DE939788C - Plandreh- und Zentriermaschine - Google Patents

Plandreh- und Zentriermaschine

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Publication number
DE939788C
DE939788C DEE4684A DEE0004684A DE939788C DE 939788 C DE939788 C DE 939788C DE E4684 A DEE4684 A DE E4684A DE E0004684 A DEE0004684 A DE E0004684A DE 939788 C DE939788 C DE 939788C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tools
facing
turning
centering machine
drilling
Prior art date
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Expired
Application number
DEE4684A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Elsaesser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AUTO HEINEN
Original Assignee
AUTO HEINEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AUTO HEINEN filed Critical AUTO HEINEN
Priority to DEE4684A priority Critical patent/DE939788C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE939788C publication Critical patent/DE939788C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B49/00Measuring or gauging equipment on boring machines for positioning or guiding the drill; Devices for indicating failure of drills during boring; Centering devices for holes to be bored
    • B23B49/04Devices for boring or drilling centre holes in workpieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

  • Plandreh- und Zentriermaschine Es ist bekannt, zur Erzeugung von Planflächen an zwei gegenüberliegenden Enden eines Werkstücks besondere Maschinen zu verwenden. Dabei ist auch schon vorgeschlagen worden, diese Maschine so auszubilden, daß außer der Planbearbeitung gleichzeitig auch noch ein Bohrvorgang durchgeführt werden kann. Zu diesem Zweck sind in symmetrischer Anordnung zu dem Werkstückhalter in zwei auf dem gleichen Bett ruhenden Spindelstöcken umlaufende Plandrehköpfe angeordnet, die radial gesteuerte Schlitten für die Drehstähle tragen. Die Drehspindeln der Plandrehvorrichtun.gen sind hohl, so daß durch diese Längsbohrungen in den Spindeln geeignete Werkzeuge geführt -,verden können, die die Durchführung eines Bohrvorganges in der Achse des Werkstückes gestatten. Gegenstand der Erfindung ist eine Plandreh- und Zentriermaschine, die .ebenfalls mit radial beweglichen und durch Kurven gesteuerten Drehwerkzeugen sowie axial beweglichen Bohrwerkzeugen zur Herstellung der Zentrumssenkungen versehen ist. Diese Maschine wird erfindungsgemäß so ausgebildet, daß die Vorschubeinrichtungen für die Drehstähle derart zwangläuüg mit den Vorschubeinrichtungen für die Bohrwerkzeuge gekuppelt sind, daß die Bohrwerkzeuge vorgeschoben werden, während .die Drehwerkzeuge sich wieder in ihre Ausgangsstellung zurückbewegen.
  • Während mit der vorbekannten Einrichtung offensichtlich nur beabsichtigt ist, das Werkzeug in der gleichen Einspannung zu drehen und zu bohren, wobei notwendigerweise die beiden Bearbeitungsvorgänge in zeitlicher Aufeinanderfolge vorgenommen werden müssen, da sonst der Drehstahl und der Bohrer miteinander kollidieren würden, sind erfindungsgemäß die beiden Bearbeitungsvorgänge derart zusammengedrängt, daß sich ein Minimum an Gesamtarbeitszeit ergibt. Sobald der bis zur Mitte des Werkstücks vorgeschobene Drehstahl sich wieder zurückbewegt und das Zentrum der bearbeiteten Fläche freigibt, beginnt der Bohrer bereits mit der Herstellung der Zentrumsbohrung: Die Zeit zur Rückführung des radial beweglichen Drehstahles deckt sich also zurr mindesten zum Teil mit der Bohrzeit.
  • Vorteilhaft werden die durch die Verschiebung der die Drehstähle tragenden Quersupporte hervorgerufenen Unbalancen durch automatisch sich in entgegengesetzter Richtung bewegende Gegengewichte wieder aufgehoben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung .dargestellt. Es zeigt Fig. r eine Gesamtansicht der Maschine, wobei an der linken Seite ein Antriebskasten geöffnet dargestellt ist, Fig. 2 eine Arbeitseinheit in senkrechtem Querschnitt, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. z. Auf einem Bett, ähnlich dem einer Drehbank, sind, wie Fig. i zeigt,. links und rechts je eine in ihrem Aufbau gleiche Arbeitseinheiten angebracht. Diese sind auf dem Bett in der Längsrichtung verschiebbar und mit Feinstellschrauben 27 versehen. Die maximale Arbeitslänge zwischen den Einheitenist durch die Bettlänge gegeben, kann also durch Verlängerung des Bettes vergrößert werden.
