung ;nie ohenerwählten Schwierigkeiten der letzterwähnten Getriebe beseitigt werden.
  • Wenn die einzelnen Exzenter aus einer inneren exzentrischen Sch eihe und einern Barumliegenden exzentrischen Ring bestehen, der gegenüber der exzentrischen Scheibe verdreht werden kann, um den Hub zu ändern, so kann man gemäß der Erfindung die exzentrischen Scheiben auf der treibenden Wellte fest anordnen, während die exzentrischen hinge durch ein besonderes Getriebe, z. B. ein Zahnradgetriebe, unter Vermittlung einer' Zwischenwelle ebenfalls von der treibenden Welle aus mit der gleichen Geschwindigl-eit in Umdrehung versetzt werden, mit der die treibende Welle umläuft. Es wird dadurch die Reibung zwischen den beiden exzentrischen Teilen eines jeden Exzenters vermieden, und die Einstellung kann ohne jede, Mühe vor sich gehen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Exfindungsgegenstandes durch Abb. i in der Draufsicht und teilweisem. Schnitt und Abb.2 in Seitenansicht und teilweisem Schnitt dargestellt, während Abb.3 bis 5 verschiedene Stellungen der Exzenterscheibe und des Exzenterringes in Sonderdarstellungen zeigen.
  • Auf einer-- treibenden -Welle i sitzt. lose ein Kegelrad 2, dessen oberer Kranz als Schneckenrad 3 ausgebildet ist, in das die Schnecke q. greift. Auf der- Welle i ist fest ein Armkreuz 5 angeordnet, dessen einander gegenüberliegende Zapfen 5a und 5b als Lager für die auf ihnen lose sitzenden Kegelräder 6 und 7 dienen. Diese Kegelräder greifen einerseits in .das Kegelrad 2, auf dem sie abrollen, und andererseits in ,ein ebensolches Rad 8 ein, welches lose auf der Welle i sitzt. Auf der Nabe des Kegelrades 8 ist ein Stirnrad g aufgekeilt, das in ein ebensolches Rad io greift, welches fest auf der Vorgelegewelle i i sitzt, die parallel der Welle i angeordnet ist. Anstatt des vorbes@chriebenen Getriebes kann natürlich auch ein Differentialgetriebe oder ein anderes Getriebe irgendwelcher anderen Bauart auf der Welle i angeordnet sein, welches das Stirnrad io, das auf der Wellei i sitzt, antreibt. Auf der Vorgelegewelle i i sind Stirnräder 12 in unbestimmter Anzahl, beim Ausführungsbeispiel sieben Stück, angebracht, die durch Zwischenräume voneinander getrennt sind. Die Stirnräder 12 greifen in, ebensolche Räder 13 ein, die lose auf der Welle i sitzen. Zwischen den Rädern 13 sind auf der Welle i Exzenterscheiben 1q., im vorliegenden Beispiel sechs Stück, festgekeilt, die gegeneinander versetzt um Welle i angeordnet sind. Die Exzenterscheiben i q. lagern in Exzenterringen 15. Jeder der Exzenterringe trägt einen radialen Schlitz 2oa (Abb. 2 bis 5), durch den ein Zapfen 20 greift, dessen Enden in den zu beiden Seiten jedes Exzenterringes 15 lagernden Zahnrädern 13 sitzen. Die Exzenterriüge 15 wieder lagern drehbar in Schubringen 16; welche durch S Lagerringe 21 ausgebuchst sind. Jeder der Schubringe 16 ist durch Zapfen 17 mit einem Schaltgesperre verbunden. Beim Ausführungsbeispiel ist jeder Schubring 16 gelenkig mit einem gleichen Schubring ig verbunden, der drehbar auf Rollen 28, Kugeln o. dgl., lagert (Abb. 2), die in Einschnitten 27 ruhen, welche am Umfange einer Walze 26 angeordnet sind, die auf der anzutreibenden Welle 18 sitzt. Werden die Schubringe ig nach der einen. Richtung gedreht, so wird die Welle i 8 in bekannter Weise mitgenommen. Wenn die Schubringe ig nach der entgegengesetzten Seite gedreht werden, bleiben sie ohne Einfluß' auf die Welle. Selbstverständlich kann auch ein anderes Schaltgesperre als das vorbeschriebene auf der Welle 18 angeordnet sein.
