DE117440C - - Google Patents

Info

Publication number
DE117440C
DE117440C DENDAT117440D DE117440DA DE117440C DE 117440 C DE117440 C DE 117440C DE NDAT117440 D DENDAT117440 D DE NDAT117440D DE 117440D A DE117440D A DE 117440DA DE 117440 C DE117440 C DE 117440C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
ball
bearing
arm
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT117440D
Other languages
English (en)
Publication of DE117440C publication Critical patent/DE117440C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J1/00Manipulators positioned in space by hand
    • B25J1/08Manipulators positioned in space by hand movably mounted in a wall
    • B25J1/10Sleeve and pivot mountings therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Robotics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Lagerung der Werkzeuge in Taucher-Apparaten oder sonstigen Vorrichtungen zur Ausführung von Unterwasserarbeiten. Es soll durch diese Lagerung möglich sein, unter dem Wasser befindliche Gegenstände zu bearbeiten und zu fassen und die Werkzeuge während des Arbeitsprocesses in geeigneter Lage festzustellen.
In bekannter Weise ist in der Wandung des Taucher-Apparates unter Verwendung einer geeigneten Stopfbüchse eine Kugel so gelagert, dafs sie nach allen Richtungen gedreht werden kann. In dieser Kugel ist wasserdicht eine . hohle Stange gelagert und durch diese geht eine Spindel wasserdicht hindurch.
Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, das Verschieben der hohlen Stange in der Kugel und Verdrehen der Kugel in der Wandung zwangläufig zu bewirken, wodurch nicht nur ein genaues Ein- und Feststellen der Werkzeuge, sondern das Benutzen der letzteren unabhängig von der Tiefe und dem damit wachsenden Wasserdruck überhaupt ermöglicht wird.
Die neue Vorrichtung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch dieselbe,
Fig. 2 eine Draufsicht und
Fig. 3 eine Vorderansicht.
Fig. 4 und 5 stellen die zur Bewegung der hohlen Welle dienenden maschinellen Einrichtungen dar.
Fig. 6 zeigt im Schnitt die Vorrichtung zum Heben und Senken des Arbeitsarmes.
Die Einstellvorrichtung besteht aus einer hohlen Stange 1 aus Bronze oder einem anderen geeigneten Material, welche durch eine in der Wandung. des Apparates angeordnete Kugel 2 hindurchgeht. Die Lagerung der Kugel in der Wand geschieht mittelst an der Apparatwand befestigter Platten 3, zwischen welchen eine Dichtung eingelegt ist. Die Kugel gestattet der Stange 1 eine Bewegung nach allen Richtungen hin.
Auf dem vorderen Ende der Stange 1 wird das für die auszuführende Arbeit erforderliche Werkzeug derart befestigt, dafs eine Auswechselung desselben möglich ist. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel ist die eine Backe 4 einer Zange an der Stange 1 befestigt, während die andere Backe 5 auf dem Schraubengewinde einer in der Stange 1 drehbar gelagerten.Stange 6 sitzt. In der Stängel ist ein Schlitz angeordnet, so dafs die Backe 5 durch Drehung der Spindel 6 hin- und hergeschoben werden kann. An Stelle der Zange kann man auch irgend ein beliebiges anderes Werkzeug anordnen, welches eine hin- und hergehende Bewegung erfordert.
Die Stange 1 ist in der Kugel 2 und die Stange 6 in der Stange 1 durch eine Stopfbüchse abgedichtet, dabei können sich jedoch sowohl das Werkzeug als auch der Arbeitsarm in der Kugel 2 drehen, sobald man die Stellschraube 7 gelockert hat (Fig. 1 und 2).
Um die Spindel 6 in Umdrehung zu versetzen, ist auf deren innerem Ende ein Kegelzahnrad 8 befestigt, welches in ein Kegelzahnrad 9 eingreift; letzteres kann durch eine Kur-
bei ίο gedreht werden, wobei sich die Spindel6 dreht und somit, je nach dem Drehungssinn, die Backe 5 sich nach innen oder aufsen bewegt. Um die ganze Werkzeugeinrichtung in der Kugel 2 vor- und zurückschieben zu können, ist eine Spindel 11 angeordnet; diese Spindel ist in einem Lager 12 drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert, welches durch geeignete Mittel, beispielsweise durch den Arm 13, mit der Kugel 2 bezw. deren Stopfbüchse verbunden ist. Das innere Ende der Spindel trägt mittelst Nuth und Längskeil das Kegelzahnrad 14 und ist mit Schraubengewinde versehen, welches durch ein in dem Lager 1 5 vorgesehenes Muttergewinde hindurchgeht. Das Lager 1 5 ist mittelst eines Armes 16 starr mit der Stange 1 verbunden. Dreht man das In das Kegelzahnrad 14 eingreifende Rad 17 in der einen oder anderen Richtung, so wird der Arm 16 und somit das Werkzeug in Bezug auf die Kugel 2 vor- oder zurückgeschoben.