  • Jede Arbeitseinheit besteht aus einem Lagerbock i, in welchem die Hohlspindel 2, die zugleich als Keilriemenscheibe ausgebildet ist, gelagert ist.
  • Der Antrieb dieser Spindel erfolgt von dem über der Spindel am Lagerbock i befestigten Flanschmotor 26. Am hinteren Ende dieses Motors, direkt mit der Welle gekuppelt, ist der Bremswächter 30 angebracht, welcher den Motor nach beiden Drehrichtungen beim Abschalten augenblicklich stillsetzt.
  • Die Hohlspindel ä ist mit einem Quersupport 3 versehen, welcher auf seiner Vorderseite den Stahlhalter b und den Drehstahl 7 trägt und von der Kurvenscheibe 9 - hin und her bewegt wird. Die Kurvenscheibe ist auf der inneren Höhlwelle 12 befestigt, welche an ihrem hinteren Ende das Zahnrad 18 trägt. Über dieses und die Räder 17, i9 und 2o wird die Hohlwelle z2 in der Hohlwelle 2 gedreht. Damit wird über die Kurvenscheibe 9 der Vorschub für den Quersupport 3 bzw. den Drehstahlerzeugt.
  • Mit der Verschiebung des Quersupportes 3 werdien gleichzeitig über die Zahnräder 5 zwei Gegengewichte q. in -entgegengesetzter Richtung verschoben. Diese Gegengewichte q. gleichen die durch die Bewegung des Quersupportes 3 entstehende Unbalance aus.- Innerhalb der Hohlspindel 12 ist :die Pinale 13 angeordnet, welche auf ihrer Vorderseite zur Aufnahme der Spannzange i i ausgebildet ist. Diese Spannzange ist mit Feinstellschraube versehen.
  • Die PinOle 13 wird über den Vorschubbolzen 16 von der Kurve 15 in dem Moment nach vorn (gegen das Arbeitsteil) gedrückt, wenn der Quersupport 3 anfängt, sich von der Mitte des Arbeitsteiles aus wieder nach außen zu bewegen.
  • Die Pinole 13 ist auf ihrer Rückseite mit einem Handhebel 3 i versehen, damit auch Arbeitsteile von Hand zentriert werden können.
  • Die Spannvorrichtung 32 ist in der Mitte zwischen den Arbeitsfeinheiten auf dem Bett festgespannt. Sie spannt zylindrische Teile selbsttätig zentrisch. Die Spannbacken sind auswechselbar, damit auch Arbeitsteile anderer Form gespannt werden können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Plandreh- und Zentriermaschine, die mit radial beweglichen und durch Kurven gesteuerten Drehwerkzeugen sowie axial beweglichen Bohrwerkzeugen zur Herstellung der Zentrumssenkurig versehen ist, dadurch gekennzeichnet, däß die Vorschubeinrichtungen für die Drehstähle derart »zwangläufig mit den Vors,chubeinrichtungen für die Bohrwerkzeuge gekuppelt sind, daß die Bohrwerkzeuge vorgeschoben werden, während die Drehwerkzeuge sich wieder in ihre Ausgangsstellung zurückbewegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Verschiebung der Quersupporte hervorgerufenen Unbals,ncen durch automatisch sich in entgegengesetzter Richtung bewegende Gegengewichte aufgehoben werden. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 670 7032 231 q.69.
DEE4684A 1951-11-24 1951-11-24 Plandreh- und Zentriermaschine Expired DE939788C (de)

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DEE4684A DE939788C (de) 1951-11-24 1951-11-24 Plandreh- und Zentriermaschine

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DEE4684A DE939788C (de) 1951-11-24 1951-11-24 Plandreh- und Zentriermaschine

Publications (1)

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DE939788C true DE939788C (de) 1956-03-01

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ID=7066382

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DEE4684A Expired DE939788C (de) 1951-11-24 1951-11-24 Plandreh- und Zentriermaschine

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2723042A1 (de) * 1976-05-24 1977-12-08 Valeron Corp Maschinenquervorschubkopf
EP0095006A1 (de) * 1982-05-25 1983-11-30 Lormac-Automation Drehbank zum Zentrieren und Entgraten von Werkstückenden

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE231469C (de) * 1909-07-31
DE670703C (de) * 1936-04-22 1939-01-24 Vomag Maschinenfabrik A G Umlaufender Plandrehkopf fuer Feinbearbeitungsmaschinen

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