  • 'Auf der Welle 18 sitzt lose drehbar das Kegelrad 22. Auf eineng Keil achsial auf der iii Welle 18 verschiebbar sitzt das Kupplungsstück 2¢. In Verlängerung der Welle 18 ist ein Wellenturm i8a angeordnet, auf welchem fest ein Kegelrad 25 sitzt. Wird das Kupplungsstück 24 nach links verschoben, so kup-i i,# pelt es die Welle 18 mit dem Kegelrad 22, und dieses treibt das Kegelrad 23 in der einen Richtung an. Da das fest auf dein Wellentrum i 8a sitzende Kegelrad 25 in Eingriff mit dem Kegelrad 23 steht, so, wird das Kegelrad 25 mitgenommen.
  • Wird das Kupplungsstück 2q. mit dem Kegelrad 25 gekuppelt, so erhält letzteres die Umdrehungsrichtung der Welle 18, und das Kegelrad 23 wird vom Kegelrad 25 in der anderen Richtung mitgenommen, während das Kegelrad 22 entkuppelt ist und leer mit Rad 23 mitläuft.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die Welle i macht eine bestimmte Umdrehungszahl, welche die auf der Welle i festsitzenden Exzenterscheiben 14 mitmachen. Der Welle i i wird durch die Räder 6, 7, B. 9, io eine doppelt so große Umdrehungszahl. gegeben. Diese Umdrehungszahl machen auch die Stirnräder 12 mit, die fest auf der Welle i i sitzen. Da die Stirnräder 13, die lose auf der Welle i angebrachtsind,doppelt so groß shidivie die Räder 12, von denen sie angetrieben werden, so machen auch die Räder 13 die gleiche Umdrehungszall wie die Exzenterscheiben 14, welche fest auf Welle i sitzen, und da die Exzenterringe 15 mit den Rädern 1 ; durch die Zapfen 2o in Verbindung stehen, so haben. auch die Exzenterringe 15 dieselbe Umdrehungszahl wie die Exzenterscheiben 14, drehen sich also mit diesen gleichmäßig. Die Bewegung der Exzenterscheiben 14. bzw. der Exzenterringe 15 teilt sich den Schubringen 16 mit, die die Bewegung wieder auf das Schaltgesperre, welches auf der Welle 18 sitzt, übertragen. Bei der aus der Zeichnung @ersichtlichen Stellung ist der Hub der Schubringe 16 gleich Null, d. h. die Welle 18 steht still. Durch Drehen der Schnecke 4 wird durch Übertragung dieser Bewegung auf die-Räder 2, 6, 7, 8, 9, 10,12,13 und Zapfen 2o eine Verdrehung der Exzenterringe 15 auf den Exzenterscheiben 14 hervorgerufen, wobei die Zapfen 2o sich in den Schlitzen 2oa der Exzencerringe 15 verschieben. Dadurch wird den Schubringen 16 eine Hubbewegung erteilt, die die Schubringe i9, mit denen sie durch Zapfen.17 verbunden sind, veranlaßt, sich vor-oder rückwärts zu drehen. Beim Vorwärtsdrehen wird durch die Rollen 28 in bekannter Weise die Walze 26 mitgenommen unld die Welle 18 in Drehung versetzt. Da die; Exzenterscheiben 14 versetzt gegeneinander auf der Welle i sitzen, so wird auch entsprechend der Anzahl. der Exzenter hintereinander auf die Welle 18 eine Drehkraft ausgeübt und der Welle 18 ,eine. entsprechende Umdrehungszahl. erteilt. Durch weiteres Drehen der Schnecke 4 wird eine weitere Verdrehung der Exzenterringe 15 auf den Exzenterscheiben 14 hervorgerufen und somit eine beliebige Veränderung der Umdrehungszahl

Claims (3)

