DE228805C - - Google Patents

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DE228805C
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circular ring
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/02Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
    • B23G1/08Machines with a plurality of working spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
-■ JVI 228805 KLASSE 49 c. GRUPPE
BERNHARD BOMBORN in BERLIN.
angeordneten Drehstählen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Juni 1908 ab.
Es sind Drehbänke bekannt geworden, bei denen mehrere auf einem drehbaren Ring angeordnete Drahtstähle gleichzeitig mehrere Werkstücke bearbeiten können und bei denen die Stähle zu beiden Seiten des Werkstückes verteilt angeordnet sind, so daß durch Drehen des Werkzeugtragringes nach der einen oder der anderen Richtung die Stähle nacheinander zum Angriff an die Werkstücke gelangen. Bei
ίο diesen Drehbänken liegen die Werkstücke außerhalb des die Werkzeuge tragenden Ringes.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß bei Drehbänken obiger Art die Werkstücke durch den Kreisring hindurchgeführt sind, der aber seine Beweglichkeit infolge Anordnung von Schlitzen behält. Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, mehr Werkzeuge um das Werkstück herum änzuordnen, als dies früher der Fall war. Jedes Werkstück kann beispielsweise von vier Werkzeugen umgeben sein, von denen sich zwei gegenüberstehend auf dem Ring und zwei andere gegenüberstehend auf dem Werkzeugkopf der Drehbank befinden. Da man diese Werkzeuge nacheinander auf die Werkstücke arbeiten lassen kann, so ist hierdurch die Möglichkeit einer größeren Mannigfaltigkeit und Schnelligkeit in der Bearbeitung gegeben.
Auf der beiliegenden Zeichnung gibt
Fig. ι die seitliche Ansicht einer neuen Drehbank gemäß der Erfindung wieder.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach C-D von rechts gesehen und zeigt einen Aufblick auf die Stichelhäuser.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach G-H der Fig. 1 und zeigt die hintere Antriebsvorrichtung der Stichelhäuser.
Fig. 4 gibt eine Aufsicht bzw. Schnitt eines Teiles des Kreisringes mit darauf angeordnetem Stichelhaus wieder.
Fig. 5 zeigt eine Ansicht der Fig. 1 von links und gibt den Antrieb der Spindeln für die zugeführten und zu bearbeitenden Materialien wieder.
Der allgemeine Aufbau der Maschine ist folgendermaßen: ·
Durch die Festscheibe 50 erfolgt der Antrieb der vier Spindeln mit den zum Hindurchführen und Drehen des Stangenmaterials dienenden Backenfuttern 49. Der Spindelbock 95 ist auf dem Bett 34 der Maschine befestigt.
Der Träger 1 für die Stichelhäuser ist auf dem Bett 34 hin und her schiebbar, während der Bock 67 zur Aufnahme des Antriebes für die Gewindeschneidspindeln 60 auf dem Bett 34 befestigt ist. Der Antrieb der Gewindeschneidspindeln erfolgt von der Riemenscheibe
aus.
60
(2. Auflage, ausgegeben am 4. Februar rgii.J
Durch den Riemenantrieb oder Schnurantrieb 44 wird durch Vermittlung des Schneckenrades 45, 46 die Schaltwelle 17. in Umdrehung versetzt, welche an den drei auf dem Bett 34 der Maschine sitzenden Hauptteilen 95, ι und 67 die noch zu beschreibenden j Schaltungen vorzunehmen hat.
Die Bauart des Stichelhäuserträgers 1 mit den Stichelhäusern ist folgendermaßen beschaffen:
Die Stichelhäuser 8, 9, 10, 11 sind, beispielsweise ■ zu vieren, sternförmig um die Materialstange 12 herum angeordnet, welche aus dem Dreibackenfutter 49 hervor- und durch die Führungsbüchse 81 (Fig. 2 und 4) hindurchtritt. Die Stichelhäuser 11 sind durch einstellbare Schraubenstangen 27 an dem stern- oder kreisförmig gehaltenen Teil 26 angelenkt, dessen Schaltung durch das Exzen-.
ter 39 der Welle 17 vorgenommen wird, indem dieses durch Vermittlung der Reibungsrolle 15 den Hebel 29 ausschwingt, welcher infolge seiner Schlitzverbindung mit dem Hebel 28 die Kreisscheibe 26 in Schwingungen versetzt, so daß die Schlitten der Stichelhäuser 11 auf das Material 12 vorgeschoben oder von ihm zurückgezogen werden. Die Stichelhäuser 8 sind in ähnlicher Weise gebaut und werden schlittenartig durch die Arme 18, 19, 20, 21 vorgedrückt und durch die Federn 32 zurückgezogen. Diese Arme erhalten ihren Antrieb durch die auf der Rückseite des Lagerbockes 1 angeordneten, mit dem wagerecht verschiebbaren Läufer 37 (Fig. 3) gelenkig verbundenen Schwinghebel 22, 23, 24, 25 mit entsprechenden Schlitzanordnungen, wobei das Zurückdrücken des Läufers 37 in seine Nullstellung durch die Feder 31 erfolgt. Auch hier ist . eine Einstellung der Stichelhäuser in radialer Richtung durch die Schraube 117 möglich. Ferner kann bei den Stichelhäusern 11 und 8 die Einrichtung getroffen sein, daß sie um eine Drehachse schwingbar einstellbar sind, was für Stichelhaus 8 aus Fig. 3 hervorgeht, wo 90 einen Schlitz für die Bewegung, 88 den Bolzen für die Schwingung und 89 den durch den Schlitz tretenden Bolzen des Stichelhauses angibt.
