DE1168664B - Antriebsvorrichtung fuer Tonbandgeraete - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Tonbandgeraete

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DE1168664B
DE1168664B DEL22193A DEL0022193A DE1168664B DE 1168664 B DE1168664 B DE 1168664B DE L22193 A DEL22193 A DE L22193A DE L0022193 A DEL0022193 A DE L0022193A DE 1168664 B DE1168664 B DE 1168664B
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DE
Germany
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reel
lever
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friction pressure
plate
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DEL22193A
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Inventor
Dr Siegmund Loewe
Dipl-Ing Werner Zorn
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BERNHARD LOWE
Original Assignee
BERNHARD LOWE
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Publication date
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    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/26Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H18/00Winding webs
    • B65H18/08Web-winding mechanisms
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    • GPHYSICS
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    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
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    • B65H2801/45Audio or video tape players, or related mechanism

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  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description

  • Tonbandgeräte, in denen das Tonband abwech- Antriebsvorrichtung für Tonbandgeräte selnd von einer Bandspule auf eine andere gewickelt wird, enthalten für den Antrieb dieser Spulen in der Regel einen mit je einer Bandspule unverdrehbar verbundenen Spulenteller, der mit einem gewissen Reibungsdruck auf einer Antriebsscheibe aufliegt, die unmittelbar mit dem Antriebsmotor gekuppelt ist. Es ist ferner bekannt, derartige Tonbandgeräte so einzurichten, daß sie in beiden Bandlaufrichtungen einen Schnellauf gestatten.
  • Es war ferner bekannt, bei Tonbandgeräten der beschriebenen Art Mittel vorzusehen, durch die der Reibungsdruck zwischen Antriebsscheibe und Spulenteller beim Schnellauf erhöht wird, und zwar durch einen Druck von Hand auf einen Bedienungsknopf. Es war ferner bekannt, in anderem Zusammenhang Mittel vorzusehen, durch die der genannte Reibungsdruck im Schnellauf bei der gezogenen Spule auf einen immer noch endlichen Wert vermindert wird.
  • Schließlich war es bekannt, die Kupplungen zwischen dem Antriebsmotor und den beiden Spulen eines Magnetdrahtgerätes so auszubilden, daß für die eine Drahtlaufrichtung die eine der beiden Spulen mit dem Antriebsmotor gekuppelt wird, während die andere Spule entkuppelt bleibt, wobei diese Kupplung und Entkupplung zwangläufig erfolgen. Bei umgekehrter Drahtlaufrichtung wird die vorher eingerückte Kup lung durch die gleichen Mittel ge-1 p löst, die vorher gelöste Kupplung eingerückt.
  • Die Erfindung hat eine Antriebsvorrichtung für Tonbandgeräte der beschriebenen Art zum Gegenstand, bei der erfindungsgemäß ein für jede Schnelllaufrichtung in je eine bestimmte Betriebsstellung bewegbares Bedienungsglied in Hebel- oder Tastenform vorgesehen ist, das mit den an sich bekannten Mitteln zur Erhöhung des Reibungsdruckes zwischen Antriebsseheibe und Spulenteller bei der im Schnelllauf jeweils ziehenden Spule bzw. zur Verminderung dieses Reibungsdruckes auf einen endlichen Wert bei der im Schnellauf jeweils gezogenen Spule derart gekuppelt ist ', daß die Reibungsdruckverminderung an dem einen Spulenteller zwangläufig mit der Reibungsdruckerhöbung an dem anderen Spulenteller stattfindet.
  • Durch diese neuartige Maßnahme wird erreicht, daß für den Betriebszustand des Schnellaufs für jede der beiden Bandlaufrichtungen mit Sicherheit der günstigste Auflagedruck sowohl bei der ziehenden als auch bei der gezogenen Spule verwirklicht ist, ohne daß es für den Gerätebenutzer notwendig ist, jede dieser Größen des Reibungsdruckes unabhängig voneinander nach eigenem Ermessen einzustellen. Insbesondere ist es wichtig, bei der gezogenen Spule den Reibungsdruck zwischen Spulenteller und Antriebsscheibe nicht etwa, wie es bekannt war, völlig aufzuheben, sondern noch auf einem endlichen Wert zu halten. Bei einer völligen Aufhebung dieses Auflagedruckes entsteht die Gefahr einer Bandschleifenbildung, wenn die vorher innegehabte Geschwindigkeit vermindert oder voll gestoppt wird.
  • Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar in F i g. 1 einen Schnitt durch die beiden Bandspulen, einen Teil des Chassis und die beiden Antriebsvorrichtungen mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Hebelsteuerung, F i g. 2 eine Abwandlung des Bedienungsmittels, das hier in Druckknopfform statt in Hebelform ausgebildet ist, F i g. 3 eine Ergänzung zur Konstruktion nach Fig. 2.
  • Gemäß Fig. 1 sind in der Chassisplattel die beiden Riemenscheiben2 und 3 gelagert, die durch einen endlosen Riemen4 angetrieben werden, und zwar ist dabei der Riemen 4 beispielsweise über Kreuz gelegt, so daß beide Riemenscheiben 2 und 3 eine gegensinnige Bewegung ausführen. Durch die Riemenscheiben 2 und 3 werden über die Spulenteller 5 und 6 die Bandspulen in Bewegung gesetzt, wobei die Bandspulen jeweils mit dem zugehörigen Reibteller beispielsweise durch einen Stift gekuppelt sind. 16 und 17 sind die beiden Reibungsbeläge, die den Reibungseffekt zwischen Riemenscheiben und Reibtellern hervorrufen. Die Spulenteller 5 und 6 müssen natürlich fest mit den Achsen 10 und 11 gekuppelt sein.
  • Der erfindungsgemäß vorgesehene Hebel 12 mit dem Handgriff 13 dient nun der mechanischen Umsteuerung des Gerätes auf Schnellgang. Wird beispielsweise der Griff 13 dieser Hebeleinrichtung nach der linken Seite umgelegt, so dreht sich die ganze Hebeleinrichtung um den Drehpunkt 18, und gleichzeitig wird dadurch über das Gelenk 15 die Achse 10 mit dem Reibteller 5 nach unten gezogen. Durch diese Bewegung wird die Reibung zwischen Spulenteller 5 und Riemenscheibe 3 wesentlich erhöht, so daß nunmehr die schnelle Geschwindigkeit der Riemenscheibe 3 auf die Bandspule 7 übertragen wird. Auf der anderen Seite der Hebeleinrichtung wird über Gelenk 14 die Achse 11 nach oben geschoben, so daß hier keine Erhöhung der Reibungskraft zwischen Teller 6 und Riemenscheibe 2, sondern vielmehr eine gleichzeitige Verringerung der Reibungskraft eintreten kann. Es wird also in diesem Falle beispielsweise die Spule 7 im Schnellgang aufgewickelt. Bei der vorliegenden Erfindung wird durch das Hebelgestänge über eine Reibungskupplung die schnelle Geschwindigkeit der Riemenscheibe der Bandspule mitgeteilt.
  • In dem in F i g. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel wird eine Drucktastenhebelsteuerung zur Einschaltung des Schnellganges benutzt. Die Drucktasten 33 und 34 bewegen sich in einem Führungsteil 35 und betätigen über die Hebel 31 und 32 die Verschiebung der Spulenachsen 38 und 39. Beim Drükken einer der beiden Drucktasten wird eine der beiden Achsen 38 bzw. 39 nach unten bewegt und sorgt dadurch für die erfindungsgemäß erforderliche Erhöhung der Reibung in der Kupplung des Spulenantriebs. Die beiden Drucktastenhebel sind gleichzeitig durch einen im Punkt 37 drehbar gelagerten Kipphebel 36 verbunden, so daß bei Druck auf eine Taste eine gleichzeitige Betätigung der anderen Taste verhindert wird. Die Federn 55 und 56 dienen zur automatischen Auslösung der Tasten 33 und 34. Bei gleichzeitigem Druck auf beide Tasten erfolgt keine Wirkung, da sich infolge des Kipphebels 36 die Drucktasten nicht gleichzeitig bewegen lassen.