  1. PA'1'13N7'r1Ir'SYRÜCI31;: 1. Schaltwerksgetriebe mit veränderlichem Sc'lialthub, dessen Antrieb durch aus zwei ineinander angeordneten, zum Zweck der Änderung der Exzentrizität gegeneinander verstellbaren Teilen gebildete Exzenter erfolgt, dadurch gekennzeichnet, da[.') beide Teile eines jeden Exzenters je einen gesonderten Antrieb von der Hauptwelle aus erhalten.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch i, bei welchem die einzelnen Exzenter aus einer inneren exzentrischen Scheibe und einem darüberliegendenexzentrischen Ring bestellen, die gegeneinander verdreht werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die exzentrischen Scheiben (14) auf der treibenden Welle (i) festsitzen, während die exzentrischen Ringe (15) durch ein besonderes Getriebe, z.B. ein Zahngetriebe (12, 13), unter Vermittlung einer Zwischenwelle (i i) ebenfalls von der treibenden Welle (i) aus mit der gleichen Geschwindigkeit in Umdrehung versetzt werden, mit der die treibende Welle umläuft.
  3. 3. Getriebe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck der Einstellung die Exzenterringe (15) mittels eines radialen Langloches- (2oa) und eines in dieses greifenden Stiftes (2o) mit lose auf der treibenden Welle angeordneten Zahnrädern (13) verbunden sind, welche unter Vermittlung der Zwisdhenwelle (i I ) von der treibenden Welle (i) so angetrieben werden, daß die Exzenterringe (15'), mit der gleichen Geschwindigkeit und im gleichen Sinne umlaufen wie die treibende Welle, wobei die Verbindung der Zwischenwelle mit der Antriebswelle durch Vermittlung eines mit einer Stellvorrichtung (3; 4) in Verbindung stehenden Differentialgetriebes (2, 6, 7, 8) erfolgt, so ,daß bei Stillstand der Stellvorrichtung (4) der Antrieb der Zwischenwelle (i i) entsprechend der Umdrehung der Alitrieb:swelle (i) erfolgt und andererseits die Zwischenwelle (i i) zum Zwecke der Einstellung der Exzenterringe (15) durch die Stellvorrichtung unabhängig von der Antriebswelle gedreht werden kann. der Welle 18 erreicht, die von Null bis zur Drehzahl der Antriebswelle i geregelt werden kann. Der Übergang auf die einzelnen Umdrehungszahlen geschieht reibungslos, schnell und vollkommen geräuschlos.
DEW68455D 1925-02-11 1925-02-11 Schaltwerksgetriebe Expired DE438858C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035997B (de) * 1954-02-26 1958-08-07 Philips Nv Verfahren zur Einstellung eines Antriebsstiftes in einem Malteserkreuzgetriebe, hierfuer geeignete Einstelleinrichtung und nach diesem Verfahren einstellbares Malteserkreuzgetriebe
DE1131957B (de) * 1955-11-28 1962-06-20 Siemens Ag In beiden Drehrichtungen wirksamer Endanschlag fuer zwei gleichachsige, relativ zueinander um 180íÒ oder mehr drehbare Maschinenteile, insbesondere fuer Wellen von Steuer- oder Stellgliedern, z. B. elektrischen Schaltern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035997B (de) * 1954-02-26 1958-08-07 Philips Nv Verfahren zur Einstellung eines Antriebsstiftes in einem Malteserkreuzgetriebe, hierfuer geeignete Einstelleinrichtung und nach diesem Verfahren einstellbares Malteserkreuzgetriebe
DE1131957B (de) * 1955-11-28 1962-06-20 Siemens Ag In beiden Drehrichtungen wirksamer Endanschlag fuer zwei gleichachsige, relativ zueinander um 180íÒ oder mehr drehbare Maschinenteile, insbesondere fuer Wellen von Steuer- oder Stellgliedern, z. B. elektrischen Schaltern

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