Sämtliche vier Gruppen der Stichelhäuser 9 und 10 führen gemeinsame Kreisschwingungen aus, da sie auf einem Kreisring 2 angeordnet sind, der in einer Kreisvertiejung der Platte ι eingebettet und durch übergreifende Ansätze 3, 4 gegen Herausfallen gesichert ist.
Diesem Kreisring 2 werden von dem Exzenter 40 der Welle 17 aus Schwingbewegungen durch Vermittlung der Reibungsrollen 6,7 und des um die Achse schwingbaren Hebels 5 mitgeteilt, wobei Federbolzen 13, 13 das Zurückgehen in die Anfangslage sichern. Es werden demnach sämtliche gleichartig arbeitenden Stichelhäuser 9 bzw. 10 gleichzeitig vorgedrückt.
Da der Kreisring 2 gegenüber der Platte 1 und demnach auch der Führung 81 eine Schwingbewegung ausführen soll, so sind im Ring 2 Schlitze 79 angeordnet, in denen sich Späne ansammeln könnten, wenn man keine Abdeckung vornähme. Die Abdeckung geschieht durch ein Blech 80, welches zwischen dem Stichelhaus 10 und dem Ring 2 angeordnet ist, so daß beide an ihm entlang gleiten.
Durch entsprechende Ausbildung und Einstellung der Exzenter 38, 39, 40 hat man es in der Hand, alle gewünschten Bewegungen und jede gewünschte Bewegungsfolge der verschiedenen Stichelhäuser eintreten zu lassen.
Die zeitweise Vorschiebung des Lagers 1 auf dem Bett 34 wird durch den am ersten angreifenden und von der Kurvenscheibe 41 bewegten Schwinghebel 42 besorgt. 43 ist eine Anschlagsvorrichtung für den Knaggen 35 zur Begrenzung des Hubes und 59 eine die Anfangslage herbeiführende Feder.
Der Spindelantrieb (Fig. 1 und 5). ist folgendermaßen beschaffen: Der Riemen wird durch die Kurvenscheibe 56 und durch Vermittlung der Schwinghebel 57,58 und der Riemengabel 96 nach Bedarf auf die Los- oder Festscheibe 50 übergeführt. Deren Welle treibt ein Zahnrad 94 an und dies die Zahnräder 51 mit den vier Wellen zum Hindurchführen des Stangenmaterials. 49 sind die Dreibackenspindeln mit den Anpreßvorrichtungen 48. Die Backen werden von der Kurvenscheibe 52 aus durch Vermittlung des um Achse 54 schwingenden Hebels 53, der an einem für alle Dreibackenfutter gemeinsamen Bewegungsstück 55 angreift, angespannt oder gelöst, um das Stangenmaterial festzuhalten bzw. sein Vorschieben zu ermöglichen, wenn sich der Schlitten 1 vorbewegt. Die dargestellte Ausführungsform der Drehbank ist zum Schneiden von Schraubengewinden geeignet. Der Spindelantrieb der Gewindeschneidvorrichtung ist in Fig. 1 rechts zur . Darstellung gebracht. Die Schneideisenhalter sitzen auf den Wellen 60, deren Antrieb die Zahnräder 99,61 besorgen. Der um die Achse 65 schwingbare Hebel 64' wird mittels seiner no Rolle 118 durch die Kurvenscheibe vorgedrückt und bewegt im geeigneten Moment mittels des Kopfes 66 die Wellen 60 mit den Schneideisen auf das Werkstück zu. Die Feder 68 besorgt die Rückbewegung. 69, 70 stellen zwei Riemenscheiben mit konischen Reibungskupplungen dar, die durch den Schwinghebel 98, 72 und die Scheibe 71 der
Welle 17 ein- oder ausgerückt werden können, um Rechts- oder Lmksgang zu erzeugen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Mehrspindelige Schraubendrehbank mit mehreren auf einem drehbaren Kreisring angeordneten Drehstählen, die gleichzeitig den zu bearbeitenden Materialstangen ge-. nähert werden sollen, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bearbeitenden Materialstangen durch den Kreisring (2) hindurchgeführt werden, zum Zweck, außer den schon vorhandenen zwei Werkzeugen des Ringes auch außerhalb desselben auf die Werkstücke einwirkende Werkzeuge anordnen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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