DE74951C - Metallbearbeitungsmaschine mit Revolverkopf - Google Patents
Metallbearbeitungsmaschine mit RevolverkopfInfo
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- DE74951C DE74951C DENDAT74951D DE74951DA DE74951C DE 74951 C DE74951 C DE 74951C DE NDAT74951 D DENDAT74951 D DE NDAT74951D DE 74951D A DE74951D A DE 74951DA DE 74951 C DE74951 C DE 74951C
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- DE
- Germany
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- turret head
- tools
- ring
- turret
- bolt
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000005555 metalworking Methods 0.000 title claims 2
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 7
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B3/00—General-purpose turning-machines or devices, e.g. centre lathes with feed rod and lead screw; Sets of turning-machines
- B23B3/16—Turret lathes for turning individually-chucked workpieces
- B23B3/161—Turret lathes for turning individually-chucked workpieces lathe with one toolslide carrying one turret head
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \&
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Revolverkopf in mehreren Ausführungsformen dargestellt,
welcher auf dem Bettschlitten B um das Bett F der Werkzeugmaschinen drehbar angeordnet
und in dieser Anordnung entweder für Anbringen mehrerer Werkzeuge öder für Aufspannen
mehrerer Arbeitsstücke eingerichtet ist.
Die Fig. 1 bis 4 stellen den Revolverkopf zur Aufnahme einer gröfseren Anzahl Werkzeuge
eingerichtet dar.
Fig. ι zeigt die Ansicht dieses Revolverkopfes von der Rückseite,
Fig. 2 den Verticalschnitt X-X,
Fig. 3 den Horizontalschnitt Y- Y mit einem Theil einer Werkzeugmaschine und
Fig. 4 den Schnitt Z-Z von Fig. 3.
Der Revolverkopf besteht im wesentlichen aus dem Körper A, welcher centrisch mit einer
Bohrung versehen ist, um auf dem runden Bettschlitten B drehbar befestigt werden zu
können.
Die Werkzeuge α werden an dem Revolverkopf
auf bekannte Weise angebracht.
Der dargestellte' Revolverkopf ist für zehn Werkzeuge eingerichtet und letztere sind beispielsweise
je in einem Loch ν des Körpers A mittelst Schraube b und Mutter c befestigt.
Der Stellring E ist mittelst Klemmschraube c fest auf dem Bettschlitten. B angebracht1 und
dient dem Körper A bei dessen Drehung auf dem Bettschlitten B als Führung.
Für das Umschalten der Werkzeuge α sitzt auf dem Körper A ein Ring D1, mit Hebel D
drehbar. Der Ring JD1 trägt einen Sperr-.kegel d und mit diesem correspondirend sind
auf der Bahn des Körpers A, auf welcher der Ring D1 sich dreht, soviel Sperrzähne angebracht,
als der Körper A Löcher y für die Werkzeuge λ enthält.
Das Umschalten der Werkzeuge α geschieht wie. folgt:
Der Ring D1 wird mittelst des Hebels D auf dem Körper A so weit zurückgedreht, bis der
dabei auf dem Körper A zurückgleitende, am Ring D1 befindliche Sperrkegel d sich vor den
darauffolgenden Zahn gelegt hat. In dieser Stellung angekommen, ist der Ring D1 umgekehrt
mittelst Hebels D wieder vorwärts zu drehen, wobei der Sperrkegel d, indem er vor
einen Zahn des Körpers A greift, letzteren in gleicher Richtung mitnimmt, durch welche
Drehung des Körpers A ein anderes Werkzeug α in die Arbeitsstellung zu stehen kommt.