Um die Stange 1 mit dem Werkzeug in der Kugel um die Längsachse zu drehen, bedient man sich des Griffes 18.
Um die Kugel 2 und somit die Stange 1 und alle mit ihr verbundenen Theile drehen zu können, ist die Stange durch einen Schlitten 19 (Fig. 4) hindurchgeführt, welcher in zwei verticalen Führungen 20 beweglich ist.- Die Spindel 11 liegt dabei in dem oberen Theil der Aussparung im Schlitten 19. In letzterem ist ferner noch eine Spindel 21 drehbar gelagert, deren oberer Theil mit Schraubengewinde versehen ist; letzteres geht durch das in der Nabe des Kegelzahnrades 22 vorgesehene Muttergewinde hindurch; dreht man somit das Rad 22 mittelst des in den Führungen 20 gelagerten Zahnrades 23, so mufs sich der Schlitten und somit die Stange 1 heben oder senken.
Die Führungen 20 sind in Zapfen 24 horizontal drehbar gelagert und mittelst Universalgelenks 25 mit einer Stange 26 verbunden; das andere Ende dieser Stange 26 ist mit Schraubengewinde versehen und geht durch eine mit Muttergewinde versehene Lagerung 27 hindurch. Auf dem äufsersten Ende der Stange 26 sitzt ein Zahnrad 28, in das ein zweites mit eirier Handkurbel in Verbindung stehendes Zahnrad 29 eingreift. Dreht man letzteres, so werden die Führungen 20 horizontal um ihre Zapfen 24 bewegt und somit auch in derselben Richtung die Kugel 2 und Rohr 1.
Es ist ersichtlich, dafs mit Hülfe der verticalen und horizontalen Führungen das Werkzeug in jede beliebige Stellung gebracht werden kann. Die ganze Anordnung ist so getroffen, dafs sie leicht weggenommen werden kann, um das Werkzeug bei geringem Wasserdruck mit der Hand zu bewegen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Werkzeuglagerung für Taucher-Apparate, bei welcher die die Werkzeuge tragenden Stangen in einer drehbaren Kugel gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dafs die Bewegung der Stangen (1 und 6) zwangläufig geschieht, um die Werkzeuge,in beliebiger Lage feststellen zu können.
    Eine Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Stange (1) einen mit einem Lager (18) versehenen Arm (16) trägt, durch welches Lager eine mit Gewinde versehene, mit der Kugel (2) fest, aber drehbar verbundene Stange (11) führt, derart, dafs der Arm (16) sich bei Bethätigung eines Getriebes (14,17) auf der Stange (11) und damit die Stangen (1 und 6) in der Kugel zwangläufig verschieben.
    Eine Lagerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs die Stange (1) durch einen mittelst Schraubenspindel (21) in Gleitführungen (20) vertical beweglichen Schlitten (19) hindurchgeführt ist, während die Gleitführungen (19) selbst durch ein Getriebe (25, 26, 28) horizontal bewegt werden können, so dafs die Stange (1) in jeder Lage einstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT117440D Active DE117440C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE117440C true DE117440C (de)

Family

ID=386705

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT117440D Active DE117440C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE117440C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4010445C2 (de) Rohrbiegemaschine
DE2503343B2 (de) Maschine zum Schneiden eines Kegelgewindes
DE117440C (de)
DE208891C (de)
DE623815C (de)
DE933124C (de) Kopier-Fraes- oder Schleifmaschine, insbesondere fuer Luftschraubenblaetter
DE2030557C3 (de) Vorrichtung zum Kopierschleifen der Schneideinsätze von Werkzeugen
DE113628C (de)
DE147049C (de)
DE138699C (de)
DE236267C (de)
DE921963C (de) Vorrichtung zum Gewindeschneiden an und Zerschneiden von Rohren
DE206174C (de)
DE218844C (de)
DE183482C (de)
DE293143C (de)
DE919456C (de) Schleifscheibenbearbeitungsmaschine
DE137639C (de)
DE170083C (de)
DE158313C (de)
DE36653C (de) Kugeldrehbank
DE218431C (de)
DE133858C (de)
DE602919C (de) Graviermaschine
DE123179C (de)