DE36653C - Kugeldrehbank - Google Patents

Kugeldrehbank

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Publication number
DE36653C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ball
axis
work spindle
headstock
lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36653D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. TIETZSCH & CO. in Berlin N., Chausseestr. 29
Publication of DE36653C publication Critical patent/DE36653C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/36Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning specially-shaped surfaces by making use of relative movement of the tool and work produced by geometrical mechanisms, i.e. forming-lathes
    • B23B5/40Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning specially-shaped surfaces by making use of relative movement of the tool and work produced by geometrical mechanisms, i.e. forming-lathes for turning spherical surfaces inside or outside

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck dieser Kugeldrehbank ist die Herstellung von Kugeln aus Metall, Holz, Elfenbein, Hartgummi etc. auf mechanischem Wege, wobei die Einspannung des zu bearbeitenden Materials so erfolgt, dafs das Schneidwerkzeug seine um den Mittelpunkt der herzustellenden Kugel concentrisch liegende Bahn ununterbrochen von einem in der Drehungsachse liegenden Pol zum anderen beschreiben kann.
Die Maschine ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch die Maschine, Fig. 2 ein Schnitt derselben nach der Linie A-B in Fig. 1, und Fig. 3, 4 und 5 zeigen Details der Maschine.
Das Material, aus welchem Kugeln gedreht werden sollen, wird in dem Klemmfutter A, welches sich vorn an der durchbohrten Arbeitsspindel B des Spindelkastens C befindet, festgespannt. Mit dem Kugelsupport D bezw. dem Drehstahl d, welcher eine concentrisch um den Mittelpunkt der herzustellenden Kugel liegende Bahn beschreibt, wird die Kugel aus dem Material so weit herausgedreht, bis sie nur noch durch einen Zapfen mit dem Material zusammenhängt. Sodann wird die Spannvorrichtung E, welche wie die Arbeitsspindel B rotirt und während des Rotirens mittelst des Hebels F vor- und zurückbewegt werden kann, über den fertig gedrehten Theil der Kugel geschoben und diese hierdurch selbstthätig in der Spannvorrichtung E festgeklemmt. Hierauf wird der Zapfen, mit welchem die Kugel noch am Material hängt, durch Weiterbewegung des Supports bezw. des Drehstahles d weggedreht, und die fertige Kugel befindet sich in der Spannvorrichtung E, aus welcher sie bei der Zurückbewegung der letzteren selbstthätig entfernt wird.
Der Kugelsupport D ist in der Längsrichtung des Drehbankbettes mittelst des Handrades a, des Rädervorgeleges b und der Zahnstange c verschiebbar angeordnet und kann in der gewählten Stellung am Bett festgeklemmt werden. Der Mittelpunkt bezw. die Drehachse des Kugelsupports liegt vertical unter der Längsachse der Maschine. Durch Handrad g, Räderübersetzung h i k, Schnecke / und Schneckenrad m wird der Support und seine Drehachse f bewegt, Fig. 3 und 4. Der Drehstahl d ist in dem Stichelhaus η eingespannt und kann mittelst des Längsschlittens o, dem Durchmesser der zu drehenden Kugel entsprechend, eingestellt werden.
Die Spannvorrichtung E befindet sich vorn an der Welle ρ, auf welche mittelst der Zahnräder q und der Vorgelege welle r die rotirende Bewegung der Arbeitsspindel B in gleicher Tourenzahl und Drehungsrichtung übertragen wird. Die fest im Spindelkasten G gelagerte Welle ρ ist durchbohrt und enthält die, in der Längsachse mittelst des Hebels F und des Führungsringes t verschiebbar angeordnete hohle Achse u. Durch Nuth und Feder wird die rotirende Bewegung der Welle ρ auf die Achse u übertragen. Die hohle Achse u enthält die Achse v, auf welche ebenfalls durch Nuth und Feder die rotirende Bewegung von u bezw. ρ übertragen wird, ferner ist ν in der Längsrichtung um einen kurzen Weg verschiebbar in u angeordnet. Die Achse ν trägt vorn das dreimal aufgeschnittene, dem Durchmesser der zu drehen-
den Kugel entsprechende federnde Futter n>, Fig. 5. Die Achse u trägt die Hülse x. Bei der Vorbewegung der Achse u bezw. der Achse ν mittelst des Hebels F tritt das Futter w über den fertig gedrehten Theil der Kugel, Fig. 5; in dieser Stellung angelangt, ist die weitere Vorbewegung des Futters w gehindert, weil sich die Stellmuttern.y gegen die am Spindelkasten angebrachte Hülse ^ legen, Fig. 1. Die Achse u mit der Hülse χ bewegt sich aber weiter vor, und die letztere tritt hierbei mit dem Wulst β über die Abschrägung γ des Futters #>, dieses zusammendrückend, hinweg, bis der Wulst β auf der cylindrischen Mantelfläche d des Futters yv sitzt. Hierdurch werden die federnden Backen desselben so fest gegen die Kugel gedrückt, dafs letztere festgehalten ist und nunmehr die Kugel vollständig von dem Zapfen, welcher sie noch mit dem Material verbindet, abgestochen und dadurch fertig gedreht werden kann. Bei der Zurückbewegung der Achsen u und ν stöfst der Ansatz η der Achse ν gegen die Hülse ^, hierdurch bleibt die Achse ν stehen, während die Achse u noch einen kurzen Weg weiter zurückbewegt wird, wodurch der Wulst β von der cylindriscHen Mantelfläche d bezw. der Abschrägung γ des Futters w abrutscht, die Backen des Futters aus einander federn und die fertige Kugel wegfällt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Drehbank zur Herstellung von Kugeln auf mechanischem Wege, bestehend aus dem Spindelkasten C, dessen Arbeitsspindel^? das Spannfutter A zum Einspannen des Arbeitsmaterials trägt, dem Spindelkasten G, auf dessen Arbeitsspindel ρ die rotirende Bewegung der Arbeitsspindel B mittelst der Vorgelegewelle r und der Räder q übertragen wird und dessen Arbeitsspindel ρ die während der Rotation mittelst des Hebels F vor- und zurückbewegende Spannvorrichtung E trägt, und dem Kugelsupport D mit dem radial zum Mittelpunkt der zu drehenden Kugel mittelst des Schlittens 0 einstellbaren Schneidwerkzeug d, welches eine um den Mittelpunkt der zu drehenden Kugel concentrisch liegende Bahn beschreibt.
    An der unter 1. gekennzeichneten Drehbank zur Herstellung von Kugeln auf mechanischem Wege:
    a) die Construction der Spannvorrichtung E, bestehend aus der im Spindelkasten G festgelagerten hohlen Arbeitsspindel ρ mit der hohlen, durch Feder und Nuth von ρ mitgenommenen und in der Längsrichtung mittelst des Hebels F und des Führungsringes t verschiebbaren Achse u, welche vorn die Hülse χ mit dem Wulst β trägt, und welche die Achse ν enthält, die durch Feder und Nuth von der Achse u mitgenommen wird, in derLängsrichtung einen kurzen Weg verschiebbar ist und vorn das federnde, dem Durchmesser der. einzuspannenden Kugel entsprechende Klemmfutter w mit der Abschrägung γ und der cylindrischen Mantelfläche & trägt, und welche mit dem Ansatz η und den Stellmuttern y ausgestattet ist;
    b) die Combination der rotirenden und während der Rotation vor- und zurückzubewegenden Spannvorrichtung E nebst Zubehör mit dem Spindelkasten G, der Hülse \ und dem Hebel F.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36653D Kugeldrehbank Expired - Lifetime DE36653C (de)

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