Damit das Werkzeug α stets genau die richtige Arbeitsstellung einnimmt und in dieser
festgelegt wird, ist in dem Körper A eine der Zahl der Werkzeuge α gleiche Anzahl Löcher e
angebracht und am Stellring E, wie Fig. 3 zeigt, mit den Löchern e correspondirend und
dem Durchmesser derselben angepafst ein Bolzen f, welchem mittelst Feder g das Bestreben
ertheilt wird, in die vor demselben ankommen-
den Löcher e einzudringen. Die Anordnung der Löcher e und des Bolzens / ist derart,
dafs mit dem Drehen je eines der Werkzeuge a in seine richtige Arbeitsstellung gleichzeitig ein
Loch e vor den Bolzen / zu stehen kommt, in welches derselbe eindringt und den Körper
A nebst Werkzeug bezw. den Revolverkopf in dieser Stellung festlegt.
Ferner ist am Stellring E rechtwinklig zum Bolzen/ ein Bolzen h angebracht, welcher mit
einem Ende auf dem Umfang des Ringes D 1
aufsitzt und am anderen Ende mit einer schiefen Ebene gegen eine schiefe Ebene des
Bolzens / stöfst. Die Stelle des Ringes D1, gegen welche der Bolzen h stöfst, wenn der
Bolzen/ in einem Loch e steht, ist, wie Fig. 4 zeigt, etwas ausgefrä'st. Beim Drehen des Ringes
D1 gleitet der Bolzen h aus der Vertiefung auf die kreisrund fortlaufende Bahn des Ringes
D1, wobei Bolzen h nach aufsen gegen die schiefe Ebene des Bolzens / gedrängt und
letzterer von Bolzen h für Verdrehen des Revolverkopfes aus dem Loch e zurückgezogen wird.
Es lä'fst sich demnach durch einfaches Vor- und Rückwärtsdrehen des Ringes D1 mittelst
Hebels D jedes Werkzeug a am Revolverkopf vor das Arbeitsstück in seine Arbeitsstellung
drehen und in dieser festlegen.
Die Schraube i an dem Stellring E dient zur Arretirung der Drehung des Hebels D und
ist derart einzustellen, dafs der Hebel D, wenn der Bolzen / in ein Loch e eintritt, gegen die
Schraube i stöfst, wodurch ein Weiterdrehen des Ringes £>} mittelst Hebels D verhindert
wird.
Die Schrauben k haben den Zweck, die Bewegung
der Werkzeuge α gegen das Arbeitsstück zu begrenzen. Um dies zu erreichen,
ist auf dem Bett F der Werkzeugmaschine eine Arretirung zu befestigen, gegen welche die
Schrauben k stofsen. Letztere sind durch Drehen, in bezw. aus dem Körper A der Bewegung
jedes einzelnen Werkzeuges α entsprechend einzustellen.
Nach Fig. 5 bis 9 ist der vorher beschriebene Revolverkopf noch einmal mit angetriebenen
Werkzeugen α dargestellt.
Fig. 5 zeigt die Ansicht dieses Revolver-, kopfes, von der Rückseite,
Fig. 6 den Schnitt U-U von Fig. 5, Fig. 7 den Schnitt J-J von Fig. 6,
pig. 8 den Schnitt P-P von Fig. 5 und
Fig. 9 den Grundrifs mit einem Theil der
Werkzeugmaschine,
Um die Werkzeuge α anzutreiben, ist der
Bettschlitten B, auf welchem der Revolverkopf
drehbar angeordnet ist, mit einem Spindelstock S versehen, auf dessen Spindel a1 sich
einerseits die Antriebscheibe A:1 und andererseits
eine Enctionsscheibe η befindet. Jedes Werkzeug
α ist in einer im Körper A bezw. im
Revolverkopf drehbar angeordneten hohlen Spindel \ befestigt und auf letzterer sitzt eine
Frictionsscheibe nl. Diese Frictionsscheiben nl
sind am Revolverkopf derart angeordnet, dafs bei Drehen eines jeden Werkzeuges a in dessen
Arbeitsstellung vor das Arbeitsstück gleichzeitig die auf der Spindel % dieses Werkzeuges
sitzende Frictionsscheibe nl mit der antreibenden
Frictionsscheibe η des Spindelstockes 5 in
Eingriff zu stehen kommt und dadurch jedes Werkzeug a, sobald es in seine Arbeitsstellung
gebracht ist, in Drehungen versetzt wird.