  • Das bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2 benutzte Prinzip der Drucktastenhebel ist in F i g. 3 nochmals dargestellt, und zwar vervollkommnet durch eine Sperrvorrichtung zur Festlegung der einzelnen Drucktasten in der Arbeitsstellung. Gemäß F i g. 3 besitzen die Drucktastenknöpfe 40 und 41 eine Einkerbung 42 bzw. 43 ' in die bei Betätigung der Tasten die Sperrvorrichtung 51, die um die Achse 52 drehbar ist, unter dem Zug der Feder 53 einrasten kann. Die Kerben 42 bzw. 43 können natürlich auch in einem anderen Teil der Hebelanordnung vorgesehen sein. Die Drucktasten 40 und 41 arbeiten im Prinzip ebenso wie in der durch F i g. 2 dargestellten Anordnung, und zwar stehen sie über ihre Achsen 46 und 47 mit dem Kipphebel 44 in Verbindung, der bei Betätigung einer Drucktaste um den Drehpunkt 45 geschwenkt wird. In den Punkten 50 und 51 greifen entsprechend der Anordnung gemäß F i g. 2 weitere Hebel an, die die Verschiebung der zugehörigen Achsen der Bandspulen zwecks Erzielung eines erhöhten Reibungseffektes bewirken. Sollen die Tasten ausgelöst werden, so wird die Sperrvorrichtung 57 gegen den Zug der Feder 53, die an einem festen Teil 54 des Chassis befestigt ist, zurückgezogen. Durch die Auslösefedern 48 und 49 wird dabei jeweils das automatische Zurückspringen der einzelnen Taste in die Ruhelage bewirkt. Der Kipphebel 44 arbeitet ebenso wie der Kipphebel 36 in F i g. 2 und verhindert beim Druck auf eine Taste eine gleichzeitige Betätigung der anderen Taste.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Antriebsvorrichtung für Tonbandgeräte enthaltend je einen mit einem für Normallauf bemessenen Reibungsdruck auf einer Antriebsscheibe aufliegenden Spulenteller für jede Bandspule, sowie Mittel für Bandschnellauf in beiden Richtungen, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein für jede Schnellaufrichtung in je eine bestimmte Betriebsstellung bewegbares Bedienungsglied in Hebel- oder Tastenform enthält, das mit den an sich bekannten Mitteln zur Erhöhung des Reibungsdruckes zwischen Antriebsscheibe und Spulenteller bei der im Schnellauf jeweils ziehenden Spule bzw. zur Verminderung dieses Reibungsdruckes auf einen endlichen Wert bei der im Schnellauf jeweils gezogenen Spule derart gekuppelt ist, daß die Reibungsdruckverminderung an dem einen Spulenteller zwangläufig mit der Reibungsdruckerhöhung an dem anderen Spulenteller stattfindet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (10, 11) jedes Spulentellers (5, 6), die Antriebsscheibe (2, 3) durchsetzend, mit je einem Ende (14, 15) eines drehbar symmetrisch gelagerten zweiarmigen Hebels (12) verbunden ist, der mittels eines einzigen Bedienungsgriffes (13) eine gegenläufige geringe Längsverschiebung beider Achsen bewirkt. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch je eine für jede Schnellaufrichtung vorgesehene Drucktaste (33, 34), die zur Erzeugung einer zwangläufigen gegenläufigen Bewegung durch einen Drehhebel (36) miteinander, sowie durch je einen weiteren Hebel (31, 32) mit je einer der längsverschiebbaren Spulentellerachsen (38, 39) gekuppelt sind. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktasten (40, 41) bzw. die durch die Drucktasten gesteuerten Teile bzw. die Bedienungshebel mit Nuten (42, 43) versehen sind, in die eine Sperrvorrichtung (57) einrastbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 276 902, 363 751, 836 714; deutsche Patentanmeldung L84231Xa/42g (bekanntgemacht am 15. 5. 1952); deutsche Auslegesehrift L65961Xa,/42g (bekanntgemacht am 4. 10. 1956); deutsches Ge-brauchsmuster Nr. 1682 509; schweizerische Patentschriften Nr. 264 661, 277367.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3417424A1 (de) * 1984-05-11 1985-11-14 Deutsche Thomson-Brandt Gmbh, 7730 Villingen-Schwenningen Wickelantrieb fuer eine magnetbandkassette

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CH264661A (de) * 1948-04-28 1949-10-31 Brush Dev Co Magnetische Tonaufnahme- und -wiedergabeeinrichtung.
CH277367A (de) * 1949-07-19 1951-08-31 Schaub Apparatebauges M B H G Bremsvorrichtung für Abspielgeräte band- oder drahtförmiger Schallspeicher.
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