D, ie Spindel a% ist in der Büchse a3 des
Spindelstockes S excentrisch gelagert, zum Zwecke, durch Drehen der Büchse α3 im Spindelstock
S den Eingriff der Frictionsscheibe η mit den Frictionsscheiben w1 am Revolverkopf
justiren zu können.
Die übrigen Einrichtungen dieses Revolverkopfes sind unverändert dieselben, wie bei vorbeschriebenem
Revolverkopf.
Die Fig. 10 bis 13 stellen den um das
Bett F der Werkzeugmaschine drehbar angeordneten Revolverkopf mit Frästisch zum Aufspannen
mehrerer Arbeitsstücke, speciell für Planarbeiten dar, welcher ermöglicht, dafs das
Aufspannen der zu bearbeitenden Gegenstände, während die Maschine arbeitet, geschehen kann.
Die Anordnung dieses Revolverkopfes auf dem Bettschlitten B ist dieselbe wie bei dem
vorbeschriebenen Revolverkopf, nur mit dem Unterschied, dafs der Revolverkopf mit Frästisch
durch Schraubenrad angetrieben wird, während der vorbeschriebene Revolverkopf mittelst Hebels verdrehbar ist.
Fig. 10 zeigt die Ansicht dieses Revolverkopfes mit Frästisch von der Rückseite, Fig. 11
die Seitenansicht, Fig. 12 den Verticalschnitt W- W mit Antrieb des Revolverkopfes und
Fig. 13 die obere Ansicht.
Dieser Revolverkopf besteht ebenfalls aus einem centrisch' gebohrten Körper A, welcher
mittelst seiner Bohrung auf dem runden Bettschlitten B drehbar angebracht ist. Den Frästisch
bilden die auf dem Umfang des Körpers A angebrachten Flächen. Letztere sind in paralleler
Richtung zur Bohrung des Körpers A mit Nuthen zum Einschieben des Kopfes der
zur Befestigung des Arbeitsstückes dienenden Schrauben versehen.
Der Antrieb des Revolverkopfes erfolgt von der auf der Frässpindel L befestigten Schnecke e
aus. Von letzterem wird der Betrieb zunächst auf das Kegelrad, g und von diesem mittelst
der Stirnräder/2/3, der Kegelräder Z/1 und der Schraubenräder x2x3 auf die Schnecke o\
welche mit dem arn Revolverkopf befestigten Schneckenrad, o2 in Eingriff steht, übertragen.
Die Welle Γ2 ist mit einer Längsnuth versehen
und das Rad /3 mittelst eines in diese
Nuth greifenden Federkeiles auf Welle P gegen
Drehung festgelegt, um den Bettschlitten B mit
Revolverkopf verschieben zu können.
Der Betrieb erfolgt von der angetriebenen Spindel L aus durch mehrfache Uebersetzung
in das Langsame auf den Revolverkopf, so dafs dieser nebst Frästisch nur langsam gedreht
wird.
Die auf dem Frästisch ausgespannten Gegenstände passiren demnach im Kreise langsam an
dem Fräser vorbei und man ist in der Lage, die fertigen Gegenstände durch zu bearbeitende
während des Betriebes des Revolverkopfes zu ersetzen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Metallbearbeitungsmaschine der durch das Patent Nr. 50246 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs anstatt des Arbeitssupports ein Revolverkopf drehbar um das Bett der Maschine zum Einspannen mehrerer Werkzeuge für Dreharbeiten oder ein Revolverkopf zum Aufspannen mehrerer zu fräsender Arbeitsstücke derart angeordnet ist, dafs die Werkzeuge einzeln vor das Arbeitsstück bezw. die Arbeitsstücke vor das Werkzeug gedreht werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE74951C true DE74951C (de) |
Family
ID=347954
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT74951D Expired - Lifetime DE74951C (de) | Metallbearbeitungsmaschine mit Revolverkopf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE74951C (de) |
-
0
- DE DENDAT74951D patent/DE74951C/de not_active Expired - Lifetime
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